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Uni Mannheim vs. Uni St. Gallen
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Mannheim oder St. Gallen? Welche Uni soll ich auswählen?
Universität St. Gallen (Gebühren: 15.000 €)
48%
 48%  [ 20 ]
Universität Mannheim (keine Gebühren)
51%
 51%  [ 21 ]
Stimmen insgesamt : 41

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EMG08
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Anmeldungsdatum: 06.07.2008
Beiträge: 456

BeitragVerfasst am: 13 Jul 2014 - 03:29:13    Titel:

Ich sehe auch die Stärke der HSG bei den Masterprogrammen. Das sieht man auch gut daran das es recht viele Mannheimer zum Master an die HSG zieht.

Auf Bachelorlevel sind die Unterschiede wirklich irrelevant und man sollte sich eher nach anderen Kriterien richten. Die deutsche community an der HSG ist schon leicht versnobt und auch wenn es halt durchweg smarte Leute sind liegt das nicht jedem. In Mannheim gibt es auch genügend Klischee-BWLer aber die Uni ist diverser, selbst innerhalb der BWL-Fakultät. Schweizer lasse ich mal aussen vor, das ist ein Thema für sich...

Daneben ist aber Mannheim eindeutig die bessere und selbst für Deutschland günstige Studentenstadt.

Bezüglich der Studentenjobs kann ich mal zwei Zahlen in den Raum werfen: Hiwi an der Uni - ca. 27chf/h
Big4 Werkstudent (Bachelor) - ca. 37 chf/h Wink
Hono
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Anmeldungsdatum: 18.06.2014
Beiträge: 18

BeitragVerfasst am: 13 Jul 2014 - 14:05:53    Titel:

Da du ja aus Baden-Württemberg kommst, wäre es doch möglich, in die Grenzregion zu ziehen.
Mit Zug und Auto ist St. Gallen relativ schnell zu erreichen und es gibt ja Pendler-Tickets. So vermeidest du zumindest die Lebenskosten (v.a. Wohnung, Strom, Essen etc.).
Das aber nur, wenn Geld wirklich eine Rolle spielt. Man kann auch in St. Gallen mit wenig Geld auskommen, die Richtwerte auf der Homepage sind extrem übertrieben. Welcher Student braucht monatlich bitte 2000 Euro zum Überleben? Das ist selbst in der Schweiz exorbitant.

Wenn Geld eine Rolle spielt, dann geh auf jeden Fall nach Mannheim. Du verlierst mit dieser Wahl nichts.
PaoloPinkas
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Anmeldungsdatum: 10.04.2011
Beiträge: 44

BeitragVerfasst am: 13 Jul 2014 - 15:52:16    Titel:

Pendeln aus Deutschland? Niemals, das ist doch brutal nervig. Dann würde ich mich auch eher für einen der zahlreichen und gut bezahlten Nebenjobs entscheiden. EMG08 hat da ja schon Richtwerte gegeben.

Letztendlich würde ich mir an deiner Stelle beide Städte anschauen und gucken, wo du dich wohl fühlst. Beide Unis bieten exzellente Optionen und nehmen sich nicht wirklich viel. Die HSG bietet zusätzlichen Zugang zum Schweizer Arbeitsmarkt und afaik etwas mehr Wahlmöglichkeiten - ob einem das die höheren Gebühren wert ist, muss man individuell entscheiden.

Falls du konkrete Fragen zur HSG hast, schick mir gerne eine PM.
aristokrates
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Anmeldungsdatum: 20.04.2010
Beiträge: 1356

BeitragVerfasst am: 13 Jul 2014 - 16:00:18    Titel:

xx


Zuletzt bearbeitet von aristokrates am 19 Nov 2014 - 21:39:05, insgesamt einmal bearbeitet
Hansenpeter
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Anmeldungsdatum: 01.06.2014
Beiträge: 24

BeitragVerfasst am: 13 Jul 2014 - 19:09:05    Titel:

Also wenn du schon arbeiten oder gar pendeln müsstest, um dir das Studium in St. Gallen zu finanzieren, dann würde ich gar nicht erst daran denken, die HSG Mannheim vorzuziehen, wenn mir beide Unis und Städte gleich gefallen würden.

Nur wenn du dir sicher bist, dass die HSG für DICH die bessere Wahl ist, dann studier in der HSG. Nebenjob-Gehälter sind gut genug, um die teure Lebenshaltung + Gebühren zu finanzieren.

@Hono: Grenzgänger? Dann lieber gleich Mannheim oder Nebenjob. Mit der Zeit, die du täglich pendeln würdest, lässt sich so manch Teilzeit-Job anstelle ausführen.
AlwaysSerious
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Anmeldungsdatum: 27.06.2014
Beiträge: 28

BeitragVerfasst am: 19 Jul 2014 - 22:15:28    Titel:

An den TE: Schon irgendwelche Überlegungen gemacht? Hast du eine der Unis oder beide schon besucht?

Lustig, wie viele, die hier schreiben, teilweise nicht einmal studiert haben, ganz zu Schweigen in Mannheim oder St. Gallen. Wenn ich mir das Forum so ansehe (zumindest den BWL-Teil), dann ist es echt erschreckend, wieviele Besserwisser sich hier rumtummeln, die nicht einmal die Schule fertig haben. Ich erwähne das deswegen, weil man damit der Person, die anscheinend keine Alternative hat als in einem Forum Fragen an vermeintlich erfahrene Menschen zu stellen, wirklich schaden kann. Schließlich geht es nicht um die Frage "Was soll ich heute essen?". Natürlich kann man im Forum alles behaupten, aber man sollte eben ehrlich genug sein und nicht den Player spielen, der wahrscheinlich nicht mal 16 ist, oder den PR-Manager seiner eigenen Uni.
EMG08
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Anmeldungsdatum: 06.07.2008
Beiträge: 456

BeitragVerfasst am: 19 Jul 2014 - 23:41:25    Titel:

Du wirst dich wundern wie viele Leute in der Tat an den genannten Unis studieren, sich dort beworben haben oder Freunde haben die dort studieren. Ich hab hier zumindest noch nichts gelesen was irgendwie grob falsch wäre.
LeDanton
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Anmeldungsdatum: 25.12.2011
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 22 Jul 2014 - 12:52:20    Titel:

Die Spannweite von 20 CHF für einfache Tätigkeiten bis 40 CHF für qualifizierte Tätigkeiten kommen gut hin. Neben dem Studium lassen sich sicher 1-2 Tage arbeiten.
Nun überleg dir auf welches Einkommen du in Mannheim mit dem ortsüblichen Stundenlohn minus den Ausgaben kommst und das gleiche für SG. Ich glaube so krass ist der Gap dann doch nicht mehr.

Zumindest aus meinem Umkreis kenne ich 2 aus Mannheim. Daneben viele von der EBS und noch mehr von der UZH. Ob jemand von der HSG nach dem Bachelor nach Mannheim geht, wage ich zu bezweifeln. Zudem hat die HSG neben dem SIM auch im Banking & Finance Master einen ausgezeichneten Ruf und konnte sich in den letzten 3 Jahren in den Top-10 des FT Rankings festsetzen (von wegen sinkender Stern).

Versnobbt ist es wahrscheinlich auch an der BWL Fakultät der FH Itzehoe, an der HSG wohl tendenziell mehr. Mit denen musst du nicht heiraten und deine Leute kannst du dir ja selbst zusammensuchen.

Beide Unis sind top und eröffnen dir viele Möglichkeiten bei guten Leistungen.
AlwaysSerious
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Anmeldungsdatum: 27.06.2014
Beiträge: 28

BeitragVerfasst am: 22 Jul 2014 - 13:33:31    Titel:

LeDanton hat folgendes geschrieben:
Ich glaube so krass ist der Gap dann doch nicht mehr.


Bleiben die Studiengebühren. Aber tendenziell stimme ich dir zu, so groß ist der Unterschied wirklich nicht, wenn man in SG arbeitet.

LeDanton hat folgendes geschrieben:
Ob jemand von der HSG nach dem Bachelor nach Mannheim geht, wage ich zu bezweifeln.


Dass die HSG stark in den Mastern ist, hat ja auch keiner bezweifelt, ganz im Gegenteil. Aber was nützt das einem Bachelor-Studenten?

LeDanton hat folgendes geschrieben:
Zudem hat die HSG neben dem SIM auch im Banking & Finance Master einen ausgezeichneten Ruf und konnte sich in den letzten 3 Jahren in den Top-10 des FT Rankings festsetzen (von wegen sinkender Stern).


Sinkender Stern? Wohl kaum. Auch wenn einige Artikel das behaupten, aber ganz ehrlich, seriös sind die ja auch nicht unbedingt. Die HSG musste eben Kritik einstecken wegen der Erhöhung der Gebühren (im Sinne von akademischer/unternehmerischer Elite --> reine Geldelite). Diese Kritik kann ich nachvollziehen. Wie sich das bewahrheitet, werden wir ja sehen. FT-Rankings allein reichen aber auf jeden Fall nicht aus, um alle Gegenargumente zu entkräften.

Ich glaube, dass das mit dem "sinkenden Stern" auch vor allem daran liegt, dass heutzutage eben mehr Adressen in DACH genannt werden können, deren BWL spitze ist. Damals (80er, 90er, frühes 2000) war ja die HSG DIE Managerschmiede. Heute fallen eben vermehrt auch andere Namen, die wir alle kennen. Das liegt daran, dass sich deutsche Unis erst sehr spät angepasst und Wert auf Internationalität gelegt haben. Heute zeigt sich ein Wandel in der Hochhschullandschaft, und ich glaube, dass das einige ewig Gestrige nicht ganz wahrhaben wollen und irgendwelche Hetzartikel verfassen. Dazu kommt, dass diejenigen, die die Aufnahmeprüfung nicht bestehen, eben oft ablästern. Aber das ist wohl ein allgemeines Phänomen.

LeDanton hat folgendes geschrieben:
Versnobbt ist es wahrscheinlich auch an der BWL Fakultät der FH Itzehoe, an der HSG wohl tendenziell mehr. Mit denen musst du nicht heiraten und deine Leute kannst du dir ja selbst zusammensuchen.


Stimme da zu. Die Schweizer sind zwar eigenwillige Menschen, aber es gibt auch an der HSG sehr nette, tendenziell "normale" Menschen. Dass es dort natürlich auch abgehobene, arrogante Voll-BWL-Klischees gibt, ist wohl leider nicht vermeidbar.

LeDanton hat folgendes geschrieben:
Beide Unis sind top und eröffnen dir viele Möglichkeiten bei guten Leistungen.


Ich betone noch einmal den letzten Teil dieses Satzes und beende damit meinen Post.
ROCK-STAR
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Anmeldungsdatum: 20.08.2012
Beiträge: 8
Wohnort: Mannheim

BeitragVerfasst am: 04 Aug 2014 - 15:00:57    Titel:

Hallo Frida,

habe eben den Beitrag gelesen und denke ich kann Dir vielleicht etwas weiterhelfen.
Ich bin selbst auch aus BaWü, studiere nun im 5. Semester an der Uni Mannheim BWL und werde nächstes Jahr für meinen Master an die Uni St. Gallen wechseln.

Auch ich hatte die Zulassungen von beiden Unis für den Bachelor und stand vor der gleichen Entscheidung.
Rückblickend kann ich nur sagen, dass ich mit meiner Wahl nach Mannheim zu gehen sehr glücklich bin. Die Uni, vor allem aber die Leute hier sind einfach super! Die wenigsten, die in MA studieren kommen direkt aus der Umgebung und wohnen noch zuhause. Gefühlte 95% der Leute hat also alles daran gesetzt wieder neue Leute kennenzulernen und sich ein Umfeld aufzubauen, was das Studentenleben sehr lebenswert macht. Klar ist MA nicht gerade die schönste Stadt der Welt, aber je länger Du da bist desto besser gefällt es dir. Was ja außerdem schon mehrmals gesagt wurde ist, dass die Lebenshaltung sehr preiswert ist. Du kannst hier problemlos für < 300€ pro Monat wohnen, überall recht preiswert essen gehen und bekommst das voll integrierte Auslandssemester, für das Du dich um (fast) nichts kümmern musst.

Ich mache derzeit mein drittes Praktikum bevor ich Ende August ins Auslandssemester fliege und finde, dass mein CV nicht schlechter als der eines Studenten einer (teuren) Privatuni dasteht. Was ich damit sagen will ist, dass wenn Du dich ein wenig rein hängst, Du im Prinzip ein ähnliches Studium wie z.B. an der WHU, also inkl. Ausland, Firmenkontakten (vor allem über die vielen Initiativen), zusätzl. Fremdsprache und mehreren Praktika absolvieren kannst. Nur eben (quasi) zum Nulltarif.

Mannheim ist meiner Meinung nach für den Bachelor die bessere Alternative zu St. Gallen, da die Stadt lebenswerter und günstiger ist, es keine Zweiteilung in Schweizer/Nicht-Schweizer gibt und Du dir natürlich 15-18k€ an Studiengebühren sparst.

Als wichtig würde ich rückblickend auch noch erachten, dass Du dir Gedanken darüber machst, wie dein Weg im Anschluss nach dem Bachelor weitergehen soll. Ich weiß das lässt sich oftmals überhaupt nicht sagen, aber wenn Du z.B. fest planst direkt noch einen Master dranzuhängen, ist das Kostenargument noch gewichtiger als wenn Du ohnehin direkt in den Beruf starten willst.
Freunde von mir studieren im gleichen Semester auch an der HSG, EBS und WHU. Alle planen nun nächstes Jahr min 2 Jahre zu arbeiten, da ein direkt anschließender Master auch finanziell eine Herausforderung wäre.

Gut am Bachelor in Mannheim fand ich auch, dass in den ersten Semestern nicht mehr wirklich gesiebt wird. Zumindest nicht in dem Maße wie an der HSG oder vielen deutschen Unis. Unser Jahrgang hat sich von ca 450 auf 405 Leute verkleinert nach vier Semestern, wobei viele hiervon gehen wollten und nicht mussten. Im Assessment-Jahr hingegen musst Du dich eben erst nochmals beweisen. Trotzdem finde ich den interdisziplinären Ansatz der HSG im Bachelor sehr gut!

Die wichtigsten Gründe für mich nächstes Jahr an die HSG zu wechseln sind zum einen, dass ich gern direkt anschließend noch promovieren möchte und mir die HSG hierfür einen guten Übergang zwischen Master und Doktorat bietet, sowie dass ein Masterstudium in Mannheim für mich aufgrund der Lernmethodik. der Erfahrung mit Externen und der teils noch immer sehr großen Kurse nicht in Frage kommt. Zum anderen möchte ich noch einmal etwas anderes sehen und vielleicht auch dauerhaft in der Schweiz bleiben.

Ich kann dir ein (Bachelor-)Studium in Mannheim sehr empfehlen, da dir, sofern Du dich anstrengst, wirklich alle Türen offen stehen. Ich kenne Leute im Jahrgang über mir, die nun nach Cambridge und an die LSE gehen, oder auch bei großen Beratungen und Investmentbanken anfangen (das nur am Rande, da dies ja ganz gern mal die typischen Ziele vieler BWLer sind) : )

Solltest Du noch Fragen zum Studium in MA haben, sag einfach Bescheid. Am besten aber nicht per Nachricht, sondern direkt hier, da ich nie eingeloggt bin und sonst bloß mitlese.

Drücke dir die Daumen, dass Du die für dich richtige Entscheidung triffst!
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