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Nach Ausbildung noch mal zur Schule gehen?
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karl303
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Anmeldungsdatum: 17.12.2012
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 17 Dez 2012 - 23:08:51    Titel: Nach Ausbildung noch mal zur Schule gehen?

Hallo Leute. Also, ich bin 20, mache derzeit eine Ausbildung (3. Lehrjahr) und sofern alles glatt läuft, bin ich in weniger als einem halben Jahr damit fertig.
Ich wäre sonst gerne in meinem Betrieb geblieben, aber da ich dort nicht übernommen werden kann, muss ich mir leider was anderes suchen.

Am liebsten würde ich jetzt noch mal zur Schule gehen und zumindest Fachabitur machen. Kurz nachdem das Schuljahr anfängt, werde ich übrigens 21, deshalb hatte ich erst etwas Angst, der älteste zu sein und in eine Klasse mit fast nur 17 Jährigen oder so zu kommen, hab jetzt aber zum Glück eine Schule entdeckt, bei der man ohnehin Berufserfahrung haben und mindestens 18 sein muss. Sofern ich da angenommen werde, hat sich das Problem also erledigt.

Das nächste Problem ist allerdings, dass meine Schulzeit dann 4 Jahre her ist (hab vor der Ausbildung noch 1 Jahr lang was anderes gemacht). Ich schätze besonders mein Englisch und Mathe müsste ich wieder auffrischen, aber halt auch noch einige andere Sachen...Hab die beiden Fächer zwar auch in der Berufsschule, aber das kann man halt auch nicht wirklich mit meiner Realschulzeit vergleichen, da in der Berufsschule alles wesentlich einfacher ist und man in der Hinsicht halt nicht mehr so gefordert wird.

Also, macht es Sinn, nach so einer langen Pause nochmal zur Schule zu gehen? Und war einer von euch vielleicht schon mal in einer ähnlichen Situation und hat nach einigen Jahren Pause nochmal Fachabi/Abi gemacht?
corsa222
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Anmeldungsdatum: 21.11.2009
Beiträge: 154

BeitragVerfasst am: 18 Dez 2012 - 13:59:21    Titel:

1. Fachabitur schadet zwar nie aber: Gibt es einen bestimmten Grund warum du es machen möchtest z.B. ein Studium. Den solltest du dich nicht Beruflich komplett anders orientieren wollen und auch nicht Studieren wollen erschliest sich mir nicht ganz der Sinn des vorhabens, vorallem nicht wenn du dafür 4 Jahre aufbringen musst.

2. bzgl dem Alter auf normalen Schulen: es gibt eigentlich immer einige Schüler die eine "Ehrenrunde" drehen. Bei mir auf dem Gymnasium war in der 13te der älteste 23 wenn ich mich recht entsinne. Und es gab noch einige in dem Altersbereich. Ich denke auch bei dir in der Berufsschule werden auch nicht alle deine Mitschüler exakt 20 sein.

3 Thema Schule wenn wir schon dabei sind: darf man Fragen was du lernst? Deinen ersten beiden Sätzen würde ich entnehmen, dass du im großen und ganzen zufriden mit dem Beruf bist. dies ist aber nur ein Vermutung. Ich Frage deshalb solltest du mit dem Beruf zufrieden sein und dein Ziel Studium sein könntest du mit einer Weiterbildung (Fachwirt, Meister etc) dieses Ziel schneller erreichen als mit einer 4 jährigen Schule.
xRaito
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Anmeldungsdatum: 10.11.2012
Beiträge: 15
Wohnort: Oberbayern

BeitragVerfasst am: 18 Dez 2012 - 16:54:36    Titel:

Bezüglich Deines Alters brauchst Du Dir eigentlich keine Sorgen machen, denn wenn Du vorhast auf die BOS zu gehen, so muss man mind. eine 3-jährige Ausbildung nachweisen können. So sind auf der BOS letztlich alle über 18 und die meisten, die dort in die 12. Klasse kommen, sind ca. 20/21, Du gehörst damit also sogar noch zu den Jüngeren, da es dort auch sicherlich 24/25-jährige gibt, je nachdem, was sie davor gemacht haben. Ich selber fange die BOS erst mit 22 an, also keine Panik.

Fachabitur bringt Dir in sofern nur was, wenn Du Dich in deinem jetzigen Beruf wohl fühlst und Dich weiterbilden und dann an der entsprechenden Fachhochschule studieren willst, damit bist du aber eben an Deinen Bereich gebunden.
Wenn Du dich neu orientieren willst, empfehle ich Dir allerdings noch die 13. Klasse, damit Du Deine Allgemeine Hochschulreife erlangen kannst. Im Allgemeinen lohnt es sich immer noch ein Jahr anzuhängen.
Chrischii
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Anmeldungsdatum: 16.02.2008
Beiträge: 889

BeitragVerfasst am: 18 Dez 2012 - 17:13:35    Titel:

xRaito hat folgendes geschrieben:
Fachabitur bringt Dir in sofern nur was, wenn Du Dich in deinem jetzigen Beruf wohl fühlst und Dich weiterbilden und dann an der entsprechenden Fachhochschule studieren willst, damit bist du aber eben an Deinen Bereich gebunden.


Das stimmt nicht. Je nachdem was du unter dem "Fachabitur" verstehst, also fachgebundene Hochschulreife oder (allgemeine) Fachhochschulreife kannst du immer auch was anderes studieren (was nicht zu der bisherigen Richtung passt). Mit der fachgebundenen Hochschulreife könnte man bspw. an FHs alles studieren, genauso wie mit der allgemeinen Fachhochschulreife. Die Fachgebundenheit würde nur bei universitären Studiengängen zu Tragen kommen.

An den TE: Um welches Bundesland gehts bei dir? Nach deiner abg. Berufsausbildung kannst du in einem Jahr Vollzeit die FHR (allgemeine Fachhochschulreife) machen, in 2 Jahren die allgemeine/fachgebundene Hochschulreife. Was das "Auffrischen" angeht, könntest du privat machen, ansonsten auch schauen, ob es eine Vorklasse/Vorkurs gibt. Bzgl. des Alters, da macht dir mal gar keinen Kopf. Bei beruflichen Schulen ist da in der Regel mehr gemixt.
benny_rob
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Anmeldungsdatum: 19.12.2012
Beiträge: 15

BeitragVerfasst am: 19 Dez 2012 - 19:13:41    Titel:

Warum willst du dich nicht weiter in dem Beruf ausbilden, Meister ? Was für eine ausbildung ist es denn?

Viel Glück, wenn du nochmal zur Schule gehst. Erst Fachabi und dann evt. noch 1 Jahr fürs allgemeine Abi macht Sinn, wenn du studieren willst!
Chrischii
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Anmeldungsdatum: 16.02.2008
Beiträge: 889

BeitragVerfasst am: 20 Dez 2012 - 13:20:08    Titel:

benny_rob hat folgendes geschrieben:
Warum willst du dich nicht weiter in dem Beruf ausbilden, Meister ? Was für eine ausbildung ist es denn?

Viel Glück, wenn du nochmal zur Schule gehst. Erst Fachabi und dann evt. noch 1 Jahr fürs allgemeine Abi macht Sinn, wenn du studieren willst!


Ist natürlich auch möglich, der Weg an die Hochschule als sog. Beruflich Qualifizierter ohne schulische HZB.

Ich kann nicht genug ermahnen, wenn man "zweistufig" vorgehen möchte, d.h. erst Fachhochschulreife und dann u.U. allgemeine Hochschulreife, denkt von Anfang an an die erforderlichen Kenntnisse in der 2. Fremdsprache!! Nicht, dass dann am Ende das Erwachen kommt und man "nur" mit der fachgebundenen Hochschulreife dasteht ("Das wusste ich ja gar nicht"). Rolling Eyes
Benn4
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Anmeldungsdatum: 15.10.2016
Beiträge: 16

BeitragVerfasst am: 05 Dez 2017 - 23:11:22    Titel:

Hallo,
ich würde so ein Vorhaben immer unterstützen. Man lernt doch sowieso das ganze Leben lang und auch im Beruf ist es meistens so, dass man sich ständig weiterentwickelt und ausbildet. Ich mich vor einigen Monaten zum Ausbilder ausbilden lassen und bin sehr glücklich über diesen Schritt. Ich habe mich hier https://ausbilderwelt.de/ für ein Seminar und einen sehr interessanten Workshop für Ausbilder angemeldet und die Teilnahme hat mir großen Spaß gemacht.
LG
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