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Universität zum Beginn des Masterstudiums wechseln?
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helios_rk
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Anmeldungsdatum: 24.02.2014
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 24 Feb 2014 - 21:41:49    Titel: Universität zum Beginn des Masterstudiums wechseln?

Ich schließe am Ende diesen Semesters mein Maschinenbaustudium (Bachelor) an der Uni Duisburg-Essen ab und stehe vor der Entscheidung, ob ein Uniwechsel zum Masterbeginn sinnvoll wäre.

Zur Aussicht steht die RWTH oder TU Darmstadt.

Pro beim Wechsel:
- Besserer Ruf
- besseres Networking (nicht zwangsläufig?)
- bessere Berufsperspektiven an einer Elite Uni?

Contra beim Wechsel:
- Neue Lerngruppe finden
- Master fängt mit Auflagen an (15 CP)

Kann mir jemand, der/die auch schon vor dieser Entscheidung standen, einpaar Gedanken zu geben? Sind die Berufsperspektiven im späteren Leben wirklich besser, wenn man an eine angesehene Uni seinen Abschluss macht?
konstantin87
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 5968

BeitragVerfasst am: 24 Feb 2014 - 22:01:25    Titel:

der ruf spielt bei bwlern eine rolle oder wenn du in die forschung also auch promovieren willst, ansonsten wird das bei einem ingenieur in der wirtschaft niemanden interessieren. konzerne wie vw unterscheiden bei maschbauern ja nicht einmal mehr zwischen fh- und uni-absolventen.
supernova85
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Anmeldungsdatum: 13.03.2013
Beiträge: 312

BeitragVerfasst am: 25 Feb 2014 - 17:27:57    Titel:

konstantin87 hat folgendes geschrieben:
der ruf spielt bei bwlern eine rolle oder wenn du in die forschung also auch promovieren willst, ansonsten wird das bei einem ingenieur in der wirtschaft niemanden interessieren. konzerne wie vw unterscheiden bei maschbauern ja nicht einmal mehr zwischen fh- und uni-absolventen.


Die Personalverantwortlichen der deutschen Unternehmen scheinen anderer Meinung zu sein. Laut Wirtschaftswoche haben die Absolventen der beiden von dem Threadsteller genannten Unis sehr gute Jobaussichten. In der Regel spielen die Entscheidungsfaktoren bei Auswahlverfahren wie die Noten, der Ruf der Hochschule , ... vor allem dort eine wichtige Rolle, wo es stark selektiert wird.

Zitat:


An diesem Image hat sich bis heute nichts geändert – ganz im Gegenteil: Die Personalchefs der größten deutschen Unternehmen haben die RWTH Aachen im aktuellen Uni-Ranking zur besten Hochschule des Landes gekürt. In der Gesamtauswertung landet die RWTH knapp vor der TU Darmstadt.

Wie schon im Vorjahr belegt Aachen als einzige deutsche Hochschule in vier Kategorien den ersten Platz: Elektrotechnik, Naturwissenschaften, Wirtschaftsingenieurwesen und Maschinenbau. Das Fach ist schon seit Langem das Steckenpferd der Aachener, mehr noch: Der Abstand zu den Konkurrenten wird immer größer.

Etwa 70 Prozent der Personaler bevorzugen bei der Einstellung Maschinenbauer der RWTH. Der Zweitplatzierte, das Karlsruher Institut für Technologie (KIT), kam auf knapp 47 Prozent der Stimmen.



Quelle: [url] http://www.wiwo.de/erfolg/trends/uni-ranking-2011-die-besten-unis-fuer-die-karriere/5212174.html [/url]

helios_rk hat folgendes geschrieben:
Sind die Berufsperspektiven im späteren Leben wirklich besser, wenn man an eine angesehene Uni seinen Abschluss macht?


Pauschal kann man diese Frage nicht beantworten. Es kommt darauf an bei welchem Unternehmen, in welchem Bereich, um welche Stelle du dich bewerben willst. Nicht nur wegen der späteren Berufsaussichten sondern auch wegen eines qualitativ besseren Studiums (Forschungsinstitute und Betreuer mit guten Reputationen und Netzwerken, gut ausgestattete Fachbibliotheken, Laboratorien und Werkstätte, ...) macht es oft Sinn nach einem Studienabschluss zu einer besseren Universität zu wechseln.
konstantin87
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 5968

BeitragVerfasst am: 25 Feb 2014 - 17:53:28    Titel:

ich spreche natürlich nicht im namen der gesamten deutschen industrie, aber im vw-tarif wird nicht unterschieden zwischen fh- und uni-abschlüssen. ich kenne auch durchschnittliche fh-absolventen auf trainee-stellen, eine zeit lang war hier im ing und wing-forum einer aktiv. du kannst dir die beiträge raussuchen.
es hängt wie gesagt von den zielen ab. wenn jemand promovieren und in die forschung will, würde ich immer den wechsel an eine "top"-uni empfehlen. wenn das ziel aber industrie ist und hohe erwartungen an work-life-balance gestellt werden, dann bloß kein weiteres semester durch auflagen von 15 cp verschwenden. das sind brutto 25k €, die man dank dem gleichen abschluss vermutlich nie wieder aufholt. nach 5 jahren jucken die note usw. eh gar keinen mehr, sondern nur was du kannst.
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
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BeitragVerfasst am: 25 Feb 2014 - 19:07:01    Titel:

Man sollte die Wiwo hier nicht überbewerten und schon gar nicht für das goldene Ei halten. Immer daran denken - nur Statistiken trauen, die man selbst (oder der ADAC) gefälscht hat.

Ein Ranking ist ein Ranking und damit immer nur so gut, wie die Methode die dahinter steht.

Die Wiwo legt zwar Wert auf "Praxisrelevanz" und fragt daher die Personaler was sie so meinen. Allerdings bezweifel ich, aus Erfahrung und Wissen, dass lediglich darüber die sog. Targetunis definiert werden. Das passiert meist noch etwas anders.

Zudem ist schon fraglich, mit einer solchen Zielsetzung, dass bei sog. Employability-Rankings die FH deutlich besser abschneiden als bei der Wiwo.

Lange Rede, kurzer Sinn: Ich halte von der Qualität von Absolventen bspw. von der HS 123 auch viel und ich sehe sie beim Wiwo-Ranking meist unter den ersten fünf. Allerdings, und da kommt jetzt der entscheidende Haken, ist es mir für die faktische Einstellung ziemlich egal ob der Absolvent von 123 oder 456 kommt. Hier sind andere Aspekte deutlich entscheidender.

In der faktischen Einstellung ist der Ruf daher mitnichten so wichtig, wie die Wiwo gerne suggeriert - oder auch andere Rankings.

Wäre auch logisch: Wenn es soooo wichtig wäre, dann würden alle HS, die nicht im WiWo-Ranking auftauchen, ja faktisch nur Arbeitslose produzieren bzw. dürfte man solche nicht in den begehrten Plätzen finden - ist aber nicht.

Was allerdings richtig ist: Der Ruf der HS kann schon die eine oder andere Tür öffnen, die bei einem 0815-Institut klemmt oder verschlossen bleibt. Das allein hat aber noch niemanden die Karriere ungerechtfertigt gepushed oder gekostet.
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 5741
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 25 Feb 2014 - 19:24:49    Titel:

Kleine Anmerkung zusätzlich:

Das Wiwo-Ranking (2011) basiert auf "nur" 516 zurückgesendeten Fragebögen. Das geht meist schnell unter, weil immer von den 6.800 verschickten die Rede ist. Die Rücksendequote ist schon nicht schlecht aber es ist fraglich ob damit eine repräsentative Umfrage stattgefunden hat.
Denn 2/3 der zurückgekommenen Fragebögen stammen aus Konzernen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern. Die absolute Mehrheit der Arbeitnehmer in Deutschland arbeitet aber in KMU. Es ist durchaus zweifelhaft ob die Unternehmen, die lediglich 1/3 des Rankings ausmachen, immer einer Meinung sind mit denen der größeren Konzerne.

Rankings sind immer nur als grobe Orientierung gut. Aber man sollte eines tunlichst nicht machen: Sie für bare Münze nehmen.[/list]
supernova85
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BeitragVerfasst am: 25 Feb 2014 - 20:31:17    Titel:

@Gozo

ich glaube du hast mich total missverstanden. Ich habe nicht von einem Ranking gesprochen sondern von der -subjektiven- Meinung der Personalverantwortlichen, von der in einer Wirtschaftsmagazin berichtet wurde. Ein Ranking beansprucht zumindest einen gewissen Grad an Objektivität. Die Meinung der Personaler über die Qualität der Forschung und Lehre an den Universitäten ist völlig belanglos. Hier ging es aber nicht darum. Der Threadsteller hat nach Berufsaussichten gefragt und nicht welche Uni besser in der Forschung oder Lehre ist.

Viele Personalverantwortlichen mögen weder fachlich kompetent sein noch Ahnung von der aktuellen Forschung und Wissenschaft haben. Sie sind aber diejenigen, die entscheiden wer einen Job bei einem Konzern bekommt. Welche Vorlieben die Personalverantwortlichen haben muss nicht mal auf objektiven Tatsachen basieren Wink

Zitat:
Denn 2/3 der zurückgekommenen Fragebögen stammen aus Konzernen mit mehr als 1.000 Mitarbeitern. Die absolute Mehrheit der Arbeitnehmer in Deutschland arbeitet aber in KMU. Es ist durchaus zweifelhaft ob die Unternehmen, die lediglich 1/3 des Rankings ausmachen, immer einer Meinung sind mit denen der größeren Konzerne.


Bei kleinen und mittelständigen Unternehmen wird weniger stark selektiert. Außerdem wird dort relativ wenig bzw. kaum in F&E investiert. Daher ist es denkbar und verständlich, wenn dort zwischen Research Unis/normale Unis/FH nicht unterschieden wird.
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 5741
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BeitragVerfasst am: 26 Feb 2014 - 09:37:06    Titel:

Die "subjektive" Meinung basiert aber - siehe Dein Link - auf der Umfrage zum Ranking....
-stopfkind-
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Anmeldungsdatum: 27.02.2010
Beiträge: 2002

BeitragVerfasst am: 26 Feb 2014 - 09:54:22    Titel:

Wieso sollte eine subjektive Meinung von Personalverantwortlichen zu einem Ranking denn dann eine bessere Aussage treffen?

Diese Meinung ist ja noch weniger wert als das Ranking selber.
supernova85
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Anmeldungsdatum: 13.03.2013
Beiträge: 312

BeitragVerfasst am: 26 Feb 2014 - 17:24:06    Titel:

Gozo hat folgendes geschrieben:
Die "subjektive" Meinung basiert aber - siehe Dein Link - auf der Umfrage zum Ranking....


Hä, auf der Umfrage zu welchem Ranking? Meinst du vielleicht umgekehrt, dass die Umfrage bzw. "Ranking" auf der Meinung der Personaler basiert? Also, ich sehe da nur Listen mit Prozentsätzen, die angeben, wie viel Prozent der Personaler die Absolventen der entsprechenden Unis bevorzugen:

http://www.wiwo.de/ranking-die-besten-unis/5784848.html

Sollte ich mich nicht irren wird diese Umfrage von WiWo als "Ranking" bezeichnet, worauf ich mich bezogen habe. Ein weiteres Ranking habe ich nicht gefunden.
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