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Arbeitszeiten im Investment Banking
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Ace_X
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Anmeldungsdatum: 05.08.2012
Beiträge: 103

BeitragVerfasst am: 25 Aug 2013 - 11:52:44    Titel:

Man muss hier aber auch unterscheiden: Kein Banker arbeit 80h die Woche wirklich auf 100%, viel Zeit geht auch dafür drauf, dass man bereit für kurzfristige Änderungen sein muss.
TheConvexity
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Anmeldungsdatum: 29.06.2010
Beiträge: 862

BeitragVerfasst am: 25 Aug 2013 - 12:08:43    Titel:

Decimus hat folgendes geschrieben:
Also hat man beim Investmentbanking einen eher lausigen Studenenlohn?


Nur die ersten beiden Jahre.

Ab 3rd year Analyst und aufwärts fängst Du an, auch per Stundenlohn alle anderen zu überholen.

Zitat:
Man muss hier aber auch unterscheiden: Kein Banker arbeit 80h die Woche wirklich auf 100%, viel Zeit geht auch dafür drauf, dass man bereit für kurzfristige Änderungen sein muss.


Bei welcher Bank arbeitest Du?
aristokrates
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Anmeldungsdatum: 20.04.2010
Beiträge: 1358

BeitragVerfasst am: 25 Aug 2013 - 12:27:00    Titel:

xx

Zuletzt bearbeitet von aristokrates am 20 Nov 2014 - 02:05:33, insgesamt einmal bearbeitet
TheConvexity
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Anmeldungsdatum: 29.06.2010
Beiträge: 862

BeitragVerfasst am: 25 Aug 2013 - 12:39:13    Titel:

Zitat:
Nur zur Klarstellung: Die Diskussion hier bezieht sich bisher hauptsächlich auf das IBD-Geschäft. Die Guys im Markets definieren sich selbst nämlich auch als Investment Banker, arbeiten aber klarerweise merkbar weniger als die Leute im M&A.


Würde ich nicht so sagen. Markets ist sehr eng getaktet und sehr intensive Arbeit. In 12 Stunden Markets kann es dich unter Umständen von der Arbeitslast her härter treffen als 16 Stunden M&A.
konstantin87
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 5978

BeitragVerfasst am: 25 Aug 2013 - 13:00:26    Titel:

@convexity: stimmst du rudis beitrag zu, oder wie kann ich dein ignorieren seines beitrags deuten?
aristokrates
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Anmeldungsdatum: 20.04.2010
Beiträge: 1358

BeitragVerfasst am: 25 Aug 2013 - 13:08:17    Titel:

xx

Zuletzt bearbeitet von aristokrates am 20 Nov 2014 - 02:06:05, insgesamt einmal bearbeitet
Berliner44
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Anmeldungsdatum: 07.10.2006
Beiträge: 619

BeitragVerfasst am: 25 Aug 2013 - 13:29:09    Titel:

konstantin87 hat folgendes geschrieben:
@convexity: stimmst du rudis beitrag zu, oder wie kann ich dein ignorieren seines beitrags deuten?


Ich glaube an Rudis Beitrag gibts wenig zu rütteln. Jeder, der die Branche von Innen gesehen hat, kennt ihre Probleme. Insbesondere c) würde ich als eine der Ursachen sofort unterschreiben.

Richtig ist allerdings auch, dass die Stunden mit Seniorität abnehmen. Wie von TheConvexity schon im Rahmen des Studenlohns angedeutet, werden die massiven Stunden hauptsächlich von den Analysten gefahren. Wir sprechen hier also in der Regel von 2-3 Jahren, in denen die Arbeitsbelastung/Arbeitszeit überdurchschnittlich ist. Hat man diese überschnitten, wird auch das IBD-Leben angenehmer.

Associates hängen selten länger als 21/22 Uhr im Office, VPs hauen oft um 17-18 Uhr ab. Ich will damit nicht sagen, ihr Tag endet damit. Klar machen die noch Sachen von Zuhause aus. Es ist jedoch etwas anderes den einen oder anderen Call zu haben und die Decks zu reviewen als bis 2Uhr nachts Comments zu processen.

IBD ist ein geschäft auf Zeit. Man investiert die ersten 2-3 Jahre und kann wenns gut läuft anschliessend davon profitieren. Entweder durch den gehaltstechnischen Upside, wenn man sich entscheidet bei der Bank zu bleiben oder durch lukrative Exit-Optionen zu anderen interessanten Ufern. Dass die Zeit trotzdem hart ist und das "anschliessend davon profitieren" alles andere als sicher ist, sollte jedem klar sein.

PS. Die Zeiten oben spiegeln meine persönliche Erfahrung wider und können natürlich von Bank zu Bank oder Team zu Team schwanken. Sollten sich aber im Schnitt nicht allzuweit davon entfernen.
Rudi Carell
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Anmeldungsdatum: 20.12.2007
Beiträge: 535

BeitragVerfasst am: 25 Aug 2013 - 13:29:43    Titel:

Ace_X hat folgendes geschrieben:
Man muss hier aber auch unterscheiden: Kein Banker arbeit 80h die Woche wirklich auf 100%, viel Zeit geht auch dafür drauf, dass man bereit für kurzfristige Änderungen sein muss.


Ich arbeite ca. 70h brutto und netto ca. 60h im Schnitt. Dafür diese 60 aber auch mit 95-100%. Es gibt auch Kollegen, die arbeiten 10h mehr, dafür dann mit diversen Pausen für Koffein, Nikotin und Co.! Kann man gut selbst steuern bei uns. Dafür bist du dann nach diesen Stunden auch platt. Wink
TheConvexity
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Anmeldungsdatum: 29.06.2010
Beiträge: 862

BeitragVerfasst am: 25 Aug 2013 - 13:38:01    Titel:

konstantin87 hat folgendes geschrieben:
@convexity: stimmst du rudis beitrag zu, oder wie kann ich dein ignorieren seines beitrags deuten?


Muss ich denn hier immer auf alles antworten oder was?

Grundsätzlich brauche ich zu Rudis Beiträgen auch gar nicht groß Stellung zu nehmen, denn das was er schreibt, hat Hand und Fuß. Zu einem nicht unerheblichen Teil ist es natürlich auch die Kultur im Banking. Dass man die Arbeitszeiten evtl. auf 75h / Woche senken könnte durch besseres Staffing, das kann ich mir sogar noch vorstellen.

Keinesfalls wird es aber so aussehen, dass man im I-Banking die 40h Woche einführen kann, indem man mehr Leute einstellt - und das ist genau das was auch Rudi oben schreibt, irgendwann entgleitet die Kontrolle über das Team.

Ich sehe entsprechend keinen so großen Widerspruch zwischen unseren Beiträgen, nur dass ich, wie Rudi schon anmerkt, die Arbeitszeitent tendenziell mehr verteidige als er.
DK1987
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Anmeldungsdatum: 03.12.2012
Beiträge: 79

BeitragVerfasst am: 25 Aug 2013 - 14:48:17    Titel:

Die harten Arbeitszeiten sind normal in der IBD-Kultur.

Erzähl mal Asiaten oder asiatischen Unternehmen über die harten Arbeitszeiten von einer Investment Bank.

Sie würden Euch nicht verstehen, warum man darüber diskutieren soll.

Ich als Asiate bin sowieso an diese harten Arbeitszeiten gewöhnt und könnte diese Arbeitszeiten aushalten, auch wenn ich nach dem Feierabend kaputt wäre. (Bis 24 Uhr lernen und dann zu Hause wiederholen, was ich gelernt habe und dann um 2 Uhr ins Bett und um 6 Uhr aufstehen und zur Schule gehen)

Da ich in einem asiatischen Unternehmen gearbeitet habe, weiß ich:

Selbst 40 jährige Mitarbeiter, die ihre Familie ernähern müssen und ihre Kinder zur Schule und zur Uni schicken müssen, arbeiten ganz normal bis 1 Uhr Nachts.

Sie bekommen nicht mal Bonus (Auch wenn eine erfolgsabhängige Vergütung ausgeschüttet wird, ist es nicht so ganz krass wie bei Investmentbankern).

Wer unbedingt Erfolg haben will, muss man sich auf diese harten Arbeitzeiten einstellen.
Es betrifft nicht nur Banken, sondern auch alle Unternehmen oder auch Politik.

Selbst Obama hat seit seiner Präsidentschaft so viele grauen Haare wie nie zuvor.


P.S.: Ein Kollege von mir arbeitet selbst im ER-Bereich in London und in seiner Abteilung wurden sechs Leute an einem Tag vor zwei Wochen entlassen.
Er rechnet mit weiteren Entlassungen.

Wer trotzdem in dieser Branche arbeiten will, wünsche ich viel Erfolg und viel Spaß.
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