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Phyisk-Bachelor an der ETH Zürich
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Foren-Übersicht -> Studium allgemein -> Phyisk-Bachelor an der ETH Zürich
 
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gelber_hamster
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Anmeldungsdatum: 11.02.2012
Beiträge: 284

BeitragVerfasst am: 19 Dez 2012 - 23:49:37    Titel:

Also, dass du dich mit einem Mathestudium (egal welcher Ausprägung, auch Finanzmathem ist im deutschsprachigem Raum ein Mathestudium, genau wie Wirtschafts- oder Technomathematik) festlegst, halte ich für ein Gerücht. Dort würdest du eventuell etwas mehr programmieren und könntest schon im Bachelor mehr Stochastik machen als im Physik-Studium.

Ich will dir das Physikstudium nicht ausreden, aber ich denke, du solltest, gerade weil du noch so viel Zeit hast, noch ein paar andere Wege in Erwägung ziehen als "Physik in der Schweiz". Wer sagt denn eigentlich, dass du unbedingt in der Schweiz studieren musst? Bist du scharf auf die astronomischen Lebenserhaltungskosten in Zürich? Very Happy Ich glaub, dass die englischen Unis genauso gern Mathematiker aus Bonn nehmen wie Physiker von der ETH und, dass denen die Uni generell nicht übermäßig wichtig ist, solange es der Student drauf hat.
Vuvuzela
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Anmeldungsdatum: 11.07.2012
Beiträge: 52

BeitragVerfasst am: 20 Dez 2012 - 00:20:52    Titel:

Über die astronomischen Lebenshaltungskosten in Zürich bin ich mir im Klaren und über die brauche ich mir überhaupt keine Sorgen zu machen.
Ich weill in de Schweiz studieren, weil ich 1.) schon oft gelesen habe, dass die akademische Ausbildung dort exzellent ist (ich habe nie gesagt, dass das in Deutschland nicht der Fall sei!) und 2.) weil mit die Schweiz sehr gut gefällt und 3.) weil ich dort, gerade in Zürich, die Firmen, die für mich (derzeit) als potenzielle Arbeitgeber infragekommen, praktisch direkt vor der Nase habe; was durchaus ein Vorteil sein kann, wie ich denke!

Mein Ziel ist nicht "Physik in der Schweiz", mein Ziel ist ein fundamentiertes Studium, das mir möglichst viel ermöglicht; und das an einem schönen Ort einer einer halbwegs anständigen Universität. Und ich denke, dass die ETHZ diese Kriterien für meine Zwecke mehr als erfüllt (komm mir jetzt bitte niemand mit "München ist doch auch schön").

Und ich habe sehr wohl viele Möglichkeiten in Betracht gezogen; sogar BWL.
Und wie gesagt: ein Mathestudium scheint mir ein bisschen fern vond er Realität; ich will auch etwas praxisbezogenes lernen, wie es in Physik der Fall ist; und nicht 3 Jahre lang Beweisen und Programmieren; jedenfalls nicht nur Wink
Vielleicht habe ich aber auch ein falschen Grundbild von einem Mathestudium.

Naja, um mal zu dem ursprünglichen Grund meiner Fragestellung zurückzukommen: Kann mir jemand nützliche Infos zur ETH geben?
Wie sind die Berufschancen nach Abschluss im Allgemeinen?
Weiß jemand, ob man an der ETH auch "nebenbei" wirtschaftswissenschaftliche Kurse belegen kann (es gibt ja diese GESS-Fächer)?
Und wie sieht es mit der Lehre aus: ist da Stoff durchpeitschen angesagt, oder wird Wert darauf gelegt, dass die Studenten es verstehen?


Was ich am schweizer System nicht verstehe, ist, dass alle Schweizer ohne jegliche Kriterien zum Studium an ETH, HSG, UZH etc. zugelassen werden. Das erklärt aber vielleicht auch die hohen Abbrecherquoten.

Anfangs hatte ich auch Maschinenbau in Betracht gezogen, diese Idee aber aufgrung des Chemieanteils im Grundstudium schnell wieder abgelegt Wink

Also, bitte antwortet auf meine Fragen.
iggy
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Anmeldungsdatum: 11.11.2012
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 20 Dez 2012 - 01:00:46    Titel:

Also zunächst mal:

Bachelor-Studium in Physik ETH ist nicht besser als ein Physikbachelorstudium an irgendeiner beliebigen vernünftigen Uni in Deutschland. Nicht besser heißt in diesem Fall : kein bisschen, nicht tendenziell, nicht ein Stück weit.

Ich verstehe nicht wie du dir irgendetwas von potentiellen Arbeitgeber zurechtlegen kannst. Du bist noch Schüler und fantasierst irgendetwas zusammen von potentiellen Arbeitgeber in 3+2+x Jahren Studium und nach mindestens 2 verschiedenen Studiengängen?

Komm mal runter, konzentrier dich auf dein Abitur und such dir ne vernünftige deutsche Uni und schau mal dass du da überhaupt erstmal deinen Physikbachelor schaffst, bevor du dir Gedanken über einen 1,0 Abschluss machst. Extrem viele Leute scheitern schon am bestehen der ersten 2 Semester.
Maluues
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Anmeldungsdatum: 26.11.2008
Beiträge: 66

BeitragVerfasst am: 20 Dez 2012 - 01:08:53    Titel:

Hi.

Hier Stundenplan und weitere Infos:
http://www.phys.ethz.ch/phys/students/bachelor



Du solltest dir bewusst machen, dass Schulmathematik und Universitätsmathematik sich ziemlich stark unterschieden.
An der ETH scheint es (wie z.T üblich) Mathe in den ersten Semestern zusammen mit den Mathematikern zu hören.

Soll heißen:
Ana 1 +2 , LA 1+2

Schau dir dazu passend folgende Seite an:
http://www.math.ethz.ch/education/bachelor/lectures/hs2012/math/analysis1/uebungen

Das Niveau in Experimentalphysik und Theoretischer Chemie sind dazu kommend nicht einfacher.

Zusätzliche Fächer kannst du sicherlich belegen. Aber hier solltest du erst einmal schauen, wie du mit deinem Verlaufsplan allgemein zu Recht kommst.

Die ETH hat einen sehr guten Ruf.
An den meisten Unis ist dies jedoch mit der Forschung verbunden.
Es wird wohl Professoren geben mit denen du weniger gut und welche mit denen du besser auskommst.

Hinsichtlich des Stoffes bin ich mir nicht sicher, aber ich meine mal gehört zu haben, dass man gegen Ende eines Jahres Prüfungen in den Fächern absolviert und nicht am Ende eines Semesters. Kann mich aber auch irren.

Welchen Sinn es hätte Maschinenbau zu studieren verstehe ich nicht wirklich.
Die Mathevorlesungen sind ziemlich anwedungsbezogen im Gegensatz zu denen aus einem Physik/Mathe Studium.
(Kannst ja mal bisschen auf den Seiten von TU's rumlauern).
Dazu hat man vor allem Technische Mechanik.


Ich bin mir nicht sicher in wie weit, dass einer Bank in der Prozessmodulierung helfen soll.
Larten
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Anmeldungsdatum: 25.07.2011
Beiträge: 119

BeitragVerfasst am: 20 Dez 2012 - 09:39:04    Titel:

Zitat:
Komm mal runter, konzentrier dich auf dein Abitur und such dir ne vernünftige deutsche Uni und schau mal dass du da überhaupt erstmal deinen Physikbachelor schaffst, bevor du dir Gedanken über einen 1,0 Abschluss machst. Extrem viele Leute scheitern schon am bestehen der ersten 2 Semester.


Er will im Ausland studieren, lass ihn doch??!
Wer bist du denn das du meinst ihm soetwas erzählen zu können.

@Vuvuzela
Auch ich studiere derzeit im Ausland (NL) und habe mich auch bewusst dafür entschieden, aus teilweise ähnlichen Gründen.
Ich finde das grundsätzlich immer gut wenn man aus Deutschland raus will zum studieren, wenn man eine gute Uni im Ausland findet.

Auch wenn die Schweiz zumindest sprachlich nicht sehr ausländisch ist, ist die Schweizer Mentalität aber doch deutlich anders als die deutsche.
Ich habe paar Jahre an der Schweizer Grenze gelebt und wir waren oft in der Schweiz Verwandte besuchen, mir hat die Schweiz schon immer gut gefallen Smile

Das du 1,5 vor deinem Abi schon schaust, was du machen willst, ist super.
Einfach mal paar Wochen vor dem Abi bzw. nach dem Abi erst zu suchen ist oft sehr knapp (wenn nicht schon zu spät) vor allem wenn man im Ausland studieren will.
Schau dir die Unis genau an, besuche sie vielleicht auch mal, rede mit den Studenten etc. das alles kannst du ja noch ganz entspannt machen.

Und es gibt übrigens viel weniger Schweizer mit dem Matura als Deutsche mit dem Abi (relativ zur jeweiligen Bevölkerung natürlich).
Dort hat man mehrere von diesen Tests, .... Name fällt mir grad nicht ein, es waren diese Tests die man in der 10. machen wusste und wenn man die besteht hat man sozusagen das Realschulzeugnis sicher.
Nur mit dem Unterschied das wenn man bei diesen Tests nicht immer eine bestimme Note bekommt (gleich oder besser als 2,5 meine ich) man dann nicht ''weitermachen'' darf. Also in die Kantonschul (schweizer Oberstufe) darf man nur wenn man eine Mindestnote in den Tests hatte.
Und es werden grundsätzlich nicht so viele Primarschüler (Grundschüler) auf die Bezirksschulen (Gymnasien) geschickt wie in Deutschland.
Das ist jedenfalls in Basel so, in anderen Kantonen ist das oft anders.

So, jetzt weiß ich gar nicht warum ich das alles geschrieben hab.. Jetzt weißt du jedenfalls ein bisschen mehr über die Schweiz! Smile (hoffe das mich hier jetzt kein Schweizer erschlägt, weil ich etwas falsches gesagt hab)

Jedenfalls solltest du ein Studium wirklich nach Interesse wählen, ich hab anfangs auch fast genauso wie du gedacht, aber nachdem ich paar Unis gesehen habe und mich besser informiert habe, das ich lieber umdenken sollte.
Wähle dein Fach danach aus, was du die nächsten 3 Jahre machen willst, und nach nichts anderem.
Nach allem was ich verstanden habe, interessieren dich Fächer wie Physik, Finanzmathematik, VWL etc. das alles sind Fächer bei denen man mit einem sehr guten Abschluss Chancen auf einen Job in einer IB hat, nur muss man eben erst einmal einen sehr guten Abschluss schaffen, und das ist in diesen Fächern sehr viel einfacher wenn man wirklich nur nach reinem Interesse geht.

Und wenn dir ein Studium in Zürich rein finanziell problemlos möglich wäre, dann würde ich mich auch mal über britische Unis informieren.
In England gibt es auch schone Städte und du würdest auf Englisch studieren.
iggy
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Anmeldungsdatum: 11.11.2012
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 20 Dez 2012 - 15:49:59    Titel:

Larten hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Komm mal runter, konzentrier dich auf dein Abitur und such dir ne vernünftige deutsche Uni und schau mal dass du da überhaupt erstmal deinen Physikbachelor schaffst, bevor du dir Gedanken über einen 1,0 Abschluss machst. Extrem viele Leute scheitern schon am bestehen der ersten 2 Semester.


Er will im Ausland studieren, lass ihn doch??!
Wer bist du denn das du meinst ihm soetwas erzählen zu können.


Wer soll oder muss ich den groß sein um das sagen zu dürfen. Das sin eher Fakten. Ich studiere Physik, werde jetzt dann mit meinem Bachelor fertig und habe genau a der ETHZ ein Auslandsemester gemacht.
Ich finde mein Post war der erste realistische und er war auch gut gemeint.
Man sieht das im Physikstudium zur genüge, Leute die mit irgendwelchen großen Zielen (Ich will in die Forscshung, Prof werden etc.) anfangen aber nach 2 Semester nicht mehr da sind.

@TE die Zeit in welcher du lange über deine Zukunft nachdenkst, investierst du besser in Lernen. Wenn dir deine zukünftige Bildung so erst ist, versuche einfach in Mathe alles mitzunehmen was irgendwie geht, kauf die ein einfaches Mathebuch über Hochschulmathe und lern schon immer nen Ticken mehr als du in der Schule benötigst. Mach vieleicht in den Ferien mal ein Praktikum in dem Bereich der dich interessiert.
Dann kommt schon automatisch eins zum anderen, man kann sein Leben nicht 10 jahre im Voraus Schritt für Schritt durchplanen.

Physik ist kein Studium dass man nur als Mittel zum Zweck machen sollte, wenn du in Physik einen sehr guten Abschluss willst dann sollte das schon genau das eine sein für das dein Herz schlägt.

Mit der Ludwig-Maximilians-Universität in München haben wir zudem in Deutschland eine Uni deren Physik-Fakultät WELTWEIT auf Platz 19 geranked ist. ( Times Higher Education Ranking) Ich denke auch wenn Rankings nciht viel aussagen und du vom Ruf auch erst ab frühestens Master profitierst , das sollte erstmal ausreichend renommiert für dich sein.
Wiegesagt ist nur gut gemeint aber ich glaub versteifst dich da auf Gedanken die dich nicht weit führen.
Vuvuzela
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Anmeldungsdatum: 11.07.2012
Beiträge: 52

BeitragVerfasst am: 20 Dez 2012 - 16:10:06    Titel:

Wie ich sehe, wird einem hier verdammt schnell etwas in den Mund gelegt, was man nie gesagt hat! Finde ich schade, aber war nicht anders zu erwarten.

@iggy : Wann habe ich behauptet, dass Physik ein Mittel zum Zweck wäre; würde ich anch diesem Schema vorgehen, hätte ich mich längst für VWL entschieden...
Ich möchte Physik oder Maschinenbau studieren, weil es mich enorm interessiert (beides!!) und ich darin gleichzeitig den Pluspunkt sehe, dass es ein guter Schritt in Richtung meines Traumberufes (ja, ich weiß, der wird sich noch 100 mal ändern Rolling Eyes ) ist!

Und außerdem hatte und habe ich nicht das Ziel, Professor oder Forscher zu werden, was ich im Vorfeld geschätzte 10 mal ausgeführt habe...

Rankings interessieren mich nicht so sehr; wie gesagt: was ist besser/angesehener: ein mittelprächtiger Abschluss von einer hoch gerankten Uni oder ein sehr guter Abschluss von einer Uni, die in Sachen Reputation im Mittelfeld steht?! (ich hoffe nur inständig, dass jetzt nicht gleich der Vorwurf kommt, ich hätte behauptet die ETH oder LMU sei nicht renommiert...)! Das mal zu meiner Ansicht bezüglich Rankings.

Ich arbeite ja schon voraus; zwar nicht in einem Buch über Uni-Mathe, aber in dem für den Matheunterricht.

Aber vielleicht kann mir auch jemand die Frage beantworten, wie groß der Chemie-Anteil in einem Maschinenbaustudium ist und ob in einem Physik-Studium auch Physik notwendig ist?!
iggy
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Anmeldungsdatum: 11.11.2012
Beiträge: 13

BeitragVerfasst am: 20 Dez 2012 - 16:31:43    Titel:

Vuvuzela hat folgendes geschrieben:
Wie ich sehe, wird einem hier verdammt schnell etwas in den Mund gelegt, was man nie gesagt hat! Finde ich schade, aber war nicht anders zu erwarten.


Äh hallo? Jeder einzelne hier, der sich ein paar Minuten genommen hat, hat das gemacht um dir zu helfen. Wie wäre es sich erstmal für den Input zu bedanken, statt nur rumzumaulen. Wenn nicht gleich das da steht was du hören willst frag halt einfach nochmal genau nach.
Zitat:

@iggy : Wann habe ich behauptet, dass Physik ein Mittel zum Zweck wäre; würde ich anch diesem Schema vorgehen, hätte ich mich längst für VWL entschieden...


Naja du hast bereits den festen Plan danach etwas anderes zu machen. Das muss nicht heißen " Mittel zum Zweck" aber du bist wohl nicht so begeistert dafür wie andere, die in ein naturwissenschaftliches Studium einsteigen mit den Gedanken dass das ihr Traum ist.
Zitat:

Und außerdem hatte und habe ich nicht das Ziel, Professor oder Forscher zu werden, was ich im Vorfeld geschätzte 10 mal ausgeführt habe...


Das war nur ein Bsp für Träume die sich schnell verflüchtigen wenn man sich nicht ausreichend auf die Gegenwart konzentriert.
Zitat:

Rankings interessieren mich nicht so sehr; wie gesagt: was ist besser/angesehener: ein mittelprächtiger Abschluss von einer hoch gerankten Uni oder ein sehr guter Abschluss von einer Uni, die in Sachen Reputation im Mittelfeld steht?! (ich hoffe nur inständig, dass jetzt nicht gleich der Vorwurf kommt, ich hätte behauptet die ETH oder LMU sei nicht renommiert...)! Das mal zu meiner Ansicht bezüglich Rankings.


Da hast du Recht , der sehr gute Abschluss einer ittleren Uni ist 10x besser. Trotzdem willst du in der Schweiz studieren weil dort der Ruf besser ist oder wie?

Zitat:

Ich arbeite ja schon voraus; zwar nicht in einem Buch über Uni-Mathe,


Wiegesagt das wäre aber besser investierte Zeit als Zukunftsplanung für die nächsten 5 Jahre, 1,5 Jahre vor dem Abitur. Sich schonmal mit Unimathe zu beschäftigen ist zwar nicht dringend notwendig, aber wenn du vom 1, Abschluss träumst würde es einiges einfacher machen.
Zitat:

Aber vielleicht kann mir auch jemand die Frage beantworten, wie groß der Chemie-Anteil in einem Maschinenbaustudium ist

Du musst in einem Maschinenbaustudium die Grundlagen aus vielen Fächern lernen aber gehst nur selten stark in die Tiefe. An Chemie wirst du im Maschinenbau sicher nicht scheitern.
Zitat:

und ob in einem Physik-Studium auch Physik notwendig ist?!

Ne im Physikstudium ist kein Physik notwendig Wink
Vuvuzela
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Anmeldungsdatum: 11.07.2012
Beiträge: 52

BeitragVerfasst am: 20 Dez 2012 - 17:22:54    Titel:

@iggy: ja, du hast wohl recht, ich habe mich wohl ein bisschen zu kritisch geäussert; tut mir leid.
Das andere war ein Tippfehler, ich wollte nicht fragen ob man im Physikstudium Physik braucht, sondern ob man im Physikstudium auch Chemie braucht!? Very Happy

Doch, Physik fasziniert und interessiert mich sehr wohl! Aber ich möchte nicht mein Leben lang forschen; das ist nun einmal so, aber das bedeutet, denke ich nicht gleich, dass ich nicht zu 100% von dem Fach überzeugt bin; denn das bin ich (Gleiches gilt für Maschinenbau).
Da ich später im Banking arbeiten will, wrid Mathe schon eine elementare Bedeutung spielen; und in diversen Akademikerforen (Xing, LinkedIn) sind auffallend viele, die an der Ecole Polytechnique, der RWTH Aachen oder sonstwo Informatik oder Maschinenbau oder etwas anderes sehr technisches studiert haben und jetzt bei Goldman Sachs, der Deutschen Bank oder Merrill Lynch (etc.) arbeiten. Ein paar davon haben sogar z.B. nach einem Bachelor in Maschinenbau am KIT einen Master in Finance&Economics an der LSE gemacht; so abwegig kann mein Vorhaben also garnicht sein. Und auf den Seiten dieser Unis (Warwick, LSE usw.) werden Ingenieure, Mathematiker und Physiker ja auch explizit als potenzielle Bewerber aufgeführt.

Dass ich in der Schweiz studieren will liegt einfach daran, dass ich die Schweiz einfach toll finde und auch einfach mal von zu Hause weg will; hört sich vielleicht komisch an.. Smile
Außerdem hat die ETHZ Partnerunternehmen wie BCG, McKinsey oder auch CreditSuisse! Das hat man z.B. an der Uni Greifswald oder am Umweltcampus der FH Birkenfeld nicht!

Also: wer kann noch Erfahrungen/Infos zu einem Studium in Physik oder Maschinenbau wiedergeben!?


Kannst du mir vielleicht auch sagen, welches Studium mathematischer ist: Maschinenbau oder Physik; dass beide auf Mathe aufbauen ist mir auch klar, aber gibt es da jetzt (erhebliche) Unterschiedde was den Anspruch bzw. den Praxisbezug angeht? Ich behaupte mal, dass Maschinenbau doch eher in die anwendungsbezogene Richtung geht; falls das nicht stimmt, bitte berichtigen!
gelber_hamster
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Anmeldungsdatum: 11.02.2012
Beiträge: 284

BeitragVerfasst am: 20 Dez 2012 - 17:38:24    Titel:

Vuvuzela hat folgendes geschrieben:

Ich arbeite ja schon voraus; zwar nicht in einem Buch über Uni-Mathe, aber in dem für den Matheunterricht.


Das kannste mal getrost in die Tonne kloppen. Das bisschen von der Schulmathematik, die du an der Uni brauchst, lohnt sich nicht vorzuarbeiten. An der Uni ist Mathematik vollkommen anders (nicht undbedingt leichter oder schwerer, vllt. Geschmackssache, aber anders). Also wenn du Physik studierst, musste fit in der INtegralrechnung sein und Differenzieren können, aber das kann eh jeder, der sich auch nur für so ein Studium interessiert. Der Rest, insbesondere die rein mathematischen Betrachtungen, lernst du nur an der Hochschule und wirst du in keinem Buch an der Schule finden.
Allerdings würde ich auch nicht vorarbeiten, dazu ist das Studium da und das wirkt nur abschreckend am Anfang. Lass dir nur gesagt sein: Das was du in der Schule in Mathe und Physik machst, ist nicht das, was du an der Uni machst.

Vuvuzela hat folgendes geschrieben:

Aber vielleicht kann mir auch jemand die Frage beantworten, wie groß der Chemie-Anteil in einem Maschinenbaustudium ist und ob in einem Physik-Studium auch Physik notwendig ist?!


Für jemanden, der sich zutraut, unter den hellsten Köpfen zu landen und gut genug zu sein, in einer Quant-Abteilung mit Doktoren der Mathematik und Physik zu arbeiten, dürfte das vernachlässigbar sein.

Zu guter Letzt: Es ist ja nicht böse gemeint, wenn wir dir sagen, dass es sich nicht lohnt, zu konkrete Pläne zu haben. Und jeder weiß, dass man ungern so Opa-Geschichten von vor dem Krieg von älteren zur Seite schiebt und sich denkt "Jaja, lass die mal reden, ich weiß schon, was ich tue.". Aber es gibt tatsöchlich so etwas wie Lebenserfahrung und selbst, wenn wir alle grade erst das Studium abgeschlossen haben oder kruz davor stehen und auch noch nicht allzu viel gesehen haben, wissen wir doch, dass sich bei fast jedem die Ansichten, Ziele und Möglichkeiten während des Studiums ändern. Auch wenn du es nciht glauben willst. Zudem sind wir mit 24 - 30 auch mindestens ein Drittel älter als du und haben schon das erste STudium abgeschlossen, sind also nicht total ahnungslos, was studieren angeht. Deswegen gibt es ja auch immer mal solche Tage an den Schulen, an denen frühere Schüler ihr Studium vorstellen und man sie solche Fragen stellen kann. Es ist nichts schlimmes, wenn ein Plan mal nicht klappt und wenn man sich umentscheidet. Ich bin noch nicht mal ganz fertig mit meinem Studium und hab schon eine 90° Wende in Sachen berufliche Vorstellungen vollzogen. Wo ich genau anfangen und was ich für einen Job kriege und wo ich dann lebe, weiß ich jetzt auch noch nicht, man kann es sich eben nicht immer aussuchen. Und, no offense, meine Ziele sind nicht halb so unrealistisch wie deine und ich bin auch nicht der schlechteste Student, aber es gibt einfach Sachen, die man nicht beeinflussen kann. Man kann es versuchen, aber man muss immer ein Plan B bereit haben und sollte sich nicht versteifen.

Mach erstmal dein Abi, fang ein Studium an, bei dem du meinst, Spaß zu haben (da ist immer auch Glück dabei, denn die Inhalte des Physik- und Mathestudiums kennt man als Schüler nicht) und versuch ein Praktikum in dem Bereich zu machen, dann plane weiter. Und du musst auch nicht an irgendeine FH in Deutschland, sondern kannst ja auch versuchen nach München zu kommen oder nach Göttingen z.B. . Je nachdem, wo du in Deutschland lebst, ist Göttingen weiter entfernt als Zürich (auch kulturell Very Happy, ich komme aus dem Norden und bin im Süden gelandet, da gibt es auch schon mehr als genug Unterschiede. Wink )

Ich will dir nicht ausreden in Zürich zu studieren, aber man liest aus jedem deiner Sätze, dass du so derart versteift darauf bist, dass du andere Möglichkeiten links und rechts gar nicht erst ernsthaft bewertest. Guck dich doch erst einmal noch zwei MOnate auf Uni-Homepages um und informier dich über dass allgemeine Physikstudium. Wenn für dich dann immer noch NUR Zürich in Frage kommt (was ich mir ehrlich gesagt nicht vorstellen kann), dann kannste diesen Thread nochmal hochholen und konkrete Fragen zur Uni stellen.

Mein Wort zum Donnerstag. :p
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