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Eine Klausur, zwei Teile - Vorgabe beide Teile zu bestehen
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JackBauer24
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Anmeldungsdatum: 06.03.2015
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 06 März 2015 - 18:09:28    Titel: Eine Klausur, zwei Teile - Vorgabe beide Teile zu bestehen

Hallo zusammen,

vielleicht erst mal kurz zu mir da ich mich neu hier angemeldet habe. Ich bin 23 Jahre alt und studiere nun im 7. Semester Wirtschaftsinformatik an der Universität zu Köln.

Eigentlich würde ich nun kurz vor meinem Abschluss stehen, da ich bereits 154 von 180 Leistungspunkten erreicht habe, wenn da nicht eine Informatik Klausur wäre, die sowohl in einen "theoretischen" als auch einen "praktischen" Teil getrennt wäre die auch getrennt voneinander bestanden werden müssen.

Die Klausur insgesamt gab 100 Punkte, 80 für den theoretischen Teil, 20 für den praktischen Teil, bedeutet also, dass man in dem einen min. 40 erzielen musste um zu bestehen und in dem anderen min. 10.

Nun bin ich was die Softwareentwicklung angeht ziemlich fit, arbeite auch schon seit über 3 Jahren in der Softwareentwicklung und habe diverse Klausuren in der es nur um die Programmierung geht sehr gut bestanden.
Aufgrund von Zeitdruck und Nervosität kam es aber dazu, dass ich in dem zweiten Teil der Klausur nur 7 Punkte erreicht habe, in dem anderen allerdings 65 Punkte.
Additiv gesehen hätte ich also deutlich mehr als die Hälfte der Punktzahl erreicht, bin aber wegen dieser 7 Punkte nun trotzdem durchgefallen.

Normalerweise würde ich einfach hingehen und die Klausur nochmal schreiben, allerdings ist mein Maluspunkte Konto aufgrund dieser Klausur so groß angewachsen, dass jeder weitere Fehlversuch eine Zwangsexmatrikulation zur Folge hätte, was ich unbedingt vermeiden möchte, da dieses Studienfach genau das richtige für mich ist.

Die Frage die ich mir gerade stelle ist, ob dieses Vorgehen an sich üblich ist, oder ob ich mich hier vielleicht an den Prüfungsausschuss wenden könnte? Die einzige andere Alternative wäre eine freiwillige Exmatrikulation und woanders weiter studieren, was natürlich eher die Notlösung wäre.

Hat hier jemand von euch Erfahrung auf dem Gebiet? Ansonsten werde ich das Ergebnis wohl einfach hinnehmen müssen.

Viele Grüße


PS. War mir nicht sicher ob dieses Thema in ein Informatik Unterforum gehört, da es ggf. eine allgemeine Relevanz haben kann, wenn andere Klausuren auch getrennte Bereiche haben.
JetLeechan
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Anmeldungsdatum: 10.10.2007
Beiträge: 290

BeitragVerfasst am: 06 März 2015 - 21:48:19    Titel:

Das einzige, was man Dir guten Gewissens raten kann, ist die Klausur mit der notwendigen Vorbereitung nochmal zu schrieben. Ich sehe eigentlich auch kein großes Problem: Du bist ja nicht großartig durchgefallen (3 Punkte haben gefehlt), Du weißt, wie du taktisch vorgehen musst (mehr Zeit für den zweiten Teil aufwenden das nächste Mal) und Du hast einen komfortablen Punktestand im ersten Teil erreicht (25 Punkte über der Bestehens-grenze).

Ergo: Wenn es Dir nur ums bestehen geht, schreibst Du die Klausur einfach nochmal und bereitest Dich gezielt auf den zweiten Teil vor, für den ersten braucht Du ja im Prinzip nicht mehr zu lernen. Falls möglich, bearbeitest Du den zweiten Teil zuerst, weil Du ja selbst bei geringerer Leistung und weniger Zeit den ersten irgendwie schon bestehen solltest.

Freiwillige Exmatrikulation und woanders ein neues Studium anfangen, wo Dir auch niemand garantieren kann, dass es Dir dort besser ergehen wird bzw. wo Du Dich nochmal neu einarbeiten musst, halte ich für keine gute Idee (auch aus eigener Erfahrung). Zumal, wenn Du schreibst, dass Dir Dein derzeitiges Studium so gut liegt. Du hast einfach Angst, das ist verständlich, aber ich glaube, Du wirst das schon beim nächsten Versuch schaffen, wenn Du Dich einfach ein wenig besser vorbereitest, dann wird auch der Zweifel weggehen.
JackBauer24
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Anmeldungsdatum: 06.03.2015
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 08 März 2015 - 01:43:35    Titel:

Vielen Dank schon mal für deine Antwort.

Ich überlege tatsächlich schon die ganze Zeit, ob ich den "Ritt auf der Rasierklinge" wagen sollte, denn angenommen es kommen nun deutlich schwerere Inhalte dran, könnte aus dem komfortablen Punktebereich auch ganz schnell ein deutlich knapperer Punktestand bei raus kommen.

Was mich von der einem neuen Versuch und einer drohenden Zwangsexmatrikulation evtl. überzeugen könnte, dass es andere Universitäten gibt, bei denen beispielsweise 180 Maluspunkte zugelassen sind, und ich dort dann trotzdem angenommen werden könnte.

Oder eine Universität, bei der man pro Prüfung 3 Versuche hat, denn ich bin bisher ebenfalls nirgendwo mehr als einmal durchgefallen.

Ich glaube allerdings, dass diese spezielle Frage eher in ein anderes Unterforum gehört.
rotH
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Anmeldungsdatum: 07.02.2014
Beiträge: 884

BeitragVerfasst am: 08 März 2015 - 16:25:21    Titel:

Nun, den Ritt auf der Rasierklinge trittst du mit einem Hochschulwechsel erst Recht an. Du kennst dort niemanden und es ist nicht leicht in einem hohen Semester einzusteigen und auf Anhieb in eine (über längere Zeit gewachsene) Lerngruppe reinzukommen.
Dann musst du die Vorlesung noch mindestens einmal hören, denn der Prof. der anderen Hochschule kann vollkommen andere Schwerpunkte setzen. Weiterhin hast du keine Ahnung, worauf der neue Professor wert legt oder wie er seine Klausuren üblicherweise gestaltet.

Das ist viel, viel gefährlicher, als in deiner vertrauten Umgebung mit bekannten Gesichtern und einem Professor, dessen Schwerpunkte und Anforderungen du kennst, noch einen (letzten) Versuch zu wagen.

Denn deine Fehlversuche nimmst du bei einem Hochschulwechsel mit. Daraus entstehen dir in der Regel keine Vorteile wie zusätzliche Versuche usw.
tokyob
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Anmeldungsdatum: 19.06.2006
Beiträge: 3103
Wohnort: Tokyo, Japan

BeitragVerfasst am: 09 März 2015 - 00:53:54    Titel:

Gibt es eine Nachklausur ? Eventuell nur fuer den nicht-bestandenen Teil ? Eine Alternative waere, mit dem Prof zu sprechen und eine andere Loesung zu finden, z.B. Kolloquium.

Auf Antrag gibt es manchmal auch einen 3.Versuch (sog. "Ministerschwanz")
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