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WHU/EBS 2014
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Foren-Übersicht -> VWL/BWL-Forum -> WHU/EBS 2014
 
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kalle1995
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Anmeldungsdatum: 19.02.2014
Beiträge: 21

BeitragVerfasst am: 19 Feb 2014 - 23:31:59    Titel:

mit welchen staatlichen Unis/FHs sind die privaten Hochschulen bezgl. des Netzwerks/Placements vergleichbar?

Mannheim? St Gallen?
Montechristo
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Anmeldungsdatum: 23.01.2014
Beiträge: 13
Wohnort: Deutschland

BeitragVerfasst am: 24 Feb 2014 - 23:01:21    Titel:

Mal eine Frage zu den Freiplätzen an der WHU:

Sind die Freiplätze ausschließlich für Kinder aus wirklich armen Verhältnissen gedacht oder können diese auch von Kindern aus durchschnittlichem Haushalt in Anspruch genommen werden?

Auf der Internetseite der WHU heisst es, dass noch kein Studium an den Studiengebühren gescheitert sei. Ist dem wirklich so ?
iradeX
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Anmeldungsdatum: 14.06.2008
Beiträge: 478

BeitragVerfasst am: 24 Feb 2014 - 23:43:37    Titel:

Die Vergabe der Freiplätze richtet sich nach dem elterlichen Einkommen im Sinne des BAFöG. Die Grenze ist jedoch bei 7000€ p.a. über dem im BAFöG definierten Höchsteinkommen. Damit ist man weit von dem entfernt, was man hier landläufig als Armut definiert. Im Klartext heißt das, dass fast jeder mit BAFöG Berechtigung einen Freiplatz oder zumindest Teilerlass erhält. Es gibt ca. 15% Freiplätze, und idR gibt es mehr Freiplätze als Bewerber dafür. Das kann aber von Jahrgang zu Jahrgang schwanken.

Ansonsten gibt es noch die Möglichkeit des umgekehrten Generationenvertrags. Genauere Infos dazu findest Du unter http://www.whubraincapital.de ; diese Methode der Finanzierung wird auch von zahlreichen Studenten genutzt.

Ich selbst habe einen Freiplatz hier an der WHU und es läuft wirklich super unbürokratisch ab. Bei der Bewerbung kreuzt man das entsprechende Kästchen an und das war es eigentlich schon.
AlexejH
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Anmeldungsdatum: 16.05.2011
Beiträge: 399

BeitragVerfasst am: 26 Feb 2014 - 12:59:36    Titel:

Eine sehr gute Möglichkeit einen Eindruck von einer Universität zu bekommen ist einfach Mal vorbeizuschauen!

Die EBS bietet zum Beispiel am 29. März einen Open Day an: https://www.facebook.com/events/599068286831802/

Es lohnt sich auf jeden Fall und vielleicht sieht man ja den einen oder anderen von hier Wink
wunm
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Anmeldungsdatum: 26.02.2014
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 26 Feb 2014 - 21:28:35    Titel:

Liebe potenziellen Bewerber, egal ob Bachelor oder Master,

lasst Euch in diesem Forum nicht von den vielen Neidern blenden, die nur negative Kommentare für private Universitäten á la EBS & WHU übrig haben.

Ich persönlich habe meinen Bachelor an der WHU gemacht und bin aktuell im Master an der EBS und finde, dass ich mir inzwischen eine fundierte Meinung bzw. einen guten Vergleich erlauben kann.

Mein Fazit ist ganz ganz einfach:

Die WHU ist eine klasse Uni: Kommilitonen, Netzwerk, Infrastruktur, Lehrkräfte haben mich total überzeugt. Während meinen beiden Praktika im Bachelor (UB & IB) habe ich auch Kontakte zu EBS Studenten aufbauen können, die fachlich sowie persönlich genau auf meiner Wellenlänge lagen. Gleiches galt auch für mein Auslandssemester. Von der Persönlichkeit der Leute fande ich die EBSler teilweise sogar angenehmer als eine Vielzahl meiner damaligen Kommilitonen der WHU. (Obwohl man quasi dazu erzogen wird, Vorurteile und Abneigung gegenüber der EBS zu haben)

Das war auch der Grund, warum ich mich für den Master an der EBS entschieden habe und bis jetzt nicht bereut habe.

Die EBS ist ebenfalls eine klasse Uni: Kommilitonen, Netzwerk, Infrastruktur, Lehrkräfte haben mich ebenfalls total überzeugt. In keinem dieser Punkte hat die EBS Defizite im Vergleich zur WHU - Ganz im Gegenteil, meiner Meinung nach hat die EBS ein viel stärkeres Netzwerk an Partnerunternehmen für Recruiting und andere Veranstaltung (vor allem im Finance Bereich)


Für alle die sich von den negativen Zeitungsberichten beeinflussen lassen:
Die Krise der EBS, wie sie die Presse vortäuscht, ist allenfalls eine PR-Krise.

Für die Studenten hat sich in den letzten Jahren absolut nichts verändert, außer dass sie dadurch noch stärker zusammengerückt sind.
Weder haben die Unternehmenskontakte gelitten, noch das akademische Niveau. Jeder ist hier genervt von den ständig negativen Presseberichten, die absolut keine neuen Informationen beinhalten.
HR Abteilungen der Unternehmen sehen dies übrigens genauso.


Zum Schluss:

Beide Universitäten sind top und es hängt absolut von dem persönlichen Geschmack ab, für welche Uni man sich entscheidet. Man hat bei beiden absolut eine gleich gute Ausbildung und Karrierechancen. Mein Rat an alle: Besucht die Open-Days beider Universitäten und macht Euch persönlich einen Eindruck vom Campus und den Leuten und entscheidet Euch dann.
EMG08
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Anmeldungsdatum: 06.07.2008
Beiträge: 456

BeitragVerfasst am: 27 Feb 2014 - 05:36:19    Titel:

wunm hat folgendes geschrieben:
Liebe potenziellen Bewerber, egal ob Bachelor oder Master,

lasst Euch in diesem Forum nicht von den vielen Neidern blenden, die nur negative Kommentare für private Universitäten á la EBS & WHU übrig haben.



Neider ? Der war echt gut Laughing

Es war eine meiner besten Entscheidungen mein Offer an der WHU abzulehnen und an eine staatliche zu gehen.

Wie viele andere Kommilitonen, habe ich auch so Praktika bei Top-IBs machen können und all das ohne 35-40k€ schon für meinen Bachelor hinzublättern. Private helfen nur wenigen Studenten wirklich weiter (bauen noch mehr Druck auf z.B. durch kleinere Prüfungsintervalle etc., was man auch negativ sehen könnte).

Ich finde der Großteil des "statistischen Erfolgs" der Privatunis ist mehr eine self-fulfilling prophecy. Sie ziehen einfach diejenigen Studenten an für die schon früh feststeht das es ins IB/UB gehen soll, die es aber auch locker von staatlichen Unis aus schaffen würden.

Fazit: Mannheim, St. Gallen und Frankfurt sind ebenbürtig oder besser als WHU/EBS und das ohne dafür Geld zu verlangen (man zahlt später eh genug Steuern also wieso nicht ein paar Leistungen dafür in Anspruch nehmen?).

Wobei das auch nur wirklich für die WHU gilt, die EBS ist eh eine glorifizierte FH die dann noch trotz 8k Studiengebühren versucht staatliche Gelder abzustauben und trotzdem seit Jahren von der Pleite bedroht ist.
Gozo
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Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 5739
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 27 Feb 2014 - 12:48:49    Titel:

Zitat:
Es war eine meiner besten Entscheidungen mein Offer an der WHU abzulehnen und an eine staatliche zu gehen.

Du sagst es. Es eine DEINER besten Entscheidungen.
Was ja ausdrücklich nicht bedeuted, dass diese Entscheidung für jeden anderen auf der Welt auch eine der besten ist.

Was leider hier - in alle Richtungen - gemacht wird, ist, zu sehr sich als Nabel der Welt zu sehen und das Gegenüber zu vergessen, zu vergessen dass dieses Gegenüber anders ist, in einer anderen Situation ist.
Ein typischer Fehler den leider weder private noch öffentlich-rechtliche Hochschulen Leuten ausmerzen können.

Zitat:
Wie viele andere Kommilitonen, habe ich auch so Praktika bei Top-IBs machen können und all das ohne 35-40k€ schon für meinen Bachelor hinzublättern.

Ja und? Natürlich gibt es das. Weder ebs noch whu haben die Praktika schließlich gepachtet.

Was aber nicht heißt, dass sich manche Menschen in einem System wie der ebs oder whu nicht besser entwickeln können.
Nur weil es woanders auch geht heißt es nicht, das man es dann auch machen muss.

Typischerweise wird ein stupider "auf jeden Fall Pro" jetzt einwerfen, dass man aber vielleicht mal das Verhältnis vergleichen sollte. Derjenigen, die an Deiner ör solche Praktika gemacht haben (bzw. an ebs oder whu) zu der Anzahl an Studenten....

Zitat:
Private helfen nur wenigen Studenten wirklich weiter (bauen noch mehr Druck auf z.B. durch kleinere Prüfungsintervalle etc., was man auch negativ sehen könnte).

Auch da kann man gleich anders herum argumentieren. Die akademische Freiheit, die viele ör Hochschulen ihren Studenten lassen, führt in aller Regel zu längeren Durchschnittsstudienzeiten und beim besten Willen nicht zu besseren Noten oder höherer fachlicher Qualität.
Letztlich muss man persönlich entscheiden, welches System für einen besser ist....

...ups, da sind wir ja schon wieder bei der differenzierten Betrachtung des Gegenübers?!

Zitat:
Ich finde der Großteil des "statistischen Erfolgs" der Privatunis ist mehr eine self-fulfilling prophecy.

Yep - definitiv. Genauso wie der Erfolg von bspw. Mannheim oder Bayern München. ABER: Wenn es statistisch diesen Erfolg gibt, dieser also real ist, warum nicht dann auch davon profitieren?!

Zitat:
Sie ziehen einfach diejenigen Studenten an für die schon früh feststeht das es ins IB/UB gehen soll, die es aber auch locker von staatlichen Unis aus schaffen würden.

Ja und? Was spricht dagegen? Macht es sie deswegen schlechter, dass dort nicht soviele Durchschnittsstudenten, teils über Wartesemester die Hörsäale verstopfen?
In Mannheim wird ähnlich verfahren - oder MÜnster - oder Frankfurt...Nur mit ganz anderen Dimensionen von Zahlen.

Zitat:
Fazit: Mannheim, St. Gallen und Frankfurt sind ebenbürtig oder besser als WHU/EBS und das ohne dafür Geld zu verlangen

Nein, nicht besser - anders. Ob besser muss sehr exakt auf bestimmte Bereiche heruntergebrochen werden. Wer in die Forschung und Lehre will, dem würde ich weder whu oder ebs empfehlen. Wer eher der ungezwungene, nicht übertrieben ehrgeizige - ich studier jetzt einfach mal und will mich akademisch austoben können ist - ebenso wenig. Wer strukturiert und zielorientiert seine Träume verfolgt, wer lieber mit 50 als mit 500 im Audi max sitzt, wer mit seinen Professoren mal häufiger ein Wort wechseln möchte als sie nur durch ein Fernglas zu betrachten, wer sich an einer großen staatlichen Uni nicht aufgehoben fühlt, für den ist die ebs oder whu vielleicht doch besser geeignet.

...und kleine Anmerkung: Für einen Deutschen werden in St. Gallen ca. 16.000 EUR fällig - Studiengebühren.

Zitat:
(man zahlt später eh genug Steuern also wieso nicht ein paar Leistungen dafür in Anspruch nehmen?).

Eine tolle Aussage. Da sind mir Leute die sagen, ich bezahle für meine Ausbildung in der Hoffnung später noch etwas mehr zu verdienen, lieber. Denn sie zahlen mehr Steuern und auch noch ihre Ausbildung selbst.

Aber das Anspruchsdenken, was aus diesem Satz spricht ist leider so typisch für dieses Land.

Zitat:
Wobei das auch nur wirklich für die WHU gilt, die EBS ist eh eine glorifizierte FH die dann noch trotz 8k Studiengebühren versucht staatliche Gelder abzustauben und trotzdem seit Jahren von der Pleite bedroht ist.

Smile
Das mit der FH lasse ich mal so stehen. Darauf braucht man wirklich nicht eingehen - denn auch FH haben manchmal mehr zu bieten als viele Unis.

Aber warum sollte die ebs anders handeln als Du? Deren Absolventen zahlen doch später genug Steuern, da kann die Hochschule doch auch mal ein paar Leistungen in Anspruch nehmen.
Letztlich ist für den Staat die Ausbildung pro Kopf dort immer noch billiger als an vielen staatlichen Einrichtungen.
aristokrates
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Anmeldungsdatum: 20.04.2010
Beiträge: 1356

BeitragVerfasst am: 27 Feb 2014 - 17:04:04    Titel:

xx

Zuletzt bearbeitet von aristokrates am 19 Nov 2014 - 23:21:48, insgesamt einmal bearbeitet
iradeX
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Anmeldungsdatum: 14.06.2008
Beiträge: 478

BeitragVerfasst am: 27 Feb 2014 - 17:32:39    Titel:

Tatsache ist auch, dass viele Mannheimer Studenten - und ich habe über die Jahre einige von dort getroffen - wesentlich häufiger versuchen, sich als Nonplusultra der BWL zu profilieren, insbesondere während des Bachelors. Inkl. der Verwendung des inhaltslosen Begriffs "Elite".

Gozo hat schon Recht - jeder muss für sich selbst entscheiden, ob sich die Studiengebühren lohnen. Wie ich oben schon geschrieben habe, habe ich selbst auch nicht einen Cent bezahlt. Da wäre der Semesterbeitrag in MA höher gewesen.
Hanover
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Anmeldungsdatum: 27.02.2014
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 27 Feb 2014 - 18:05:47    Titel:

Passt vielleicht nicht zur Diskussion, ich möchte nur sagen, dass ich mich auch bei der WHU beworben habe Smile
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