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Ursachen für hitlers Erfolg ?
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Multivista
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Anmeldungsdatum: 02.02.2007
Beiträge: 1757

BeitragVerfasst am: 12 Dez 2013 - 04:00:04    Titel:

Ich schliesse mich der Ansicht an, dass Hitler der "richtige" Mann in der entspr. Gesllschaft oder vice versa war.

Im Radio (swr 2) wollen sie bald das Buch hier besprechen:

Thomas Kunze und Thomas Vogel (Hg.):
Oh du geliebter Führer. Personenkult im 20. und 21. Jahrhundert.
Christoph Links Verlag, 335 Seiten, 19,90 Euro
Multivista
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Anmeldungsdatum: 02.02.2007
Beiträge: 1757

BeitragVerfasst am: 19 Feb 2014 - 03:12:16    Titel:

Hier ein hervorragender Film eiens hervorragenden Historikers (J. Fest)

uebr die Bezxiehung Hitler und das Volk der Deutschen :

http://www.youtube.com/watch?v=H34n-sIn60A
tokyob
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Anmeldungsdatum: 19.06.2006
Beiträge: 3096
Wohnort: Tokyo, Japan

BeitragVerfasst am: 20 Feb 2014 - 01:56:57    Titel:

In dem Zusammenhang moechte ich darauf hinweisen, dass die USA uebrigens auch nur relativ knapp an einer faschistischen Diktatur vorbeigeschrammt sind, und zwar durch die Aktivitaeten der Klu-Klux-Klans.
Der hat sich nach dem 1. Weltkrieg als Buergerbewegung fuer 'Recht und Ordnung' wiedergegruendet, mit dem erklaerten Ziel, Amerika 'rein' zu halten, also gegen Schwarze, nicht-Protestanten, nicht-weisse Einwanderer etc.

Im Vergleich zur NSDAP, die sogar Anfang 1933 'nur' ca. 1 mio Mitglieder hatte, war der Klan in den USA eine echte Massenbewegung mit 4-5 mio Mitgliedern (bei 110 mio Einwohnern). Der Versuch, dies auch bei Wahlen politisch umzusetzen, scheiterte aber an der unfaehigen Fuehrung des Klans und dem beherzten Auftreten der Gegener, die Verbrechen wie Mord- und Brandanschlaege oder die Korruption der Klanfuehrung aufdeckten.
Multivista
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Anmeldungsdatum: 02.02.2007
Beiträge: 1757

BeitragVerfasst am: 20 Feb 2014 - 21:40:10    Titel:

Das liest ja sehr interessant.

Hast Du mehr zu den "Fast-Erfolg" des Ku Clux Clans?

Ich meine, wie stellte sich deren
Einfluss auf die Regierung/Praesidenten) damlas dar?
tokyob
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Anmeldungsdatum: 19.06.2006
Beiträge: 3096
Wohnort: Tokyo, Japan

BeitragVerfasst am: 21 Feb 2014 - 02:41:39    Titel:

Multivista hat folgendes geschrieben:
Das liest ja sehr interessant.

Hast Du mehr zu den "Fast-Erfolg" des Ku Clux Clans?

Ich meine, wie stellte sich deren
Einfluss auf die Regierung/Praesidenten) damlas dar?


Hab neulich ein Buch ueber die USA der 1920er Jahre gelesen. Da gab es uch ein Kapitel ueber den Klan, das mich auch extrem ueberrascht hat.

Schon in Wiki findet man da relativ viel :

"Dadurch, dass der Ku-Klux-Klan nun auch die amerikanische Flagge und heilige christliche Symbole, wie z. B. das Kreuz, benutzte und damit dem Selbstverständnis der weißen, protestantischen Mehrheitsbevölkerung der USA entgegenkam, fiel es ihm angesichts der steigenden Unzufriedenheit in der weißen Mittelschicht leicht, neue Mitglieder anzuwerben. Der Klan zählte 1922 3 Mio. Mitglieder und stand 1924 mit rund 4,5 Mio. Mitgliedern auf dem Höhepunkt seines Einflusses. Einige aktive Ku-Kluxer waren sogar angesehene Politiker im Senat, im Repräsentantenhaus oder auf untergeordneter Ebene. Sogar einzelnen Präsidenten werden Mitgliedschaften im Klan nachgesagt. Von Präsident Warren G. Harding ist bekannt, dass er im Weißen Haus von Alton Milford Young (dem Empire Kludd) die feierliche Klansweihe erhielt, bei der er kniend, unter Anwesenheit von Evans (Empire Wizzard) und Richter Comer aus Alabama (Klalif) den Eid ablegte. Unter Evans war der Klan politisch am aktivsten, zudem steigerten sich die Terrorakte immens. Der KKK setzte sich über bestehende Gesetze hinweg und agierte als eigene Macht im Staat."

oder woanders ( www.martinfrost.ws/htmlfiles/kkk1.html‎)

"Through sympathetic elected officials, the KKK controlled the governments of Tennessee, Indiana, Oklahoma, and Oregon in addition to some of the Southern legislatures. Klan influence was particularly strong in Indiana, where Republican Klansman Edward Jackson was elected governor in 1924, and the entire apparatus of state government was riddled with Klansmen. In another well-known example from the same year, the Klan decided to make Anaheim, California, into a model Klan city; it secretly took over the city council, but was voted out in a special recall election.

Klan delegates played a significant role at the pathsetting 1924 Democratic National Convention in New York City, often called the "Klanbake Convention" as a result. The convention initially pitted Klan-backed candidate William McAdoo against New York Governor Al Smith, who drew the opposition of the group because of his Catholic faith. After days of stalemates and rioting, both candidates withdrew in favor of a compromise. Klan delegates defeated a Democratic Party platform plank that would have condemned their organization. ...

At the peak of the Klan's political power, a number of highly notable political figures in the U.S. and Canada joined the Klan or flirted with membership. The list includes two Supreme Court justices and, according to evidence which is in some cases contested, possibly two presidents.

Decline
The second Klan collapsed partly as a result of the backlash to their actions and partly as a result of a scandal involving Republican David Stephenson, the Grand Dragon of Indiana and fourteen other states, who was convicted of the rape and murder of Madge Oberholtzer in a sensational trial (she was bitten so many times that one man who saw her described her condition as having been "chewed by a cannibal"). According to historian Leonard Moore, at the heart of the backlash to the Klan's actions and the resulting scandals was a leadership failure which caused the organization's collapse:

Stephenson and the other salesmen and office seekers who maneuvered for control of Indiana's Invisible Empire lacked both the ability and the desire to use the political system to carry out the Klan's stated goals. They were disinterested in, or perhaps even unaware of, grass roots concerns within the movement. For them, the Klan had been nothing more than a means for gaining wealth and power. These marginal men had risen to the top of the hooded order because, until it became a political force, the Klan had never required strong, dedicated leadership. More established and experienced politicians who endorsed the Klan --even those who did not but felt pressure to pursue some of the interests of their Klan constituents -- also accomplished little. Factionalism created one barrier, but many politicians had supported the Klan simply out of expedience. When charges of crime and corruption began to taint the movement, those concerned about their political futures had even less reason to work on the Klan's behalf."
Aristoteles1
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Anmeldungsdatum: 03.08.2012
Beiträge: 187

BeitragVerfasst am: 26 Feb 2016 - 10:49:33    Titel:

....war die Dummheit des deutschen Volkes.
lancebutters90
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Anmeldungsdatum: 27.05.2015
Beiträge: 47

BeitragVerfasst am: 30 Jan 2017 - 23:49:24    Titel:

Signore, diese Frage wird in der Schule ungefähr 20 Halbjahre thematisiert und es gibt 700000 Ergebnisse bei Google die selbst für die größten Laien verständlich sind.
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