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Mikroökonomie Klausuraufgabe (Theorie des Marktes)
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patrick44
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Anmeldungsdatum: 13.09.2013
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 13 Sep 2013 - 09:41:25    Titel: Mikroökonomie Klausuraufgabe (Theorie des Marktes)

Hi Leutz,
in einer Klausuraufgabe der Mikro stehe ich etwas auf dem Schlauch.

Die Aufgabe:
Geg. sei die inverse Nachfrage p(Y)=3-1/4Y mit Y=Σ(y_i) (von 1 bis n). Alle n Firmen haben die gleiche Kostenfunktion c(y_i)=1/4(y_i) mit y_i ist der Output von Firma i. Gehen sie zunächst davon aus, dass die Anbieter im perfekten Wettbewerb stehen, d.h. n -> ∞. Berechnen Sie für das Marktgleichgew. bei perfektem Wettbewerb den Marktpreis p, die produzierte Menge Y und den Gewinn pro Unternehmen π_i.

Mein Ansatz:
Da wir uns im per. Wettbew. befinden entspricht der Marktpreis den minimalen Durchschnittskosten, also 1/4. Dies setze ich mit der inv. Nachfrage gleich. Wir erhalten also Y=11. Der Gewinn ist logischerweise null.
Ich tue mich hier mit dem zweiten Schritt, dm Gleichsetzen etwas schwer. Normalerweise setzt man doch Angebot gleich Nachfrage. Hier halt nicht. Das verwirrt mich momentan. Und die Tatsache, dass es mich verwirrt, verwirrt mich noch mehr.
Ich bitte um ein paar aufklärende Worte.
Kann allerdings durchaus sein, dass ich komplett falsch liege. Naja, in diesem Fall bitte ich um ein paar aufklärende Worte mehr. Wink

Vielen Dank schonmal, gell,
patrick
patrick44
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Anmeldungsdatum: 13.09.2013
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 16 Sep 2013 - 14:28:24    Titel:

Jo Jungs, wär sympathisch wenn mir wenigstens einer zumindest sagen könnte, ob mein Lösungsweg korrekt ist. Tausend dank...
golomjanka
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Anmeldungsdatum: 14.12.2012
Beiträge: 2449
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 16 Sep 2013 - 15:55:06    Titel:

Lieber patrick44, Du bist ein erfrischender Gast dieses Forums, denn es fällt sofort auf in Deiner Nachfrage, dass Du über die Dinge des Rechnens hinaus den Gehalt der Aufgabe überlegst.
Damit verletzt Du allerdings die Ehre der hiesigen "Ökonomie-Experten". Die müssten ja dann zugeben, das alles, was hier berechnet werden soll, längst definitorisch feststeht (wie z.B. der Gewinn=0), oder vorgegeben ist in den Werten der Funktionen.
Du willst verstehen, warum Du etwas rechnest - eine Todsünde der Neoklassik.
Selbst die, die hier eine saubere mathematische Lösung von vorne bis hinten anbieten könnten, es sind ja nur 5 Zeilen, die helfen Dir nicht, weil sie sich in die Hose scheißen aus Angst vor Nachfrage nach dem Sinn dieser Rechnung. Zusammenbrechen würden sie spätestens an der Stelle, wo sie die Herkunft der grundgelegten Preise in der Kostenfunktion erklären sollten. Dann würde nämlich die Schwachmatenkacke der "Markt-Preis-Berechnung" so richtig abdampfen.

Das alles nützt Dir jetzt aber nichts bei Deinem mathematischen Problem. Vielleicht fragst Du noch mal gezielt Lolzebob. Der meinte nämlich, alle einfachen Verwicklungen um Funktionen zu beherrschen.
punktmatze
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Anmeldungsdatum: 17.04.2009
Beiträge: 168

BeitragVerfasst am: 17 Sep 2013 - 19:56:31    Titel: Re: Mikroökonomie Klausuraufgabe (Theorie des Marktes)

patrick44 hat folgendes geschrieben:
Hi Leutz,
Geg. sei die inverse Nachfrage p(Y)=3-1/4Y mit Y=Σ(y_i) (von 1 bis n).

Hier ist Angebot schon gleich der Nachfrage gesetzt. Es wird angenommen dass das komplette Angebot auch nachgefragt wird, sich im Markt aber ein unterschiedlicher Preis einstellt.

Das Marktgleichgewicht bezieht sich hier auf die Anbieter, da diese eben in Konkurrenz miteinander stehen. Da eine inverse Nachfrage gegeben ist, werden die Anbieter den Preis nicht selbst bestimmen, sondern lediglich ihren Output y_i.

Lösungsweg wäre mMn Cournot Reaktionsfunktion, dann mit Symmetrieargument Nash-Ggw bestimmen und n gegen unendlich gehen lassen. Lösung ist richtig.
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