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Die Freude am Leben komplett verloren...
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Foren-Übersicht -> Psychologie-Forum -> Die Freude am Leben komplett verloren...
 
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Laborratte19w
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Anmeldungsdatum: 21.10.2004
Beiträge: 31
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 12 Aug 2005 - 15:09:15    Titel:

gentlemandd hat folgendes geschrieben:
ein kleines wort an krille:

sicher hast du recht wer depressionen hat kann sie nur allein bekämpfen. vollkommen richtig. ...


also ich glaube nicht, dass das so einfach ist. wer an einer schweren depression leidet, kann sich nicht selber helfen!
krille
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Anmeldungsdatum: 12.11.2004
Beiträge: 404

BeitragVerfasst am: 12 Aug 2005 - 15:15:59    Titel:

Laborratte19w hat folgendes geschrieben:
also ich glaube nicht, dass das so einfach ist. wer an einer schweren depression leidet, kann sich nicht selber helfen!


Der gesunde Mittelweg zwischen sich einbuddeln und der Gang zum Psychodoktor ist meiner Meinung nach der richtige: Freunde und Familie!
Makilaa
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Anmeldungsdatum: 07.07.2005
Beiträge: 33

BeitragVerfasst am: 13 Aug 2005 - 13:19:42    Titel:

ja ihr habt ja schon alle irgendwie recht mit euren meinungen und äußerungen...aber bei mir ist es immer so, dass wenn es mir mal wieder etwas gut geht und ich nicht wieder ständig an den ganzen mist denke über den ich mir ständig den kopf zerbreche..kommt wieder eine sache, ein erlebnis das mich wieder komplett zurückwirft und mich total fertig macht..wie besagtes erlebnis im urlaub...

obwohl mir ja selbst klar ist das das ja im urlaub alles meistens keine bedeutung hat und wie shcon gesagt eine schöne erinnerung ist...
aber es war halt wieder typisch..das was ich wollte und mir evtl. auch gut getan hätte *jetzt bitte nicht falsch verstehen* hat wieder ein anderer mensch bekommen...und ich bin mal wieder auf der strecke geblieben..
und nun sitze ich wieder hier..im kalten deutschland..gucke blöd in die luft..bin sauer..traurig..wütend und alles zu gleich und bin schon wieder als am überlegen, was wäre wenn..ect.

@krille: der urlaub hat für mich abwechslung bedeutet vom alltag und meinen sorgen und problemen...hat ja auch erst gut geklappt...denn ich bin ein mensch der gerne was neues ausprobiert und eigentlich auch sehr lebensfroh ist..wenn es ihm gutgeht...
krille
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Anmeldungsdatum: 12.11.2004
Beiträge: 404

BeitragVerfasst am: 15 Aug 2005 - 21:25:10    Titel:

Makilaa hat folgendes geschrieben:
...denn ich bin ein mensch der gerne was neues ausprobiert und eigentlich auch sehr lebensfroh ist..wenn es ihm gutgeht...


Tolle Aussage! Ich kann meinen Arm auch prima bewegen.. wenn er nicht gerade gebrochen ist.

Nur mal so zur Information:

Makilaa hat folgendes geschrieben:
...denn ich bin ein mensch der gerne was neues ausprobiert und eigentlich auch sehr lebensfroh ist


Makilaa hat folgendes geschrieben:
ein sehr schwer zu Beschreibendes Gefühl das mich plagt...Ich könnte den ganzen Tag einfach nur schreien..könnte abhauen von meinem Ort hier wo ich wohne...
Ich habe das Gefühl das mich alles krank macht hier..
Ich habe zu nichts mehr Lust..so wirklich lust habe ich selten...Unter Woche mache ich nichts nach der Arbeit..Ich besuche keine Freunde mehr..unternehmen tue ich nichts..meinen Sport lasse ich auch arg schleifen...das war früher anders..
Makilaa
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Anmeldungsdatum: 07.07.2005
Beiträge: 33

BeitragVerfasst am: 16 Aug 2005 - 15:36:31    Titel:

habe doch gesagt das ich irgendwie total schräg drauf bin im moment..manchmal hab ich nen tag an dem es mir total gut geht und ich nicht grüble..am anderen sitze ich wie ein häufchen elend in der ecke und könnte nur noch heulen...
das ist es ja grade was mich wahnsinnig macht...
ich denke nach...über unwichtige (anscheinend) dinge..aber ich kann auch nicht “nachdenken”...
ist total schwer zu verstehen und grade die letztige erfahrung hat mich wieder total zurückgeworfen...obwohl sie nix zu bedeuten hatte...sie war einfach typisch...ein klasse beispiel dafür das irgendwie immer alles was ich mache nicht unbedingt so ist wie ich es gerne hätte (jetzt nicht bei beruflichen dingen)...
konsequenter
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Anmeldungsdatum: 22.08.2005
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 22 Aug 2005 - 14:01:38    Titel:

empfehle euch Literatur:

Albert Camus - Der Mythos des Sisyphos
Jean-Paul Sartre - Der Ekel
Simone de Beauvoir - Alle Menschen sind sterblich
Richard Bach - Die Möwe Jonathan

oder Selbstmord ^^
Makilaa
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Anmeldungsdatum: 07.07.2005
Beiträge: 33

BeitragVerfasst am: 22 Aug 2005 - 19:48:59    Titel:

Um was genau geht es in den Büchern??? Finde nie geschiete beschirebungen, meistens gleich irgendwelche hausarbeiten...oder das man es gleich kaufen kann...aber ohne den genauen inhalt... Confused

kannst du mir eins davon besonders empfehlen??? von dem buch von camus habe ich schon malwährend meiner schulzeit gehört....kenne es aber nicht...
konsequenter
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Anmeldungsdatum: 22.08.2005
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 22 Aug 2005 - 23:50:05    Titel:

müsste ich sie der Reihenfolge nach bewerten dann:

Simone
Bach
Camus
Sartre

Kauf dir zumindest die Möwe Jonathan, dauert 1h zu lesen; lass dich überraschen und verzaubern.

Grüße

Langzeit-Depri
Innova
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Anmeldungsdatum: 08.04.2005
Beiträge: 1827
Wohnort: Nürnberg

BeitragVerfasst am: 23 Aug 2005 - 07:51:09    Titel:

Sartre zu lesen wenn´s einem eh besch*** geht find ich nen ganz tollen Tip. Ich weiß nicht ob man sich da einen Schriftsteller antun will der Dauer-Schwarzmalerei betreibt und jedes Stückchen seiner Existenz zerpflückt...

Deinen Tip alternativ einfach Selbstmord zu begehn find ich fast noch besser... nochmal so nen Spruch und ich weiß wer hier nicht mehr schreibt Evil or Very Mad
konsequenter
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Anmeldungsdatum: 22.08.2005
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 23 Aug 2005 - 11:06:12    Titel:

oh, da legt aber jemand jedes Wort auf die Goldwaage...

Zu leben ist der größte Kompromiß, in einer Welt, in der man nicht kompromißbereit sein darf.

Selbstmord ist nur die logische Konsequenz aus der Unsinnigkeit unsers Daseins. Muss natürlich niemand befolgen; an diesem Punkt bin selbst ich inkonsequent.

Und zu Sartre...
Klar schreibt er "eklig", aber es geht für die meisten doch erstmal darum den Ekel überhaupt zu erkennen und zu packen; wer selbst keine Vorstellung hat warum es einem dreckig geht, der begeht irgendwann vielleicht sogar Selbstmord, wer aber wie Camus es so schön beschreibt den Nebel sich lichten sieht und die Mauern entdeckt, dem bleibt zumindest noch die "freie" Auswahl zwischen Selbstmord und den Mauern.

edit: Im Grunde genommen ist der Selbstmord auch kein Frevel. Ich habe aucht nicht ernsthaft dazu aufgerufen. Jeder vernünftige Mensch kann und soll auch selbst entscheiden dürfen, ob er gehen möchte oder nicht.

Jemanden zum Selbstmord ermutigen wollte ich keinesfalls.
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