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Fakten zur aktuellen Flüchtlingssituation
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jo icke eben
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Anmeldungsdatum: 08.09.2010
Beiträge: 4296

BeitragVerfasst am: 28 Nov 2017 - 21:19:40    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Meine Position ist, wer eine Arbeit findet braucht keine weitergehende Bleibeperspektive mehr


...und wenn er die Arbeit wieder abbricht?
Was ist, wenn sein Asylbescheid positiv ist, er keine Arbeit findet und sein Heimatland wieder sicher ist?
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
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BeitragVerfasst am: 28 Nov 2017 - 22:02:56    Titel:

und wenn nicht? Rolling Eyes

im von mir verlinkten Artikel geht es darum, dass einem Flüchtling nicht erlaubt wird zu arbeiten, obwohl eine Firma darum bettelt und ordnerweise Anträge schreibt einen Flüchtling einstellen zu dürfen. Wie blöd muss man sein und verantwortungslos im Sinne anvertrauter Steuergelder, die man ablehnt und stattdessen in Form von Leistungen auszahlt, während der arbeitswillige Flüchtling zur Untätigkeit verdammt wird. Rede darüber, statt Deinem "Was wäre wenn..." Diese Wenns sind hier alle geregelt und warum sollte ich Dir das Funktionieren eines Arbeitsmarktes mit staatlicher Sozialversicherung erklären, wenn arbeitswilligen Flüchtlingen lieber mal nicht erlaubt wird zu arbeiten, obwohl sie es könnten und es noch blödsinniger jemanden nach Nigeria zu schicken und erneut um Erlaubnis zu fragen ob er den Arbeitsvertrag unterschreiben darf...wie blöd muss man sein? wem dient eine solche Politik?
jo icke eben
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Anmeldungsdatum: 08.09.2010
Beiträge: 4296

BeitragVerfasst am: 29 Nov 2017 - 00:19:30    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
und wenn nicht? Rolling Eyes
im von mir verlinkten Artikel geht es darum, dass einem Flüchtling nicht erlaubt wird zu arbeiten, obwohl eine Firma darum bettelt und ordnerweise Anträge schreibt einen Flüchtling einstellen zu dürfen. Wie blöd muss man sein und verantwortungslos im Sinne anvertrauter Steuergelder, die man ablehnt und stattdessen in Form von Leistungen auszahlt


Deswegen fragte ich dich ja...bisher kam noch keine Antwort.

Zitat:
Rede darüber, statt Deinem "Was wäre wenn..."


Worüber willst du reden? Ein Flüchtling mit positivem Asylbescheid und Arbeit sollte nicht abgeschoben werden können. Darüber sind wir uns doch einig. Über das "Was wäre wenn..." müssen wir allerdings reden. Bei den Flüchtlingen aus dem Libanon Anfang der 70'er Jahre dachte man auch, dass die sich schon integrieren werden und über mögliche Szenarien machte man sich keine Gedanken. Heute, 40 Jahre später, sehen wir arabische Familienclans, die tausende von Straftaten jedes Jahr begehen. Wir müssen uns fragen, "Was wäre wenn...er nach einem Tag abbricht und einen anderen Weg einschlägt"?

Zitat:
Diese Wenns sind hier alle geregelt und warum sollte ich Dir das Funktionieren eines Arbeitsmarktes mit staatlicher Sozialversicherung erklären


Also mit anderen Worten: Wenn er nach einem Tag abbricht, bleibt er ein lebenslanger Sozialfall. Ist das der richtige Weg?

Zitat:
noch blödsinniger jemanden nach Nigeria zu schicken und erneut um Erlaubnis zu fragen ob er den Arbeitsvertrag unterschreiben darf


Er muss nicht direkt nach Nigeria. Wenn der Asylbescheid negativ ist, muss er als regulärer Einwanderer anerkannt sein. Mein Vorschlag eines Punktesystems oder eben ein Einwanderungsgesetz kann diese Fälle regeln. Mit einer Arbeit dürfte er keine Probleme haben. Er kann in Deutschland bleiben und arbeiten.

Zitat:
...wie blöd muss man sein? wem dient eine solche Politik?


Blöd ist, die gleichen Fehler, die vor 40 Jahren gemacht wurden, zu wiederholen. Die Situation von Menschen, die sich nicht integrieren und eben nicht arbeiten wollen, nicht zu klären und mit "wird schon irgendwie" auszusitzen.
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
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BeitragVerfasst am: 29 Nov 2017 - 06:36:58    Titel:

Hat alles nichts mit dem Fallbeispiel und meiner Frage zu tun.
jo icke eben
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Anmeldungsdatum: 08.09.2010
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BeitragVerfasst am: 29 Nov 2017 - 13:21:37    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Hat alles nichts mit dem Fallbeispiel und meiner Frage zu tun.


Achso...dir gehts nur um den einen Nigerianer, der arbeiten will, aber nicht darf. Ja ok: Es sind zwar 1,6 Mio. Flüchtlinge gekommen, aber das ist egal. Wir konzentrieren uns auf den Nigerianer. Ja, er sollte arbeiten dürfen und nicht abgeschoben werden können. Ich könnte nun wieder fragen, was mit ihm passiert, wenn er nach einem Tag wieder abbricht...aber da bekomme ich ohnehin keine Antwort von dir.
Der Nigerianer geht arbeiten, wird dann 109 Mal hintereinander zum Angestellten des Monats gewählt, schafft 3000 neue Jobs und zahlt Milliarden an Steuern. Alle anderen Szenarien wären nur ekelhafte rassistische Hass Theorien. Weil einfach nicht sein kann, was nicht sein darf.
jo icke eben
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BeitragVerfasst am: 29 Nov 2017 - 19:47:21    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Wie oft möchtest Du Deine zurechtkonstruierten Relativierungen noch wiederholen? Und zu welchem Zweck?.


Es geht nicht um Relativierungen oder um diesen einen Nigerianer im speziellen. Es geht um die Frage, was du mit denjenigen machen möchtest, die ihre Arbeit, aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr fortsetzen wollen. Die Frage ist, ob diese dann auch in Deutschland bleiben dürfen.
koenig_ludwig73
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BeitragVerfasst am: 29 Nov 2017 - 22:24:18    Titel:

jo icke eben hat folgendes geschrieben:
koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Wie oft möchtest Du Deine zurechtkonstruierten Relativierungen noch wiederholen? Und zu welchem Zweck?.


Es geht nicht um Relativierungen oder um diesen einen Nigerianer im speziellen. Es geht um die Frage, was du mit denjenigen machen möchtest, die ihre Arbeit, aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr fortsetzen wollen. Die Frage ist, ob diese dann auch in Deutschland bleiben dürfen.


Da er vom ersten Tag seiner Tätigkeit Steuern und Sozialabgaben zahlt und der Leistungsempfang im Sozialstaat genau geregelt ist, mit einem System des Forderns und Förderns und gerade in Bayern Vollbeschäftigung herrscht, ist und bleibt Deine Frage völlig unsinnig. Mir ist nicht bekannt das Ausweisung ein Sanktionsmittel des Sozialstaates wäre, nicht mal für dauerstudierende Polen, die nur auf das BGE scharf sind.
jo icke eben
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BeitragVerfasst am: 30 Nov 2017 - 00:05:21    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
jo icke eben hat folgendes geschrieben:
koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Wie oft möchtest Du Deine zurechtkonstruierten Relativierungen noch wiederholen? Und zu welchem Zweck?.


Es geht nicht um Relativierungen oder um diesen einen Nigerianer im speziellen. Es geht um die Frage, was du mit denjenigen machen möchtest, die ihre Arbeit, aus welchen Gründen auch immer, nicht mehr fortsetzen wollen. Die Frage ist, ob diese dann auch in Deutschland bleiben dürfen.


Da er vom ersten Tag seiner Tätigkeit Steuern und Sozialabgaben zahlt und der Leistungsempfang im Sozialstaat genau geregelt ist, mit einem System des Forderns und Förderns und gerade in Bayern Vollbeschäftigung herrscht, ist und bleibt Deine Frage völlig unsinnig.


Aha, wenn er einen Tag arbeitet und somit einen Tag Steuern und Sozialabgaben zahlt, dann darf er für immer hier bleiben und Sozialleistungen beziehen?

Zitat:
Mir ist nicht bekannt das Ausweisung ein Sanktionsmittel des Sozialstaates wäre, nicht mal für geniale Polen, die viel Steuern zahlen.


Nö, es ist ein Sanktionsmittel unseres Asylsystems.
koenig_ludwig73
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BeitragVerfasst am: 30 Nov 2017 - 00:45:47    Titel:

Wie gesagt der Arbeitsmarkt in Bayern funktioniert, das System Fordern und Fördern funktioniert, die Abbrecherquote ist geringer als bei Deutschen, warum also einen solchen utopischen Sonderfall zum Thema machen?? Und vor allem warum davon ableiten Flüchtlingen erst gar nicht erlauben eine Arbeit aufzunehmen? Wie blöd kann man sein?
jo icke eben
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Anmeldungsdatum: 08.09.2010
Beiträge: 4296

BeitragVerfasst am: 30 Nov 2017 - 11:22:26    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Wie gesagt der Arbeitsmarkt in Bayern funktioniert, das System Fordern und Fördern funktioniert, die Abbrecherquote ist geringer als bei Deutschen, warum also einen solchen utopischen Sonderfall zum Thema machen?? Und vor allem warum davon ableiten Flüchtlingen erst gar nicht erlauben eine Arbeit aufzunehmen? Wie blöd kann man sein?


Ja eben, wie blöd kann man sein? Wie gesagt, man stelle sich vor er bricht die Ausbildung wieder ab, lebt in Bayern und bezieht für immer Sozialhilfe. Wie blöd kann man sein, jemanden für den Rest seines Lebens zu alimentieren, der gar nicht hier sein dürfte.
Bei den Miris dachte man auch, "ach, die gehen eines Tages wieder zurück", "die integrieren sich schon"...heute wissen wir, was daraus geworden ist. Blöd wäre nur, die Fehler von damals zu wiederholen: Leute, die keine Perspektiven haben, weder Integrationsfähig, noch -willig sind, nicht konsequent abzuschieben.
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