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Arbeitszeiten im Investment Banking
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App_consulting
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Anmeldungsdatum: 11.10.2012
Beiträge: 1033

BeitragVerfasst am: 02 Sep 2013 - 11:13:59    Titel:

above&beyond hat folgendes geschrieben:
App_consulting hat folgendes geschrieben:


PS: Zu IB allgemein: ich würde niemals denen mein Geld anvertrauen. Wieso? wenn jemand sich nicht zutraut auf eigene Rechnung zu arbeiten, dann hält er sich selbst nicht für gut genug ( Einsteiger mal ausgenommen, die müssen erste Erfahrung sammeln, aber denen würd ich auch nichts anvertrauen ). Wer wirklich Ahnung vom Investieren hat, würde nämlich niemals so einen Job mit einer solchen Arbeitsbelastung auf fremde Rechnung machen.


Investment Banker investieren also das Geld anderer? Danke für deine Antwort, aber das wars wohl auch für dich in diesem Topic. Kannst dich ja unter folgendem Link mal schlauer machen: http://www.financial-career.de/investmentbanking.php


natürlich tun sie das, z.B. das Geld der Anleger. Dazu kommt, das ein angestellter IBler sich anscheinend nicht zutraut, auf eigene Rechnung zu arbeiten. So jemandem traue ich mein Geld nicht an.

Natürlich weiß ich, dass IB mehr ist als z.B. in Wertpapiere oder Assets zu investieren, z.B. auch Übernahmen oder Firmenverkäufe zu realisieren bzw. Geld für Unternehmen zu schaffen. Trotzdem ist mir da jemand lieber, der auf eigene Rechnung arbeitet und nicht jemand der 1000 seitige Compliance Codes wichtiger sind als der Kunde. So läuft das nämlich sehr oft im IB.
steak2
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Anmeldungsdatum: 09.05.2012
Beiträge: 446

BeitragVerfasst am: 02 Sep 2013 - 11:30:44    Titel:

Du hast also keine Angestellten, denn die wären ja per Definition zu dämlich. Interessant.
Wenn das so ist, dann biete doch selber die Begleitung von bedeutenden M&A Transaktionen an. Ohne Angestellte, denn die sind ja zu dämlich, da sie das nicht auf eigene Rechnung machen.
Ace_X
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Anmeldungsdatum: 05.08.2012
Beiträge: 103

BeitragVerfasst am: 02 Sep 2013 - 12:54:13    Titel:

App_consulting hat folgendes geschrieben:


Natürlich weiß ich, dass IB mehr ist als z.B. in Wertpapiere oder Assets zu investieren


IB ist nicht Asset Management!
golomjanka
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Anmeldungsdatum: 14.12.2012
Beiträge: 2448
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 02 Sep 2013 - 16:31:42    Titel:

Zitat:
Bei jeder sich bietenden Gelegenheit musst Du unbedingt raushängen lassen was für ein geiler, stinkreicher Hengst Du bist und was Du für ne fette Spur Du im Leben fährst. Sag mal, trittst Du auch so unter Freunden auf mit Statements a la "Meine Häuser, mein Auto, mein Stundenlohn, vielleicht noch mein Boot?" und versuchst Du hier nur was zu kompensieren? Ich habe nichts dagegen, dass andere Leute Vermögen besitzen (ich versuche ja selber dorthin zu gelangen), aber diese Penetranz mit der Du bei JEDER passenden Gelegenheit auf Dich hinweist, das ist schon abartig und aufgeblasen.

Ihr Linken seid ja alle nur neidisch auf den geschäftlichen Erfolg von app-consulting. Ein großes Schiff besäße er auch, wenn der Neckar ausreichend tiefgebuddelt direkt zum Meer angebunden wäre. Als geschickte Kapitalanlage, versteht sich ...
ValentinoRossi46
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Anmeldungsdatum: 22.07.2010
Beiträge: 70

BeitragVerfasst am: 02 Sep 2013 - 18:02:31    Titel:

....................

Zuletzt bearbeitet von ValentinoRossi46 am 02 Sep 2013 - 21:18:40, insgesamt einmal bearbeitet
App_consulting
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Anmeldungsdatum: 11.10.2012
Beiträge: 1033

BeitragVerfasst am: 02 Sep 2013 - 18:11:30    Titel:

Zitat:
Du hast also keine Angestellten, denn die wären ja per Definition zu dämlich. Interessant.
Wenn das so ist, dann biete doch selber die Begleitung von bedeutenden M&A Transaktionen an. Ohne Angestellte, denn die sind ja zu dämlich, da sie das nicht auf eigene Rechnung machen.



nein Angestellte sind nicht dämlich, nur sie haften nur beschränkt für ihr Risiko. Hohe Vermögensbeträge würde ich daher keinem Angestellten anvertrauen. Wenn jemand jung ist und erst noch lernen muss, klar dann ist Angestellt sein gut. Aber wenn jemand erfahren ist das Geld anderer Leute verwaltet, angeblich erfahren ist aber sich nicht traut auf eigene Rechnung zu arbeiten, muss ich mir schon Gedanken machen. Weil d.h. für mich: ist er von seinen eigenen Produkten nicht überzeugt genug? oder nicht überzeugt genug von seiner Kompetenz? oder weiß er gar, dass weder seine Produkte noch seine Kompetenz überhaupt was taugen?

Zitat:
Ihr Linken seid ja alle nur neidisch auf den geschäftlichen Erfolg von app-consulting. Ein großes Schiff besäße er auch, wenn der Neckar ausreichend tiefgebuddelt direkt zum Meer angebunden wäre. Als geschickte Kapitalanlage, versteht sich ...


Da kennst mich schlecht. Ich würde mir nicht ein großes Schiff zulegen zur Kapitalanlage, sondern lieber kleinere Boote, z.B. am Bodensee. In der Tat kann das lukrativ sein zur Kapitalanlage, z.B. ein Segelboot mit 10 -15 m länge, was man sehr gut an WEs vermieten und somit sämtliche Kosten von der Steuer absetzen kann. Gelegentlich könnte man es dann auch noch selbst nutzen;-) und der Steuerzahler hat einem das Hobby mitfinanziert. Aber große Boote? nein zu riskant, zu wenig mögliches Klientel, zu hohes Klumpenrisiko.
golomjanka
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Anmeldungsdatum: 14.12.2012
Beiträge: 2448
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 02 Sep 2013 - 22:09:03    Titel:

App_consulting hat folgendes geschrieben:
Da kennst mich schlecht. Ich würde mir nicht ein großes Schiff zulegen zur Kapitalanlage, sondern lieber kleinere Boote, z.B. am Bodensee. In der Tat kann das lukrativ sein zur Kapitalanlage, z.B. ein Segelboot mit 10 -15 m länge, was man sehr gut an WEs vermieten und somit sämtliche Kosten von der Steuer absetzen kann. Gelegentlich könnte man es dann auch noch selbst nutzen;-) und der Steuerzahler hat einem das Hobby mitfinanziert. Aber große Boote? nein zu riskant, zu wenig mögliches Klientel, zu hohes Klumpenrisiko.

Wir erfahren gerade von Dir, dass ...
1. ... es am Bodensee mindestens einen der drei Anrainerstaaten geben muss, der oben fett gedruckte außergewöhnliche Möglichkeiten von Abschreibung der unternehmerischen Steuerbelastung entgegenstellt.
2. ... Du luxuriöse Yachtklassen bis 15 Meter als kleine Segelboote bezeichnest. Der physikalischen Relativität geschuldet, muss Dein Standpunkt als Bezugssystem akzeptiert werden, im allgemeinen Verständnis wirkt das allerdings so, als ob Du weder mit einem Schlauchboot am Baggersee gepaddelt, noch je auf einer Yacht der Klasse bis 15 Meter einen Daikiri geschlürft hast. Vielleicht hast du ja auch nur Probleme mit dem metrischen System.
3. ... Deine Vorstellungen über die Vermietungs-Einsatzgebiete solcher Schiffe sehr bemerkenswert sind. Der Bodensee soll es also sein. Ja, warum eigentlich nicht; Seemann, ahoi! Cool
4. ... Deine Vorstellungen von Vermietungszeiträumen für diesen Vermietungs-/Chartergegenstand noch bemerkenswerter sind. Warum nicht gleich stundenweise? Ich meine, es gibt ja auch Stundenhotels, wo der Fick nicht so luxuriös ummantelt ist.

Fassen wir Deinen Kapitalanlage-Tipp zusammen:
Obwohl es sehr unwahrscheinlich ist, dass Du am Bodensee willkommen bist, vielleicht gelingt es Dir, ein kleines Gewerbegrundstück/ Steg zu kaufen. Ca. eine Million € Minimum.
Das Boot sollte relativ neu sein und ohne die von Dir sonst in Deinen Wohnklos am Flughafen präferierten Ikea-Möbel. Als versierter Gebrauchtwagenkäufer möchtest Du dann bitte doch auf neueres Modell setzen, denn i.d.R. mietet man als Luxus nur, wenn es in der Sache wirklich Luxus ist. Ein 30 Jahre altes Schiff, egal, wie gepflegt, ist bestimmt kein Renner. Kannst ja schon mal schauen (Leerzeichen rausnehmen)
Zitat:


http://www2.best-boats24.net/de/boote-kaufen/schnellsuche/?owner=&kategorie=segelb&marke=&modell=&auswahl1
=&baujahrmin=&baujahrmax=&baujahr=&zustand
=&liegeplatz=&material=&materialaufbau=&laenge=1201%7C1500&kraftstoff
=&motorort=&leistung=&preis=&preismin=&preismax
=&bjmin=&seabjmin=&seabjmax=&revdate
=&import_ok=ok&fulltext=&first=0&order=#start

Sagen wir mal 300.000 € Investition für ne gebrauchte See-Gurke werden es schon sein.
Bei einem Boot dieser Art und unter den besonderen Umständen hast Du an diversen laufenden Kosten ca. 30.000 €. Guten Mitarbeiter vor Ort vorausgesetzt.

Die Buchhalter dieses Forums können nun mit Leichtigkeit ausrechnen, was denn so an Umsatz pro Saison gemacht werden müsste. Brauchen sie aber nicht, denn Du hast ja die Sache schon als lukrative, risikoarme Angelegenheit enttarnt.
Selbstverständlich muss man Dir als erfolgreichem Insider der Immobilienbranche das glauben.

Als kleines Dankeschön für diese Anlage-Tipps, zwei revanchierende Hinweise an Dich:
Wenn Du das kleine 15 Meter Segelboot selbst nutzt, dann beuge Dich nicht über die Reling. Die Fische könnten Dich mit einem dekadenten Russen verwechseln und sehr nachtragend wegen der großen Opfermenge an Kaviar sein.
Zum anderen lass Dir von deiner Hausbank schwimmfähige Kreditkarten ausstellen, damit der Nachwelt etwas von Dir erhalten bleibt, während Du zu Grunde gluckerst.
TheConvexity
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Anmeldungsdatum: 29.06.2010
Beiträge: 861

BeitragVerfasst am: 03 Sep 2013 - 07:07:39    Titel:

Zitat:
Hohe Vermögensbeträge würde ich daher keinem Angestellten anvertrauen. Wenn jemand jung ist und erst noch lernen muss, klar dann ist Angestellt sein gut. Aber wenn jemand erfahren ist das Geld anderer Leute verwaltet, angeblich erfahren ist aber sich nicht traut auf eigene Rechnung zu arbeiten, muss ich mir schon Gedanken machen. Weil d.h. für mich: ist er von seinen eigenen Produkten nicht überzeugt genug? oder nicht überzeugt genug von seiner Kompetenz? oder weiß er gar, dass weder seine Produkte noch seine Kompetenz überhaupt was taugen?


Versuch mal dich im UHNW Asset Management selbstständig zu machen. Viel Erfolg (insbesondere ohne bitte dieses erniedrigende Dasein zuvor als "Angestellter" fristen zu müssen).

Und auch nochmal zur Bestärkung von dem was Ace_X sagte: Investmentbanker legen kein Geld an. Bitte werf da nicht alles durcheinander.
Rudi Carell
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Anmeldungsdatum: 20.12.2007
Beiträge: 535

BeitragVerfasst am: 06 Sep 2013 - 10:16:37    Titel:

Everett Dasher Breed hat folgendes geschrieben:
Gottesschaf hat folgendes geschrieben:
Stundenlohn alleine ist auch quatsch. Man muss dazu auch noch die Art der Arbeit betrachten. Und da würde ich lieber 70 Stunden lang Pitchbook-Comments und -Markups hin und her schieben, als mich 60 Stunden lang an die Fritteuse zu stellen.


Korrektur von specialises in zu focuses on und dann wieder zurück zu specialises in in der Mark-up-Chain ist nun auch wieder nicht viel anders als einen Burger drei mal zu wenden;-)

Schon vieles recht peinlich in der Industrie...


Bester Kommentar im ganzen Thread, EDB!
Rudi Carell
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Anmeldungsdatum: 20.12.2007
Beiträge: 535

BeitragVerfasst am: 06 Sep 2013 - 10:17:57    Titel:

Everett Dasher Breed hat folgendes geschrieben:
Gottesschaf hat folgendes geschrieben:
Stundenlohn alleine ist auch quatsch. Man muss dazu auch noch die Art der Arbeit betrachten. Und da würde ich lieber 70 Stunden lang Pitchbook-Comments und -Markups hin und her schieben, als mich 60 Stunden lang an die Fritteuse zu stellen.


Korrektur von specialises in zu focuses on und dann wieder zurück zu specialises in in der Mark-up-Chain ist nun auch wieder nicht viel anders als einen Burger drei mal zu wenden;-)

Schon vieles recht peinlich in der Industrie...


Bester Kommentar im ganzen Thread, EDB!
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