Studium, Ausbildung und Beruf
 StudiumHome   FAQFAQ   RegelnRegeln   SuchenSuchen    RegistrierenRegistrieren   LoginLogin

"Alternative für Deutschland" will raus dem Euro
Gehe zu Seite 1, 2, 3, 4, 5 ... 291, 292, 293, 294, 295  Weiter
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> "Alternative für Deutschland" will raus dem Euro
 
Autor Nachricht
koenig_ludwig73
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11490
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 18 Apr 2013 - 17:30:53    Titel:

xmisterDx hat folgendes geschrieben:
Die Einführung des EUR als Gemeinschaftswährung bzw. Deutschlands Beitritt dazu, war der Preis für das "Ja" zur Wiedervereinigung. Und die hat Kohl durchgeführt bzw. das Versprechen dazu hat Kohl gegeben... dafür wird er ja dauernd gefeiert, da ist also Widerspruch zwecklos...


sagt der Bilderbergerkreis?

Das ist ja noch größerer Blödsinn, sicher hat er dies gegenüber England, das nie den Euro wollte, versprechen müssen, oder etwa der Sowjetunion oder den USA???

Bliebe noch Frankreich, das wird's gewesen sein...

Hast Du auch einen Beleg für diesen ungeheuerlichen Vorgang?
koenig_ludwig73
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11490
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 18 Apr 2013 - 17:38:32    Titel:

FH-Spacken hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Das gleiche gilt für den generellen EU Beitritt Griechenlands. Der fand 1981 statt. Kohl wurde 1982 zum Kanzler gewählt!


Und Kohl der völlig verblendete Euro-Ideologe und Schwerverbrecher hätte sicher was dagegen gehabt... Rolling Eyes Kohl hätte alles duchgewunken, was seinem Eurowahn nach richtig gewesen. Wäre er heute Kanzler, wäre die deutsche Geldbörse schon meilenweit für die Krisenstaaten zum Reingreifen geöffnet. Kann nicht dein Ernst sein, Ludwig oder wie ich zu meinen Rekruten sagen würde: "Kamerad Ludwig, Gehirn einschalten!!!!"


noch so eine tatsachenlose Behauptung, ohne jeden Beleg.

Hätte hätte Fahrradkette??

Die Fakten sehen anders aus. Ist eben so.

Wahrscheinlich hätte klein Helmut Dir auch das Schäufelchen gestohlen.
FH-Spacken
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 20.04.2009
Beiträge: 1766

BeitragVerfasst am: 18 Apr 2013 - 17:42:45    Titel:

Die Birne hat zumindest im Nachinein den Griechenlandbeitritt als richtig bezeichnet.
koenig_ludwig73
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11490
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 18 Apr 2013 - 17:52:12    Titel:

Bis dahin war klar, dass Griechenland die Kriterien für einen Eurobeitritt verfehlt und nicht aufgenommen werden darf. Dann aber gewann die SPD und mit Verheugen zog ein SPD Mann an den wichtigsten Schalthebel in der EU um doch noch einen Beitritt Griechenlands zu ermöglichen.

http://www.bild.de/politik/wirtschaft/griechenland-krise/so-raeumt-rot-gruen-den-griechen-den-weg-zum-euro-frei-14490052.bild.html

>>Es ist der 27. September 1998. In Deutschland hat SPD-Kandidat Gerhard Schröder die Bundestagswahl gewonnen. Im Keller der Bonner Landesvertretung von Niedersachsen feiern die Sozialdemokraten ihren Sieg: dicke Zigarren, schwerer Rotwein.

Rot-Grün hat die Macht.

In den Wochen danach arbeiten sich Experten um den neuen Europa-Staatsminister Günter Verheugen in die deutsche EU-Ratspräsidentschaft ein. Sie beginnt am 1. Januar 1999.

In Athen beobachtet Premierminister Kostas Simitis den Machtwechsel genau. Sein Land will sich unbedingt für den Euro qualifizieren, bevor das Bargeld Anfang 2002 in Umlauf kommt. Und in Deutschland regiert mit der SPD jetzt eine Partei, die er seit Langem gut kennt.

Hintergrund: Als 1969 die Militärs in Griechenland putschen, müssen demokratische Politiker und Intellektuelle außer Landes fliehen. Viele von ihnen finden Asyl in Deutschland, darunter Kostas Simitis. Die SPD hilft, wo sie kann.

Kostas’ älterer Bruder Spiros Simitis ist da bereits Jura-Professor an hessischen Hochschulen, von 1975 bis 1991 dann Datenschutzbeauftragter des Landes. Sein letzter Chef und Ministerpräsident heißt Hans Eichel. Der wird am 12. April 1999 Bundesfinanzminister. Kürzer können die Drähte nicht sein.

Der ehemalige EU-Botschafter Griechenlands, Pavlos Apostolides, sagt BILD: „Uns war bewusst, dass sein (Simitis’, d.Red.) Bruder ein sehr enges Verhältnis zur deutschen Regierung besaß. Uns war allen klar, dass die Deutschen Griechenland unterstützen, wie es nur irgendwie geht.“

Tatsächlich: Am 14. Dezember 1998, kaum zwei Monate nach Amtsantritt, steht der neue deutsche Außenminister Joschka Fischer auf dem Athener Synthagma-Platz und sagt: „Wir sind besonders froh über die wirtschaftlichen Erfolge Griechenlands und die Anstrengungen, die unternommen werden, sowie über die Fähigkeit Griechenlands, dem Euro beizutreten.“

Ohnehin wird die Mehrheit der EU-Staaten in dieser Zeit sozialdemokratisch regiert – und hält zur sozialdemokratischen Regierung in Athen.

Dann aber hat Rot-Grün ganz andere Euro-Probleme. Die Bundesregierung muss im März 1999 beim Berliner EU-Gipfel die extrem umstrittene Finanzplanung der Union für die Jahre 2000–2006 („Agenda 2000“) endverhandeln – eine Mammut- und Milliardenaufgabe.

„Griechenland spielte überhaupt keine Rolle“, erzählt ein Beteiligter. „Wir hatten wirklich andere Sorgen.“

In Brüssel gären derweil Korruptions- und Missmanagements-Vorwürfe. Die Kommission unter ihrem glücklosen Chef Jacques Santer gerät massiv unter Druck. In der Nacht vom 15. auf den 16. März 1999 tritt sie geschlossen zurück.

Jetzt haben die Brüsseler Beamten in Kommission und Ministerrat freie Bahn. Ihr Credo lautet: großer Euro – guter Euro. Viele Mitglieder – viel Macht für Brüssel.

Der spätere deutsche EU-Kommissar Verheugen sagt BILD: „Die Papiere zum Euro-Beitritt Griechenlands waren vor allem eine Sache von Beamten für Beamte.

Schließlich überschlagen sich die Ereignisse.

Am frühen Abend des 24. März, der EU-Finanzgipfel hat gerade begonnen, hasten Mitarbeiter von Frankreichs Staatspräsident Jacques Chirac quer über die Budapester Straße in Berlin, aus dem Gipfel-Konferenzzentrum im Hotel „Interconti“ hinüber in den „Schweizerhof“, wo Chirac logiert. Einer trägt unter dem Arm eine Trikolore, die Nationalflagge Frankreichs.

Davon unbehelligt laufen in Brüssel die Vorbereitungen für eine vordergründig unscheinbare, nach BILD-Recherchen in Wahrheit aber entscheidende Etappe der griechischen Aufholjagd: die Aufhebung des sog. Defizitverfahrens nach Artikel 104 Absatz 13 EG-Vertrag. Das muss bis Ende 1999 erledigt sein – sonst kann Griechenland nicht rechtzeitig dem Euro beitreten.

Ein deutscher Spitzendiplomat, der 1999 im Kanzleramt arbeitet, erinnert sich im Gespräch mit BILD: „Es gab großen Druck von der Südschiene, dass Griechenland beitreten soll. Bei uns gingen regelmäßig Telefonate ein, auch von ganz hoher Stelle aus den südeuropäischen Hauptstädten.“

Protokolle dieser Gespräche werden nicht angefertigt.

Die Schlacht zwischen Süd und Nord wird nicht in der EU-Kommission geschlagen, sondern in einem der verschwiegensten Gremien der EU: dem Währungsausschuss des Ministerrates. Fast alle seiner Dokumente werden vertraulich eingestuft und anders als EU-üblich existieren sie nur in Englisch. In den Ausschuss entsenden die EU-Staaten je einen Finanzstaatssekretär und einen Notenbank-Vertreter.

Luxemburgs Premierminister Jean-Claude Juncker sagt damals: „Der Währungsausschuss ist deshalb so wichtig, weil er nur den Finanzministern zuarbeitet.“ Die nicken meist ab, was die Top-Beamten vorlegen.

Ein deutscher Teilnehmer vieler dieser Sitzungen erzählt: „Es wurde immer wieder über Griechenland diskutiert. Auch kontrovers. Anfangs waren die Zahlen nicht gut genug. Also rechneten die Griechen neu. Und jedes Mal, wenn sie frische Zahlen präsentierten, waren sie besser.“

Und: Es habe einen „klar erkennbaren politischen Willen“ gegeben, die Griechen alsbald aufzunehmen. „Das schwebte über allem, und gute Beamte stellen sich auf so etwas ein.“

Das Ziel der Südländer ist klar. Mit Griechenland in der Euro-Gruppe hoffen sie, dem ‚deutschen Stabilitätsdiktat‘ besser trotzen zu können. Kritische Fragen stellen zuletzt nur noch die stabilitätsbewussten Niederländer, erinnert sich der griechische EU-Botschafter Apostolides. Doch die Griechen-Freunde haben ein schlagendes Argument: Wenn Italien trotz schlechter Zahlen von Anfang an mitmachen dürfe, könne man Griechenland nicht ewig ablehnen.

Italien wurde allerdings vor allem aus einem Grund akzeptiert: weil man ein Gründungsmitglied der Europäischen Gemeinschaft nicht ausschließen konnte.

So rechtfertigte die erste Sünde am Ende die zweite. Der Währungsausschuss stimmt zu, die EU-Kommission auch.

Jetzt müssen die Finanzminister nur noch nicken. Und sie tun es: Weil das griechische Etat-Defizit 1998 auf 2,7 Prozent gesunken sei, wird am 29. November 1999 das Defizitverfahren gegen Athen aufgehoben.

Die Zahlen von Yannis Stournaras haben den Dienstweg geschafft. Griechenland „erfüllt“ das wichtigste Euro-Kriterium.

Aber dann regt sich doch noch Widerspruch.<<
koenig_ludwig73
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11490
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 18 Apr 2013 - 17:57:27    Titel:

FH-Spacken hat folgendes geschrieben:
Die Birne hat zumindest im Nachinein den Griechenlandbeitritt als richtig bezeichnet.


auch das eine glatte Lüge

http://www.tagesspiegel.de/politik/helmut-kohl-wie-haeltst-du-es-mit-den-griechen/4595428.html

>>
Auch Altkanzler Helmut Kohl (CDU) äußerte sich jüngst. „Mit mir als Bundeskanzler hätte Deutschland der Aufnahme Griechenlands in die Euro-Zone nicht zugestimmt. "Ein Altkanzler gegen einen anderen. Mit der Aussage schoss Kohl gegen seinen Amtnachfolger Gerhard Schröder (SPD), der im Juni 2000 in der EU für den Beitritt Griechenlands stimmte.

Die Europäische Zentralbank (EZB) und die EU-Kommission hatten sich seinerzeit für die Aufnahme Griechenlands in die Währungsunion ausgesprochen. Der Druck aus Europa war enorm. Joachim Bitterlich, unter Kohl außen- und sicherheitspolitischer Berater im Kanzleramt, glaubt trotzdem, dass es mit dem Altkanzler anders gelaufen wäre. „Er hätte sich auf jeden Fall bemüht, eine Lösung zu finden. Wenn die Experten damals gesagt hätten, dass Griechenland nach wie vor nicht soweit ist, hätte er nicht gegen allen Rat zugestimmt.“

Die Griechen, erinnert sich Kohl heute, hätten noch während seiner Kanzlerschaft „gewaltigen Druck“ ausgeübt, um von Beginn an in der Euro-Zone dabei zu sein. „In den Verhandlungen zum Euro habe ich den Griechen meine ablehnenden Gründe immer deutlich gesagt und daran bis zuletzt festgehalten.“
<<
koenig_ludwig73
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11490
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 18 Apr 2013 - 18:08:29    Titel:

http://www.kas.de/wf/doc/kas_32290-544-1-30.pdf?121031170843

>>Die Bankenkrise offenbart aber auch,
dass sich viele Staatshaushalte vom Kurs
des soliden Wirtschaftens bei der Euro-
Einführung entfernt haben. Den Anfang
hatte ausgerechnet Deutschland gemacht,
als es 2002 und 2003 die Konvergenz -
kriterien des Stabilitäts- und Wachstumspaktes
mit einer Neuverschuldung von
mehr als drei Prozent verletzte. Das war
die falsche Politik der damaligen rot-grünen
Koalition und ist nicht der gemein -
samen europäischen Währung anzulasten.
Ähnliches gilt für die politisch umstrittene
Aufnahme Griechenlands in die
Euro-Zone, die SPD und Grüne gegen
CDU/CSU und FDP durchsetzten.
Die Koalition der Mitte unter Bundeskanzler
Helmut Kohl hatte dem Euro mit
den Maastricht-Kriterien ein stabiles Fundament
mitgegeben, die rot-grüne Koalition
unter Gerhard Schröder hat es untergraben.
Von Geburtsfehlern des Euro zu
sprechen ist deshalb falsch. Ursache der
aktuellen Probleme ist das Versagen der
Erziehungsberechtigten in Finanzwirtschaft
und Politik vor einigen Jahren. Es
muss jetzt mühsam korrigiert werden.<<
koenig_ludwig73
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11490
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 18 Apr 2013 - 18:45:57    Titel:

Hier die Fakten zum Aufweichen der Maastricht-Kriterien durch rotgrün

http://www.wirtschaftspanorama.de/index.php?page=brennpunkte&subpage=brennpunkt_stabi

>>Für die einen ist es eine ökonomisch sinnvolle Flexibilisierung mechanistischer Regeln, die anderen sehen in der Reform des Stabilitätspaktes den Anfang vom Ende einer seriösen Finanzpolitik. Das
neue Zauberwort heißt nun Einzelfallprüfung. Statt eines allgemeingültigen Sanktionsverfahrens, das automatisch in Kraft tritt, wenn etwa die Schuldengrenze überschritten wird, sollen künftig die individuellen wirtschaftlichen Umstände eines Landes bei dessen Beurteilung stärker berücksichtigt werden. Die unbestimmten Formulierungen, die nun nach dem Reformbeschluss der EU-Länder in den Pakt geschrieben werden, geben reichlich finanzpolitischen Spielraum. In der Debatte um diesen umstrittenen Schritt, die wegen der schwächelnden Konjunktur wohl auch in den nächsten Monaten fortgeführt werden wird, haben sich drei Gruppen herauskristalisiert: Die erste lehnt die Reform des Paktes grundsätzlich ab, die zweite setzte die Flexibilisierung unter Führung von Bundeskanzler Gerhard Schröder (SPD) durch. Dazwischen stand eine Gruppe der gemäßigten Reformer, die sich schließlich fügen musste. Sie strebte zwar auch eine Änderung des Paktes an, aber begleitet von ausgeweiteten Kontrollkompetenzen der Kommission und ohne eine Aufweichung der jetztigen Schuldengrenze.<<
Tonka
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 03.08.2005
Beiträge: 2263

BeitragVerfasst am: 20 Nov 2013 - 01:10:20    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
wie war das noch mal mit der DM Wiedereinführung...?

http://www.focus.de/finanzen/news/tid-34738/europa-kaempft-sich-aus-der-krise-irland-waechst-schneller-als-deutschland-_aid_1162986.html

>>Europa ist auf dem besten Weg, sich aus der Krise zu kämpfen. In dem am Dienstag veröffentlichten Weltwirtschaftsausblick der OECD (Organisation for Economic Co-operation ans Development) kündigen Experten an, dass sich die Wirtschaft Wirtschaft in Euroland zusehends erholt. In den Jahren 2014 und 2015 wird den Prognosen zufolge keine einzige Euro-Nation mehr von Rezession betroffen sein. Alle Staaten kehren langsam, aber sicher zum Wachstum zurück.<<


Im Oktober klang das vom IWF aber noch ganz anders:

http://www.welt.de/wirtschaft/article120811329/Griechenland-geht-es-schlechter-als-prognostiziert.html

<< Es ist wie ein nicht enden wollender Albtraum. Das Land kommt zu langsam aus der Misere heraus. Das Wirtschaftswachstum ist schwächer als erwartet. Die Verwaltung tut sich schwer, Steuern auch einzutreiben, und der beschlossene Verkauf von Staatseigentum kommt nicht voran. Einen kulturellen Wandel, verbunden mit dem Umbau der meisten staatlichen Institutionen, bekommt man nicht in einem Jahr hin und auch nicht in drei, wie sich zeigt. Das liegt nicht zuletzt daran, dass die politische Elite des Landes, die die Reformen durchboxen soll, für die Misere der Griechen verantwortlich ist.

<< Dem IWF aber dürfte diese Entwicklung nicht recht sein. Die Experten weisen seit Monaten darauf hin, dass Griechenlands Schuldenlast so erdrückend ist, dass das Land daran ersticken könnte, wenn die Geberländer nicht Verzicht üben. Weil diese aber die politische Reaktion in ihren Heimatländern fürchten, tut sich nichts. Zuletzt war nur die Rede davon, die Rückzahlung der Kredite in die politische Unendlichkeit von 50 Jahren zu verlängern. Angesichts der Daten jetzt hat man eine Ausrede, nicht einmal darüber nachdenken zu müssen.>>

Griechenland ist und bleibt Pleite!! Der Schuldenschnitt ist unvermeidlich, wird von der Politik aber bis zum Sankt Nimmerleins-Tag ignoriert.

Wann haben Frau Merkel und Herr Schäuble endlich mal den Mumm zu sagen, dass Griechenland nicht zu retten ist? Aber unser König_Ludwig will die längst völlig ausgetrocknete Pflanze immer noch weiter gießen, weil einfach nicht sein soll was nicht sein darf!
golomjanka
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 14.12.2012
Beiträge: 2449
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 20 Nov 2013 - 12:42:47    Titel:

Tja, seit die FDP aus fast allen Regierungen in Deutschland abgeschafft wurde, geht es wieder bergauf! Laughing
koenig_ludwig73
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11490
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 17 Feb 2015 - 17:15:51    Titel:

Multivista hat folgendes geschrieben:
A lles

f uer

D eutschlasnd?


Maddin meint:

Zu dem unten stehenden Text vom SWR:
Das stimmt nicht ganz. Den Pegida-Wutbürgern wird beispielsweise überhaupt nicht zugestimmt, ihnen wird vielmehr die kalte Schulter gezeigt oder man begegnet ihnen mit unverhohlener Abneigung (die an Hass grenzt). Verständnis für deren Wut? Meinungs-Pluralismus? Fehlanzeige!

Wutbürger müssen politisch links sein. Sonst gilt es nicht. Rechts von links hat keine Legitimation. Demokratische Rechte werden dann bewusst beschnitten, die Protagonisten bedroht und eingeschüchtert.

Wut und Zorn gegen AfD, Pegida & Co.sind so massiv und so unsachlich, dass es einem die Sprache raubt. Die Standard-Urteile lauten: Kein Fußbreit den Faschisten! Faschismus ist keine Meinung, sondern ein Verbrechen! Man könnte es auch so interpretieren: Du - Maul halten. Ende der Diskussion.

Nazi- oder Faschismus-Keule ersetzen die notwendige Aussprache: Ihr gehört nicht dazu! Ihr seid der Feind!

Mal sehn, wie lange das noch so geht... wie lange eine nicht-linke Opposition so ohne Weiteres von allen Institutionen (Parteien, Verwaltungen, Kirchen, Schulen, Hochschulen, Gewerkschaften, Organisationen, Initiativen, Medien) verleumdet, behindert und ausgegrenzt wird.

Die Wolken am westlichen Horizont verdunkeln sich zusehends...


Platon: Menschen fuehlen, wollen, denken ....

swr radio:

Politik und Emotionen

Die Bedeutung von Gefühlen in der Demokratie

Politiker sollen rational und vernünftig handeln. Das erwarten die meisten Menschen in Demokratien. Doch oft werden diejenigen gewählt, die es am besten verstehen, die Gefühle der Menschen anzusprechen. Und die Entrüstung der “Wut-Bürger” wird als demokratische Tugend betrachtet. Diese “Widersprüche” beschäftigen auch Politik- und Geschichtswissenschaftler. Denn wo Politik von Emotionen dominiert wird, sind Krisen meist nicht weit.

Zum hoeren !!

http://www.swr.de/swr2/programm/sendungen/wissen/swr2-wissen-politik-und-emotionen/-/id=660374/did=15029688/nid=660374/gsqisl/index.html


Sind denn die Befürchtungen/ Argumente von AfD Pegida und Co sachlich?? Oder gehts denen einfach nur ums rechts sein und hier dann auch recht haben wollen? Weil deren Meinungen nach da irgendwas fehlt, seit 1945. Selbst wenn Du es nicht faschistisch nennst ist doch zumindest nationalistisch und neben dem Faschismus Deutschlands war der europäische Nationalismus der damaligen Zeit auch nicht gerade Friedensfördernd.
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> "Alternative für Deutschland" will raus dem Euro
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite 1, 2, 3, 4, 5 ... 291, 292, 293, 294, 295  Weiter
Seite 1 von 295

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

Chat :: Nachrichten:: Lexikon :: Bücher :: Impressum