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IHK Fachkraft Controlling vs VWA Controlling Ökonom
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Johannes2013
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Anmeldungsdatum: 04.01.2013
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 04 Jan 2013 - 17:59:34    Titel: IHK Fachkraft Controlling vs VWA Controlling Ökonom

Hallo alle zusammen und ein, hoffentlich, gesundes und erfolgreiches Jahr 2013!

Ich brauche einige Informationen bezüglich einer Weiterbildung die ich machen möchte. Vorab einige Informationen von mir:
Ich bin 31 Jahre alt, habe Speditionskaufmann gelernt.
Nebenberuflich habe ich mich zum Wirtschaftsfachwirt IHK weitergebildet.
Ich habe 6 Jahre in einer Spedition als kaufmännischer Angestellter gearbeitet und war später kfm. Leiter.
Danach habe ich 1 ½ Jahre als Logistikabteilungsleiter in einem Industriebetrieb (ca. 2200 MA) gearbeitet. Nun bin ich seit November arbeitslos.

Ich habe für mich in den letzten Monaten herausgefunden, dass ich nicht mehr in dem Logistikbereich arbeiten möchte, da es mir zu „fordernd“ geworden ist. Ich habe während meiner beruflichen Laufbahn für mich herausgefunden, dass ich sehr gut mit Kennzahlen arbeiten kann und Controlling affin bin. Leider habe ich in diesem Bereich keine ausschlaggebenden Berufserfahrungen um von Firmen eingestellt zu werden. In einigen Teilbereichen (Projekten) habe ich mit dem Controlling / Controlling Instrumenten gearbeitet aber nicht nur.
Ich will meinem beruflichem Leben eine neue Ausrichtung geben und mich nun weiterbilden und weiß einfach nicht was der „richtige“ Weg nzw. Die richtige Weiterbildung ist.

Variante a) Weiterbildung an der VWA zum Controlling Ökonom. Da ich bereits einen Wirtschaftsfachwirt habe, kann ich bereits ab März 2013 im 2. Semester anfangen. 2-3 mal die Woche Unterricht. Dauer 1,5 Jahre. Abschluss mit Zeugnis Controlling Ökonom VWA

Variante b) Weiterbildung zur IHK Fachkraft Controlling bei einem externen Dienstleister (also ein von der IHK zugelassenes Bildungsinstitut) mit e-Learning (Aufgaben werden in Papierform gegeben, Aufgaben müssen im PC eingegeben werden. Es ist ein Dozent vor Ort).
Diese Variante wird u. U. von der Agentur für Arbeit getragen. Dauer ca. 4 Monate in Vollzeit. Abschluss als IHK Fachkraft für Controlling. Abschluss Zertifikat IHK Fachkraft Controlling

Hier einige Pro´s und Con´s:
Pro VWA:
- Frontalunterricht
- Ich kann mich nebenher weiterbewerben. Bei Bedarf kann ich die VWA (den Standort) wechseln.
- Dozenten kommen aus dem Universitätsbereich
- Ein Zeitraum von 1,5 Jahre als Weiterbildung klingt „besser“ als wenn ich sage ich habe mich innerhalb von 4 Monaten Weitergebildet! (Ich meine andere studieren Controlling!!)
- Hohes Ansehen der VWA
- Anerkanntes Zeugnis



Contra VWA:
- Ich muss 2 bis 3 mal die Woche ca. 35 km fahren (eine Strecke) um an dem Unterricht teilnehmen zu können.
- ggf. Samstagsunterricht von 8-ca. 16 Uhr
- Kosten für die Ausbildung muss ich selbst tragen (dies ist aber kein ausschlaggebender Punkt)
- Dauer 1,5 Jahre
-
Pro IHK:
- Dauer sind nur 4 Monate
- Lehrgangsort ist ca. 10 Minuten von mir entfernt
- Weiterbildung wird u. U. (muss noch geklärt werden) von der Agentur für Arbeit übernommen
- Vollzeit (jeden Tag von 8-15:45 Uhr)
- Anerkanntes Zertifikat
Contra IHK:
- Lernen am PC (dies ist ein sehr ausschlaggebender Punkt für mich, ich persönlich lerne nicht gern am PC).
- Fachkraft ist deutlich unterhalb meiner Ausbildung zum Wirtschaftsfachwirt
- In dieser Zeit kann ich mich nicht bewerben bzw. keine neue Stelle anfangen da ich ortsgebunden bin
- Im Grunde ist es ein betreutes lernen

Ich bin für eine kontrovers geführte Diskussion sehr dankbar!


Vielen Dank für Eure Unterstützung!
Otscho
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Anmeldungsdatum: 03.09.2006
Beiträge: 1423

BeitragVerfasst am: 05 Jan 2013 - 14:31:58    Titel:

Ich würde die VWA vorziehen.
Zu den von dir genannten Gründen kommt noch dazu:
- Falls du länger arbeitslos sein solltest, kannst du das mit den 1,5 Jahren VWA besser kaschieren als nur mit 4 Monaten IHK Controller.
- Im Controlling wird oftmals ein Studium vorausgesetzt. Da die VWA wie du selbst auch schreibst meist mit Uni-Profs zusammenarbeitet, teilweise einzelne Vorlesungen auch 1:1 die gleichen sind wie im "richtigen" Studium, hat man hiermit meiner Meinung nach besser Argumente, wenn man sich auf eine Stelle bewirbt, die ein Studium voraussetzt.

Zusätzlich, vielleicht einfach mal zum ausprobieren:
An der Fernuni Hagen kann man auch ohne Abi als Akademiestudierender einzelne Module belegen und auch die Prüfung mitschreiben. Das ganze im Vergleich zu den anderen wohl ziemlich günstig (180€ pro Modul = 1/3 Vollzeitstudium).
Damit hat man dann natürlich keinen Abschluss, aber vielleicht gibt es trotzdem einen netten Einblick und Prüfungsergebnisse kann man natürlich als zusätzliche Qualifikation einer Bewerbung beilegen.

Daneben wäre noch die Controller Akademie empfehlenswert, allerdings wird das denke ich zu teuer, wenn man das privat zahlt.

Ich will noch darauf hinweisen, dass Controlling durchaus auch fordernd sein kann, auch wenn ich hier keinen Vergleich zur Logistik habe. Mein Chef z.B. geht kaum einen Tag vor 22:00 aus dem Büro, bei mir selbst sind auch öfters mal Tage bis 20:00 dabei. Als Controller ist man oftmals der, wo viele Fäden zusammenlaufen, man zu vielen Themen auskünftsfähig sein muss und Lösungen aufzeigen sollte. Der Schritt hin zur Verantwortung für Sachverhalte, für die man eigentlich nichts kann ist da sehr schnell gegangen. Für mich ist das zumindest mittlerweile ein Thema, was eine deutliche Belastung darstellt.
Johannes2013
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Anmeldungsdatum: 04.01.2013
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 06 Jan 2013 - 20:25:31    Titel:

Hallo Otscho,

vielen Dank für Deinen Beitrag. Ich denke Du hast mit Deinen Argumenten recht. 1,5 Jahre klingt besser als 4 Monate. Ich habe in letzter Zeit auch viel mit Freunden gesprochen die auch meinten die VWA ist der "bessere" Partner. Weil dort ja auch Profs dozieren. Somit ist der Unterricht im wesentlichen an der Uni, so denke ich, ausgerichtet.

Die Uni Hagen habe ich auch in Erwägung gezogen. Leider dauert mir das Studium momentan zu lange, jedenfalls in Teilzeit und ich kann und will nicht in Vollzeit studieren. Die Voraussetzungen habe ich.

Die Controller Akademie habe ich nicht gekannt werde mich mal dort informieren. Aber wie Du sagst, ist wahrscheinlich ein wenig zu teuer für mich Privat zu finanzieren.

Ich wollte mit meiner Aussage keinem auf den Slips treten! Falls doch entschuldigung!!

Mit fordernd meine ich das ich morgens um 6 Uhr an der arbeit war und abends, meistens, auch noch nicht um 21 Uhr zu Hause war.
Weiterhin ist es so das Herausforderungen Very Happy in der Logistik sofort erledigt werden müssen und ich einige (viele) Dinge nicht bis morgen aufschieben kann.
Das ist eine Belastung weil ich immer unter Stress stand.

Weiterhin habe ich für mich erkannt das ich besser mit Zahlen arbeiten kann. Controlling hatte ich in einigen Bereichen auch als Abteilungsleiter zu machen.
Mit ist bewusst, dass ein Controller auch nicht auf der faulen Haut liegt und dort auch die Post abgeht, zumal ja dort alle Fäden zusammen laufen!
Ich denke nur im Gegensatz zur Logistik (auch nicht in jedem Logistikzweig) kann man in "Ruhe" Zahlen und Daten sammeln und davon Aktionen ableiten!
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