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Duales Studium abbrechen und an die Uni wechseln
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xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7571

BeitragVerfasst am: 23 Dez 2012 - 16:05:10    Titel:

Wenn man es sich unbedingt deutlich schwerer als nötig machen möchte, dann bitte. Hier wurde aber nunmal um Ratschläge/Empfehlungen gebeten und die geben wir...

Wofür er sich letztlich entscheidet, ist mir ziemlich egal, das sage ich ganz offen. Aber meinen Rat gebe ich nach bestem Wissen und Gewissen...

Nochmal:
Wenn man in die angewandte Informatik möchte, dann ist ein Uni-Studium nicht die erste, sondern eher die allerletzte Wahl, die man treffen sollte...
FH-Spacken
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Anmeldungsdatum: 20.04.2009
Beiträge: 1766

BeitragVerfasst am: 23 Dez 2012 - 22:17:44    Titel:

Zumal die Uni Heidelberg für Informatik eine der denkbar schlechtesten Adressen ist. Ich habe einige Freunde in Heidelberg und Mannheim und kenne den Studiengang bzw. die Uni recht gut.

Des Weiteren kann ich mich misterXd nur anschließen. Hier zeichnen seine Ersti-Kumpels von der Uni ein verklärtes Bild vom Unileben. Klar, so ne schicke Altstadt-Uni mit den verteilten Fakultäten hat schon was. Abends dann im Wirtshaus sitzen, ein "Gemäß" trinken und danach den Philisophenweg abspazieren hört sich natürlich super an, aber das nicht die Realität. Auch das Uni-Studium hat sich in den letzten Jahren stark verändert. Die Zeiten, wo man gemeinsam im Kerzenschein nachts am Küchentisch bei Rotwein sitzt und philosophiert oder in der Bibliothek mit dem Monokel irgendwelche tiegründigen Gespräche führt, sind lang vorbei. Das werden deine Uni-Kollegen auch noch merken, wenn die erste Prüfungsphase/Seminarbeiten näher rücken.

Sicher hat man an der Uni mehr Freiheiten und vielleicht auch mehr Freizeit, aber d.h. nicht, dass ein DH Studium so schlecht ist oder gar ein Schmalspurstudium. Ich würde mich nicht so schnell aufgeben und schon gar nicht wegen der Erzählungen der Uni-Freunde. Das erlebt man nämlich bei vielen, die nach der Schule an die Uni kommen und erstmal alles ganz toll finden. Das relativiert sich alles.
wasp
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Anmeldungsdatum: 13.01.2007
Beiträge: 2718

BeitragVerfasst am: 24 Dez 2012 - 15:14:05    Titel:

Der TE sollte sich vielmehr mit den Inhalten des Universitätsstudiums beschäftigen.
Falls die Inhalte des dualen Studiums auf dem Niveau einer FH sind (kann ich nicht beurteilen), so dürfte sich der Stoff (Schwierigkeit/ Theorielastigkeit) zum großen Teil sehr unterscheiden.
Gaisler
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Anmeldungsdatum: 12.08.2009
Beiträge: 1275

BeitragVerfasst am: 24 Dez 2012 - 15:22:17    Titel:

xmisterDx hat folgendes geschrieben:
Du kannst gerne von der Uni erzählen. Das Berufsleben überlässt du lieber uns Wink


Na dann gebt mal "Einstiegsgehälter Uni FH" bei Google ein, und schaut, was so rauskommt. Zum Beispiel

http://www.manager-magazin.de/unternehmen/karriere/0,2828,630154,00.html

http://www.n-tv.de/ratgeber/Absolventengehaelter-im-Vergleich-article683618.html

Komisch, dass den Chefs im Berufsleben die Uniabsolventen doch mehr wert sind - und das obwohl die Uniabsolventen sich erst einarbeiten müssen...

Ansonsten wird hier jedes FH/DH-positive Klischee bedient...der Uniabsolvent als realitätsfremder Träumer, der FH/DH-Alumnus als smarte, bodenständige Arbeitskraft.

Um mal kurz die Vorteile der Uni zusammenzufassen: Mehr persönliche Freiheit, mehr inhaltliche Tiefe und mehr Berufsmöglichkeiten (es gibt genug Jobs, die nur Uniabsolventen offen stehen, aber so gut wie keine, für die man zwingend einen DH-Abschluss braucht); die vermeintlichen Vorteile der DH, Praxiserfahrung und Verdienst, relativieren sich ganz schnell, wenn man Einstiegsgehälter bzw. vor allem die Gehaltsentwicklung anschaut.
wasp
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Anmeldungsdatum: 13.01.2007
Beiträge: 2718

BeitragVerfasst am: 24 Dez 2012 - 15:42:18    Titel:

Dein letzter Post bzw. die Diskussion diesbezüglich hat leider gar keinen Zusammenhang zu dem Eingangstread. Denn der TE erwähnt in keinem Satz, dass er eigentlich ein tiefgehenderes, theoretischeres und freiher gestaltetes Studium möchte (frei im Sinne von freier Zeiteinteilung zum persönlichen Selbststudium).
Des Weiteren geht er in keinster Weise auf irgendwelche Gehaltsunterschiede ein. Seine Begründungen gehen in eine viel undifferenzierte Richtung.
Wenn es ihm wengistens um die von Gaisler aufgeführten Gründe gehen würde...Ich verweise daher auf meinen Tread bzgl. des Stoffs an der Uni.

Habe übrigens vor einigen Jahren in einem Radiobericht gehört, dass Duale Studenten am schnellsten Karriere machen. Ganz so schlecht ist die Ausbildung also nicht.


Zuletzt bearbeitet von wasp am 24 Dez 2012 - 15:43:42, insgesamt einmal bearbeitet
konstantin87
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 5968

BeitragVerfasst am: 24 Dez 2012 - 15:42:24    Titel:

@gaisler: da sagen die einstiegsgehälter der ig metall aber etwas anderes: http://www.igmetall4you.de/uploads/media/Flyer_Einstiegsgehaelter_Absolventen_2012.pdf

alle mir bisher bekannten unternehmen (darunter z.b. auch vw) bezahlen in ihrem tarif bachelor oder master nach einer bestimmten stufe, unabhängig ob es sich um einen fh- oder uni-absolventen handelt.
ich war auch schon in einem unternehmen, die bevorzugt fh-absolventen einstellen. da geht es dann natürlich weniger um forschung, sondern mehr um anwendung.


Zuletzt bearbeitet von konstantin87 am 24 Dez 2012 - 15:43:23, insgesamt einmal bearbeitet
xmisterDx
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Anmeldungsdatum: 11.11.2008
Beiträge: 7571

BeitragVerfasst am: 24 Dez 2012 - 15:42:46    Titel:

Blöd nur, dass der Threadersreller nach eigener Aussage keine große Karriere anstrebt...

Vielleicht zumindest den Eingangsbeitrag und zwei, drei Weitere lesen, bevor man den üblichen pauschalen Quatsch von sich gibt, lieber Gaisler...
Gaisler
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Anmeldungsdatum: 12.08.2009
Beiträge: 1275

BeitragVerfasst am: 24 Dez 2012 - 16:29:14    Titel:

xmisterDx hat folgendes geschrieben:
Blöd nur, dass der Threadersreller nach eigener Aussage keine große Karriere anstrebt...

Vielleicht zumindest den Eingangsbeitrag und zwei, drei Weitere lesen, bevor man den üblichen pauschalen Quatsch von sich gibt, lieber Gaisler...


Bevor wir wieder mit der üblichen Arroganz persönlich werden sollte man vielleicht darüber nachdenken, dass eine positive Gehaltsentwicklung auch ohne "große Karriere" wünschenswert ist. Auf die Tatsache, dass eure Beiträge maximal "pauschaler Quatsch" waren (und vor Klischees nur so strotzten) bin ich bereits eingegangen.

Dem generellen Tenor, dass sich der Beitrag des TEs sehr naiv liest stimme ich aber zu. Nichtsdestotrotz sollte das einen nicht davon abhalten, ihm gewisse Entscheidungskriterien zur Hand zu geben.
FH-Spacken
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Anmeldungsdatum: 20.04.2009
Beiträge: 1766

BeitragVerfasst am: 24 Dez 2012 - 16:43:30    Titel:

Es mag vielleicht stimmen, dass man im Schnitt mit einem Uni-Studium noch das höhere Einstiegsgehalt bekommen kann. Das relativiert sich aber zunehmend und gerade im Bereich Wirtschaftsinformatik sieht die Welt ganz anders aus. Da wird z.T. nicht einmal mehr zwischen Bachelor oder Master unterschieden - einfach, weil die Nachfrage recht groß ist. Ich selbst bin als FH-Idiot mit dem gleichen Gehalt wie Kollegen mit Uni-Master eingestiegen. (Was dann aber auch immer vom persönlichen Können und Verhandlungsgeschick abhängt)

Einen Uni-Abschlüss braucht man im Informatik-Bereich eigentlich nur dann, wenn man forschungsnah arbeiten will z.B. in irgendwelchen Research-Abteilungen.
gelber_hamster
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Anmeldungsdatum: 11.02.2012
Beiträge: 284

BeitragVerfasst am: 24 Dez 2012 - 22:42:16    Titel:

Bei einem meiner Praktikumsgeber gab es mehrere Konzepte einer dualen Ausbildung: Die Vertriebler und eher im WiWi-Bereich angesedelten Leute gingen an eine (gute) BA. Diejenigen, die in die Entwicklung gingen, arbeiteten nur in den Semesterferien und studierten sonst an der Uni. Solche Modelle gibt es also auch (die wurden wie die anderen dualen Studenten bezahlt, die Uni war eine ganz normale staatliche).
Es muss also nicht zwangsläufig Dual ODER Uni sein. Das nur so am Rande, wollte ich der Vollständigkeit halber erwähnen. :p
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