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Langzeitstundent neue Ausbildung
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Rottrigez
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Anmeldungsdatum: 04.02.2010
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 12 Jan 2015 - 20:32:14    Titel: Langzeitstundent neue Ausbildung

Hallo ich bin Student seit 6 Jahren im Bachlor und ich will nicht mehr.
Ich würde gerne wechseln, weiß aber nicht wie ich meinen Studiumsabbruc verkaufen soll.
Der Grund warum ich abbrechen will ist folgender: ich habe das Gefühl,dass mein Studium keinen Sinn hat. Ich bin in der Vertiefung aber ich will gar nicht mehr in die Branche(Bauwirtschaft) arbeiten ich habe nur schlechtes gehört
Zudem merke ich langsam wie ich abbaue körperlich aber auch geistig ich versacke.
Jetz will ich was anders machen ich dachte an Staatskarriere und zwar etwas im mittleren Dienst.(würde ich eventuell grade noch packen)

Hat irgendjemand schon sowas gemacht ein langjähriges Studium hingeschmissen und was neues gemacht?
NPhard
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Anmeldungsdatum: 14.10.2012
Beiträge: 248

BeitragVerfasst am: 12 Jan 2015 - 21:03:38    Titel: Re: Langzeitstundent neue Ausbildung

Rottrigez hat folgendes geschrieben:
Hallo ich bin Student seit 6 Jahren im Bachlor und ich will nicht mehr.


Das ist eine deutliche Ansage.
Falls Du noch die Chance sehen würdest, wenigstens den Bachelor zeitnah mitzunehmen, dann ginge es noch. So aber wird es schwierig.

Das mit den 6 Jahren ist natürlich Mist, aber besser ein Ende mit Schrecken, als ein Schrecken ohne Ende.
Ich kenne so einen Fall, der dann auch in den öffentlichen Dienst wechselte. Der hatte das dann aber aufgrund politischer Beziehungen vorher alles gesichert.
Rottrigez
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Anmeldungsdatum: 04.02.2010
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 12 Jan 2015 - 21:10:31    Titel:

Hallo NPhard danke für deine Antwort, dass es schwer wird weiß ich.
Den Bachlor kann ich erst in 1,5 jahren fertig machen wegen PO-Wechsel.
Aber abschließen kann ich es irgendwie nicht ich mag den sorry Blödsinn nicht mehr. Vieleicht hilft mir auch ein Tipp von jemanden der auch langzeitstudent war und nun fertig ist, was ihn motiviert hat weiter zumachen. Oder würde es was bringen vorher ein Praktikum zu machen?
Vieleicht erst mal das damit der zukünftige Arbeitgeber sieht, dass ich das ernst meine... .
markusob
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Anmeldungsdatum: 09.06.2005
Beiträge: 601

BeitragVerfasst am: 13 Jan 2015 - 09:34:12    Titel:

Wenn du sechs Jahre für einen Bachelor brauchst und dann immer noch nicht fertig bist, dann hast du zum Glück schon mal nicht das Problem der "Überqualifizierung". Dass du es nicht packen wirst, glaubt dir jeder.

Im Moment sieht der Arbeitsmarkt für duale Berufsausbildungen sehr freundlich aus. Du bekommst bestimmt recht schnell etwas. Fang doch einfach an, dich zu bewerben und bleib erst mal eingeschrieben. Der mittlere Dienst ist nicht so beliebt, weil alle in den gehobenen Dienst wollen. Alle wollen heute hoch hinaus. Du hast hier sicherlich gute Chancen. Die Behörden sind mittlerweile froh, wenn sie geeignete Bewerber für diese Laufbahn finden.

Noch ein Tipp zur Bewerbungsstrategie: Bitte nicht lange und breit für das fehl geschlagene Studium rechtfertigen (schon gar nicht im Anschreiben!). Die Leute wollen wissen, warum du für die neue Ausbildung geeignet bist, nicht warum ein Studium nicht geklappt hat. Am besten gar nichts dazu sagen. Wenn es die Leute interessiert, können die das immer noch im Vorstellungsgespräch fragen.
Cantum
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Anmeldungsdatum: 13.01.2015
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 13 Jan 2015 - 15:36:49    Titel:

Am sichersten schon neben dem Studium Bewerbungen schreiben, um sich möglichst viele Optionen offenzuhalten
Rottrigez
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Anmeldungsdatum: 04.02.2010
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 13 Jan 2015 - 20:43:27    Titel:

Danke Cantum, Danke Markusorb,
für eure Antworten, bewerbung schreiben tue ich und das Studium erwähne ich nicht so direkt: hier ist meine Bewerbungsanschreiben:

Bewerbung Ausbildungsplatz im mittleren Dienst

Sehr geehrter Damen und Herren ,
hiermit bewerbe ich mich um einen Ausbildungsplatz als Finanzwirt im mittleren Dienst.
Zurzeit studiere ich, habe aber durch verschiedene Nebenfächer feststellen müssen, dass ich mich eher für wirtschaftliche Fächer interessiere. Außerdem reizt mich doch die Kombination aus praktischer und theoretischer Ausbildung. Zudem habe ich vor Gesetzestexten keine Scheu.
Ich würde mich über eine positive Resonanz in Form eines persönlichen Gespräches sehr freuen .
Mit freundlichen Grüßen

Greetings
just_phil
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Anmeldungsdatum: 23.08.2008
Beiträge: 1006

BeitragVerfasst am: 13 Jan 2015 - 22:24:27    Titel:

Ähm, also generell sollten Bewerbungsanschreiben kurz und präzise formuliert sein, aber das ist dann für meinen Geschmack doch etwas sehr knapp. Wink

Deine Motivation wird überhaupt nicht klar und generell formulierst Du in den wenigen Sätzen mit recht negativer Konnotation ("habe aber feststellen müssen", "habe keine Scheu").

Ich frage mich übrigens, was Du wo und wie wie lange schon studierst...

Kurz: Nimm Dir mal einen halben Tag Zeit und verfasse ein vernünftiges Anschreiben. Mit dieser Variante wirst Du es sehr schwer haben.
tokyob
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Anmeldungsdatum: 19.06.2006
Beiträge: 3096
Wohnort: Tokyo, Japan

BeitragVerfasst am: 15 Jan 2015 - 00:27:10    Titel:

Da es zu meiner Zeit noch das Diplom gab, habe ich auch ueber 6 Jahre fuer den Abschluss gebraucht.

Aus der Ferne und ohne weitere Details ist eine Beratung schwierig. Wie die anderen Poster gesagt haben, brauchst Du keineswegs in einer Baufirma zu arbeiten, sondern das kann theoretisch genausogut bei einer Bank als Spezialist fuer Gebaeudekredite sein.
Der zentrale Punk waere fuer mich, rauszufinden, ob und wie Du ueberhaupt einen Abschluss packst. Es waere schade, 6 Jahre 'in den Sand' gesetzt zu haben.

Geh vielleicht mal zur Studienberatung.
jh8979
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Anmeldungsdatum: 04.07.2012
Beiträge: 2207

BeitragVerfasst am: 15 Jan 2015 - 00:32:11    Titel:

tokyob hat folgendes geschrieben:
Da es zu meiner Zeit noch das Diplom gab, habe ich auch ueber 6 Jahre fuer den Abschluss gebraucht..

6+ Jahre zum Diplom sind etwas anders als 6+ Jahre zum Bachelor.

Ansonsten geb ich Dir voll Recht, dass es schade, wäre die Zeit komplett in den Sand zu setzen und dass die Studienberatung (hoffentlich) weiterhelfen kann.
Rottrigez
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Anmeldungsdatum: 04.02.2010
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 15 Jan 2015 - 12:01:14    Titel:

HI ja also es ist so ich wollte schjon vor zwei Jahre raus und die Studienberatung riet mir die Zeit nicht als vergeutet zu betrachten sondern das Studium ab zuschließen mit dem Arguemtn die Baubranche boomt.
Nun habe ich mir damals gedacht ja schließt das Grundstudium ab und machst ein paar vertieferfächer vieleicht bekommst du ja die Kurve. War teilweise so und auch nicht. Es geht mir im Moment einfach auch darum ich bin nun wieder ein Jahr länger dabei, dass heißt ein jahr ohne freies Wochenende und wenig bis gar kein Urlaub.
Dann wollte ich mal ein Praktikum machen aber mit meinen Studiumswerdegang wird das sehr schwer. Oder ich sags mal so, Bauingenierubüros gibt es zwar aber fast nur konstruktive Bereich, ich habe aber aus Interesse eine Bauwirtschaftliche Vertiefung gewählt(war noch das Beste, der Rest ist so langweilig).
Und zum Arbeiten in einer Bank kann ich nur sagen: die nehmen nur die ebsten und ansonsten habe sie wenn Bauings eher outgesourct. Das ist bei fast allen großen Unternehmen so, es gibt eine kleine Bauabteilung, die nur noch koordiniert und prüft aber nicht mehr.
Kurzum ich habe die Schnauze voll und die Zeit ja die war verschwendet, aber noch länger drin sitzen und eventuell nichts gebacken zu bekommen ich fange langsam an nichts mehr für das Studium wie früher zu tun. Also ich mache zwar noch was aber ich bin sehr langsam und unkonzentriert geworden und auch extrem zum Couchpotato mutiert.
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