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Widerspruch gegen eine mündliche Prüfung und Bewertung Krank
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pro_evolution
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Anmeldungsdatum: 07.01.2010
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 30 Sep 2015 - 11:45:34    Titel: Widerspruch gegen eine mündliche Prüfung und Bewertung Krank

Hallo zusammen,

ich habe gerad ein Problem und bräuchte einige Argumente oder Denkstützpunkte, wie ich da am besten rangehen kann.

Situation:
Ich hatte eine mündliche Prüfung. Es ist mein 3. Versuch. Ich habe alle Module und Klausuren bestanden, bis auf diese EINE. Es sind also sozusagen meine letzten Züge zum Bachelorabschluss!!

Ich habe mich zu Beginn der mündlichen schon nicht gut gefühlt pychisch. Hatte Kopfschmerzen. Dieses hatte ich meinem Prof. vor Beginn der Prüfung schonmal erläutert gehabt. Trotzallem wollte ich die Klausur versuchen teilzunehmen. Dieses habe ich auch gemacht. Die Prüfung habe ich letztendlich nicht bestanden, da ich mich durchgehend nicht konzentrieren konnte um auf die gestellten Fragen zu antworten. Es kam daher immer nur halbe Sätze raus von mir. Ich hatte probleme mich irgendwie zu konzentrieren. Da war für mich schon der Zug abgelaufen...

Meine Frage an euch wäre. Gibt es eurer Meinung nach Chancen durch einlegen eines Widerspruches auf eine neue mündliche Terminvereinbarung ?

Hat dort jemand Erfahrung und kann mir Stützpunkte geben?

Ich weiss nicht, ob der ärztliche Weg im nachhinein mit ärztlichem Hintergrund Symptome etc. ob dieses hilfreich und entscheidend wirken würde!!!

Ich bitte daher um Stellungnahme hierzu... danke im Voraus

Viele grüße
Lamasshu
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Anmeldungsdatum: 23.12.2005
Beiträge: 3987

BeitragVerfasst am: 30 Sep 2015 - 13:02:49    Titel:

In aller Regel sieht das Prozedere vor, dass der oder die zu Prüfende vor dem Ablegen formal befragt wird, ob er sich für prüfungsfähig erachtet. Dies wird im Protokoll bzw. auf dem Formular entsprechend vermerkt. Eine Aussage wie "Ich habe Kopfschmerzen, aber ich kann die Prüfung ablegen" bedeutet etwa, dass die Prüfung stattfinden kann.

Ein Widerspruch erscheint mir eher wenig aussichtsreich. Genau wegen solchen Fällen existiert das oben beschriebene Prozedere.
cyrix42
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Anmeldungsdatum: 14.08.2006
Beiträge: 24256

BeitragVerfasst am: 30 Sep 2015 - 16:59:13    Titel:

Nun, wenn du (amts-)ärztlich nachweisen kannst, dass du gesundheitlich nicht in der Lage warst, die Prüfung zu absolvieren, sollte es möglich sein, einen erneuten Termin anzusetzen. Allerdings dürften die Hürden dafür recht hoch sein, da du ja zu Beginn der Prüfung bestätigt haben wirst, dass du prüfungsfähig bist...

Cyrix
konstantin87
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 5968

BeitragVerfasst am: 30 Sep 2015 - 22:35:35    Titel:

Wenn es bei diesem Thema so einen Spielraum geben würde, wäre diese Frage total unnötig. Darum glaube ich nicht, dass du da eine reelle Chance hast.

Du hast jedoch die Option dein Studium im Ausland weitestgehend anerkennen zu lassen und erfolgreich abzuschließen. In Österreich oder der Schweiz wäre dies sogar deutschsprachig und sowohl an FH als auch Uni möglich.
Rhyeira
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Anmeldungsdatum: 18.03.2008
Beiträge: 3012

BeitragVerfasst am: 01 Okt 2015 - 20:56:05    Titel:

So, wie du es schilderst: So gut wie keine Chance.

Nachträglich kannst du eine Prüfungsunfähigkeit allenfalls dann geltend machen, wenn sie unerkannt war (z.B. weil du, ohne es damals zu wissen, an einer Krankheit gelitten hast, die erst später diagnostiziert wurde).

In deinem Fall war dir aber zu Beginn der Prüfung ja völlig klar, dass du Kopfschmerzen hattest, und du hättest die Möglichkeit gehabt, das zu diesem Zeitpunkt geltend zu machen (wobei selbst da bei Kopfschmerzen, die nicht gerade eine diagnostizierte richtige Migräne sind, zumindest fraglich gewesen wäre, ob das im konkreten Fall anerkannt worden wäre).

Die Prüfung einfach mal zu versuchen und später je nach Ergebnis zu entscheiden, ob du die Prüfung gelten lassen willst oder nicht, ist jedenfalls nicht möglich - das wäre ja auch ungerecht gegenüber anderen Prüflingen.

Du kannst dich allenfalls erkundigen, ob es an deiner Uni die Möglichkeit gibt, im Gnadenwege einen zusätzlichen weiteren Versuch zu beantragen.
Gabriele Schmid
Newbie
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Anmeldungsdatum: 29.10.2015
Beiträge: 21
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 29 Okt 2015 - 14:53:38    Titel:

Eine Chance auf eine zweite mündliche Prüfung wirst du da nicht wirklich haben.

Mit Beginn der Prüfung wird normalerweise gefragt, ob du in der Lage bist, die Prüfung abzulegen und wenn du da ja sagst, bringen Einwände hinterher relativ wenig.

An vielen Unis gibt es einen sogenannten Härtefallantrag für genau solche Fälle wie deinen, der beim ersten Mal ziemlich problemfrei durchgeht und dich die entsprechende Klausur von Beginn an, also vom ersten Versuch an wiederholen lässt.
NPhard
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Anmeldungsdatum: 15.10.2012
Beiträge: 248

BeitragVerfasst am: 09 Nov 2015 - 16:49:30    Titel: Re: Widerspruch gegen eine mündliche Prüfung und Bewertung K

Das ist wirklich Schade Sad

pro_evolution hat folgendes geschrieben:

Ich habe mich zu Beginn der mündlichen schon nicht gut gefühlt pychisch. Hatte Kopfschmerzen. Dieses hatte ich meinem Prof. vor Beginn der Prüfung schonmal erläutert gehabt. Trotzallem wollte ich die Klausur versuchen teilzunehmen. Dieses habe ich auch gemacht.


Letztlich hast Du leider vollständig teilgenommen.

Wenn Du vor Ende der Prüfung (z.B. nach 10 Minuten) mit Hinweis auf konkrete Symptome abgebrochen hättest, dann könntest Du zumindest argumentieren, dass Du den Prüfungsversuch nicht vollzogen hast.
Du kannst aber schlecht die Note abwarten und danach erst geltend machen, dass der Versuch nicht zählt. Hinterher ist man aber immer schlauer.

Falls Du es nicht schon getan hast, würde ich von Pontius zu Pilatus rennen, ob da nicht noch irgendetwas geht. Ich kenne die Leute vor Ort natürlich nicht, vielleicht hilft es auch beim Prof um eine Nachprüfung zu betteln.
Letztlich hätte der Prof besser nochmal nachgefragt, aber anderseits bist Du erwachsen.
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