Studium, Ausbildung und Beruf
 StudiumHome   FAQFAQ   RegelnRegeln   SuchenSuchen    RegistrierenRegistrieren   LoginLogin

Liberalismus vs. Marxismus
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13  Weiter
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Liberalismus vs. Marxismus
 
Autor Nachricht
derTom
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 02.11.2014
Beiträge: 1033

BeitragVerfasst am: 23 Jul 2015 - 11:11:24    Titel:

Zitat:
In der Ölindustrie nahm er den Charakter von direkter Sabotage an: Das Unternehmen INTEASA, ein Joint Venture der Petróleos de Venezuela und des US-amerikanischen Rüstungskonzerns SAIC, war für die Informatik und Computersteuerung der Ölförderung zuständig. Insbesondere Angestellte dieses Unternehmens konnten die Ölförderung Venezuelas weitgehend zum Erliegen bringen, indem sie die Fördereinrichtungen per Softwarebefehl herunterfuhren und anschließend das Steuerungssystem zerstörten. Die volkswirtschaftlichen Schäden, die durch Sabotage an der Ölförderung entstanden, beliefen sich auf acht bis zehn Milliarden Dollar. Das Bruttoinlandprodukt sank dadurch im Jahr 2002 um 8,9 Prozent und im Jahr 2003 um 9,4 Prozent. Es dauerte noch bis zum April 2003, bis alle wichtigen Ölfördereinrichtungen wieder in Betrieb genommen werden konnten


Das ist für dich eine normale "Minderleistung" begründet mit natürlichem Egoismus? Weiß dein Chef das auch das du, wenn du glaubst zu wenig Geld zu bekommen, seine Anlagen bzw seine IT zerstörst?


Die Erklärung ist denkbar einfach, Erziehung. Von Kleinauf wird jedem eingetrichtert das Geiz geil ist, sich jeder selbst der Nächste ist. Ergebnisse davon habe ich geschildert, Mobbing in (Grund-)Schulen weil keine Markenkleidung oder Schulsachen genutzt werden. Das verstärkt die Verlagerung von logischen sozialen Idealen zu rein geldlichen Werten.
Mein Auto, mein Haus, meine Yacht, das ist die anerkannte Form von Anerkennung die anerzogen und kultiviert wird. Die wenigsten setzen sich darüber hinweg. Niemand wird damit prahlen er habe für 40.000€ eine Schule in Afghanistan aufgebaut, mit dem 30.000€ Sportwagen und der 10.000€ Côte d'Azur Reise geht das mühelos.
Ich habe dir zugenüge aufgezeigt das die Entwicklung langsam in eine andere Richtung geht, das Soziale Projekt von Firmen gefördert werden, entsprechende Freizeiten ermöglicht werden. Darauf hin hast du mich der Lüge bezichtigt.

Du hast mal den Mensche mit einer Kuh verglichen, der biologisch korektere Verweiß wäre der Affe gewesen.
Zitat:
Affen haben in den meisten Fällen ein komplexes Sozialverhalten entwickelt, Einzelgänger sind selten.

Das gilt auch für Menschen, deshalb ist Isolation eine der härtesten Strafen in manche Ausprägungen sogar als Folter genutzt. Soziales Verhalten bedeutet aber das ich mich um mehr kümmern muss als um mich allein.
Natürlich kann ich das auf Ich-gerichtete Ziele zurückführen, nach dem Motto, eine Hand wäscht die andere. Es gibt sogar den Begriff Sozialkapital, bei der Theorie geht man davon aus das jede "gute" Tat einen Wert hat, welcher sich früher oder später auszahlt. (vgl. Bourdieu)
Auch mit der Auslegung kann ich leben, denn sie führt zu dem gleichen Handeln welches für mich das logischste ist, auch wenn es dort in gewisser Weise über Egoismus erzielt wird.
koenig_ludwig73
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11516
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 23 Jul 2015 - 14:13:41    Titel:

derTom hat folgendes geschrieben:
Zitat:
In der Ölindustrie nahm er den Charakter von direkter Sabotage an: Das Unternehmen INTEASA, ein Joint Venture der Petróleos de Venezuela und des US-amerikanischen Rüstungskonzerns SAIC, war für die Informatik und Computersteuerung der Ölförderung zuständig. Insbesondere Angestellte dieses Unternehmens konnten die Ölförderung Venezuelas weitgehend zum Erliegen bringen, indem sie die Fördereinrichtungen per Softwarebefehl herunterfuhren und anschließend das Steuerungssystem zerstörten. Die volkswirtschaftlichen Schäden, die durch Sabotage an der Ölförderung entstanden, beliefen sich auf acht bis zehn Milliarden Dollar. Das Bruttoinlandprodukt sank dadurch im Jahr 2002 um 8,9 Prozent und im Jahr 2003 um 9,4 Prozent. Es dauerte noch bis zum April 2003, bis alle wichtigen Ölfördereinrichtungen wieder in Betrieb genommen werden konnten


Das ist für dich eine normale "Minderleistung" begründet mit natürlichem Egoismus? Weiß dein Chef das auch das du, wenn du glaubst zu wenig Geld zu bekommen, seine Anlagen bzw seine IT zerstörst?


Die Erklärung ist denkbar einfach, Erziehung. Von Kleinauf wird jedem eingetrichtert das Geiz geil ist, sich jeder selbst der Nächste ist. Ergebnisse davon habe ich geschildert, Mobbing in (Grund-)Schulen weil keine Markenkleidung oder Schulsachen genutzt werden. Das verstärkt die Verlagerung von logischen sozialen Idealen zu rein geldlichen Werten.
Mein Auto, mein Haus, meine Yacht, das ist die anerkannte Form von Anerkennung die anerzogen und kultiviert wird. Die wenigsten setzen sich darüber hinweg. Niemand wird damit prahlen er habe für 40.000€ eine Schule in Afghanistan aufgebaut, mit dem 30.000€ Sportwagen und der 10.000€ Côte d'Azur Reise geht das mühelos.
Ich habe dir zugenüge aufgezeigt das die Entwicklung langsam in eine andere Richtung geht, das Soziale Projekt von Firmen gefördert werden, entsprechende Freizeiten ermöglicht werden. Darauf hin hast du mich der Lüge bezichtigt.

Du hast mal den Mensche mit einer Kuh verglichen, der biologisch korektere Verweiß wäre der Affe gewesen.
Zitat:
Affen haben in den meisten Fällen ein komplexes Sozialverhalten entwickelt, Einzelgänger sind selten.

Das gilt auch für Menschen, deshalb ist Isolation eine der härtesten Strafen in manche Ausprägungen sogar als Folter genutzt. Soziales Verhalten bedeutet aber das ich mich um mehr kümmern muss als um mich allein.
Natürlich kann ich das auf Ich-gerichtete Ziele zurückführen, nach dem Motto, eine Hand wäscht die andere. Es gibt sogar den Begriff Sozialkapital, bei der Theorie geht man davon aus das jede "gute" Tat einen Wert hat, welcher sich früher oder später auszahlt. (vgl. Bourdieu)
Auch mit der Auslegung kann ich leben, denn sie führt zu dem gleichen Handeln welches für mich das logischste ist, auch wenn es dort in gewisser Weise über Egoismus erzielt wird.


naja ein Einzelereignis, wenn auch mit besonderer Größenordnung reicht trotzdem nicht um die immer leerer werdenden Regale und die galoppierende Inflation und ein immer größer werdendes Defizit zu erklären. Noch dazu dieses Einzelereignis entsprechend weit zurückliegt.

Ja Affen gehen natürlich auch. Du hast ja auch schon den richtigen Ansatz genannt, ein soziales Wesen, so lange wie man sich selbst direkt oder indirekt etwas davon verspricht. Ein leistungsunabhängiger Lohn und en nicht kostendeckender Festpreis motiviert nicht mal zum Erhalt des Status null. Allerdings hast Du in jeder Affengruppe auch immer ein Alphamännchen und ein Alphaweibchen anders als bei Kühen, die quasi per Schwarmintelligenz (Basisdemokratisch) zum Wasserloch trotten oder sich eine neue Weide suchen.

Ich kann ja auch mal wieder mit der DDR kommen, da gab es selbst, wenn man die Inhalte der Westpakete wegläßt und wir von frühester Kindheit an zum Kollektivdenken erzogen wurden dieses wer hat mehr oder weniger auf dem Schulhof auch. Du konzentrierst Dich dabei auch nur auf die materiellen Dinge, was ist mit den Dingen, die daneben eine Rolle spielen? Wer hat die meisten Freunde, wer sieht am besten aus, wer kann am höchsten Springen. Alles Punkte, wo der Mensch, auch analog zu den Affen, sich in der Primär und Sekundärgruppe zwar wohlfühlen mag, da er ja auch davon profitiert aber wie gesagt, das stärkste Männchen wird trotzdem zum Alphamännchen und sein Lieblingsweibchen zum Alphaweibchen, das schlägt sogar auf deren Kinder durch, die von vornherein eine höhere Position in der Gruppenhierarchie einnehmen. Sofern sich zwei Affengruppen begegnen ist es aber auch schon vorbei mit der Solidarität. Was gegen Deine Theorie spricht, wären der Marxismus global, würden sich alle schon sozial vernünftig verhalten.
derTom
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 02.11.2014
Beiträge: 1033

BeitragVerfasst am: 23 Jul 2015 - 14:51:05    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:

naja ein Einzelereignis, wenn auch mit besonderer Größenordnung reicht trotzdem nicht um die immer leerer werdenden Regale und die galoppierende Inflation und ein immer größer werdendes Defizit zu erklären. Noch dazu dieses Einzelereignis entsprechend weit zurückliegt.

2002 liegt weit zurück? Aber die DDR ist immernoch ein gern genommenes Beispiel?
Davon ab ging es um deine Behauptung das sei normales bzw. angeboenes Verhalten:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Feste Preise findet er zwar noch irgendwie ok, solange bis sie auf anderen Wegen zur Unterversorgung führen, da komme ich noch mal drauf zurück aber feste Löhne, am besten noch reduziert führt zur bewussten Minderleistung, die hier als Sabotage beschrieben ist. Ich führe das auf den dem Menschen angeborenen Egoismus zurück[...]

Noch dazu ist es nur ein Beispiel für die Lage, nicht das einzigste, aber wohl das dramatischste.

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Ich kann ja auch mal wieder mit der DDR kommen, da gab es selbst, wenn man die Inhalte der Westpakete wegläßt und wir von frühester Kindheit an zum Kollektivdenken erzogen wurden dieses wer hat mehr oder weniger auf dem Schulhof auch.

Ob du irgendwann den Unterschied zwischen Diktatur und Marxismus erkennst? Wie hat man euch den zum Kollektivdenken erzogen, während die Partei sich voll gesaugt hat? Mit guten Vorbildern? Mit der Überzeugung der gezwungenen Eltern?

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Wer hat die meisten Freunde, wer sieht am besten aus, wer kann am höchsten Springen.

Wonach wird den entschieden wer Freund ist und wer nicht? Wir lassen sowas wie Glauben und Herkunft mal raus. Aussehen kannst du wie aus dem Fleischwolf gekrochen, sollange du die gerade angesagte Markenausstattung hast. Keine Ahnung was in der DDR da so das gängige Symbol war, vom Klischee her würd ich ja Bananen sagen, relistisch tippe ich auf Westartikel.

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Sofern sich zwei Affengruppen begegnen ist es aber auch schon vorbei mit der Solidarität. Was gegen Deine Theorie spricht, wären der Marxismus global, würden sich alle schon sozial vernünftig verhalten.

Wir tragen auch Kleidung, daher endet die Analogie schon weit eher. Nach deiner Logik wäre allerdings das tragen von Kleindung schon der Nachweiß das wir nicht vom Affen abstammen...
Der Mensch ist doch kein Affe mehr dessen Horizont sich auf sein Revier bezieht, sonst müssten wir ja der braunen Suppe nachschwimmen und jedem Einwanderer eins überbraten.
Ich darf doch vom Menschen ein ausgeprägtere Sozialverhalten erwarten als von seinem genetischen Vorfahren. Wenn schon ein Tier zu sozialem Verhalten Fähig ist, wieso sollte dann der Mensch, die Krone der Schöpfung ein so einem primitiven Verhalten scheitern?

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:

derTom hat folgendes geschrieben:

Wenn eine Entwicklung echten Fortschritt verspricht, dann wird der Plan angepasst und im nächsten Jahr hat wieder jeder was er braucht. Diese 5 Jahrespläne oder gar noch längere Prognosen sind seit jeher für mich nicht nachvollziehbar gewesen. Kürzere Intervalle z.B. 1 Jahr sorgen für die notwendige Reaktionsmöglichkeit.


Wer entscheidet denn was echter und was unechter Fortschritt ist? Warum darf ich das nicht selbst? Und warum sollte unechter Fortschritt schädlich sein?


Die Gemeinschaft entscheidet zum Wohl der Gemeinschaft. Und natürlich darfst du entscheiden, wenn du die Mehrheit überzeugen kannst. Es wäre auch denkbar das alle deine Meinung teilen und so geplant wird das alle 6 Monate jeder sein neues Gerät bekommt. Ich hoffe zwar nicht, aber denkbar ist es.

Warum unechter Fortschritt schädlich ist?
Bleiben wir beim Handy, Model Alt hat alle funktionen die derzeit so Standard sind.
Model Neu hat dieselben Funktionen, aber gigantische 0,1% mehr Speicher, Geschwindigkeit.
Der Rohstoffverbrauch inclusive Energie ist bei beiden identisch.
Lohnt es sich 7238 Millionen von Model Neu herzustellen und damit die Alten zu verschrotten? Nein, aber es schadet massiv der Umwelt. Aber ok, als sinnlose ABM taugt es, die Rohstoffe müssen beschafft und weiter verarbeitet werden, die notwendige Energie "gewonnen", der Müll entsorgt werden. Jede Menge verpulvertes Potenzial für 0,1% mehr Leistung die kein Mensch zwingend braucht. Und das alle 6 bis 9 Monate wieder oder wie ist so der aktuelle "Neuheiteninterval"?
Niemand hätte es gemerkt wenn diese "Mehrleistung", die kaum eine ist, 6 Monate oder 1 Jahr später erhalten worden wäre.

In einer freien Marktwirtschaft ist so eine Verschwendung notwendig um den Gewinn aufrecht zu erhalten, in einer marxistisch Regulierten ist der Mehrheit klar das die Nachteile die Vorteile überwiegen oder besser, zumindest ist die Möglichkeit gegeben das darüber nachgedacht wird, weil keine Notwendigkeit besteht den Markt ständig mit Pseudoinovationen zu überfluten.

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Warum? Nur weil dann der Vergleich fehlt? Der zweitschnellste Läufer wird ja nicht schneller, nur weil ich die Zeit des schnellsten Läufers nicht messe.

Ich habe bestimmt schon 100x gesagt, Marxismus hat nicht den Anspruch schneller, größer oder stärker zu sein.
Welche schnellen Faktoren bleiben den noch über? Und wodurch werden sie ausgelöst?
Landflucht und Demographie hast du genannt. Landflucht ist üblicherweise in den Lebensbedingungen Begründet, das fällt weg im marxistichen System. Demographie meines Wissens kein schneller Faktor.
Und zu den Trends habe ich ja schon was geschrieben.
koenig_ludwig73
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11516
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 24 Jul 2015 - 08:55:22    Titel:

derTom hat folgendes geschrieben:
Die Gemeinschaft entscheidet zum Wohl der Gemeinschaft. Und natürlich darfst du entscheiden, wenn du die Mehrheit überzeugen kannst. Es wäre auch denkbar das alle deine Meinung teilen und so geplant wird das alle 6 Monate jeder sein neues Gerät bekommt. Ich hoffe zwar nicht, aber denkbar ist es.


Im Kapitalismus entscheidet die Gemeinschaft täglich beim Einkaufen was sie für notwendig zum Wohlergehen erachtet. Das ist viel schneller und unkomplizierter als jedes Jahr für das folgende Jahr eine Einkaufsliste anzufertigen und zur Abstimmung zu stellen, ob dies allen anderen 8 mrd Erdenbürgen auch gefällt. Denn ich weiß echt heute noch nicht, ob ich nächstes Jahr eine neue Waschmaschine brauche oder nicht, oder ob ich in geistiger Umnachtung nächstes Jahr am 23 März, beschließe Veganer zu werden. Ich kann mich ja meistens nicht mal heute früh entscheiden was ich heute abend gern essen möchte. Viele Frauen können dies nicht mal, wenn sie schon im Restaurant mit der Karte in der Hand sitzen. Und ganz ehrlich, dies der Gemeinschaft zu überlassen, was diese für richtig empfindet wäre schon krass, so wie ich das sehe, würde die chinesische Essensauswahl jedes Jahr gewinnen, ich möchte aber keine Seepferdchen essen!
derTom
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 02.11.2014
Beiträge: 1033

BeitragVerfasst am: 24 Jul 2015 - 09:28:31    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:

Denn ich weiß echt heute noch nicht, ob ich nächstes Jahr eine neue Waschmaschine brauche oder nicht, oder ob ich in geistiger Umnachtung nächstes Jahr am 23 März, beschließe Veganer zu werden.

Du denkst zu klein, Ausfälle wie deine kapute Waschmaschine werden natürlich eingeplant und einen Ersatz bekommst du zeitnah aus bestehenden Reserven die genau für den Zweck gebildet werden. Auch in der freien Marktwirtschaft werden solche Teile nicht erst gebaut wenn du sie bestellst.
Und wenn du Veganer werden willst ist das auch kein Problem, die Lebensmittelversorgung wird nicht in der Form geplant das man sagt du darfst Montag 1 Schnitzel mit Salat und Kartoffeln. Klar wenn plötzlich 50% der Menschen entscheiden ich esse nur noch Grünzeug wirds dünn, aber auch das wäre in der freien Marktwirtschaft ein Problem.

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Im Kapitalismus entscheidet die Gemeinschaft täglich beim Einkaufen was sie für notwendig zum Wohlergehen erachtet. Das ist viel schneller und unkomplizierter als jedes Jahr für das folgende Jahr eine Einkaufsliste anzufertigen und zur Abstimmung zu stellen, ob dies allen anderen 8 mrd Erdenbürgen auch gefällt.

Der erste Satz ist schon falsch, ich glaube nicht das die hungernde Bevölkerung Afrikas sich beim Einkaufen für Hunger entschieden hat. Im Kapitalismus entscheidet nur der Teil der Bevölkerung der Geld hat, wer wenig oder gar keins hat der bekommt auch nichts oder im Besten Falle die Reste.
Der kranke Witz ist das gerade beim Beispiel Lebensmittel, im weltweiten Mittel überhaupt kein Mangel besteht, aber man Überproduktionen in Europa und Nordamerika lieber zur Preiserhaltung vernichtet. Sowas ist absurd und entbehrt jeglicher menschlichkeit und Vernunft nur zur Sicherung seiner Gewinnmarge 24.000 Menschen pro Tag sterben zulassen.
Dazu kommen dann noch die Mengen die wir wegschmeißen weil unser Kaufverhalten schlicht scheiße ist und dabei nehme ich auch mich nicht aus, obwohl ich mich bemühe.

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Viele Frauen können dies nicht mal, wenn sie schon im Restaurant mit der Karte in der Hand sitzen. Und ganz ehrlich, dies der Gemeinschaft zu überlassen, was diese für richtig empfindet wäre schon krass, so wie ich das sehe, würde die chinesische Essensauswahl jedes Jahr gewinnen, ich möchte aber keine Seepferdchen essen!


Vorurteile und geistige Begrenztheit, mehr hast du als Argumente nicht zu bieten?
So Blöd die Plannung nicht an regionale Angebote und Wünsche anzupassen, was schon allein aus Effizienzgründen geboten ist, und in Bayern asiatische Spezialitäten, die selbst dort eher selten sind auf den Plan zu setzen ist, glaube ich, außer dir keiner.
Es tut mir leid das ich da gerade die sachliche Ebene verlasse, aber bei dem Schwachsinn hat man ja kaum eine Wahl.

derTom hat folgendes geschrieben:
koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:

naja ein Einzelereignis, wenn auch mit besonderer Größenordnung reicht trotzdem nicht um die immer leerer werdenden Regale und die galoppierende Inflation und ein immer größer werdendes Defizit zu erklären. Noch dazu dieses Einzelereignis entsprechend weit zurückliegt.

2002 liegt weit zurück? Aber die DDR ist immernoch ein gern genommenes Beispiel?

Wiedermal kein Kommentar? Ich wüsste gern warum 2002 zu weit zurück liegt aber die DDR noch so eine Relevanz hat.
Das Spiel hast du an anderer Stelle schonmal gespielt, da war Panama 1989 zu lange her und die DDR nicht, jetzt wirds noch offensichtlicher. Ich dachte das würdest du mal Begründen.
koenig_ludwig73
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11516
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 24 Feb 2017 - 15:15:31    Titel:

https://www.welt.de/geschichte/article162318990/Kommunisten-wollen-das-dumme-Volk-zum-Glueck-zwingen.html

>>Im Namen keiner Ideologie wurden mehr Menschen umgebracht, keine Weltanschauung hat mehr Leben verbogen: Der Kommunismus, ganz korrekt ausgedrückt der Marxismus-Leninismus besonders in seiner stalinistischen und seiner maoistischen Spielart, war verheerender als Hitlers Rassenhass und seine Wahnidee vom „Lebensraum im Osten“. Und das, obwohl der Nationalsozialismus mehr als 50 Millionen Opfer forderte und Europa in Schutt und Asche legte. Trotzdem lebt überall in der Welt der vermeintliche „Traum vom Kommunismus“ fort.<<

>>Die Welt: Bislang hat jeder Versuch, eine kommunistische Gesellschaft zu errichten, in eine Diktatur geführt. Woher rührt trotzdem die Faszination für diese Weltanschauung?

Anna Kaminsky: Das ist in der Tat verwunderlich, denn in der Praxis haben alle Experimente kommunistischer Herrschaft dazu geführt, dass früher oder später diktatorische Regime errichtet und die Macht mit Repression und Terror behauptet wurde. Aber nehmen wir das Beispiel DDR: Dort konnte man ganz unterschiedliche Typen von Kommunisten kennenlernen: Das reichte von den 150-Prozentigen, die jeden Zweifel und jede Kritik mit autoritärer Härte maßregelten, bis hin zu jugendlichen Enthusiasten, die vom Sozialismus unter Kubas Palmen träumten und sich so über die Verhältnisse in der DDR hinwegtrösteten. Aber alle einte die Vorstellung, dass das dumme Volk zum Glück gezwungen werden muss.

Die Welt: Muss ein intelligenter Mensch nicht eigentlich zwangsläufig Antikommunist oder vielleicht genauer: Antitotalitarist sein?

Kaminsky: Intelligenz geht nicht zwangsläufig mit demokratischen Überzeugungen einher. Während der „Antifaschist“ weithin positiv konnotiert ist, stößt der „Antikommunist“ auf Skepsis. Aber für einen Demokraten sollte es selbstverständlich sein, faschistische und kommunistische Bauernfänger gleichermaßen abzulehnen. Statt neue Begriffe zu prägen, sollten wir lieber daran arbeiten, dass der Begriff Demokrat mit einer Ablehnung aller totalitären Ideologien gleichgesetzt wird – egal ob religiös motiviert, von rechts oder von links.<<


Hallo Tom, versuche mal statt Frau Kaminsky zu antworten...
koenig_ludwig73
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11516
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 24 Feb 2017 - 15:48:19    Titel:

derTom hat folgendes geschrieben:
koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:

Denn ich weiß echt heute noch nicht, ob ich nächstes Jahr eine neue Waschmaschine brauche oder nicht, oder ob ich in geistiger Umnachtung nächstes Jahr am 23 März, beschließe Veganer zu werden.

Du denkst zu klein, Ausfälle wie deine kapute Waschmaschine werden natürlich eingeplant und einen Ersatz bekommst du zeitnah aus bestehenden Reserven die genau für den Zweck gebildet werden. Auch in der freien Marktwirtschaft werden solche Teile nicht erst gebaut wenn du sie bestellst.
Und wenn du Veganer werden willst ist das auch kein Problem, die Lebensmittelversorgung wird nicht in der Form geplant das man sagt du darfst Montag 1 Schnitzel mit Salat und Kartoffeln. Klar wenn plötzlich 50% der Menschen entscheiden ich esse nur noch Grünzeug wirds dünn, aber auch das wäre in der freien Marktwirtschaft ein Problem.


Richtig, aber in der Marktwirtschaft wird direkt reguliert über Nachfrage/Angebot/Preis. In der zentralistischen Staatswirtschaft sind Angebot und Preis fixe Größen. Wenn sich neben mir noch besonders viele für vegane Kost entscheiden würde, würde im ersten Effekt die Salatgurke so deutlich im Preis steigen, dass ich mir meine Ernährungsumstellung überlegen würde oder ich würde auf Produkte ausweichen bei denen grade ein Überschuss herrscht. Alles in sehr kurzer Reaktionszeit, deutlich kürzer, als z.B. ein 5 Jahresplan. Zum Thema kaputte Waschmaschine, meine hält jetzt schon das 23. Jahr. Ich rechne jedes Jahr mit dem Ausfall. Ein zentralstaatlicher Waschmaschinenplaner würde auch damit rechnen und mir jedes Jahr ein Ersatzgerät vorhalten. Soweit zum Ersatz bei Ausfall und in Verbindung mit dem vorherigen also Ressourcen und Scheininnovation, würde eine zentrale Ausfallbevorratung deutlich mehr verbrauchen, als mein Warten auf den Ausfall. Wäre ich jedoch ein Wäschewaschtechnikfetischist, würde ich ja nicht auf den Ausfall, sondern auf die nächste Gerätegeneration warten, weil die neue Waschmaschine 8.0 mit dem Handy und dem Kühlschrank kommunizieren kann. Eine überhöhte Nachfrage wird über den Preis geregelt, so dass ich meine Entscheidung verschieben kann/muss.
derTom
Senior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Senior Member


Anmeldungsdatum: 02.11.2014
Beiträge: 1033

BeitragVerfasst am: 05 März 2017 - 14:23:41    Titel:

Zitat:
Hallo Tom, versuche mal statt Frau Kaminsky zu antworten...

Gerne, nachdem du auch mal geantwortet hast. Aber ich bezweifle das da nach 1,5 Jahren noch was kommt außer der Vergleich mit Frauenklischees im Restaurant oder der aktuellen DDR im Vergleich zu veralteten Beispielen von 2002.


Gut das ich Argumente habe, also antworte ich dann doch mal:

Zitat:
Muss ein intelligenter Mensch nicht eigentlich zwangsläufig Antikommunist oder vielleicht genauer: Antitotalitarist sein?


Die Frage an sich ist schon eine Beleidigung für intelligente Menschen, als wäre Kommunismus und Totalitarismus das gleiche.
Es fehlt, wie schon dutzende Male ausgeführt, der Zusammenhang zwischen dem was in der Realität gemacht wurde und der Idee.
Lustig das du hier genauso gegen Marxismus argumentierst wie Icke und Julius gegen den Islam. Marxismus = das Ideal, realer historischer Kommunismus = pervertierte Auslebung parallel dazu: Koran/Bibel etc. = Ideal, Islamismus/Inquisition etc. = pervertierte Auslebung.
Aber so wie die Beiden netten Herren das eine nicht verstehen wirst du auch hier den Unterschied nicht verstehen wollen, so mein Eindruck.

Zur Frage, bezogen auf das Ideal des Marxismus als Klassenlose Gesellschaft:
Ich kann nicht erkennen wie ein intelligenter Mensch Antimarxist sein kann, wie es einem intelligenten Menschen in den Sinn kommen kann das es logisch ist andere Menschen auszubeuten und sogar verhungern zulassen nur um seinen sein Konto mit Nullen zu füllen.
Ich erkenne nicht welchen Vorteil es hat wenn für mein Wohlbefinden andere Menschen Leiden.
Ich kann nicht erkennen welchen Vorteil es hat wenn ich anstelle von Basisdemokratischen Abstimmungen ein Staatsoberhaupt wie Putin, Erdogan, Trump, Orban usw habe.
Ich kann nicht erkennen welchen Vorteil ich habe Lebensmittel zu vernichten wo andere verhungern.
Ich kann nicht erkennen welchen Sinn es hat das Manager Milliarden kassieren und das gemanagete Unternehmen an den Abgrund geführt haben.
Ich kann nicht erkennen warum Arbeit A mehr wert sein soll als Arbeit B.
Ich erkenne nicht den Vorteil darin das Kinder aus Land A keine Schule besuchen können nur damit Kinder aus Land B sich morgens auf dem Schulhof mit dem T-Shirt von Firma X aufgeilen können.
Das sind nur ein paar einfach offensichtliche Punkte die für mich nicht logisch sind und mMn einen intelligenten Menschen ins Grübeln bringen müssten.

Zitat:
Bislang hat jeder Versuch, eine kommunistische Gesellschaft zu errichten, in eine Diktatur geführt. Woher rührt trotzdem die Faszination für diese Weltanschauung?


Sie ist, wenn man vom angestrebten Ideal ausgeht und nicht von der pervertierten Umsetzung, absolut logisch, für jeden, rational verständlich und für alle gleichermaßen Fair.
Aber, und auch das habe ich dutzendfach gesagt, das setzt einen Wandel im Denken und in den Werten voraus. Eine Umsetzung kann nicht wie Lenin es versuchte mit einer "Erziehungsdiktatur" beginnen. Man müsste den Kindern in Familie und Schule vermitteln das Wir besser ist wie Ich. Das 2 Kinder mit billig T-Shirts in der Schule wichtiger sind als ein Marken-Shirt für mich. Das ein Maurer eine Arbeit leistet die den gleichen Wert hat wie die eines Müllmanns oder Arztes.
Solange man Kindern von klein auf beibringt das der Wert eines Menschen als Zahl auf dem Kontoauszug steht ist dieses Ideal unerreichbar.
Aber nicht weniger faszinierend.
Nur haben wir zu viele Deppen die lieber "Make [Land deiner Wahl einfügen] great again" gröhlen als "Make the world great" zu Leben.

Zitat:
Richtig, aber in der Marktwirtschaft wird direkt reguliert über Nachfrage/Angebot/Preis.


Der war gut, ein echter Schenkelklopfer. Dann besteht also in vielen Ländern der Welt keine Nachfrage nach Lebensmitteln, die Menschen wollen dort verhungern. Und bei uns sind die Lebensmittelpreise permanent am fallen, immerhin haben wir soviel über das jährlich Tonnen vernichtet werden um den Preis stabil zu halten.

Zitat:
Wenn sich neben mir noch besonders viele für vegane Kost entscheiden würde, würde im ersten Effekt die Salatgurke so deutlich im Preis steigen, dass ich mir meine Ernährungsumstellung überlegen würde
[...]
Eine überhöhte Nachfrage wird über den Preis geregelt, so dass ich meine Entscheidung verschieben kann/muss.


Das nennst du Freiheit, wenn du nicht selber wählen kannst ob du Veganer oder nicht sein möchtest? Aber du hast ein Problem damit wenn die Gesellschaft gemeinsam etwas plant weil du dir dein Essen nicht aussuchen kannst... Merkst du noch was?
koenig_ludwig73
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11516
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 10 März 2017 - 09:57:54    Titel:

derTom hat folgendes geschrieben:

Die Frage an sich ist schon eine Beleidigung für intelligente Menschen, als wäre Kommunismus und Totalitarismus das gleiche.


ähem, Du sagst der Kommunismus funktioniert nur wenn er weltweit für alle gelten würde und sich der andersdenkende Rest dieser Mehrheit unterwirft.

Oder wie Wiki sagt:

>>Totalitarismus bezeichnet in der Politikwissenschaft eine diktatorische Form von Herrschaft, die, im Unterschied zu einer autoritären Diktatur, in alle sozialen Verhältnisse hinein zu wirken strebt, oft verbunden mit dem Anspruch, einen „neuen Menschen“ gemäß einer bestimmten Ideologie zu formen. Während eine autoritäre Diktatur den Status quo aufrechtzuerhalten sucht, fordert eine totalitäre Diktatur von den Beherrschten eine äußerst aktive Beteiligung am Staatsleben sowie dessen Weiterentwicklung in eine Richtung, die durch die jeweilige Ideologie angewiesen wird.

Typisch sind somit die dauerhafte Mobilisierung in Massenorganisationen und die Ausgrenzung bis hin zur Tötung derer, die sich den totalen Herrschaftsansprüchen tatsächlich oder möglicherweise widersetzen. Als politisches Gegenmodell zum Totalitarismus gilt der demokratisch-freiheitliche, materielle Rechtsstaat mit der durch Grundrechte, Gewaltenteilung und Verfassung gewährleisteten Freiheit der Staatsbürger. Meistens werden sowohl Nationalsozialismus als auch Stalinismus als Prototypen totalitärer Regime eingeordnet.<<

Oder sinngemäß aus Deinen Beiträgen zitiert. Kommunismus heißt alle haben das selbe Verständnis von Vernunft....Also der jetzige Mensch passt nicht zur kommunistischen Ideologie und muss sich erst verändern bevor es funktioniert und natürlich gibt es Parallelen zu den Religionen. Im Kommunismus gibt es den "Propheten" Karl Marx der ein "Buch" schrieb um das sich alles dreht, in der ausgeübten Praxis jedoch scheint die Umsetzung des Buchtextes ganz anders als im Buch beschrieben nur über Gewalt und Unterdrückung statt Liebe und Barmherzigkeit oder im Sinne des Kommunismus über "Vernunft"zu funktionieren. So müssen dann Eure Jünger analog zu den Gläubigen der Religionen, durch das irdische Jammertal des Sozialismus wandern um irgendwann im noch nie von einem Menschen gesehenen Paradies des Kommunismus anzukommen....
koenig_ludwig73
Valued Contributor
Benutzer-Profile anzeigen
Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11516
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 10 März 2017 - 10:05:46    Titel:

derTom hat folgendes geschrieben:

Das nennst du Freiheit, wenn du nicht selber wählen kannst ob du Veganer oder nicht sein möchtest? Aber du hast ein Problem damit wenn die Gesellschaft gemeinsam etwas plant weil du dir dein Essen nicht aussuchen kannst... Merkst du noch was?


Ja ich merke, dass Du denkst das die Mehrheit nicht irren könnte. Bei meiner persönlichen Entscheidung spielen auch meine persönlichen Prioritäten eine Rolle. Ich könnte auch morgen sagen das vegane Futter wäre mir wichtiger als mein Auto. Während die zentrale Planungskommission noch ausrechnet ab wann das vegane Futter zu Lasten anderer Produkte eingeführt werden könnte.

Und auch wenn Du so tust als würde Überproduktion und Mangel rein ein kapitalistisches Problem sein. Nein ist es nicht, es ist in erster Linie immer dort eins wo zentral gesteuert wird, was dezentral viel schneller umsetzbar wäre. Überproduktionen finden im Kapitalismus dort statt wo der Staat zum Beispiel über Milchquoten steuern wollte und ein Mangel immer dort wo ebenfalls staatlich eingegriffen wird, durch das Ziehen von Grenzen, durch Handelsbarrieren Machtmissbrauch oder ähnlichem. Selbst auf äußere Einflüsse, z.B. Naturkatastrophen findet die zentrale Verwaltungswirtschaft keine Antworten, dort ist man dann regelmäßig als sozialistische Gesellschaft auf schnelle Hilfe mit kapitalistischem Geld angewiesen, weil natürlich keiner alle 5 Jahre ein Erdbeben einplant.
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Foren-Übersicht -> Politik-Forum -> Liberalismus vs. Marxismus
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Gehe zu Seite Zurück  1, 2, 3, 4, 5, 6, 7, 8, 9, 10, 11, 12, 13  Weiter
Seite 12 von 13

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

Chat :: Nachrichten:: Lexikon :: Bücher :: Impressum