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Vier gewinnt.
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Gauss
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Anmeldungsdatum: 20.04.2005
Beiträge: 2063

BeitragVerfasst am: 05 Jul 2005 - 13:53:05    Titel: Vier gewinnt.

Gibt es bei dem Spiel Vier gewinnt eine Gewinnstrategie für einen der beiden Spieler?
Whoooo
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Anmeldungsdatum: 08.06.2005
Beiträge: 8988

BeitragVerfasst am: 05 Jul 2005 - 13:57:00    Titel:

ja, aber ich verrate sie dir nicht.
wenn ich dir meine gehime strategie verrate, bin ich nicht mehr der souveräne 4gewinnt-master.

Laughing


Zuletzt bearbeitet von Whoooo am 05 Jul 2005 - 13:58:10, insgesamt einmal bearbeitet
Gauss
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Anmeldungsdatum: 20.04.2005
Beiträge: 2063

BeitragVerfasst am: 05 Jul 2005 - 13:58:05    Titel:

Doch es gibt tatsächlich eine Gewinnstrategie! Cool
Whoooo
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Anmeldungsdatum: 08.06.2005
Beiträge: 8988

BeitragVerfasst am: 05 Jul 2005 - 13:58:42    Titel:

ich meint auch ja.. hab den beitrag editiert, aber du warst schneller^^
yushoor
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Anmeldungsdatum: 05.07.2005
Beiträge: 517

BeitragVerfasst am: 05 Jul 2005 - 13:59:06    Titel:

meinst du mit gewinnstrategie eine strategie, die den gewinn erzwingt?
allesistzahl
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Anmeldungsdatum: 28.06.2005
Beiträge: 57

BeitragVerfasst am: 11 Jul 2005 - 11:46:50    Titel:

Sö!
Verzeihung meine verspätete Lösung für die Studie!

Weiß spielt auf Matt!
1.Sc3-e4 und nimmt damit dem schwarzen König sein letztes Feld. Es droht Tf8-f7-h7 Matt!
Durch Bauernzüge kann sich der schwarze König nicht befreien. Es muß Se1-f3 folgen.
Mit dem Zwischenzug 2.h2-h4 hält Weiß die Drohung gegen den König aufrecht.
Schwarz muß den Bauern beseitigen um wieder Zugang zum Feld g5 zu bekommen.2. ... Sf3xh4 scheidet aus, weil nach 3. g5-h4+ f6xg54.Tf8-f7 nichts mehr das Matt auf h7 mit dem Turm verhindern kann.
Also: 2. ...Sg2xh4, nur leider ist nun der Bauer h5 weiterhin verstopft.
3. g4-g5+ läßt nun den Bauern h5 vollkommen bewegungslos werden.
3. ...Sf3xg5 (denn Schwarz braucht das Feld für seinen Springer um das Matt auf h7 zu verhindern).
4. Se4-d6 Weiß erweitert seine Drohung und nagelt die Schwarzen Steine fest.
Würde der Sh4 ziehen, käme sofort Sd6-f5+ g6xf5 und Tf8xf6 Matt.
Der Bauer h5 kann nichtziehen, bevor nicht Sh4 gezogen wurde.
Der Sg5 darf nicht ziehen wegen Sd6-Sf7 Matt.
Der Bauer auf g6 kann nicht ziehen, bevor der Sg5 nicht gezogen ist.
Der König ist von seinen Figuren eingemauert und hat eh kein Feld.
Bleibt also nur noch f6-f5 als Zug.
4. ...f6-f5
5. Tf8-f6 Weiß verstärkt seine Drohung, denn ein Zug des h-Springer würde nun einen Zug schneller Matt werden.
Also..
5. ...f5-f4 6.Tf6-e6 hält alle Drohungen aufrecht und bereitet den Schwenk des Turmes auf die 7. Reihe vor.
6. ...f4-f3 7. Te6-e7 f3-f2 und 8. Te7-h7+ Sg5-h7 9.Sd6-f7 Matt!

Soweit die Lösung.
allesistzahl
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 28.06.2005
Beiträge: 57

BeitragVerfasst am: 11 Jul 2005 - 12:29:55    Titel:

Weiß am Zuge hat 21 Möglichkeiten zu ziehen. Schwarz kann auf 18 der 21 möglichen Züge mit jeweils 11 Zügen antworten. Die restlichen 3 weißen Möglichkeiten können mit 2; 9 und 10 Zügen beantowrtet werden.
Für den ersten Zug der Studie gibt es also 18*11+2+9+10 = 219 Möglichkeiten.
Wenn die Steine der Studie im freien Raum stehen würden, gäbe es folgende Anzahl an Möglichkeiten:

Weiß: Schwarz:
König 8 (2) König 8 (1)
Turm 14 (7) Springer 8 (3)
Springer 8 (8 ) Springer 8 (3)
Bauer 1 (2) Bauer 1 (2)
Bauer 1 (2) Bauer 1 (1)
Bauer 1 (1)
--------------------------------------------
32 (21) 27 (11) Summe

Die Angaben in Klammern geben die Anzahl der wirklichen Möglichkeiten des Steines wider, während die Angaben ohne Klammer die maximale Möglichkeitenanzahl des Steines widergibt.

Insgesamt stehen die Steine sehr nah am Rande oder durch eigene Steine eingeengt, so daß es einem sehr wahrscheinlich scheint, daß die Anzahl der Möglichen Bewegungen in Zukunft steigen wird.
Das die Steinezahl durch schlagen verringert wird scheitn eher selten der Fall zu sein. Unter den 219 Möglichkeiten des ersten Zuges ist sind etwa 5 Möglichkeiten, bei denen ein Bauer geschlagen werden kann.
Man sollte auch zur Variantensteigerung berücksichtigen, daß sowohl Weiß als auch Schwarz theoretisch in 4 Zügen einen Bauern in eine Dame umwandeln könnten.
Eine Dame hat optimal aufgestellt alleine schon 27 Zugmöglichkeiten, also so viele wie Schwarz zu beginn der Studie mit allen Steinen zusammen.
Im übrigen sollte man überlegen, wenn man Schach mit Brute force bewältigen will, daß jeder Bauer sich in eine Dame verwandeln kann.
Das wären dann maximal 18 mögliche Damen auf dem Brett.
Vielleicht ist aber auch ein Unterverwandlung in einen Springer auch klüger, denn der Springer kann ja über die anderen Steine zu seinem freien Feld hüpfen.
18 Springer zu je 8 Feldern wären dann pro Partei 72 Springerzugsmöglichkeiten.
Und genaugenommen kann man eine Partie Schach unendlich lange spielen, wenn keiner konkret auf Gewinn oder Remis spielen möchte.
Man kann also alle möglichen Schachpartien schon gar nicht durchspielen.
Genaugenommen nichtmals eine von dieser Sorte.
yushoor
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Anmeldungsdatum: 05.07.2005
Beiträge: 517

BeitragVerfasst am: 11 Jul 2005 - 12:51:22    Titel:

dadurch, dass 3malige stellungswiederholung remis ist, gibt es nur endlich viele partien.
allesistzahl
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Anmeldungsdatum: 28.06.2005
Beiträge: 57

BeitragVerfasst am: 11 Jul 2005 - 15:06:58    Titel:

Nein! Nach dreimaliger Stellungswiederholung darf es Remis geben.
Bedingung ist allerdings dabei, daß es korrekt reklamiert wird.
Wenn keine der beiden Partien Remis reklamiert, beispielsweise 250 mal die Gleiche Stellung wiederholt und dann weiterspielt... es könnte auch unendlich oft wiederholt werden..

http://www.schachbund.ch/schachbund/reglementations/pdf/fide_2005_d.pdf

Artikel 5.2 d.
Ich zitiere:

Die Partie KANN remis gegeben werden, falls eine gleiche Stellung auf dem Schachbrett mindestens zum dritten Mal unmittelbar entstehen wird oder schon dreimal entstanden ist (siehe Artikel 9.2).

In 9.2 heißt es dann:
Die Partie ist remis NACH EINER BERECHTIGTEN REKLAMATION DES SPIELERS, der das Recht zu ziehen hat, wenn die gleiche Stellung mindestens zum dritten Mal (nicht unbedingt durch eine Zugwiederholung)
a. entstehen wird, falls er zuerst seinen Zug auf sein Partieformular schreibt und dem Schiedsrichter seine Absicht erklärt, diesen Zug auszuführen, oder
b. soeben entstanden und der das Remis reklamierende Spieler am Zug ist.
Stellungen gemäss (a) und (b) gelten als gleich, wenn derselbe Spieler am Zug ist, Figuren dergleichen
Art und Farbe die gleichen Felder besetzen und die Zugmöglichkeiten aller Figuren beider Spieler gleich sind.
Stellungen sind nicht gleich, wenn ein Bauer, der en passant geschlagen werden konnte, auf diese
Art nicht mehr geschlagen werden kann oder wenn das Recht zu rochieren sich vorläufig oder
dauerhaft geändert hat.


Soweit der Gestzestext Wink
yushoor
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Anmeldungsdatum: 05.07.2005
Beiträge: 517

BeitragVerfasst am: 11 Jul 2005 - 15:10:15    Titel:

naja du gehst ja wohl davon aus, dass der computer sowas berücksichtigt. ich meine, man kann auch in einer partie schummeln (figur verrücken, wenn gegner nicht hinschaut etc). wenn der das nicht merkt, gewinnst du evtl auch. aber ich denke, es interessieren die korrekten partien, wozu meiner meinung nach auch gehört, zu reklamieren, falls 3malige stellungswiederholung vorkommt (oder eine figur verrutscht wird oder etc).
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