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Durchfallquote
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Schwarze Strümpfe
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Anmeldungsdatum: 01.04.2007
Beiträge: 2082

BeitragVerfasst am: 13 Jan 2008 - 14:59:19    Titel:

Marina85 hat folgendes geschrieben:
Hey,
hab jetzt übrigens mit Hans Broxx angefangen ("Allgemeiner Teil des BGB")! Hab es freundlicherweise ausgeliehen bekommen...danke nochmal, Mulle!!! Laughing
Hab zwar erst ein paar Seiten, aber finds irgendwie schon voll interessant! Schreib mir auch schon viele Sachen raus...naja, hoffe das bleibt so! Danke nochmal für die Empfehlung! Very Happy


Boah, warst du eager damals. Ich hab mir nur 'ne Fahrkarte nach Berlin und 'nen Kasten Bier als Studiumsvorbereitung gekauft.
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 13 Jan 2008 - 15:02:28    Titel:

Zur allgemeinen Info: Ich habe damals von Brox das erste halbe Kapitel gelesen, dann hab ich aufgegeben Wink . Im Studium hab ich ihn dann gar nicht gelesen.
qwertz
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Anmeldungsdatum: 21.02.2006
Beiträge: 238

BeitragVerfasst am: 13 Jan 2008 - 15:35:30    Titel:

Zitat:
Im Studium hab ich ihn dann gar nicht gelesen.


weshalb?


übrigens braucht man wohl kaum vorlesungen oÄ um den Stoff des BGB AT zu verstehen, was die Leute dir da damals für einen blödsinn erzählen wollten ist unfassbar. Ich denke es ist sogar besser sich das selber irgendwie versuchen anzueignen. Kann nur Vorteile haben für das was noch kommt.
Marina85
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Anmeldungsdatum: 22.06.2005
Beiträge: 4764
Wohnort: Aachen

BeitragVerfasst am: 13 Jan 2008 - 18:20:56    Titel:

qwertz hat folgendes geschrieben:
Zitat:
Im Studium hab ich ihn dann gar nicht gelesen.


weshalb?


Hm... es hatte drei Gründe: Erstens hat mir das Lesen des ersten Kapitel vor dem Studium nach einiger Zeit keinen Spaß mehr gemacht und das ist mir in negativer Erinnerung geblieben Smile (im ersten Kapitel ist da einfach zu viel "Gelaber" drin, was von dem guten Herrn Brox sicher nett gemeint war, aber für den Fallaufbau wenig nützt); zweitens hat mir ein Bekannter, auf dessen Meinung ich sehr viel wert lege (da zweifacher Prädikatsjurist: je 12 P.) von diesem Lehrbuch abgeraten, da es sehr wenig fallorientiert sei, und drittens wollte ich mich gegen die Masse stellen, die "blind" irgendwelche Standard-Lehrbücher gekauft hat Wink .
Ich habe stattdessen mit Musielak gearbeitet, der allerdings an einigen Stellen nicht so ausführlich ist (v.a. im Schuldrecht-Teil, bei dem ich mir dann auch den Looschelders und für gesetzliche SV Schwarz/Wandt dazu geholt habe). Was ich an Musielak aber von Anfang an gut fande (und danach schaue ich bei Lehrbüchern IMMER), ist, dass er Übersichten hat und Falllösungen einbaut sowie am Anfang erstmal einen ganzen Abschnitt zum Fallaufbau im BGB enthält.


qwertz hat folgendes geschrieben:
übrigens braucht man wohl kaum vorlesungen oÄ um den Stoff des BGB AT zu verstehen, was die Leute dir da damals für einen blödsinn erzählen wollten ist unfassbar. Ich denke es ist sogar besser sich das selber irgendwie versuchen anzueignen. Kann nur Vorteile haben für das was noch kommt.


Ich sehe das geteilt. Am Anfang des Studiums finde ich es schon wichtig, in Vorlesungen zu gehen, da man sonst überhaupt nicht in den Stoff reinkommt. Ich bin im 1. Semester zu jeder (!) Vorlesung gegangen, habe keine einzige Stunde ausgelassen (allerdings wirklich nur im 1. Sem.).
Am wichtigsten sind allerdings die AGs - v.a. im BGB. Man muss das "Zusammenspiel der Normen" lernen und das kommt in den Vorlesungen und Lehrbüchern einfach zu knapp.
Ich bin allerdings auch der Meinung, dass man versuchen sollte, so schnell wie möglich das selbstständige Arbeiten und Erarbeiten zu lernen.
Vorlesungen können eine gute oder weniger gute Begleitung zum Studieren sein, aber die Hauptarbeit nehmen sie dir nicht ab, was aber wohl jedem hier klar sein dürfte. Später sind sie jedenfalls nicht mehr so erforderlich, da man dann schon eine ungefähre Ahnung haben sollte, wie man sich ein Rechtsgebiet selbst erarbeitet.

Ich war damals aber den Leuten, die mir hier geholfen haben, schon sehr dankbar. Nach Hervorholen dieses Threads erinnere ich mich v.a. an "Mitschi" (der damals im 5. war, mir sehr geholfen hat und hier leider schon lange nicht mehr aktiv ist Sad ) sowie an "Mulle", die mir ihre Erstsemester-Lehrbücher leihweise geschickt hat, damit ich vor dem Studium schonmal einen kleinen Eindruck bekomme.
derjim
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Anmeldungsdatum: 29.01.2006
Beiträge: 906

BeitragVerfasst am: 14 Jan 2008 - 00:31:41    Titel: na toll

Hallo,

Seht ihr was passiert wenn man so einen alten Thread hochholt? Ein ahnungsloser gutmütiger Mensch wie ich wird provoziert, seine Erquickungen sofort abzugeben, da er keine Geduld zum Zuendelesen hat! So, nun lass ich es trotzdem drin, das habt ihr nun davon Wink




Zitat:

Das kenne ich. Mein Vater sagt auch ständig: An die FU würde ich nicht gehn! (Obwohl er selbst an der TU Berlin studiert hat!) Er will auch am liebsten dass ich nach Ba-Wü oder Bayern geh, aber da hab ich mich gar nicht erst beworben Laughing


Berlin hat einen Megavorteil: die Unis koopieren. Wenn dir ein Prof oder Dozent nicht passt, machst du den Kurs eben an anderen Uni.So musst du dich nicht "triezen" lassen wie u.U. an einer kleineren Uni. der Schein von dort wird vom JPA genauso akzeptiert. Top-Lehrkräfte gibts an beiden auch an der FU. Die wurde ja jetzt vom Bund als Eliteuni ausgerufen. Da werden den Erstis bestimmt bald die blanken Hunderteuroscheine als Begrüssungsgeld zugesteckt Cool Cool

allzuviel und ein bestimmtes Gebiet vorher zu lernen bringt nichts. Ich finde das ebenfalls gefährlich, so gehst du u.U. im Einzelfall mit falsch kapierten Vorurteilen an die Fallbearbeitung ran. Die ersten 2 Semester wird ohnehin erstmal nur deine "Festplatte formatiert" (O-Ton bei unserer Einführung damals) um das Abstraktionsvermögen zu entwickeln. juristische Weltkunde würde ich auf jeden Fall empfehlen. Das ist auch vom Umfang klein und schnucklig und in 5 Monaten locker zu schaffen-alternativ die Weiterentwicklung "Alles was Recht ist" auch von Wesel.Allerdings schon ein kleiner Wälzer Smile

Zitat:

Oje, der uralte Konflikt, der seit Anbeginn aller Jura-Zeiten existiert...oder so....BROX vs. MEDICUS!!!


..in die Tonne - klarer Fall hier: Richter, Niederle, Braunschneider !!!! Very HappyVery HappyVery Happy

@yostudi:

so isses. Wer noch über den Einfluss der richtigen Bücher- oder Uniwahl auf den (nur vermuteten) späteren Berufseinstieg spekuliert, befindet sich ganz ohne Zweifel noch am Anfang des Studiums. Da ist man noch naiv problemgeil..ach ja *schwärm* Je näher man zum Examen gelang, an umso "leichtere" Kost muss man sich dann zwangsweise wieder wagen, um die überschiessende Stofffülle annähernd zu bändigen. Sprich Lückenmanagement. Gell, da freut euch auf drauf Erstis, bald wisst ihr, was für ein Gefühl es ist, in etwas geprüft zu werden, wo man vorher (und manchmal auch hinterher) nicht weiß was es ist. willkommen bei Jura Cool Cool



mfg
derjim

PS: Vollbefriedigend laut dieser Ergebnistabelle 2001:
162 von 1105 Teilnehmern. Und da sind noch nicht mal die 2/3 einkalkuliert, die nicht bis zum Examen kommen. Aber ihr seid natürlich bei den oberen 15% und müsst euch deswegen schon Gedanken machen, ob die Robe mit oder ohne Samtmattbestickung..

PPS: Tschuldigung, hab heut meinen resignierten Abend nix für ungut
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