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Wirtschaftsingeneurwesen studieren ohne techn. Kenntnisse
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Foren-Übersicht -> Wirtschaftsingenieurwesen und Wirtschaftsinformatik -> Wirtschaftsingeneurwesen studieren ohne techn. Kenntnisse
 
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xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7571

BeitragVerfasst am: 02 Okt 2012 - 12:32:23    Titel:

Einfach anfangen und mindestens ein Semester durchhalten. Danach kann man beurteilen ob man Lust dazu hat oder nicht...

Nicht selten erlebt man nämlich im ersten Semester nach den ersten Wochen einen Durchhänger (weil man sich überfordert fühlt), der sich dann wieder legt.
Insofern ist es auch völliger Quark sich vorher schon mit dem ganzen Zeug zu beschäftigen. Das macht man dann an der Hochschule. Da gibts Vorlesungen, Tutorien und Kommilitonen, was es deutlich einfacher macht, als zuhause mitm Lehrbuch völlig ins Blaue zu lernen...


Wenig hilfreich ist es im Übrigen, die Durchfallquoten zu übertreiben (>>50% hatten wir selten, normal waren um die 30-40%). Das dient nur dem Streicheln des eigenen Egos, im Sinne von "ICH hab das geschafft, alle Anderen haben abgebrochen..."
pundit
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Anmeldungsdatum: 26.11.2009
Beiträge: 1482

BeitragVerfasst am: 02 Okt 2012 - 13:02:48    Titel:

Der Troll trollt auch schon wieder Rolling Eyes Rolling Eyes Rolling Eyes


Von zu Hause lernen oder Durchfallquoten über 50 Prozent war nie die Rede, dein kompletter post ist somit vollkommen sinnbefreit, was ja nichts neues ist Rolling Eyes Rolling Eyes Rolling Eyes
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7571

BeitragVerfasst am: 02 Okt 2012 - 13:17:43    Titel:

Wenn du nichts zum Thema zu sagen hast, halt doch einfach die Finger still...
pundit
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Anmeldungsdatum: 26.11.2009
Beiträge: 1482

BeitragVerfasst am: 02 Okt 2012 - 13:26:56    Titel:

xmisterDx hat folgendes geschrieben:
Wenn du nichts zum Thema zu sagen hast, halt doch einfach die Finger still...


So lange du nichts sinnvolles zum Thema zu sagen hast, rate ich dir selbiges
konstantin87
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 5968

BeitragVerfasst am: 03 Okt 2012 - 09:02:55    Titel:

pundit hat folgendes geschrieben:


Wenig hilfreich finde ich es da allerdings, die Durchfallquoten runterzuspielen und mangelndes Interesse als problemlos zu propagieren. DAS ist sicherlich NICHT die Hilfe, die der Threadsteller hier sucht Rolling Eyes


mangelnder fleiß ist definitiv schlimmer für den abschluss eines studiums als mangelndes interesse (und das hängt nicht immer zusammen). ich habe schon leute scheitern sehen, die es zuhause voll drauf haben (bauen sich selbst eine solaranlage aufs dach mit individuellen einzelteilen aus china und sie läuft, bauen ihren alten bmw 5er von 2xx ps auf 4xx ps ohne fremde hilfe auf, was nur einer von vielen komplizierten umbauten für dieses showcar war, aber scheitern am ende in technischen studiengängen wegen dem fleiß). leute mit gefühlt null interesse, aber genügend sitzfleisch haben es dann mit durchschnittlichen leistungen gepackt, auch wenn nur wenig bis gar kein interesse da war.

also bwler liegen auch bei 30-40% durchfallquote. gibt es überhaupt einen studiengang, der eine erheblich geringere durchfallquote hat?
jedenfalls bin ich der meinung, dass dieses studium JEDER mit genügend fleiß schaffen kann, der auch (fach-)abi gepackt hat. viele probierens nie richtig. EGAL was man vorher macht, man kriegt nie eine garantie zu denen zu gehören, die es letztlich auch packen. das muss man einfach probieren. meist sieht man schon nach 2 semestern, wo es hingeht, also wo ist das risiko?

ich bin am ende meines studiums (wing mit 70% etechnikanteil) und kann mich auch nicht im detail an jede vorlesung erinnern, an den physik-unterricht in der schule noch weniger, obwohl ich sehr technikinteressiert bin.
du hast völlig recht, man sollte die durchfallquote nicht runterspielen, aber viel schlimmer finde ich dem threadersteller fehlendes interesse zu unterstellen. vielleicht hat der physik-lehrer es bloß schlecht rübergebracht? oder... oder...
pundit
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Anmeldungsdatum: 26.11.2009
Beiträge: 1482

BeitragVerfasst am: 03 Okt 2012 - 10:38:05    Titel:

konstantin87 hat folgendes geschrieben:

du hast völlig recht, man sollte die durchfallquote nicht runterspielen, aber viel schlimmer finde ich dem threadersteller fehlendes interesse zu unterstellen. vielleicht hat der physik-lehrer es bloß schlecht rübergebracht? oder... oder...


Niemand unterstellt hier etwas, es bezog sich lediglich auf die Aussage

Zitat:
Bisher war ich ehrlich gesagt zu faul und genervt, mich in diese Sachen neben der Schule einzuarbeiten - typisch Schüler halt.


So gehts im Studium eben nicht, aber der Mensch wird ja bekanntlich reifer und kann sich ändern.
wasp
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Anmeldungsdatum: 13.01.2007
Beiträge: 2718

BeitragVerfasst am: 03 Okt 2012 - 11:06:12    Titel:

xmisterDx hat folgendes geschrieben:

Insofern ist es auch völliger Quark sich vorher schon mit dem ganzen Zeug zu beschäftigen. Das macht man dann an der Hochschule. Da gibts Vorlesungen, Tutorien und Kommilitonen, was es deutlich einfacher macht, als zuhause mitm Lehrbuch völlig ins Blaue zu lernen...


Falls das auf meinen Post bezogen ist, war das so nicht gemeint. Natürlich macht das keinen Sinn sich vorher zu Hause hinzusetzen und zu versuchen den Stoff zu lernen. Es ging mir lediglich darum, dass man einen Einblick bekommt, womit man es zu tun bekommt. Zugegeben, das ganze kann auch negativ sein, weil es wegen Unverständnis abschrecken wirkt. Aber vielleicht bekommt man einen kleinen EIndruck, ob man Bock auf sowas hat. Mir war z.B. vor dem Maschinenbaustudium nicht klar, dass man Mechanik in der derartigen Form hat. Ob's was bringt, weiß ich nicht.

konstantin87 hat folgendes geschrieben:

also bwler liegen auch bei 30-40% durchfallquote. gibt es überhaupt einen studiengang, der eine erheblich geringere durchfallquote hat?
jedenfalls bin ich der meinung, dass dieses studium JEDER mit genügend fleiß schaffen kann, der auch (fach-)abi gepackt hat.


Das mag bei BWL an einer FH sicherlich zutreffen. Aber was ich so von Uni BWL mitbekommen habe, sind dort die Durchfallquoten in z.B. Statistik und Mikro-/Makroökonomie (sofern man das hat) doch ganz knackig. Daher bezweifel ich manchmal, ob man ein BWL-Unistudium nur durch Fleiß schaffen kann. Aber das ist ja nicht Thema.


konstantin87 hat folgendes geschrieben:

viele probierens nie richtig. EGAL was man vorher macht, man kriegt nie eine garantie zu denen zu gehören, die es letztlich auch packen. das muss man einfach probieren. meist sieht man schon nach 2 semestern, wo es hingeht, also wo ist das risiko?


Das denke ich auch.

Ein wenig stutzig macht es mich allerdings, dass der TE laut eigener Aussage während der Schulzeit zu faul und genervt (desinteressiert?) war, den Physikstoff nachzuarbeiten. Das kenne ich zumindest von den mir bekannten Ingenieurstudenten anders; da war stets ein grundlegendes Interesse an dieser Materie, auch schon zu SChulzeiten.
Aber wie pundit schreibt, kann sich auch das ändern. Wobei das ganze im Studium ja noch passiver abläuft was die Vermittlung betrifft. Da ist es dann egal, on man einen schlechten Prof hat, der einen wie ein schlechter LEhrer nicht motivieren kann. Da muss das Ganze halt von einem selbst kommen.
pundit
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Anmeldungsdatum: 26.11.2009
Beiträge: 1482

BeitragVerfasst am: 03 Okt 2012 - 11:36:45    Titel:

wasp hat folgendes geschrieben:


Ein wenig stutzig macht es mich allerdings, dass der TE laut eigener Aussage während der Schulzeit zu faul und genervt (desinteressiert?) war, den Physikstoff nachzuarbeiten. Das kenne ich zumindest von den mir bekannten Ingenieurstudenten anders; da war stets ein grundlegendes Interesse an dieser Materie, auch schon zu SChulzeiten.


Genau, darauf wollte ich hinaus. Man muss aber fairerweise auch sagen, dass Physik für ein WIng-Studium nicht alles ist, bzw nicht ganz so elementar wie bei rein technischen Studiengängen. Ich gehe mal davon aus, dass das Interesse an BWL beim Threadsteller vorhanden ist. Letztlich hat er doch diesen Thread deshalb eröffnet, weil er sich selbst nicht sicher ist, ob der technische Anteil dieses Studiums wirklich das richtige für ihn ist.

Zitat:

Aber wie pundit schreibt, kann sich auch das ändern. Wobei das ganze im Studium ja noch passiver abläuft was die Vermittlung betrifft. Da ist es dann egal, on man einen schlechten Prof hat, der einen wie ein schlechter LEhrer nicht motivieren kann. Da muss das Ganze halt von einem selbst kommen.


Und dessen soll sich der Threadsteller bewusst werden, nicht mehr, nicht weniger. Ich selbst habe in manchen Fächern die Vorlesungen nach den ersten 2 oder 3 Einheiten überhaupt nicht besucht, weil es mir nichts gebracht hat und ich es als reine Zeitverschwendung gesehen habe. Kann man alles ALEINE und ZU HAUSE aus dem Skript lernen, vorausgesetzt es gibt ein gutes Skript. Und diese Fächer habe ich alle relativ gut bestanden. In anderen Fächern habe ich alle Vorlesungen besucht, und musste mich sonst nicht großartig auf die Prüfung vorbereiten, das ist eben von Prof zu Prof und Fach zu Fach unterschiedlich.

Im übrigen kommt der Durchhänger im allgemeinen nicht nach einigen Wochen, sondern entweder nach wenigen Vorlesungen (weil der Stoff überhaupt nicht dem entspricht, was man erwartet hat) oder nach der ersten Prüfungszeit. VOR der Prüfungszeit ist man ja schließlich kaum gefordert, anders als in der Schule, wo man regelmäßig Klausuren schreibt.
Das größte Problem gerade bei den Anfängern ist meiner Meinung nach auch nicht mangelnder Fleiß an sich, sondern die ungewohnt zwanglose Lehrmethodik. Keine Anwesenheitspflicht, niemand wird ausgefragt, keine unangekündigen Prüfungen während des Semesters, in der Regel auch keine Hausaufgaben usw. An der Uni läuft es anders als in der Schule, das vergessen viele am Anfang.
goFirst
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Anmeldungsdatum: 04.06.2008
Beiträge: 35

BeitragVerfasst am: 04 Okt 2012 - 10:22:37    Titel:

ich bin nach meiner Ausbildung, die schulisch und beruflich rein kaufmännisch war, auch zu einem Vollzeitstudium übergegangen. Ebenfalls eine Art Wing, aber mit ca. 60% Wiwi und 40% Technik. Das heißt also in den 40% werden, wie in fast jedem Wing/techn. BWL Studiengang, alle Grundlagen gelehrt, die die Technik so zu bieten hat. Physik, E-Technik, Maschinenbau, Werkstoffkunde...
Interessieren sollte man sich schon für techn. Dinge, aber man muss sicherlich kein Nerd sein, der im Sommer kein Tageslicht sieht.
Wenn du engagiert bist und dich reinhauen willst, dann mach das!

Die Abbrecherquoten in den MINT-Fächen kommen aber nicht von ungefähr. Ich bin an einer technischen FH, alle anderen Studiengänge sind rein technisch (Maschinenbau, Verfahrenstechnik, E-Technik usw.).
Fleiß ist hier nur die Grundeigenschaft die man mitbringen sollte. Mit Fleiß alleine besteht man sicherlich keinen MINT Studiengang. Und wer meint dies als BWLer besser beurteilen zu können, der sollte sich mal ein Semester als Gasthörer in die Vorlesungen der Maschbauer o. Ä. setzen...
Justav
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Anmeldungsdatum: 31.01.2006
Beiträge: 2695

BeitragVerfasst am: 04 Okt 2012 - 11:17:30    Titel:

Zusammengefasst: Vorkenntnisse muss man nicht haben, wenn man Interesse und Fleiß mitbringt. Ohne Interesse ist es langweilig, ohne Fleiß ist es schwer schaffbar.
Interesse muss aber nicht heißen, dass man zuhause sein Moped frisiert oder Papas BMW aufmotzt, viel mehr sollte man sich dafür interessieren wie was funktioniert und warum.

Ich würde auch an Vorbereitung nicht allzuviel machen. Zum Studienbeginn hab ich mich verrückt gemacht, hatte nach Ende des Zivildienstes damals 3 Monate frei und Vorkurse besucht, "Mathe vor Studienbeginn" Bücher durchgewälzt, mir Physikbücher aus Bibliotheken ausgeliehen, und war dann am Ende schon fast der Ansicht das alles viel zu schwer für mich ist, bevor ich überhaupt die erste richtige Vorlesung gehört hatte. Die Zeit hätte ich lieber für Urlaub nutzen sollen... Die ersten 4-5 Wochen im Studium waren dann noch hart, weil man sich an den neuen Rythmus gewöhnen musste, spätestens aber zu den ersten Prüfungen war der Groschen dann gefallen.

Durchfallquote ist auch nicht gleich Abbrecherquote... viele Leute brechen auch ihr Studium ab weil sie keine Lust mehr haben, es gar nicht erst versuchen wollten, einen anderen Job gefunden haben, familär anderes vorhaben oder was weiß ich. Klar gibts auch mal ne Prüfung mit 60-80% Durchfallquote, ist aber insgesamt eher die Ausnahme. Meistens waren es bei uns so 30-40%, bei Wiederholungsprüfungen dann weniger, weil die Leute vorher in die Erstprüfung etwas unbedarft gegangen sind und nicht wussten, was auf sie zukommt...

Zitat:
Wenig hilfreich ist es im Übrigen, die Durchfallquoten zu übertreiben (>>50% hatten wir selten, normal waren um die 30-40%). Das dient nur dem Streicheln des eigenen Egos, im Sinne von "ICH hab das geschafft, alle Anderen haben abgebrochen..."


Jo... grad im Gespräch mit Kommilitonen von anderen Unis ist das so, die üblichen Verdächigen "Elite"-Unis natürlich vorne dabei. Das macht man vielleicht die ersten 1-2 Semester, aber irgendwann wirds dann auch langweilig. Bei vielen Prüfungen wird bei uns ja gar nichtmal der Schnitt mitgeteilt, die Noten werden einfach im Online-System verbucht, und nur auf Nachfrage kann man die Statistik dazu erfahren. Dann fragt einer und erfährt, dass 43% durchgefallen sind, erzählt dem nächsten dass es 45% waren, der sagt dann dem nächsten "fast die Hälfte" sind durchfallen, und irgendwann ist man bei "mehr als die Hälfte", was sich dann zu 60% aufrundet. Laughing
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