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Habe ein negatives AFRIKA Bild
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Multivista
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Anmeldungsdatum: 02.02.2007
Beiträge: 1757

BeitragVerfasst am: 17 Okt 2013 - 14:52:16    Titel:

Am Donnerstag, den 17.10. von 18:07 Uhr - 18:30 Uhr auf Deutschlandradio Kultur


Weltzeit

Wege aus der Ernährungskrise in Afrika:


Brandrodung - Feldarbeit unter der Sonne....


Mehrmals im Jahr liegen weite Teile Afrikas unter einer dichten grauen Rauchwolke Dann roden afrikanische Bauern den Boden mit Feuer. Sie brennen große Mengen an Biomasse ab und pflanzen auf derart vorbereitetem Land zwei oder drei Jahre lang Mais und Maniok. Danach ist der Boden ausgelaugt, die Bauern müssen weiterziehen und neues Land suchen, das sie durch Brandrodung vorbereiten. Wirtschaftlich und ökologisch führt diese Form von Landwirtschaft zu immer weniger Ertrag bei immer mehr Arbeit. Für die Umwelt ist sie eine Katastrophe.
Frankx
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Anmeldungsdatum: 02.08.2010
Beiträge: 992

BeitragVerfasst am: 17 Okt 2013 - 15:17:42    Titel:

Zitat:
Wirtschaftlich und ökologisch führt diese Form von Landwirtschaft zu immer weniger Ertrag bei immer mehr Arbeit.


Ich kann dich beruhigen, diese steinzeitliche Bewirtschaftung wird es bald nicht mehr geben. Dann werden auch die letzten verfügbaren Flächen durch westliche und asiatische Großkonzerne mit Monokulturen zugepflastert. (Vorher natürlich auch brandgerodet, wie bereits in anderen Weltgegenden praktiziert).
Das löst dort zwar nicht das Ernährungsproblem, aber die Leute müssen für´s hungern dann nicht mehr so hart arbeiten.
Wer dennoch will, kann sich ja beim Versprühen von Pestiziden nützlich machen. Das schöne Gift senkt vielleicht auch gleichzeitig das Bedürfnis zu Schnackseln. So was nenn ich Hilfe zur Selbsthilfe oder ein klassisches win-win.

MfG. Frank
golomjanka
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Anmeldungsdatum: 14.12.2012
Beiträge: 2449
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 18 Okt 2013 - 02:05:56    Titel:

Ich habe hier ein Buch doppelt zum Thema:

"Hundert Jahre Afrika und die Deutschen" diverse Autoren aus dem Neske-Verlag in der BRD 80er Jahre, viele Fotos

Wenns einer kostenlos haben möchte, möge er per PN eine Versandadresse mitteilen.
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11564
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 18 Okt 2013 - 20:04:52    Titel:

Frankx hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Wirtschaftlich und ökologisch führt diese Form von Landwirtschaft zu immer weniger Ertrag bei immer mehr Arbeit.


Ich kann dich beruhigen, diese steinzeitliche Bewirtschaftung wird es bald nicht mehr geben. Dann werden auch die letzten verfügbaren Flächen durch westliche und asiatische Großkonzerne mit Monokulturen zugepflastert. (Vorher natürlich auch brandgerodet, wie bereits in anderen Weltgegenden praktiziert).
Das löst dort zwar nicht das Ernährungsproblem, MfG. Frank


warum sollte sich das Ernährungsproblem in Afrika dadurch nicht lösen lassen? Hat doch in der westlichen Welt und in Asien auch funktioniert!
Frankx
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Anmeldungsdatum: 02.08.2010
Beiträge: 992

BeitragVerfasst am: 18 Okt 2013 - 23:56:24    Titel:

Zitat:
warum sollte sich das Ernährungsproblem in Afrika dadurch nicht lösen lassen? Hat doch in der westlichen Welt und in Asien auch funktioniert!


Du kennst die Antwort.
Von Kaffee und Biosprit wird man nicht wirklich satt und die Kohle dafür geht auch nicht an die dortige Bevölkerung. Dafür dürfen die Leute nun teure Importlebensmittel kaufen, die sie zuvor selbst angebaut hatten.

MfG. Frank
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11564
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 19 Okt 2013 - 03:20:36    Titel:

Frankx hat folgendes geschrieben:
Zitat:
warum sollte sich das Ernährungsproblem in Afrika dadurch nicht lösen lassen? Hat doch in der westlichen Welt und in Asien auch funktioniert!


Du kennst die Antwort.
Von Kaffee und Biosprit wird man nicht wirklich satt und die Kohle dafür geht auch nicht an die dortige Bevölkerung. Dafür dürfen die Leute nun teure Importlebensmittel kaufen, die sie zuvor selbst angebaut hatten.

MfG. Frank


Naja im Westen funktioniert das so gut, dass die EU Prämien dafür zahlt, dass die Bauern lieber nichts mehr anbauen, Flächenstilllegungsprämien oder das ehemalige Nahrungsmittelproduzenten auf ihren Flächen nun Energie erzeugen. Trotzdem steigt der Exportanteil bei Lebensmittel z.B. in Deutschland.

http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/agrarhandel-deutschland-staerkt-seine-stellung-11973822.html

Für Ökofaschisten mag eine steinzeitliche Produktionsmethode in der Landwirtschaft wohl eine Wichsvorlage sein aber steinzeitliche Kindersterblichkeit und Lebenserwartung sollte man dann nicht gleichzeitig beklagen. Das gehört zusammen.

http://www.focus.de/politik/ausland/debatte-um-anbau-von-goldenem-reis-ex-chef-moore-greenpeace-traegt-mitschuld-am-tod-von-kindern_aid_1128020.html
Frankx
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Anmeldungsdatum: 02.08.2010
Beiträge: 992

BeitragVerfasst am: 19 Okt 2013 - 08:40:45    Titel:

Zitat:
Naja im Westen funktioniert das so gut, dass die EU Prämien dafür zahlt, dass die Bauern lieber nichts mehr anbauen, Flächenstilllegungsprämien oder das ehemalige Nahrungsmittelproduzenten auf ihren Flächen nun Energie erzeugen. Trotzdem steigt der Exportanteil bei Lebensmittel z.B. in Deutschland.


Und genau deshalb ist im Westen niemand an der Lebensmittelproduktion in Afrika interessiert. Die sollen mal schön unsere Überschüsse abkaufen. Für billigen Biosprit dagegen gibt es hier schon noch Bedarf.

Zitat:
Für Ökofaschisten mag eine steinzeitliche Produktionsmethode in der Landwirtschaft wohl eine Wichsvorlage sein aber steinzeitliche Kindersterblichkeit und Lebenserwartung sollte man dann nicht gleichzeitig beklagen. Das gehört zusammen.


Du hast recht, wo niemand mehr lebt, stirbt auch niemand.

MfG. Frank
Higher_Consciousness
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Anmeldungsdatum: 12.03.2013
Beiträge: 1684
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 19 Okt 2013 - 09:28:36    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Für Ökofaschisten mag eine steinzeitliche Produktionsmethode in der Landwirtschaft wohl eine Wichsvorlage sein aber steinzeitliche Kindersterblichkeit und Lebenserwartung sollte man dann nicht gleichzeitig beklagen. Das gehört zusammen.


Die Wichsvorlage liefern eher ängstlich-korrupte Arschkriecher aus der Politik, die heimische Landwirte fürs Nichtstun subventionieren und internationale Konzerne beim Landgrabbing protegieren.

Das I-Tüpfelchen sind die turboleistenden Witzbolde, die für ihre süddeutschen Schwarzen Subventionslöcher die einseitige finanzielle Unabhängigkeit (also nur die Befreiung von Solidarität und sonstiger Gegenleistung) fordern, während sie über Hartzler, Zigeuner und Afrikaner lästern.
Multivista
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Anmeldungsdatum: 02.02.2007
Beiträge: 1757

BeitragVerfasst am: 24 Okt 2013 - 18:43:21    Titel:

http://www.dradio.de/dkultur/sendungen/weltzeit/2297310/
Multivista
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Anmeldungsdatum: 02.02.2007
Beiträge: 1757

BeitragVerfasst am: 31 Okt 2013 - 17:00:36    Titel:

Wege aus der Ernährungskrise in Afrika
Fairness - Der Weg zum Erfolg

DeutschlandRadio Kultur 31.10. von 18:07 Uhr - 18:30 Weltzeit:

Ausländische Agrarinvestoren in armen Ländern haben sich vielerorts den Ruf skrupelloser Landräuber erworben. Etliche Investoren im südlichen Afrika haben aber aus der Landgrabbing-Diskussion der letzten Jahre gelernt. Sie zeigen sich verantwortungsbewusst und einig in dem Ziel, der Hungerwirtschaft in der Region ein Ende zu machen: So sollen Agrargüter in erster Linie für den lokalen Bedarf produziert werden, kleinbäuerliche Landwirtschaft weiter entwickelt und die Ressourcen Land und Wasser nachhaltig genutzt werden.
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