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interkulturelle Kompetenzen
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Kiky
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Anmeldungsdatum: 29.03.2007
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 20 Jan 2015 - 09:28:24    Titel: interkulturelle Kompetenzen

Hallo zusammen,
ich möchte meine Bachelor Arbeit zu dem Thema interkulturelle Kompetenzen schreiben. Ich arbeite in einem Konzern mit vielen Schwesterwerken wo es oft Schwierigkeiten im Miteinander gibt. Daher wollte ich die Abteilung mit der gleichen in den Schwesterwerken vergleichen (bzw. nur max. 4 davon) Darauf möchte ich dann Maßnahmen ableiten die unternommen werden können um die Kommunikation zu verbessern und ein besseres Arbeitsergebnis zu erzielen.
Klingt da soweit erstmal vernünftig?
Meine Sorge dabei ist jedoch - die Literatur. Finde ich da genug? Hat ja jemand Erfahrungen oder Empfehlungen?

Grüße
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 5742
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 20 Jan 2015 - 10:54:46    Titel:

Ich würde interkulturelle Unterschiede lediglich an einer Abteilung beispielhaft auseinandernehmen. Alles andere würde zu umfangreich werden.

Zu dem Thema gibt es mehr als genug Literatur, allerdings wirst du gucken müssen, wo. Vieles davon könntest Du auch in englischer Sprache haben. Da sehe ich kein Problem.

Davon abgesehen musst Du aber auch auf zwei andere Bereiche achten bei der Arbeit, denn nicht alle Schwierigkeiten zwischen ähnlichen Abteilungen unterschiedlicher Länder sind tatsächlich klassisch interkulturelle verursacht - also aufgrund der unterschiedlichen Kultur zweier Volksgemeinschaften/ Länder. Nicht wenige hängen auch schlicht an unglücklich zu kombinierenden Prozessen (Organisation) und andere wiederum mehr an der Kultur des Unternehmens, evtl. des einmal hinzugekauften, als in der Kultur des Landes. Denn U-Kultur und Landeskultur bedingen sich einander, müssen aber nicht identisch sein.

Diese beiden Aspekte (Organisation und Unternehmenskultur) solltest Du in der Arbeit nicht unberücksichtigt lassen für evtl. Lösungsansätze.
Kiky
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Anmeldungsdatum: 29.03.2007
Beiträge: 6

BeitragVerfasst am: 20 Jan 2015 - 11:59:29    Titel:

Das wäre natürlich auch ein mögliches Ergebnis. Wenn es nicht an den unterschiedlichen Kulturen liegt, liegt es halt an der ORganisation. Das stimmt, sollte man bedenken! Danke.

Wir haben innerhalb des Konzerns, eine Activity, die würde ich dazu auseinander nehmen. Es ist quasi eine große Abteilung, nur auf globaler Ebene.

Ob Literatur in Englisch oder Deutsch wäre mir egal.. Gibt es da besondere Autoren, außer Hofstede und Trompenaars mit den Kulturdimensionen?
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 5742
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 20 Jan 2015 - 12:56:57    Titel:

Kiky hat folgendes geschrieben:
Das wäre natürlich auch ein mögliches Ergebnis. Wenn es nicht an den unterschiedlichen Kulturen liegt, liegt es halt an der ORganisation. Das stimmt, sollte man bedenken! Danke.

So einfach wird es nicht werden, denn meist sind auch Organisationsfragen durchaus kulturell geprägt (bspw. stärkere oder flachere Hierarchiestrukturen, mehr oder weniger Kontrolle usw.). Die Antwort wird letztlich eine Mischung aus allen drei Aspekten sein und bei Lösungsansätzen, müssen auch wieder alle drei berücksichtigt werden. Manchmal kann man aber mit organisatorischen Kniffen der Landeskultur ein Schnippchen schlagen, manchmal wird einfach eine "Leit"-Unternehmenskultur genutzt oder evtl. muss man auch die globale Unternehmenskultur hinterfragen. Da hat man dann wieder das Spiel aus sichtbaren und unsichtbaren kulturellen Aspekten.
Dann fängt man schnell auch an darüber nachzudenken, was sog. Quick-Wins sein könnten, also schnell umsetzbare Verbesserungen und andere, eher langfristig orientierte. Alles das, was auf die Veränderung von Kultur
zielt, ist immer schwer und eher langwierig. Landeskulturelle Dinge wirst Du von außen bspw. faktisch gar nicht verändern können - dass geht wieder nur innerhalb des Unternehmens usw.

Zitat:
Ob Literatur in Englisch oder Deutsch wäre mir egal.. Gibt es da besondere Autoren, außer Hofstede und Trompenaars mit den Kulturdimensionen?

Das ist sicherlich ein grundlegender Anfang aber bei weitem nicht ausreichend, vor allem, wenn Du speziell Sachen für ein Land bzw. zwei Ländern im Vergleich, suchen musst. Denk auch daran, dass bspw. Lit. zu Unternehmenskultur oder internationaler Organisation, aber auch zu internationalem Management und Strategie (structur follows strategy follows culture) hier wichtig sein müssen.

Ich empfehle für die Suche dabei immer den Online-Katalog der Zentralbib für WiWi in Kiel. Subito-doc kann dann helfen diese zu bekommen. Aber auch über Google Scholar ist viel zu finden...usw. Jetzt fängt wissenschaftliches Arbeiten an....
tokyob
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Anmeldungsdatum: 19.06.2006
Beiträge: 3096
Wohnort: Tokyo, Japan

BeitragVerfasst am: 21 Jan 2015 - 00:29:37    Titel: Re: interkulturelle Kompetenzen

Hallo, hier in Japan ist das 'Standardszenario' bei diesen interkulturellen Themen meist : 'auslaendischer Chef <=> japanische Mitarbeiter'.

Was Du bei dem Vergleich von 4 Schwesterabteilungen herausfinden willst, ist mir unklar. Du kannst Dich natuerlich auf formale Dinge stuerzen, wie Arbeitszeiten oder Mitarbeiterqualifikation.

Aber die 'interkulturelle Kompetenz' laeuft doch nur ueber direkte Kontakte. Ich kann mir nicht vorstellen, dass ein Mitarbeiter aus Dtl regelmaessig mit denen aus China oder Brasilien kommuniziert. Das laeuft dann sicher eher ueber die entsprechenden Chefs. Und dann ist die Frage, ob solche 'Spannungen' eher aus wirklich 'interkulturellen' oder aus anderen Gruenden, z.B. mangelnde Kompetenz, Kooperation, .. herruehren. Die letzte Frage waere wiederum interessant.
Madum
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Anmeldungsdatum: 04.05.2012
Beiträge: 24

BeitragVerfasst am: 21 Jan 2015 - 13:10:45    Titel:

Bei Interkulturellen Kompetenzen fälllt mir immer gern Edward Hall als zusätzlicher Autor ein. Hofstede finde ich schon immer sehr abgegriffen
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