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Fragen zum Mechatronik Studium
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konstantin87
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
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BeitragVerfasst am: 07 Feb 2014 - 18:51:23    Titel:

rotH hat folgendes geschrieben:

Dementsprechend wird man im Mechatronik-Master höchstwahrscheinlich fundierte Kenntnisse in technischer Mechanik, Konstruktionslehre, Thermodynamik, Festigkeitslehre usw. voraussetzen.
Die hat ein Elektrotechniker nicht...


fundierte kenntnisse auf diesen gebieten werden selbst in den meisten mechatronik-studiengängen nicht vermittelt (wegen der häufigen etechnik-ausrichtung). es gibt auch mechatronik-master mit verschiedenen zugängen für maschinenbauer und elektrotechniker, wo es auflagen gibt oder sich das erste semester unterscheidet. letztlich ist es die kombination beider studiengänge, also ich kann aus meinem persönlichen umfeld bestätigen, dass ein mechatronik-master problemlos machbar und beruflich sinnvoll für einen etechniker ist.

es ist ein deutsches phänomen, wenn die leute glauben, dass ein wechsel nach dem bachelor nicht mehr möglich oder sinnvoll ist. das ist der große vorteil dieses systems. in den usa ist es nichts aussergewöhnliches, wenn nach einem bwl-bachelor im master doch noch mal auf inf oder so umgeschwenkt wird. und mechatronik ist überwiegend elektrotechnik.
kein studium der welt bereitet dich ideal auf das berufsleben vor und die richtige herausforderung kommt dann erst.
rotH
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Anmeldungsdatum: 07.02.2014
Beiträge: 884

BeitragVerfasst am: 07 Feb 2014 - 19:02:03    Titel:

konstantin87 hat folgendes geschrieben:
und mechatronik ist überwiegend elektrotechnik.


Völliger Blödsinn...
konstantin87
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 5968

BeitragVerfasst am: 07 Feb 2014 - 19:17:30    Titel:

rotH hat folgendes geschrieben:
konstantin87 hat folgendes geschrieben:
und mechatronik ist überwiegend elektrotechnik.


Völliger Blödsinn...


völliger blödsinn...





merkst du, keine feine argumentation Very Happy
rotH
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Anmeldungsdatum: 07.02.2014
Beiträge: 884

BeitragVerfasst am: 07 Feb 2014 - 19:26:29    Titel:

Wozu soll man da auch argumentieren, wenn man schon anhand dieser Aussage merkt, dass mein Gegenüber keine Ahnung hat? Wink

Wer glaubt Mechatronik sei überwiegend Elektrotechnik, der hat noch nie einen elektrischen Antrieb ausgelegt oder sich mit realen Problemen der elektrischen Antriebs- bzw. Steuerungstechnik befasst. Lageregelungen mit Getriebemotoren... Wickelantriebe... Lüfter... Massenträgheiten und deren Umrechnung über Getriebe...
Regelung von Fluiden, Gasen, Temperaturen, Drücken, Drehzahlen, Drehmomenten... alles Mechanik...

Schon eine vernünftige Antriebstechnik-Vorlesung besteht zu über 50% aus mechanischen Grundlagen/Berechnungen...

Sogar der Lüftungstechniker, der eine Hallenlüftung programmieren bzw. die Regelung dafür machen will, braucht fundierte Kenntnisse in Strömungslehre... was ist das? Elektrotechnik?

Mit P=U*I und U=R*I kommt der Elektrotechniker in der Realität nicht weit Wink
konstantin87
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 5968

BeitragVerfasst am: 07 Feb 2014 - 19:33:31    Titel:

meine behauptung war nicht, dass mechatronik keine mechanik beinhaltet. ich kenne nur einfach keinen einzigen mechatronik-studiengang, der sich nicht überwiegend mit elektro- und informationstechnik beschäftigt. einige meiner kollegen sind mechatroniker, die auf stellen für elektrotechniker arbeiten.
rotH
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Anmeldungsdatum: 07.02.2014
Beiträge: 884

BeitragVerfasst am: 07 Feb 2014 - 19:39:49    Titel:

Es gibt auch mehr als genug Mechatroniker, die sich mit mechanischen Problemen beschäftigen. Ich kenne einige, da ich mich häufig in Automobilwerken bewege und dort Mechatronik eine immer größere Rolle spielt...

Soll ich daraus nun die Aussage konstruieren, dass Mechatronik überwiegend Mechanik ist, weil ich ein paar Leute kenne die das untermauern?
Das ist Quatsch...

Mechatronik ist was es ist. Eine Mischung aus Mechanik und Elektrotechnik. Und in dieser Form ist es heutzutage sehr gefragt, da der überwiegende Teil der Jobs von Generalisten problemlos abgedeckt werden kann.
Spezialisten machen nicht den Großteil der Arbeitnehmer aus...

Insofern kann ich Mechatronik nur empfehlen, wenn man sich nicht entscheiden kann...
konstantin87
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 5968

BeitragVerfasst am: 07 Feb 2014 - 19:49:28    Titel:

auch das war nicht meine behauptung, warum legst du mir worte in den mund? fühlst du dich irgendwie angegriffen?
es geht hier um das studium. natürlich ist die mechanik besonders für die automobilindustrie ein wichtiger punkt. es ändert aber nichts daran, dass die mechatronik-studiengänge sich deutlich mehr mit der elektro- und informationstechnik beschäftigen.
mongy
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Anmeldungsdatum: 24.02.2010
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 08 Feb 2014 - 15:49:53    Titel:

Zitat:
auch das war nicht meine behauptung, warum legst du mir worte in den mund? fühlst du dich irgendwie angegriffen?
es geht hier um das studium. natürlich ist die mechanik besonders für die automobilindustrie ein wichtiger punkt. es ändert aber nichts daran, dass die mechatronik-studiengänge sich deutlich mehr mit der elektro- und informationstechnik beschäftigen.


siehe: http://www.tec.reutlingen-university.de/?id=1125
kn_1905
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Anmeldungsdatum: 06.02.2014
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 09 Feb 2014 - 11:11:58    Titel:

Wie sieht es denn mit den Tätigkeiten spaeter im Beruf aus? Kann z.B ein Mech. Ing. ganz alleine Konstruieren, die Schaltplaene planen und zusaetzlich Programmieren ohne dass ein Elektr.Ing. oder Masch. Ing. zugezogen werden muss? Reicht das Wissen dafuer aus? Werden explizit Mechatroniker gesucht fuer die besagten Stellen, wie z.B Automobilindustrie oder Medizintechnik? Oder kann diese arbeit genauso gut auch ein Elektr. Ing machen?

Die Aussage, ich solle Mechatronik studieren, wenn ich mich nicht entscheiden kann, hat mich irritiert.
konstantin87
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 5968

BeitragVerfasst am: 09 Feb 2014 - 12:20:42    Titel:

schaltpläne und hardwarenahe programmierung sind tagesgeschäft von elektroingenieuren, aber mechatroniker können das als allrounder auch. abgesehen von konstruktion und technische mechanik sind mechatroniker heutzutage nach dem studium ja auch mit deutlicher übergewichtung etechniker (auch die bochumer).
aber auch maschbauer haben programmierung und etechnik-grundlagen im studium.

schau dir doch einfach die stellenanzeigen in der automobilindustrie an. dann wirst du sehen, was für ausschreibungen existierten und was für kenntnisse notwendig sind. in vielen ausschreiben wird beispielsweise ein studium der etechnik, mechatronik oder technischen informatik gefordert. dann gibt es aber auch stellen in denen maschbau, mechatronik und wirtschaftsingenieurwesen passend sind, usw. usw. natürlich gibt es zwischen den verschiedenen ingenieurwissenschaften überschneidungen, nimm z.b. die regelungstechnik, die sowohl für maschbauer als auch etechniker sehr wichtig ist. ich habe auch schon physiker auf stellen für entwicklungsingenieure gesehen, selbst an der börse gibt es die Very Happy
laut einem meiner profs landen nur grob 10% aller ingenieure in der forschung und entwicklung. viele besetzen anschließend auch schnittstellen-funktionen wo sie eher organisatorisch tätig sind, wie z.b. technischer einkauf, qualitätsmanagement oder projektmanagement.

ein studium alleine stellt nicht die große herausforderung dar und macht dich auch nicht zur super-gefragten fachkraft. dieser prozess beginnt mit der anschließenden arbeit, und für eine breite masse der stellen bringt sowohl ein maschbauer als auch mechatroniker oder etechniker genügend grundlagen mit, einarbeitung erforderlich. das gilt natürlich nicht mehr, wenn es z.b. tief in die mechanik oder thermodynamik geht (->maschbauer), oder tief in die elektronik oder hochspannungstechnik (-> etechniker). mechatronische systeme kommen ohne mechanik natürlich nicht aus, aber ich schätze die heutigen herausforderungen der mechatronik liegen eher im bereich der elektro- und informationstechnik (siehe die vielen systeme im fahrzeug, und damit meine ich nicht nur diese für den vortrieb).
du siehst, viele wege führen zum ziel und du machst mit keinem der genannten studiengänge grundsätzlich etwas falsch.
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