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Langeweile?
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Leonardo777
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Anmeldungsdatum: 16.05.2014
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 20 Mai 2014 - 12:23:08    Titel: Langeweile?

Hallo,

bin auf der Suche nach jemandem, der Lust hat an einer Designidee
mitzuarbeiten. Da ich selber eine Kunstniete bin, dachte ich ich versuche hier einfach mal mein Glück. Very Happy
Wenn jemand Lust hat, einfach eine kurze pm an mich schicken -
melde mich dann zurück. Zunächst geht es einfach nur um einen Hintergrund und ein Logo.

Gruß,
Leonardo
PaperMoon22
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Anmeldungsdatum: 19.05.2011
Beiträge: 39
Wohnort: Hamburg

BeitragVerfasst am: 17 Nov 2014 - 12:54:32    Titel:

Langeweile gegen Langeweile tauschen? Puh.
Multivista
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Senior Member


Anmeldungsdatum: 02.02.2007
Beiträge: 1757

BeitragVerfasst am: 14 März 2015 - 16:22:15    Titel:

Langweilig?
Design-Ideen?

Ab nach Bella Italia!!

Vom Salon an die Bar

Schwarz, stark, und "bollente", also sehr heiß - so trinken die Italiener
ihren Caffè am liebsten. Jeden Morgen läutet das halbe Tässchen mit der
hauchdünnen cremigen Schicht zwischen Mailand und Palermo den Tag ein.

clicken und oben rechts dann zum hoeren aufrufen:

http://www.deutschlandfunk.de/italien-vom-salon-an-die-bar.922.de.html?dram:article_id=311152


DAS danach dann mit Espresso anhoeren:


https://www.youtube.com/watch?v=9_guNEfxTII

https://www.youtube.com/watch?v=EXKOciZ53ik

https://www.youtube.com/watch?v=lS2RVzq8BJA

Das ist dann gepflegte Langeweile!

MultiVista

Leider ist das auch Itlaia:

Die WELT am 21.03.2015 | Neapel
Wo die Mafia jede Nacht Giftmüll verbrennt
Die "Terra dei Fuochi", das "Land der Feuer", liegt nördlich von Neapel. Jede Nacht verbrennt die Mafia hier Giftmüll. Die Krebsrate ist deswegen viermal so hoch wie anderswo. Jetzt kommt der Papst. mehr...
Der Himmel über der Region Kampanien ist unschuldig blau an diesem Märztag. Die Augen von Anna Magri strahlen in derselben Farbe. Doch immer wieder füllen sie sich mit Tränen, die sie beherrscht am Augenlid abbremst, während sie von ihrem Sohn Riccardo erzählt. Vor fünf Jahren ist er an einer selten aggressiven Form von Leukämie gestorben. Anna ist überzeugt, dass eine schleichende Umweltkatastrophe in ihrem Heimatort Schuld an Riccardos Tod hat.
Sie lebt in Caivano, nördlich von Neapel im Herzen der "Terra dei Fuochi" gelegen, dem "Land der Feuer". Den Namen verdankt die Gegend großen Feuern, die nachts entlang der Provinzstraßen brennen. Vordergründig verbrennt hier Hausmüll, doch darunter gehen hochgiftige Industrieabfälle in Flammen auf. Toxischer und radioaktiver Schlick aus ganz Italien und Nordeuropa werden in Feldern und Flüssen verklappt. Ein illegales Milliardenbusiness, das die hier ansässigen Clans der neapolitanischen Mafiaorganisation Camorra in 30 Jahren steinreich machte.
Ein gigantisches Umweltverbrechen, so verheerend, dass "hier alle in 20 Jahren an Krebs sterben werden", wie der frühere Camorra-Boss Carmine Schiavone schon in den 90er-Jahren auspackte. Schiavone war der Topmanager des Casalesi-Clans, benannt nach dem Ort Casal di Principe.
Forscher sprechen vom "Dreieck des Todes"
In der Tat ist die Krebsrate in der Gegend mehr als dreimal so hoch wie im nationalen Durchschnitt. Die Feuer setzen ätzende Dioxinwolken frei, das Grundwasser ist verseucht, Schwermetalle und Gift sind im Erdreich versickert, auf dem Tomaten und Pfirsiche wachsen. Ein Forscher sprach vom "Dreieck des Todes" zwischen Neapel, der nördlich davon gelegenen Kleinstadt Caserta und Nola im Osten.
Die Gegend ist ein dicht besiedelter Großraum: Mehr als eine halbe Million Menschen leben hier. Zu Weltruhm kam sie, als der Journalist Roberto Saviano sie 2006 in seinem Enthüllungsroman "Gomorrha" die Machenschaften der Casalesi beschrieb. Saviano stammt selbst aus Casal di Principe. Die Camorra wollte ihn daraufhin mit einer Autobombe töten. Saviano, damals erst 26 Jahre alt, musste abtauchen, lebt seither unter Personenschutz. Nun rückt Neapel in den Fokus der Medien, weil Papst Franziskus die Stadt am Samstag besuchen wird. Im Mafiaviertel Scampia will er ein Zeichen gegen die Camorra setzen – und so den Widerstand der Bürger gegen die Mafiosi stärken.
Riccardo war gerade 18 Monate alt, als er den Armen von Anna Magri starb. Die Mamma hatte ihm noch sein Lieblingswiegenlied vorgesungen. Sie wickelte ihren toten Sohn in eine Decke, brachte ihn nach Hause, wo er fast nie gewesen war.
In ihrem dunkelblauen Mantel mit den zwei Knopfreihen, hat Magri etwas von einem Soldaten – tatsächlich hat sie Disziplin und Mut bewiesen. "Irgendwann war ich die Tränen satt. Riccardos Tod sollte einen Sinn haben", sagt sie. Magri wurde Triebfeder einer Initiative von Müttern, deren Kinder an Tumoren gestorben waren, und schloss sich anderen Umwelt- und Bürgerinitiativen an. Heute ist sie stolz. 2013 haben die Bürgerkomitees in Neapel 100.000 Menschen für eine Demonstration mobilisiert.
Der ehemalige Staatspräsident Giorgio Napolitano hat sie daraufhin einmal eingeladen, war während des Treffens auch zu Tränen gerührt. Viel bewegt hat es aber nicht. Regionalpolitiker glänzen weiter mit Abwesenheit. Für die Camorra war es mit ihren Millionen leicht, sich im Laufe der Jahrzehnte einzukaufen – von der Mittelschicht der Lokalpolitiker bis in die obersten Schaltzentren der Region. Ein Staat im Staat. Kronzeuge Schiavone bezeichnete die Casalesi als "Staatsclan", denn "man habe überall regiert".
Die Bürger versuchen, Informationen zu geben
Die Bürgergruppen versuchen, das rechtsfreie Vakuum wenigstens teilweise zu füllen: Sie arbeiten an Statistiken, leisten Aufklärung in der Bevölkerung, unterstützen Familien mit Tumorpatienten, machen medizinische Vorsorgearbeit. "Fast jeder hat hier einen Krebskranken in der Familie", sagt Anna Magri. "In der Kinderklinik, wo Riccardo behandelt wurde, ist die Anzahl der Betten für krebskranke Kinder seit seinem Tod verdoppelt worden."
Enzo Tosti ist ein Freiwilliger. Er hat sich den Wettlauf der Bürger gegen die totale Verseuchung zur Lebensaufgabe gemacht. Mit seinem staubigen Fiat kurvt er durch endlose Viertel aus schäbigen Plattenbauten, in die nach dem Erdbeben 1980 Tausende aus einsturzgefährdeten Altbauten im Zentrum Neapels "samt hohem Kriminalitätspotential" herverfrachtet wurden. Überhaupt ist alles verwahrlost. Straßen, Häuser, Schulen. Die Arbeitslosigkeit ist riesig, treibt die Leute in die Arme der Camorra.
Tosti hat eine Hand am Steuer, in der anderen das Handy, auf der die Hotline für Hilfe suchende Mitbürger einläuft. Es geht durch die Felder, eingekeilt zwischen Fabriken, Autobahn und Schnellstraßen. Die Fahrt gewährt einen Einblick in den "Vorhof der Hölle", wie der General der Forstpolizei, Sergio Costa, das Gebiet genannt hat. Überall liegt Müll, am Straßenrand, auf Parkplätzen. Oft nur als Tarnung: Gummi, Kleber, Asbestplatten, die die illegalen, Leder- und Textilfabriken der Gegend abladen, werden darunter verbrannt. Enzo Tosti erklärt: "Das macht auch psychologischen Druck. Überall ist Müll, die Menschen resignieren."
Im Jahr werden 300.000 Tonnen Gift vergraben
Nachts kommen dann die Lkw aus dem Norden, wo illegale Entsorgungsfirmen für Sondermüll der Industrie ihren giftigen Dreck mit bis zu 80-prozentigen Rabatten abnehmen – in der Krise oft lebensrettend. Schätzungen ergaben, dass es im Jahr etwa 3500 Mal nachts brennt und 300.000 Tonnen Gift vergraben werden. Eine Sanierung dürfte nach Schätzungen 50 bis 60 Jahre dauern. Ein Drittel der Böden dürfen nicht mehr bebaut werden. Aber überall gibt es neue Plantagen.
Eine der über 200 Deponien für Hausmüll, die beim Müllnotstand in Neapel von 2007 im Eiltempo überall angelegt wurden, ist von einem einfachen Drahtzaun abgegrenzt. Dahinter huschen riesige Ratten entlang, die "auch Menschen angreifen". Im nahen Giuliano liegt Resit, eine der größten Deponien Europas. Dort droht eine Katastrophe, wenn der Schlick in die Erde sackt.
Zurück in den Ort Caivano. In der Schule läuft eine Reihenuntersuchung, die freiwillige Ärzte auf eigene Kosten machen. Arzt Giuseppe De Magistris untersucht die Schüler an der Schilddrüse. Er habe "auffällig viele Veränderungen" gesehen – bei Jugendlichen in diesem Alter eher ungewöhnlich. Bianca, eine schwarzhaarige Signora, wartet draußen auf ihren Sohn. Sie hat einen Laden im Ortszentrum, ihr "Ohr am Volk". Sie weiß: "Leider handeln immer noch viele nach der 'Omerta', der Schweigepflicht der Camorra."
Von der Ignoranz vieler Bürger weiß auch Luigi Costanzo, der im nahen Fratta Maggiore eine Hausarztpraxis betreibt und zu den freiwilligen Ärzten gehört. Er berichtet von einem Mann, dessen Sohn gerade an einem Lebertumor gestorben ist. Mit den vier verblieben Söhnen schaffe der weiter nachts Chemieabfälle für die Camorra mit einem kleinen Transporter auf die Felder und denkt nicht ans Aufhören.
Costanzo arbeitet mit Kollegen an einer eigenen "spontanen" Krebsstatistik. Die regionalen Werte verfälschten die Situation, weil sie auch aus gesunden ländlichen Gegenden stammten. Es sei dagegen auffällig, dass die Behandlungen von Tumoren im "Land der Feuer" in wenigen Jahren um bis zu 80 Prozent gestiegen seien. Er verzeichne – so wie auch seine Kollegen – immer mehr anormale Fälle: Brustkrebs bei jungen Frauen, besonders aggressive Schilddrüsen-, Gehirn- und Lebertumore.
Die Kirche unterstützt die Bürgerinitiativen
Das Herz der Bürgerbewegungen schlägt in der Kirche von Caivano. Der engagierte Pfarrer, Don Maurizio Patriciello, sammelt Geld für Initiativen, hilft Arbeitslosen, schreibt in der Presse vom Drama seiner Heimat. Seine Kirche ist den ganzen Tag offen. Viele Politiker beschimpften ihn des "falschen Alarmes". Er kontert mit dem "tödlichen Würgegriff korrupter Politiker im Bund mit den Verbrechern".
Auch sein Bruder ist gerade an einem Tumor gestorben. Vor einer Woche hat er zudem einen Gedenkgottesdienst für einen Freund abgehalten: Staatsanwalt Federico Bisceglia aus Neapel, der Anfang März auf bisher ungeklärte Weise bei einem Autounfall ums Leben gekommen war. Bisceglia ermittelte seit Jahren gegen die Drahtzieher der Umweltverbrechen. Niemand glaubt hier an einen Unfall. "Das ist eine traurige Geschichte", sagt der Don und Tränen stehen ihm in den Augen.
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