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Bitte um Ratschlag
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Baddidida
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Anmeldungsdatum: 14.02.2014
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 14 Feb 2014 - 20:40:16    Titel: Bitte um Ratschlag

Hallo Leute:)

Ich bin inzwischen 19 Jahre alt und möchte nun dieses Jahr mit dem Studieren beginne. Am besten dual und das an der DHBW.
Bisher hat sich mir nie die Frage gestellt, was ich studieren möchte, da ich seit ich ein Kind bin wusste, ich will Ingenieur werden. Damals schon Lego und Fischertechnikbausätze zusammengebaut, dann RC-Modellautos und und und.
Dementsprechend auch meine Kernfächer in der Oberstufe gewählt. Nämlich Physik und Wirtschaft. Und da kommt das Problem ins Spiel.

Ich hab eigentlich nie groß gelernt/geübt für Mathe und Physik. Bis zur Oberstufe immer meine 1 nur durch Wiederholen des Stoffs vor der Arbeit. Oberstufe dann 10-12 Punkte in Physik/Mathe.
Und wie gesagt, immer im Kopf Maschinenbau/Mechatronik.

Allerdings hat mir Wirtschaft schon sehr zugesagt. War im Abitur auch Kursbester mit 13 Punkten. Lehrer hat mich gelobt. Jetzt bin ich mir eben unsicher, in welche Richtugn ich mein weiteres Leben einschlagen soll.
Interessant finde ich beides. Sehr sogar. Aber in Wirtschaft war ich eben irgendwie besser. Wobei ich in Mathe oder Physik nie wirklich Probleme hatte, und wenn, dann lag es nicht am Verständnis sondern an der fehlenden Übung.
Wie ist das denn mit den zukunftsaussichten. Ingenieure werden ja eigentlich immer gebraucht. Aber wie siehts mit dem Finanzzweig aus? Der ist ja jetzt nicht nur durch positive nachrichten in den Schlagzeilen aufgefallen. ^^

Würde dann gerne BWL-Bank studieren. Gibt hier sogar noch eine offene Stelle bei der Kreissparkasse Reutlingen für 2014.
Für Maschinenbau hätte ich bereits eine Zusage, ebenfalls für 2014.

Wäre halt nicht gern im Kundenkontakt. Bin nicht menschenscheu, aber ich hab jetzt keine Lust den ganzen Tag irgendwelchen Leuten mehr oder weniger fragwürdige Finanzprodukte anzudrehen. Bekomm halt gern ne Aufgabe, die ich für mich oder im Team mit anderen lösen kann.

Wie würdet ihr euch an meiner Stelle entscheiden? Das ist ja jetzt keine ENtscheidung zwischen Pest und Cholera. Beides sagt mir zu. Nur weiß ich nicht wirklich, was meine Interessen besser zu decken vermag. Wenn man sich für Technik begeistern kann, dann sollte man Maschba schaffen oder? Hab hier im Forum halt schon wenig im Ingenieursbereuch gelesen, und die Formeln sind schon anders und länger, als bisher gewohnt. Aber das würde dann ja alles von Anfang auf mich zukommen.

WIrtschaftsingenieur halt ich für nichts, würde mich wenn dann gerne für eines entscheiden. Smile

Ratschläge?

Würde mir echt was helfen! Danke Smile
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 5741
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 18 Feb 2014 - 10:36:50    Titel: Re: Bitte um Ratschlag

Baddidida hat folgendes geschrieben:
Hallo Leute:)

Ich bin inzwischen 19 Jahre alt und möchte nun dieses Jahr mit dem Studieren beginne. Am besten dual und das an der DHBW.

19?! Wow...das ist ja wirklich alt um mit einem Studium zu beginnen....

Dual ist natürlich eine Variante, aber man sollte immer auch der Typ für so eine Art Studium sein. Die DHBW sind dabei die faktischen Platzhirsche, allerdings gibt es einige gute Alternativen. Sich ausschließlich auf diese zu konzentrieren ist zu kurz gegriffen.

Zitat:
Allerdings hat mir Wirtschaft schon sehr zugesagt. War im Abitur auch Kursbester mit 13 Punkten. Lehrer hat mich gelobt. Jetzt bin ich mir eben unsicher, in welche Richtugn ich mein weiteres Leben einschlagen soll.
Interessant finde ich beides. Sehr sogar. Aber in Wirtschaft war ich eben irgendwie besser. Wobei ich in Mathe oder Physik nie wirklich Probleme hatte, und wenn, dann lag es nicht am Verständnis sondern an der fehlenden Übung.

Weder "Wirtschaft" noch Mathe oder Physik ist in der Schule das, was Du im späteren Studium brauchst oder machst und das im Studium unterscheidet sich wieder in vielen Bereichen von dem, was Du beruflich danach brauchst.

Langer Satz, kurzer Sinn: Geh nicht von Deinen jetzigen Noten aus. Das wird Dir im Studium nicht helfen und der Unterschied ist nicht hoch.

Lass Dich eher von Überzeugungen und Interessen leiten.

Darüber hinaus kann man beide Dinge ja auch kombinieren - in einem gewissen Rahmen - bspw. beim Wirtschaftsingenieur. Auch erst Ingenieurwesen und danach BWL zu studieren, wie auch immer, hat noch nie Leuten geschadet.

Zitat:
Wie ist das denn mit den zukunftsaussichten. Ingenieure werden ja eigentlich immer gebraucht.

Interessanterweise wie BWLer auch.

Zitat:
Aber wie siehts mit dem Finanzzweig aus? Der ist ja jetzt nicht nur durch positive nachrichten in den Schlagzeilen aufgefallen. ^^

Wirtschaft ist ja nicht nur Banken- und Finanzwesen, sondern das ist letztlich ja nur ein Teil, ein wichtitger ja, aber eben nur ein Teil.

Zitat:
Würde dann gerne BWL-Bank studieren. Gibt hier sogar noch eine offene Stelle bei der Kreissparkasse Reutlingen für 2014.
Für Maschinenbau hätte ich bereits eine Zusage, ebenfalls für 2014.

Viel Spaß bei der Entscheidung...dafür müsstest Du aber die offene Stelle in der Spk bekommen.
Kleine Anmerkung: Wenn die Spk HEUTE noch eine offene Stelle hat, dann würde ich mich fragen wieso. Die Banken sind in der Regel im November, Dezember fertig. Sparkassen eigentlich eher sogar schon im Oktober und die Warteliste ist durchaus lang.

Zitat:
Wäre halt nicht gern im Kundenkontakt.

Dann lass ein solches Studium auf Spk-Ebene. Aber Bankwesen hat letztlich nicht nur etwas mit Kundenkontakt zu tun. Ebensowenig kannst Du als Ingenieur überall und ständig den Kundenkontakt vermeiden.

Zitat:
Bin nicht menschenscheu, aber ich hab jetzt keine Lust den ganzen Tag irgendwelchen Leuten mehr oder weniger fragwürdige Finanzprodukte anzudrehen.

"fragwürdige Finanzprodukte"? Ok....mit der Einstellung solltest Du vom Finanzbereich vielleicht grundsätzlich Abstand nehmen. Auch wenn Du im Hintergrund arbeitest, was es auch im Bankwesen gibt, bist Du nur Teil der "fragwürdigen Finanzprodukte"....die bezahlen Dein Gehalt.

Zitat:
Bekomm halt gern ne Aufgabe, die ich für mich oder im Team mit anderen lösen kann.

Vielleicht solltest Du Dich mal mit den Möglichkeiten und evtl. Arbeitsplätzen im Bank- und Finanzwesen auseinandersetzen, bevor Du eine Entscheidung triffst. Mir schwant, dass Du eigentlich kaum Ahnung hast.

Zitat:
WIrtschaftsingenieur halt ich für nichts, würde mich wenn dann gerne für eines entscheiden. Smile

Halte ich für unüberlegt, weil Du hier ein paar Dinge gut verbinden könntest. Allerdings solltest Du dann später Kunden- oder Lieferantenkontakt nicht ausschließen.
Manchmal ist auch A oder B beides nicht der richtige Weg, sondern C.

Zudem, wie oben angesprochen, besteht ja auch die Möglichkeit erst Ingenieurwesen und dann BWL/VWL zu studieren.
BLEmre
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Anmeldungsdatum: 09.01.2013
Beiträge: 10
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 19 Feb 2014 - 10:38:20    Titel:

Jetzt muss ich den Leuten den Unterschied zwischen produktiv und unproduktiv erklären.... Kopfschütteln über soviel Beratungsresistenz...
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