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HS Augsburg - MA Steuern u. Rewe
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LatenteSteuern
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Anmeldungsdatum: 15.06.2014
Beiträge: 93

BeitragVerfasst am: 30 Jul 2014 - 21:50:00    Titel: HS Augsburg - MA Steuern u. Rewe

xxx


Zuletzt bearbeitet von LatenteSteuern am 30 Aug 2014 - 09:07:26, insgesamt einmal bearbeitet
markusob
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Anmeldungsdatum: 09.06.2005
Beiträge: 601

BeitragVerfasst am: 31 Jul 2014 - 08:26:21    Titel:

Steuerrecht ist eigentlich nicht hardcore im Sinne von Mathe oder Physik oder anderen wirklich schwierigen Studiengängen. Die Regeln kann jeder durchschnittlich intelligente Mensch verstehen.

Das Regelwerk ist nur ein sehr spezielles Thema, das in allgemeinbildenderen Studiengängen (wie einem allgemeinen BWL-Studium) nur oberflächlich vermittelt wird. In den meisten Studiengängen schreckt man nämlich davor zurück, vom Studenten z. B. zu verlangen, dass er alle Details zur 6b-Rücklage lernen soll (das Thema hat in den Richtlinien 10 Seiten). Es kostet den Studenten viel Zeit und ist am Ende völlig nutzlos und bringt wenig Einsichten, wenn der Student später nicht in die Steuerberatung geht.

Augsburg ist relativ billig zum Wohnen für süddeutsche Verhältnisse. Mit Auto kann man auch etwas weiter aufs Land ziehen und noch mehr sparen.

Ich habe mir den Studiengang mal kurz angesehen. Da steht nicht, dass er mit einem Examenskurs gekoppelt ist. Ich würde eigentlich nur so einen Master machen, wenn er zusammen mit einem Examenskurs verbunden ist. Der Tax-Master selbst ist in 9 von 10 Fällen völlig nutzlos und wenn du später sowieso noch einmal einen ganzen Examenkurs machen musst, kostet dich das dann ja noch einmal 18 Monate und ein Haufen Geld.
LatenteSteuern
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Anmeldungsdatum: 15.06.2014
Beiträge: 93

BeitragVerfasst am: 31 Jul 2014 - 17:16:31    Titel:

xxx

Zuletzt bearbeitet von LatenteSteuern am 30 Aug 2014 - 09:07:39, insgesamt einmal bearbeitet
tst
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Anmeldungsdatum: 11.07.2012
Beiträge: 230

BeitragVerfasst am: 31 Jul 2014 - 19:17:35    Titel:

markusob hat folgendes geschrieben:
Steuerrecht ist eigentlich nicht hardcore im Sinne von Mathe oder Physik oder anderen wirklich schwierigen Studiengängen. Die Regeln kann jeder durchschnittlich intelligente Mensch verstehen.


Also ich möchte hier keine Grundsatzdiskussion vom Zaun brechen. Aber wo und vor allen Dingen was hast du studiert, um zu dieser Aussage zu kommen? Man kann zum Steuerrecht stehen wie man will, aber eines ist es ganz sicher nicht: einfach!

Daher kann man keinen Studiengang unterschätzen, der wie der genannte nicht einfach nur die Grundlagen des Steuerrechts vermitteln will. Da die meisten Absolventen danach den Steuerberater zum Ziel haben, bereiten diese Studiengänge im Regelfall auf das hohe Niveau der Vorbereitungskurse vor. Ein entsprechendes Niveau muss daher insbesondere deswegen vorausgesetzt werden, weil der genannte Studiengang eine Kooperation mit dem Steuerrechtsinstitut Knoll ist. Dabei gilt Knoll nicht umsonst als Anbieter der brutalsten Examensvorbereitungskurse für den Steuerberater.
markusob
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Anmeldungsdatum: 09.06.2005
Beiträge: 601

BeitragVerfasst am: 31 Jul 2014 - 21:58:44    Titel:

Hallo tst,

ich habe ganz normal BWL auf Diplom studiert und dabei Rewe und Steuer Schwerpunkte im Hauptstudium belegt.

Steuerrecht ist leider nicht einfach. Da hast du schon Recht. Aber was genau macht es schwer? Z. B. VWL fand ich schon ziemlich anspruchsvoll im Studium. Da habe ich nicht alles sofort verstanden. Ich gestehe, ich habe manches am Ende nie ganz verstanden, da ich nie ganz so gut war, die Formeln und Gleichungssysteme zu analysieren und die Wirkungen zu durchschauen.

Im Steuerrecht liegt die Schwierigkeit dagegen woanders. Die Systematik an sich ist nicht so schwer zu verstehen. Die Entscheidungsbäume, mit denen man die Regeln des Steuerrechts darstellt, sind nicht so abstrakt, dass man das nicht verstehen kann. Die Schwierigkeit liegt vielmehr darin, die Dogmatik (nennt man das so?) zu kennen. Bei rechtlichen Problemen ist es so, dass der Gesetzeswortlaut oft nicht alle Fälle eindeutig regelt. Also müssen Gerichte oder das BMF diese Lücken mit schließen. Oftmals ist die Ansicht des BFH oder des BMF nicht "gottgegeben", sondern einfach nur eine irgendwie begründete Entscheidung für eine von mehreren möglichen Sichtweisen.

Ob z. B. in einer in den ersten zwei Jahren unverzinslichen, dann aber verzinslichen Schuld eine unverzinsliche Schuld i. S. v. § 6 (1) S. 1 Nr. 3 EStG zu sehen ist, die abzusinsen ist oder ob es sich hierbei um eine verzinsliche Schuld handelt, die in der Steuerbilanz nicht abzuzinsen ist, ist eine relativ willkürliche Festlegung. Es gibt Argumente für beide Sichtweisen, außerdem wäre eine wie auch immer geartete Aufteilung in einen verzinslichen und einen unverzinslichen Teil genauso vertretbar. Intelligenz hilft hier gar nicht.

Wie willkürlich das alles ist, sieht man ja auch daran, dass sich die Ansichten des BFH und des BMF über die Jahrzehnte manchmal grundlegend ändern. Es besteht also nicht derjenige die Klausur, der die Strukturen am besten versteht, sondern derjenige, der die Detailregelungen kennt. Nur die Verwaltungsmeinung gibt Punkte.

An LatenteSteuern:

Bei Endriss habe ich noch nie etwas gemacht. Ich würde an deiner Stelle den Bachelor machen und dann drei Jahre arbeiten und dann direkt das Examen machen. So kommst du am schnellsten hoch.

Zu dem Beispiel mit der 6b-Rücklage:
Das ist nicht wirklich komplex, oder? In der Steuerbilanz überträgst du eben die stillen Reserven auf ein neu angeschafftes WG. Vom Rechnerischen her ist das max. 6. Klasse :=) Beim Steuerberaterexamen geht es dann halt um die Detailregelungen: Ist die 6b-Rücklage an die Gesellschaft oder den Gesellschafter gebunden? Kann ich ich die stillen Reserven der 6b-Rücklage nur innerhalb desselben Gesellschaft übertragen oder geht das auch auf Betriebsvermögen anderer Gesellschaften, an der der Gesellschafter ebenfalls beteiligt ist? Was ist mit der Besitzzeit, wenn das Betriebsvermögen geerbt wurde? Was ist, wenn R 6.6 EStR und § 6b EStG zusammenfallen? Du siehst, das ist alles nicht komplex, man muss einfach nur wissen, wie das zu behandeln ist.
LatenteSteuern
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Anmeldungsdatum: 15.06.2014
Beiträge: 93

BeitragVerfasst am: 01 Aug 2014 - 06:01:47    Titel:

xxx

Zuletzt bearbeitet von LatenteSteuern am 30 Aug 2014 - 09:07:58, insgesamt einmal bearbeitet
desku
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Anmeldungsdatum: 28.07.2014
Beiträge: 12

BeitragVerfasst am: 01 Aug 2014 - 18:20:07    Titel:

Servus, auf Business-Schools.de findest du eine ganz gute Übersicht aller Masterstudiengänge in Deutschland. Hier ein Link zum Suchergebnis Rechnungswesen Master. Die Studiengänge unterscheiden sich teilweise erheblich in ihrem Fokus. Dass du die Studierbarkeit in Frage stellst ist in jedem Fall berechtigt. Ich würde besonders auf die größe der Uni achten. In kleineren Gruppen lssen sich auch anspruchsvolle Inhalte gut studieren.
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