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Sind die Medien in Deutschland objektiv?
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Sind die Medien in Deutschland objektiv?
Ja
25%
 25%  [ 9 ]
Nein
74%
 74%  [ 26 ]
Stimmen insgesamt : 35

Autor Nachricht
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
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BeitragVerfasst am: 12 Aug 2016 - 19:53:37    Titel:

Julius_Dolby hat folgendes geschrieben:
koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
nur sind sie nicht zur Beweisführung geeignet um Deine Behauptung, "Ausländerflüchtlingsmoslems wären krimineller als Deutsche" zu untermauern oder gar zu belegen.

Es gibt keinen Grund, das nun böswillig auf "Flüchtlinge" und "Moslems" zu beschränken. Fakt ist: Dass die Kriminalitätsbelastung von Ausländern ist, das ist keine blosse Behauptung, das ergibt sich aus den reinen nackten Zahlen. Das ist eine naheliegende These.

Sofern es keine anderen Faktoren gibt, die das plausibel erklären und negieren können. Und die liefert eben niemand.


Doch den gibt es, da die angebliche Kriminalität, hier schon herangezogen wurde, die kulturelle Andersartigkeit, die nicht zu uns passen würde, das Hauptargument der Flüchtlings- und Moslemgegner hier im Forum ist. Der arme Joicke mußte monatelang 3 Fälle von Flensburg bis Österreich hin und her zitieren um Polizeischutz für jede blonde deutsche Jungfer zu fordern.

Es plausibel erklärte Faktoren, Du bestreitest nur deren Auswirkung, nicht deren Vorhandensein. Und diese Faktoren wurden von unterschiedlichen Stellen ausführlich geliefert. Du hingegen vermutest nur, ohne entsprechende Herleitung, das das nicht so viel ausmachen würde.
tokyob
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Anmeldungsdatum: 19.06.2006
Beiträge: 3103
Wohnort: Tokyo, Japan

BeitragVerfasst am: 16 Aug 2016 - 12:11:35    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Julius_Dolby hat folgendes geschrieben:
koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
nur sind sie nicht zur Beweisführung geeignet um Deine Behauptung, "Ausländerflüchtlingsmoslems wären krimineller als Deutsche" zu untermauern oder gar zu belegen.

Es gibt keinen Grund, das nun böswillig auf "Flüchtlinge" und "Moslems" zu beschränken. Fakt ist: Dass die Kriminalitätsbelastung von Ausländern ist, das ist keine blosse Behauptung, das ergibt sich aus den reinen nackten Zahlen. Das ist eine naheliegende These.

Sofern es keine anderen Faktoren gibt, die das plausibel erklären und negieren können. Und die liefert eben niemand.

Doch den gibt es, da die angebliche Kriminalität, hier schon herangezogen wurde, die kulturelle Andersartigkeit, die nicht zu uns passen würde, das Hauptargument der Flüchtlings- und Moslemgegner hier im Forum ist. ...
Es plausibel erklärte Faktoren, Du bestreitest nur deren Auswirkung, nicht deren Vorhandensein. Und diese Faktoren wurden von unterschiedlichen Stellen ausführlich geliefert. Du hingegen vermutest nur, ohne entsprechende Herleitung, das das nicht so viel ausmachen würde.

Um zu verstehen, warum unser Jubelperser KL gerade in der Kriminalitaetsproblematik so gegen alle veroeffentliche Daten, Statistiken und Logik argumentieren muss, hilft es, etwas auszuholen. Ein Vergleich der Wahlprogramme der letzten Bundestagswahl ist hier : http://www.bpb.de/politik/innenpolitik/innere-sicherheit/168652/innere-sicherheit-in-parteiprogrammen?p=all

So sprachen sich z.B. die Gruenen klar dafuer aus, die Befugnisse der Polizei gegenueber mehr Buergerrechten zurueckzufahren : "Es geht uns darum, die Bürgerrechte nicht nur zu verteidigen. Wir wollen sie stärken. Darum wollen wir Verschärfungen und Ausweitungen der Anti-Terror-Gesetzgebung seit 2005 zurücknehmen...Wir setzen auf Reformen bei Justiz, Polizei und eine klare Zäsur beim Verfassungsschutz. Verzicht auf den Einsatz von V-Leuten, personeller und struktureller Neustart, klare Eingrenzung, Kontrolle und gesetzlich geregelte Verfahren." Auch werden 'ausreichende' Massnahmen gegen die durch die drei Hauptbedrohungen Neonazis, Terroristen und Kriminelle gefordert : "Gegen Bedrohungen der Sicherheit, sei es durch Neonazis, durch Terrorismus oder durch Kriminalität müssen Behörden ausreichend ausgestattet und gewappnet sein."

Im Kontrast positionierte sich die CDU im Wahlprogramm hingegen als 'Law-und-Order' Partei, die besondere Kompetenz im Bereich 'Innere Sicherheit' versprach : "Wir wollen, dass alle Menschen in Deutschland frei und sicher leben können – ob zu Hause, in Straßen und auf Plätzen, in Bussen und Bahnen, bei Tag und Nacht. Sicherheit ist eine Voraussetzung für Freiheit, für ein friedliches Zusammenleben und das Vertrauen in unseren Staat. Deutschland gehört zu den sichersten Ländern der Welt und wird es mit uns auch bleiben. CDU und CSU sorgen für Sicherheit im Alltag und vor Ort. Wer Vandalismus, Graffiti-Schmierereien, Verwahrlosungen, Belästigungen oder aggressives Betteln erlebt, fühlt sich nicht sicher. Wir treten diesen Erscheinungen entschieden entgegen."(CDU-Wahlprogramm 2013)

Auch ein Spiegel-Artikel von 2013 beschreibt die Situation genauso :
Zitat:
"Innere Sicherheit. Im Wahlkampf der Union soll das Thema neben den bekannten Schwerpunkten Wirtschaft, Arbeit und Euro eine zentrale Rolle spielen. CDU und CSU wollen in den nächsten Monaten das frühere Image als Law-and-Order-Partei wieder stärker pflegen.

"Die Bürger erwarten vom Staat, dass er sie vor Gewalt und Kriminalität schützt", sagt Unionsfraktionschef Volker Kauder (CDU). "Der Staat hat nicht nur die Bürgerrechte zu wahren, worüber zu Recht immer viel diskutiert wird. Der Staat hat auch eine Schutzpflicht für seine Bürger, was allerdings weniger beachtet wird. Auf diesen Schutzauftrag muss sich der Staat wieder mehr konzentrieren."

Unionsfraktionsvize Günter Krings (CDU) spricht von der inneren Sicherheit als Kernkompetenz der Union: "Mehr als in vielen anderen Politikbereichen haben wir hier ein unverwechselbares Profil. Wir sind daher gut beraten, Sicherheitsfragen ins Zentrum unseres Wahlkampfes zu stellen."

Tatsächlich haben sich die Wahlkampfstrategen in der Berliner CDU-Zentrale gerade von Meinungsforschern noch einmal bescheinigen lassen, dass die Menschen ihre Sicherheit im alltäglichen Leben umtreibt. Am Montag in der Sitzung des CDU-Präsidiums trug Parteichefin Merkel aus einer entsprechenden Studie vor. Auch die Bedrohung durch religiös motivierte Extremisten macht den Wählern demnach Sorgen. Und: Die Kompetenz, diese Fragen anzugehen, würden sie nach wie vor bei der Union sehen, hätten die Demoskopen herausgefunden.

Gerade durch aufsehenerregende Fälle würden die Menschen aufgeschreckt - wie jener des jungen Jonny K., der nach einer Prügelattacke auf dem Berliner Alexanderplatz gestorben war."
http://www.spiegel.de/politik/deutschland/merkel-und-union-wollen-innere-sicherheit-zum-wahlkampfthema-machen-a-900094.html (gekuerzt)

Dies ist also der Hintergrund, vor dem argumentiert werden muss. Ausser Wirtschaft betrachtete die CDU bisher die "innere Sicherheit" als ihre Kernkompetenz. ("Der Staat muss sich mehr auf den Schutz der Bürger konzentrieren.").

Nachdem die Bundesregierung aber stattdessen ueberraschend "Zuwanderung" zu ihrem neuen Kernthema gemacht hat, gibt es jetzt aber eine wachsende Zahl von Meldungen wie :

"Ein 27-jähriger Flüchtling aus Syrien hat sich in Ansbach (Bayern) vor einem Open-Air-Gelände in die Luft gejagt ... Bei der Durchsuchung der Asylunterkunft wurden Benzin, Salzsäure, Alkoholreiniger, Lötkolben, Drähte und Kieselsteine gefunden, die zum Bau weiterer Bomben geeignet gewesen wären. Auf dem Handy des Attentäters wurde ein Bekennervideo gefunden: Er habe «Deutsche töten wollen, weil sie sich dem Islam in den Weg stellen und Muslime töten.» "
http://www.blick.ch/news/ausland/1-toter-11-verletzte-in-ansbach-d-explosion-vor-restaurant-id5302709.html

"Polizeistatistik: Deutlich mehr Straftaten
Die Polizei hat im vergangenen Jahr [2015] einen deutlichen Anstieg der Straftaten im Landkreis verzeichnet. In der größten Stadt und damit in der Region stieg mit den Flüchtlingszahlen auch die Kriminalität durch Zuwanderer deutlich an. Beim Ladendiebstahl nahm die Polizei fast 1000 Anzeigen auf, die Ausländer betrafen; 2014 waren es nur 202. Bei den Sexualstraftaten stieg die Zahl von vier auf 20, beim Raub von 27 auf 68 und beim schwerem Diebstahl, unter den auch Autoaufbrüche fallen, von 35 auf 110."
http://www.giessener-allgemeine.de/Home/Stadt/Uebersicht/Artikel,-Polizeistatistik-Deutlich-mehr-Straftaten-_arid,626802_regid,1_puid,1_pageid,113.html

Was wuerde also eine PR-Agentur der Bundesregierung raten, um diesen Widerspruch zwischen Wahlversprechen und Realitaet vor der Oeffentlichkeit zu verschleiern ?

1. Aufbau/Nutzung von regierungsfinanzierten und regierungsnahen Propagandorganisationen :
Amadeu-Stiftung, Mediendienst Integration, Civis Medienstiftung, etc.

2. Leugnen/Unterdrueckung der Berichte mit gestiegenen Kriminalitaetszahlen durch regierungsnahe Medien / Mediendienstedienste
Beispiel : "Es gibt keinen Zusammenhang zwischen Flüchtlingen und Kriminalität." (Deutsche Welle / Mediendienst Integration, http://www.dw.com/de/immigration-senkt-kriminalit%C3%A4t/a-19386238 )
Allerdings stehen solche Propagandemeldungen (oder das Nicht-Berichten von Problemen) im klaren Widerspruch zu den eigenen Erfahrungen der Bevoelkerung und verschiedenen Polizeiberichten wie dem aus Giessen ("In der größten Stadt und damit in der Region stieg mit den Flüchtlingszahlen auch die Kriminalität durch Zuwanderer deutlich an[/b"].) Daher hatte sich in der vergangenen Zeit ja auch eine gewisse Grundstimmung gegen die einseitige Berichterstattung in den Medien gebildet.

[b]3. Versuch der Relativierung der Ergebnisse

3.1 Gewichtung demographischer Faktoren / Umrechnung pro Kopf

Einige 'demographische' Argumente sind noch logisch nachvollziehbar. So sagt die von Julius zitierte bayrische Kriminalstatistik ganz klar (S.25), dass sie Illegale, Touristen, auslaenderrechtsspezifische Straftaten, etc. rausrechnet und auch nach Altersgruppen getrennt betrachtet.

Dadurch sinkt die Kriminalitaetsrate zwar, aber "dennoch ist die Kriminalitätsbelastung der nichtdeutschen Bevölkerung deutlich höher als die der deutschen Bevölkerung." Zahlenmaessig ist sie durch die Bank 3-mal hoeher, ein Phaenomen, dass auch durch die Zahl der Gefaengnisinsassen ("30 % Prozent der Häftlinge ohne deutschen Pass während der Bevoelkerungsanteil in Deutschland bei neun Prozent.") bestaetigt wird.
https://www.polizei.bayern.de/content/6/4/9/pks_pressebericht_2015.pdf
http://www.welt.de/politik/deutschland/article153076521/Jeder-dritte-Haeftling-ist-Auslaender.html

3.2 "Gewichtung sozialer Faktoren"

Jetzt macht sich aber eine polizeiliche Erkenntnis oder Pressemeldung wie "Mitbuerger ohne deutschen Pass werden dreimal so oft straffaellig wie gleichaltrige mit einem" in der Presse nicht gut.

Auch z.B. Berichte, dass sich nicht nur in einigen Bereichen Berlins, sondern auch in der 'Pampa' wie dem HSK die Zahl der Taschendiebstaehle innerhalb eines Jahres verdoppelt hat, passen da nicht ins gewuenschte Bild.
( http://www.zeit.de/gesellschaft/2016-04/kriminalitaet-berlin-kottbusser-tor http://www.blickpunkt-arnsberg-sundern.de/taschendiebstahl-fallzahl-hat-sich-im-hsk-mehr-als-verdoppelt/)

Sie widersprechen der 'politischen Korrektness', und die Waehler fragen sich, warum gerade eine Partei, die in ihrem Wahlprogramm 'mehr Sicherheit fuer die Buerger' versprach, die Zuwanderung von ueberdurchschnittlich kriminell Auffaelligen duldet und foerdert.

Um dieses peinliche Dilemma zu loesen, muss also weiter in der Trickkiste gekramt werden, um das gewuenschte Ergebnis zu finden. Somit werden dann "soziooekonomische Faktoren" gesucht, um zu dem gewuenschten Ergebnis "Fluechtlinge sind nicht krimineller" zu gelangen.

Allerdings werden diese Faktoren von offizieller Seite verschwiegen. Aber in der neutralen Auslandspresse finden sich entsprechende Erklaerungen wie "Der typische Delinquent ist ein junger, wenig gebildeter Mann, der am Rande der Gesellschaft lebt ... Bei Flüchtlingen, die aus Kriegsgebieten stammen, reichen Geschlecht, Alter, Bildung und soziale Teilhabe nicht aus, um ihr Kriminalitätsrisiko zu erklären.
Verantwortlich dafür ist eine gewisse «Verrohung»: Sind Gewalt, Folter und Hinrichtungen in einem Staat an der Tagesordnung, kann dies auf den einzelnen Bürger enthemmend wirken. Deswegen laufen Bürger aus Konfliktgebieten Gefahr, im kleinen Massstab selber gewalttätig zu werden und die Gewalt in ihr Gastland zu exportieren.
http://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/nicht-der-pass-bestimmt-ob-jemand-kriminell-wird-mit-einer-ausnahme-130011590

Somit sollte also klar sein, warum von offizieller Stelle einerseits diese Augenwischerei betrieben wird, aber andererseits niemand diese Faktoren offenlegen will :

Junge, wenig gebildete und schlecht integrierte Maenner, die aus einem gewaltbereiten Umfeld kommen, haben die hoechste Kriminalitaetsrate.

Und wer stroemt seit einem Jahr vor allem nach Deutschland ? Na klar : Junge, wenig gebildete und schlecht integrierte Maenner aus Kriegsgebieten.

Spaetestens hier wird die Absurditaet der offiziellen Behauptungen deutlich. Auf der einen Seite wird behauptet "Fluechtlinge sind nicht krimineller". Auf der anderen Seite kann die diese Argumentation nur damit gerechtfertigt werden, wenn man Armut, geringe Bildung, mangelnde Lese- und Sprachkenntnisse sowie 'Traumatisierung' durch Gewalterfahrung wieder herausrechnet. So einfach wird aus einer 'Hochrisikogruppe' ein Haufen von gesetzestreuen Staatsbuergern.

4. Ablenken / Relativieren
Hier finden sich Politikerkommentare wie die Empfehlung zur 'Armlaenge Abstand' (Henritte Breker) oder der Vergleich der Koelner Sylvesternacht mit dem Oktoberfest (Claudia Roth). Ein weiterer beliebeter Punkt ist auch Angriffe von Fluechtlingen mit Angriffen auf Fluechtlinge/Fluechtlingsheime zu relativieren.

5. Staendig wechselnde, inkonsistente Argumentationsstrategien und "Messen mit zweierlei Mass"

Gutes Beispiel hier :
koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Verfasst am: 12 Jul 2016 - 11:21:38 Jemanden nach seiner Abstammung oder Gruppenzugehörigkeit und nicht nach seinen Taten zu beurteilen ist aber nun mal Rassismus pur.

Interessant nicht ? Bei der Kriminalitaetsproblematik geht es ja vor allem darum, Menschen nach ihren 'Taten' zu beurteilen. Aber da dies nicht das zum 'gewuenschten Ergebnis' fuehrt, kommen dann ploetzlich doch wieder Argumente, dass "Mitglieder von sozial benachteiligten Schichten" oder "Traumatisierte aus Kriegsgebieten" aufgrund ihres besonderen Hintergrundes nicht mit demselben Mass gemessen werden duerfen...

Edit : Ein Video auf Youtube zeigt einen interessanten Einblick in die Geisteswelt dieser staatlich gefoerderten Medienmaschine am Beispiel einer Politikwissenschaftlerin (!) der Amadeu-Stiftung.

https://www.youtube.com/watch?v=g_qk8MzTT2Y
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
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BeitragVerfasst am: 16 Aug 2016 - 12:26:36    Titel:

tokyob hat folgendes geschrieben:
koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Julius_Dolby hat folgendes geschrieben:
koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
nur sind sie nicht zur Beweisführung geeignet um Deine Behauptung, "Ausländerflüchtlingsmoslems wären krimineller als Deutsche" zu untermauern oder gar zu belegen.

Es gibt keinen Grund, das nun böswillig auf "Flüchtlinge" und "Moslems" zu beschränken. Fakt ist: Dass die Kriminalitätsbelastung von Ausländern ist, das ist keine blosse Behauptung, das ergibt sich aus den reinen nackten Zahlen. Das ist eine naheliegende These.

Sofern es keine anderen Faktoren gibt, die das plausibel erklären und negieren können. Und die liefert eben niemand.

Doch den gibt es, da die angebliche Kriminalität, hier schon herangezogen wurde, die kulturelle Andersartigkeit, die nicht zu uns passen würde, das Hauptargument der Flüchtlings- und Moslemgegner hier im Forum ist. ...
Es plausibel erklärte Faktoren, Du bestreitest nur deren Auswirkung, nicht deren Vorhandensein. Und diese Faktoren wurden von unterschiedlichen Stellen ausführlich geliefert. Du hingegen vermutest nur, ohne entsprechende Herleitung, das das nicht so viel ausmachen würde.

Um zu verstehen, warum unser Jubelperser KL gerade in der Kriminalitaetsproblematik so gegen alle veroeffentliche Daten, Statistiken und Logik argumentieren muss,
.
.

"Polizeistatistik:


ich argumentiere nicht gegen den Inhalt der Statistik, sondern so wie es die erstellenden Behörden auch tun, eignet sich die Statistik, die Du nun doch wieder bemühst um gegen Ausländer zu hetzen, nicht um Deine Nachweisführung zu unterstützen.

hier wurde Dir schon erklärt, dass unter Einbeziehung der kriminalitätsverursachenden sozialen Umstände Ausländer sogar gesetzestreuer sind als vergleichbare inländische Gruppen und Schichten:

http://www.strafrecht-wi.de/auslaenderkriminalitaet/

http://www.uni-siegen.de/phil/sozialwissenschaften/soziologie/mitarbeiter/geissler/ueberblick_1_08.pdf

http://www.bpb.de/politik/innenpolitik/innere-sicherheit/76639/auslaenderkriminalitaet?p=all

>>Amtliche Daten zur "Ausländerkriminalität" können nicht mit der tatsächlichen Kriminalitätsentwicklung gleichgesetzt werden. Bei der Interpretation von Daten zur Straffälligkeit von Deutschen und Nichtdeutschen müssen zahlreiche Aspekte beachtet und differenziert werden: Wer gilt als Ausländer, wie wird Kriminalität polizeilich erfasst, und begehen Ausländer andere Straftaten als Deutsche? <<

>>Amtliche Statistiken sind nicht neutral

Amtliche Statistiken wie die Polizeiliche Kriminalstatistik (PKS) werden nicht nur von Wissenschaftlerinnen, sondern auch von Politikern, Journalisten und Lobbyisten gerne und häufig als Quelle herangezogen. Die amtlichen Zahlen sind bei Bedarf relativ kurzfristig abrufbar und besitzen im Allgemeinen eine sehr hohe Glaubwürdigkeit. Das macht sie zu einem wirkungsvollen Machtinstrument in den politischen Auseinandersetzungen um die Interpretation der sozialen Wirklichkeit. Der Entstehungsprozess von amtlichen Statistiken wird dabei in der Regel nicht hinterfragt, solange das Ergebnis plausibel und der eigenen Argumentation dienlich zu sein scheint. Es ist jedoch eine Binsenweisheit der sozialwissenschaftlichen Methodenlehre, dass Messbarkeit nicht mit Wahrheit gleichzusetzen ist. Dass subjektive Erwartungen in die Erhebung und Interpretation von Daten einfließen, ist selbst bei besten Absichten und bei bester Qualifikation nicht zu vermeiden. Deshalb kommt es in der Praxis vor allem darauf an, die Verwendung von Statistiken vor dem Hintergrund ihrer Entstehung zu reflektieren.

Mangelnde Objektivität in der amtlichen Statistik zur "Ausländerkriminalität"

Im Fall der amtlichen Statistik zur "Ausländerkriminalität" ist die Reflexion inzwischen so umfangreich, dass die Daten ihren Objektivitätsanspruch verloren haben. Das Bundeskriminalamt formuliert deshalb folgenden Hinweis: "Diese Daten dürfen nicht mit der tatsächlichen Kriminalitätsentwicklung gleichgesetzt werden. Sie lassen auch keine vergleichende Bewertung der Kriminalitätsbelastung von Deutschen und Nichtdeutschen zu" [1]. Dennoch sind im öffentlichen Raum immer wieder Aussagen zu hören, die sich auf die PKS berufen, um zu belegen, dass Ausländer krimineller seien als Deutsche. Darin spiegelt sich im besten Fall eine unreflektierte Dateninterpretation wider. Häufig sind solche Aussagen aber auch politisch motiviert, etwa um durch das Bedienen von Ängsten vor den vermeintlich "Anderen" die eigene Gruppenidentität zu stärken.

Im Folgenden werden die wesentlichen Effekte dargestellt, die unter der Zielsetzung eines verantwortungsvollen Umgangs mit der PKS – und hier insbesondere den erfassten Daten zu "Nichtdeutschen" – reflektiert werden sollten.

Vergleichskategorieneffekt: Warum werden Deutsche und Ausländer verglichen?

Dass sich ein Staat bei der Erfassung von personenbezogenen Daten für die Staatsangehörigkeit interessiert, ist nicht ungewöhnlich. Damit wird allerdings im Ergebnis eine Demarkationslinie der Zugehörigkeit gezogen. Ausländer sind Menschen, die sich in Deutschland aufhalten und nach verbreiteter Ansicht trotzdem nicht richtig zu "uns" gehören. Wenn bei der Erhebung und Auswertung von Daten über Straftaten, Geburtenziffern und Schulabschlüsse nach Deutschen und Ausländern differenziert wird, zielt dies darauf, Aussagen über eine erwartete Andersartigkeit machen zu können. Die Auswahl von Vergleichskategorien ist daher eine normative Aussage darüber, welche personenbezogenen Merkmale als relevant eingestuft werden. Niemand würde die Frage stellen, ob Dünne mehr Straftaten begehen als Dicke – obwohl hier womöglich ebenfalls Unterschiede feststellbar sind.

Abgrenzungseffekt: Wer zählt als Ausländer?

Ausländer werden in der PKS ausschließlich anhand eines Merkmals, nämlich einer nichtdeutschen Staatsangehörigkeit, in der Kategorie "Nichtdeutsche" erfasst [2]. Für die Erhebung ist es unerheblich, seit wann oder aus welchem Grund sich jemand in Deutschland aufhält. Daher fasst diese Kategorie die ausländische Wohnbevölkerung mit Personen zusammen, die sich nur temporär in Deutschland aufhalten. Unter letzteren finden sich neben Urlaubern und Geschäftsreisenden insbesondere auch Personen, deren Aufenthalt gesetzlich nicht geregelt ist oder deren Einreise kriminellen Zwecken dient, wie etwa dem internationalen Menschen- oder Drogenhandel.

Zur Einordnung und Bewertung der Daten werden in der Regel andere, nicht vergleichbare Datenquellen zur ausländischen Wohnbevölkerung herangezogen. Aussagen wie "22 Prozent der Straftaten werden von Ausländern begangen, obwohl sie nur neun Prozent der Bevölkerung ausmachen" entbehren daher der Seriosität. Die Tatsache, dass prozentual mehr durchreisende Ausländer auffällig werden als Sesshafte, verzerrt eine solche Aussage zu Lasten der nichtdeutschen Wohnbevölkerung.

Die Daten zur Kriminalität von Nichtdeutschen werden häufig mit Aussagen zur Bevölkerung mit Migrationshintergrund assoziiert und damit zum Zuwanderungsproblem stilisiert. 54 Prozent der in Deutschland lebenden Einwanderer und ihrer Nachkommen sind deutsche Staatsangehörige, unter anderem durch Einbürgerung, (Spät-)Aussiedlerstatus und Geburt in Deutschland, [3] sie werden somit bei Kriminalitätsverdacht in der Kategorie "Deutsch" erfasst. Ausländische Staatsangehörige sind im Hinblick auf ihre soziale Struktur kein repräsentativer Ausschnitt der zugewanderten Bevölkerung, da die Gruppe der Deutschen mit Migrationshintergrund tendenziell einen höheren Integrationsgrad aufweist [4]. Allein anhand der Daten zur Kriminalität von Nichtdeutschen lassen sich also auch keine Aussagen zur Kriminalität von ethnischen Minderheiten ableiten. Wenn dies dennoch geschieht, wird die Wohnbevölkerung mit Zuwanderungsgeschichte ohne empirische Evidenz kriminalisiert [5].

Tatverdächtigeneffekt: Nur Tatverdächtige werden polizeilich erfasst

Für die PKS insgesamt gilt, dass sie nicht Täter, sondern Tatverdächtige zählt. Die Erfassung gibt lediglich den Stand der polizeilichen Ermittlungen wieder, während die Staatsanwaltschaft und die Gerichte zu anderen Bewertungen kommen können. Ein direkter Vergleich der PKS mit der Verurteiltenstatistik ist aufgrund unterschiedlicher Grundlagen nicht möglich [6]. Man muss also nicht kriminell sein, um als Krimineller erfasst zu werden. Geißler beziffert den Anteil der gerichtlich Verurteilten unter den erfassten Tatverdächtigen auf lediglich ein Drittel und schlägt deshalb vor, von einer Polizeilichen Tatverdachtsstatistik zu sprechen [7]. Wenn Deutsche und Ausländer die gleiche Wahrscheinlichkeit hätten, unter Tatverdacht zu geraten, könnte man den Effekt an dieser Stelle vernachlässigen. Es existieren allerdings verschiedene Hinweise, dass die nicht der Fall ist [8].

Anzeigeneffekt: Nur angezeigte Straftaten werden erfasst

Erfasst werden können nur Straftaten bzw. Verdachtsfälle, von denen die Polizei, die Bundespolizei oder der Zoll erfahren − entweder durch eigene Kontrollen oder durch Anzeigen. Diese Straftaten bilden das sogenannte Hellfeld der Kriminalität, das sich vom Dunkelfeld – der polizeilich nicht erfassten Kriminalität − unterscheidet. Nachweisbare Veränderungen im Hellfeld müssen nicht zwingend für eine veränderte Kriminalitätshäufigkeit sprechen, sondern können auch mit einer Veränderung der polizeilichen Kontrolldichte oder einem veränderten Anzeigeverhalten (etwa infolge bestimmter Ereignisse und ihrer Berichterstattung) zusammenhängen. Das Anzeigeverhalten der Bevölkerung ist ethnischen Merkmalen gegenüber nicht blind, da bestimmte ethnische Minderheiten nachweislich eher mit einer Anzeige rechnen müssen als die deutsche Mehrheitsgesellschaft [9].

Straftateneffekt: Begehen Ausländer andere Straftaten als Deutsche?

Ausländische Staatsangehörige sind Deutschen in vieler Hinsicht rechtlich nicht gleich gestellt und können daher potenziell mehr und anders geartetes Unrecht begehen. Das betrifft zum Beispiel Verstöße gegen das Aufenthaltsgesetz, das Asylverfahrensgesetz und das Freizügigkeitsgesetz der EU. Dazu zählen die unerlaubte Einreise und der unerlaubte Aufenthalt in Deutschland sowie das Erschleichen eines Aufenthaltstitels. Insgesamt wurden 2010 64.009 nichtdeutsche Tatverdächtige in dieser Straftatengruppe registriert. Damit stellen sie unter den sogenannten "ausländerspezifischen" Delikten einen Anteil von 96,8 Prozent an allen Verdächtigten [10]. An der Gesamtheit der erfassten nichtdeutschen Tatverdächtigen machen sie einen Anteil von 13,6 Prozent aus [11].

Darüber hinaus können weitere Deliktgruppen genannt werden, in denen nichtdeutsche Tatverdächtige im Vergleich zu ihrem Anteil an der Gesamtheit aller erfassten Straftaten überdurchschnittlich repräsentiert sind, zum Beispiel die Urkundenfälschung (34,5 Prozent) und spezifische Rauschgiftdelikte wie die illegale Einfuhr von Betäubungsmitteln (44,4 Prozent). In den Straftatengruppen "Sachbeschädigung" (11,9 Prozent), "Beleidigung" (14, 6 Prozent) und "Widerstand gegen die Staatsgewalt und Straftaten gegen die öffentliche Ordnung" (15,8 Prozent) sind Nichtdeutsche hingegen unterdurchschnittlich erfasst [12].

Grundsätzlich stehen alle erfassten Straftaten in der PKS-Zählung gleichrangig nebeneinander, "dass so der Ladendiebstahl dem Mord, die illegale Einreise dem illegalen Verschieben von Massenvernichtungswaffen oder der Handtaschenraub dem Terroranschlag gleichwertig gegenüberstehen" [13]. Wählt ein Anwender der Statistik ein Delikt oder eine Deliktgruppe unter den etwa 1.500 Schlüsselzahlen aus, so sagt er damit aus, welche Delikte er in dem jeweiligen Zusammenhang für wichtiger hält als andere. Wenn er keine Auswahl trifft, bewertet er alle Straftaten gleich und ist damit ebenso normativ.

Als Strategie gegen diese Normativität werden oft die quantitativ bedeutsamsten Straftaten(gruppen) übernommen. Doch die quantitative Rangfolge hängt entscheidend von der Kategorienbildung und der Auswahl der Über- bzw. Untergruppen der Delikte ab. Betrachtet man beispielsweise die Gesamtheit aller erfassten Rauschgiftdelikte und nicht nur die illegale Einfuhr (wie oben), so fallen keine signifikanten Unterschiede zwischen deutschen und nichtdeutschen Tatverdächtigen auf. Eine weitere Strategie ist es, eine althergebrachte und als "normal" anerkannte Auswahl zu übernehmen. Doch auch dahinter verbergen sich subjektiv begründete Entscheidungen für oder gegen bestimmte Kategorien (wenn auch bereits an anderer Stelle getroffen), die im Ergebnis entweder Unterschiede oder Gemeinsamkeiten betonen (sollen).

Soziallagen-Effekt: Soziale Merkmale beeinflussen das Kriminalitätsrisiko

Vergleiche zwischen Ausländern und Deutschen anhand der PKS blenden soziale Merkmale aus, die für die Strafanfälligkeit und die Strafauffälligkeit mit ausschlaggebend und zudem in den beiden Gruppen sehr ungleich verteilt sind. Dazu zählen vor allem Geschlecht (mehr Männer unter den Straffälligen), Alter (mehr Junge), Region (mehr Großstadtbewohner) sowie Qualifikation (mehr Ungelernte). Statistische Unterschiede in der PKS sind somit auch auf die ungleiche Sozialstruktur zurückzuführen, die komplexe gesellschaftliche Ursachen hat. Geißler hat die Kriminalität von ausländischen Arbeitsmigranten isoliert betrachtet und ist zu dem Ergebnis gekommen, dass es zwischen der Strafauffälligkeit dieser Kerngruppe und der deutschen Bevölkerung keine signifikanten Unterschiede gebe. Berücksichtigt man mittels statistischer Verfahren zudem die unterschiedliche soziale Struktur der beiden Vergleichsgruppen, kehrt sich das vermeintliche Ergebnis in das Gegenteil um: In den gleichen sozialen Lagen weisen ausländische Arbeitsmigranten eine größere Gesetzestreue auf als Deutsche. Geißler schlussfolgert, dass nicht der Zusammenhang von Migration und Kriminalität zu untersuchen sei, sondern die Frage, warum Migration zu mehr Gesetzestreue führe [14].

Jugend-Effekt: Keine erhöhte Kriminalitätsbelastung nichtdeutscher Jugendlicher

Auf den Jugend-Effekt als spezifische Ausprägung des Soziallagen-Effekts soll hier noch näher eingegangen werden. Wies die ausländische Bevölkerung einst einen höheren Jugendanteil auf als die deutsche Bevölkerung, sind inzwischen rund 20 Prozent der Gesamtbevölkerung unter 21 Jahre alt, während der Anteil dieser Altersgruppe in der ausländischen Bevölkerung nur 18 Prozent beträgt [15]. Ursachen für diese Veränderungen liegen unter anderem in der Einführung des Optionsmodells – die (vorläufige) doppelte Staatsbürgerschaft für in Deutschland geborene Kinder – und der geringen Neu-Zuwanderung in dieser Altersgruppe.

Ein Viertel der polizeilich erfassten Tatverdächtigen sind Jugendliche bzw. Heranwachsende unter 21 Jahren. Unter den nichtdeutschen Tatverdächtigen liegt der Anteil dieser Altersgruppe jedoch mit 20,7 Prozent niedriger als bei den Deutschen mit 26,3 Prozent. Betrachtet man ausschließlich die Gruppe der "Gewaltdelikte", dann liegt der Anteil der unter 21-Jährigen an allen deutschen Gewaltverdächtigen mit 41,5 Prozent sogar deutlich über dem Jugendanteil an den nichtdeutschen Gewaltverdächtigten (36 Prozent) [16]. Auf eine erhöhte Kriminalitätsbelastung ausländischer Jugendlicher im Vergleich zu deutschen Jugendlichen lässt die PKS also pauschal nicht schließen.

Dunkelfeldstudien, die Erkenntnisse zur Kriminalitätsentwicklung generieren, die nicht im Hellfeld der PKS registriert ist, widmen sich auch den Fragen nach der Delinquenz von Jugendlichen mit und ohne Migrationshintergrund bzw. Vergleichen zwischen ethnischen Gruppen [17]. Da diese Fragen sowohl deutsche als auch ausländische Staatsangehörige betreffen, hat die PKS darauf keine Antwort. In der (fach-)öffentlichen Diskussion wird nicht immer eine klare Differenzierung von "Staatsbürgerschaft" und "ethnischer Herkunft" vorgenommen, und es werden schnell alle Personen zu "Nichtdeutschen", die entweder das eine oder das andere nicht haben. Auch lässt sich darüber streiten, ob eine ethnische Herkunft jene erklärende Kraft hat, die ihr mit der Auswahl als Vergleichskategorie erster Ordnung zugeschrieben wird (vgl. auch Vergleichskategorien-Effekt). Im Sinne neuer Erkenntnisse für die Kriminalitätsprävention wäre es angezeigt, den Vergleich von Jugendlichen nach der Verteilung ihrer Bildungs- und Lebenschancen sowie die Erforschung der strukturellen Ursachen von sozialen Ungleichheiten noch stärker als bisher in den Fokus zu rücken.<<
koenig_ludwig73
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BeitragVerfasst am: 16 Aug 2016 - 12:34:08    Titel:

tokyob hat folgendes geschrieben:

5. Staendig wechselnde, inkonsistente Argumentationsstrategien und "Messen mit zweierlei Mass"

Gutes Beispiel hier :
koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Verfasst am: 12 Jul 2016 - 11:21:38 Jemanden nach seiner Abstammung oder Gruppenzugehörigkeit und nicht nach seinen Taten zu beurteilen ist aber nun mal Rassismus pur.

Interessant nicht ? Bei der Kriminalitaetsproblematik geht es ja vor allem darum, Menschen nach ihren 'Taten' zu beurteilen. Aber da dies nicht das zum 'gewuenschten Ergebnis' fuehrt, kommen dann ploetzlich doch wieder Argumente, dass "Mitglieder von sozial benachteiligten Schichten" oder "Traumatisierte aus Kriegsgebieten" aufgrund ihres besonderen Hintergrundes nicht mit demselben Mass gemessen werden duerfen...


Du misst ja eben nicht mit dem gleichen Maß, wenn Du erstens die deutsche pensionierte Nachkriegsbeamtenwitwe mit einem 18 jährigen kriegsflüchtigen Schwarzfahrer in den selben Topf wirfst. Und zweitens den noch kommenden Kriegsflüchtlingen das Fehlverhalten des einen als potenzielle Gefahr allen Flüchtlingen unterstellst und erst hierbei besondere Rahmenbedingungen mit einrechnest.
tokyob
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Anmeldungsdatum: 19.06.2006
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BeitragVerfasst am: 16 Aug 2016 - 15:33:30    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
ich argumentiere nicht gegen den Inhalt der Statistik, sondern so wie es die erstellenden Behörden auch tun, eignet sich die Statistik, die Du nun doch wieder bemühst um gegen Ausländer zu hetzen, nicht um Deine Nachweisführung zu unterstützen.

Erstens ist das keine Hetze, und zweitens ging es mir in diesem Post vor allem darum, die falschen Wahlversprechen der CDU aufzudecken, die m.E. erklaert, warum die Regierung jetzt mit aller Kraft die Kriminalitaetsproblematik zu verschleiern versucht.

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:

hier wurde Dir schon erklärt, dass unter Einbeziehung der kriminalitätsverursachenden sozialen Umstände Ausländer sogar gesetzestreuer sind als vergleichbare inländische Gruppen und Schichten.

Genau das problematisiere ich ja oben, aber ausser 'copy und paste' faellt Dir ja nichts ein, weil Du nur vorgefertigte Meinungen wiederkauen kannst :

Zitat:
3.2 "Gewichtung sozialer Faktoren"

Jetzt macht sich aber eine polizeiliche Erkenntnis oder Pressemeldung wie "Mitbuerger ohne deutschen Pass werden dreimal so oft straffaellig wie gleichaltrige mit einem" in der Presse nicht gut.

Auch z.B. Berichte, dass sich nicht nur in einigen Bereichen Berlins, sondern auch in der 'Pampa' wie dem HSK die Zahl der Taschendiebstaehle innerhalb eines Jahres verdoppelt hat, passen da nicht ins gewuenschte Bild.
( http://www.zeit.de/gesellschaft/2016-04/kriminalitaet-berlin-kottbusser-tor http://www.blickpunkt-arnsberg-sundern.de/taschendiebstahl-fallzahl-hat-sich-im-hsk-mehr-als-verdoppelt/)

Sie widersprechen der 'politischen Korrektness', und die Waehler fragen sich, warum gerade eine Partei, die in ihrem Wahlprogramm 'mehr Sicherheit fuer die Buerger' versprach, die Zuwanderung von ueberdurchschnittlich kriminell Auffaelligen duldet und foerdert.

Um dieses peinliche Dilemma zu loesen, muss also weiter in der Trickkiste gekramt werden, um das gewuenschte Ergebnis zu finden. Somit werden dann "soziooekonomische Faktoren" gesucht, um zu dem gewuenschten Ergebnis "Fluechtlinge sind nicht krimineller" zu gelangen.

Allerdings werden diese Faktoren von offizieller Seite verschwiegen. Aber in der neutralen Auslandspresse finden sich entsprechende Erklaerungen wie "Der typische Delinquent ist ein junger, wenig gebildeter Mann, der am Rande der Gesellschaft lebt ... Bei Flüchtlingen, die aus Kriegsgebieten stammen, reichen Geschlecht, Alter, Bildung und soziale Teilhabe nicht aus, um ihr Kriminalitätsrisiko zu erklären.
Verantwortlich dafür ist eine gewisse «Verrohung»: Sind Gewalt, Folter und Hinrichtungen in einem Staat an der Tagesordnung, kann dies auf den einzelnen Bürger enthemmend wirken. Deswegen laufen Bürger aus Konfliktgebieten Gefahr, im kleinen Massstab selber gewalttätig zu werden und die Gewalt in ihr Gastland zu exportieren.
http://www.aargauerzeitung.ch/schweiz/nicht-der-pass-bestimmt-ob-jemand-kriminell-wird-mit-einer-ausnahme-130011590

Somit sollte also klar sein, warum von offizieller Stelle einerseits diese Augenwischerei betrieben wird, aber andererseits niemand diese Faktoren offenlegen will :

Junge, wenig gebildete und schlecht integrierte Maenner, die aus einem gewaltbereiten Umfeld kommen, haben die hoechste Kriminalitaetsrate.

Und wer stroemt seit einem Jahr vor allem nach Deutschland ? Na klar : Junge, wenig gebildete und schlecht integrierte Maenner aus Kriegsgebieten.

Spaetestens hier wird die Absurditaet der offiziellen Behauptungen deutlich. Auf der einen Seite wird behauptet "Fluechtlinge sind nicht krimineller". Auf der anderen Seite kann die diese Argumentation nur damit gerechtfertigt werden, wenn man Armut, geringe Bildung, mangelnde Lese- und Sprachkenntnisse sowie 'Traumatisierung' durch Gewalterfahrung wieder herausrechnet. So einfach wird aus einer 'Hochrisikogruppe' ein Haufen von gesetzestreuen Staatsbuergern.


Nochmal zum Mitschreiben :

Um die hoehere Auslaenderkriminalitaet zu beschoenigen, muss also weiter in der Trickkiste gekramt werden, um das gewuenschte Ergebnis zu finden. Somit werden dann ausser demographischen noch "soziooekonomische Faktoren" bemueht, um zu dem gewuenschten Ergebnis "Fluechtlinge sind nicht krimineller" zu gelangen.

Allerdings wird von offizieller Seite verschwiegen, was genau diese 'soziooekonomischen Faktoren' sein sollen, die zu hoeherer Kriminalitaet fuehren und wie diese eingerechnet werden. Aber in der neutralen Auslandspresse findt sich die entsprechende Erklaerung :
Junge, wenig gebildete und schlecht integrierte Maenner, die aus einem gewaltbereiten Umfeld kommen, haben die hoechste Kriminalitaetsrate.

Und wer stroemt seit einem Jahr zu Hunderttausenden nach Deutschland ? Na klar : Junge, wenig gebildete, mittellose und schlecht integrierte Maenner aus Kriegsgebieten.

Her wird die Absurditaet der offiziellen Behauptungen deutlich. Auf der einen Seite wird behauptet "Fluechtlinge sind nicht krimineller". Auf der anderen Seite kann die diese Argumentation nur damit gerechtfertigt werden, wenn man ausser Geschlecht und Alter auch noch Armut, geringe Bildung, mangelnde Lese- und Sprachkenntnisse sowie 'Traumatisierung' durch Gewalterfahrung wieder herausrechnet. So einfach wird aus einer 'Hochrisikogruppe' durch einen Griff in die Trickkiste ein Haufen von gesetzestreuen Staatsbuergern.
koenig_ludwig73
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BeitragVerfasst am: 16 Aug 2016 - 17:27:39    Titel:

tokyob hat folgendes geschrieben:
koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
ich argumentiere nicht gegen den Inhalt der Statistik, sondern so wie es die erstellenden Behörden auch tun, eignet sich die Statistik, die Du nun doch wieder bemühst um gegen Ausländer zu hetzen, nicht um Deine Nachweisführung zu unterstützen.

Erstens ist das keine Hetze, und zweitens ging es mir in diesem Post vor allem darum, die falschen Wahlversprechen der CDU aufzudecken, die m.E. erklaert, warum die Regierung jetzt mit aller Kraft die Kriminalitaetsproblematik zu verschleiern versucht.


Das macht sie doch gar nicht, im Gegenteil, gerade Vertreter der Unionsparteien neigen dazu Dir von Dir gezeigte Fehlinterpration von sich zu geben.

Indem Du das unterstellst, so wie Du einzelnen Flüchtlinge nur einen gruppenspezifischen Durchschnitts-IQ zutraust, unterstellst Du allen Flüchtlingen und in der Erweiterung natürlich auf kulturrassistische Weise allen Moslems eine erhöhte Gewalt- bzw Kriminalitätsneigung.

Basis sind für Deine Weltsichten dann anonyme "Auskenner", Youtubevideos und eine Statistik, die von den Erstellern selbst als nicht geeignet bezeichnet wird das zu beweisen, was Du beweisen möchtest. Bleiben also anonyme Einzelmeinungen und primitive Youtubevideos...

>>Im Fall der amtlichen Statistik zur "Ausländerkriminalität" ist die Reflexion inzwischen so umfangreich, dass die Daten ihren Objektivitätsanspruch verloren haben. Das Bundeskriminalamt formuliert deshalb folgenden Hinweis: "Diese Daten dürfen nicht mit der tatsächlichen Kriminalitätsentwicklung gleichgesetzt werden. Sie lassen auch keine vergleichende Bewertung der Kriminalitätsbelastung von Deutschen und Nichtdeutschen zu" [1]. Dennoch sind im öffentlichen Raum immer wieder Aussagen zu hören, die sich auf die PKS berufen, um zu belegen, dass Ausländer krimineller seien als Deutsche. Darin spiegelt sich im besten Fall eine unreflektierte Dateninterpretation wider. Häufig sind solche Aussagen aber auch politisch motiviert, etwa um durch das Bedienen von Ängsten vor den vermeintlich "Anderen" die eigene Gruppenidentität zu stärken. <<

Hier das beste Beispiel, wie eine solche Statistik verfälscht wird.

http://www.heute.at/news/welt/Fluechtlingskinder-wegen-Kirschendiebstahl-angezeigt;art23661,1313962
Annas75
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BeitragVerfasst am: 16 Aug 2016 - 19:01:20    Titel:

nirgendwo sind Medien objektiv. weder in DE noch sonst auf der Welt.
die Konzerne gehören immer jemandem und berichten das, was der Inhaber will
tokyob
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BeitragVerfasst am: 16 Aug 2016 - 19:37:02    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Das macht sie doch gar nicht, im Gegenteil, gerade Vertreter der Unionsparteien neigen dazu Dir von Dir gezeigte Fehlinterpration von sich zu geben... Hier das beste Beispiel, wie eine solche Statistik verfälscht wird.

Was gibt es denn da zu fehlinterpretieren oder zu verfaelschen ? Wenn man die von Dir so oft zitieren 'soziooekonomischen Faktoren' der Kriminalitaet betrachtet, koennen wir uns doch sicher auf das folgende einigen :

Bei den meisten Straftaten sind die Taeter ueberdurchschnittlich haeufig junge, unverheiratete Maennern ohne Geld und Ausbildung, die aus einem gewaltbereiten Umfeld kommen.

Und wer kam im letzten Jahr zu Hunderttausenden nach Deutschland ? Junge Maenner aus Kriegsgebieten ohne Geld, oft unverheiratet mit geringer Ausbildung und so gut wie keinen Deutschkenntnissen.

So, und der Logik nach muss das somit in der Kriminalitaetsstatistik eine 'Hochrisikogruppe' sein. Wenn Forscher und Regierungsmedien stattdessen freudig verkuenden, dass diese Gruppe von "Ausländern sogar gesetzestreuer sind", dann kann dieses Resultat nicht wissenschaftlich fundiert sein. (Schon allein weil es mit Sicherheit keine inlaendische Vergleichsgruppe von traumatisierten Kriegsfluechtlingen gibt, oder weil Du ja auch selbst dauernd betonst, dass es keine verlaesslichen Statistiken gibt.)

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
... so wie Du einzelnen Flüchtlinge nur einen gruppenspezifischen Durchschnitts-IQ zutraust, unterstellst Du allen Flüchtlingen und in der Erweiterung natürlich auf kulturrassistische Weise allen Moslems eine erhöhte Gewalt- bzw Kriminalitätsneigung.

Interessant, wie Du selbst hier dauernd mit zweierlei Mass misst und Deine Meinung staendig aenderst. Wenn ich darauf hinweise, dass Deutschland es noch nicht mal geschafft hat, 1.5 mio Jugendlichen eine Ausbildung zu verschaffen, bist Du es, der zuerst mit der Intelligenz argumentiert und postest, dass diese Einheimischen wohl nicht schlau genug sind :

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
wie gesagt, wenn von 82 mio Einwohnern 1,5 mio ohne Ausbildung sind , aus den unterschiedlichsten Gründen, Hausfrauen, fehlende geistige Vorraussetzung etc.

Wenn aber verschiedene Berichte zeigen, dass auch viele der Fluechtlinge ihre Ausbildung abbrechen oder aufgrund mangelnder elementarer Faehigkeiten wie Lesen und Schreiben erst gar nicht anfangen koennen, darf dies in Deiner Gedankenwelt natuerlich nichts mit "fehlender geistiger Vorraussetzung" zu tun haben. Sogar wenn klar ist, dass durch zerstoerte oder geschlossene Schulen (oder Armut) bei vielen nur ein relativ geringeres Niveau erreicht gewerden kann. Das darf nicht wahr sein, darf nicht gesagt werden, weil es nicht ins Weltbild passt und muss "Kulturassismus" sein.

Oder anders ausgedrueckt : Du erklaerst uns, dass viele der bereits in Deutschland wohnende Jugendlichen keine Ausbildung haben, weil sie 'zu bloed' dafuer sind.
Wenn man aber denselben Masstab an Fluechtlinge anlegt und genauso feststellen muss, dass wohl vielen die 'geistigen Faehigkeiten' zu einer Ausbildung fehlen, dann ist das "Kulturrassismus".

Schoen, dass wir an diesem Beispiel wieder einmal die Unterschiede zu der Argumentationsweise und der Weltsicht von der Pro-Asyl-Lobby herausarbeiten konnten.

Die also, ueberspitzt gesagt, : Einheimische = Bloed+Boese, Fluechtlinge = Lieb+Schlau , und jeder der was anderes behauptet ist ein Rassist
Multivista
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BeitragVerfasst am: 16 Aug 2016 - 23:29:17    Titel:

"Wie wir systematisch für dumm verkauft werden"

Warum schwimmen selbst Qualitätsmedien zunehmend im Mainstream und verbreiten fast alle dasselbe? Ist kritisches Nachfragen nicht mehr gefragt?

http://pcast.sr-online.de/play/sr2-fragen-klassiker/2012-08-01_otte_informationscrash_10_1_2010.mp3

"Bestellte Wahrheiten"

Herbert Riehl-Heyse, "Bestellte Wahrheiten. Anmerkungen zur Freiheit eines Journalistenmenschen?" Welche wirtschaftlichen und politischen Zwänge wirken auf die Presse? Wie kann man sich objektiv informieren?

http://pcast.sr-online.de/play/sr2-fragen-klassiker/2011-05-18_riehl19111989.mp3
Julius_Dolby
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Anmeldungsdatum: 22.06.2008
Beiträge: 3860

BeitragVerfasst am: 16 Aug 2016 - 23:32:00    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:

http://www.bpb.de/politik/innenpolitik/innere-sicherheit/76639/auslaenderkriminalitaet?p=all

Nicht der Mist schon wieder, von dieser Dame, die (in ihrem Lieblings-“Forschungs”-Gebiet) die Nicht-Anerkennung von Berufsabschlüssen als Akt staatlicher “Gewalt” bezeichnet.
Ich habe jetzt keine Lust, alles wieder zu tippen, was ich vor einigen Tagen schon dazu geschrieben habe, nun aber vom Forum verschluckt wurde.

Kurz und bündig:
Die Statistiken sind über Jahre und Bundesländer konsistent.
Und in dem Artikel stehen wie schon gesagt nur gewisse Einschränkungen und statistische Ungenauigkeiten.
Die sind per se richtig - aber erklären die Grössenordnungen nicht.
Im Gegenteil, da wird der Versuch nicht mal unternommen.

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Hier das beste Beispiel, wie eine solche Statistik verfälscht wird.

http://www.heute.at/news/welt/Fluechtlingskinder-wegen-Kirschendiebstahl-angezeigt;art23661,1313962

Ja, und bei Mord und Totschlag, schwerer Körperverletzung und Einbruchdiebstahl werden auch “nur die Ausländer” angezeigt…
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