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Schadensersatzansprüche bei einem Geschäftsbesorgungsvertrag
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hf-pur-fan
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Anmeldungsdatum: 01.12.2015
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 01 Dez 2015 - 15:11:12    Titel: Schadensersatzansprüche bei einem Geschäftsbesorgungsvertrag

Hallo ihr Lieben,

ich habe folgenden Fall:
K und N sind im Streit. N betritt den Garten von K und zertrümmert den Gartenzwerg. K sieht dass Z die Tat mitbekommt. K geht zu Rechtsanwalt R und möchte N verklagen. R soll ihm Erfolgsaussichten erläutern. R meint, K wird sicherlich den Fall gewinnen. K verliert schließlich den Prozess, da N die Tat bestreitet und der Zeuge Z blind und taub ist. K ist verärgert über R und verlangt Schadensersatz. K möchte den Gebührenvorschuss zurück und den Wert von dem Gartenzwerg.
Hat K Ansprüche gegen R?

Da es sich um einen Geschäftsbesorgungsvertrag/ Dienstvertrag handelt schuldet der Dienstverpflichtete nur die Tätigkeit als solche und keinen Erfolg. Also würde ich jetzt nein sagen, dass K keine Ansprüche gegen R hat. Sehe ich das richtig?
Oder hat R seine Pflicht aus dem Geschäftsbesorgungsvertrag verletzt? Hätte er prüfen müssen, ob Zeuge Z aussagefähig ist? Handelt sich dann um einen Anspruch auf Schadensersatz wegen Pflichtverletzung gemäß § 280 I BGB.

Ich freue mich über eure Hilfe. Ich stehe im Moment total auf dem Schlauch.

Vielen Dank. Smile Embarassed
Porfavor
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Anmeldungsdatum: 18.11.2008
Beiträge: 1477
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 01 Dez 2015 - 23:40:52    Titel:

Wieso der Rechtsanwalt den Gartenzwerg ersetzen soll, erschließt sich mir nicht. So wie geschildert, wäre der Prozess ja nicht zu gewinnen gewesen, da außer der Parteivernehmung kein brauchbares Beweismittel vorhanden war. Der Gartenzwerg wäre also futsch gewesen. Allenfalls dass R zur Klage geraten hat, kann i.S.d. Gerichtskosten und evtl. teilweise den außergerichtlichen Kosten einen ersatzfähigen Schaden darstellen. Ob R hier schlecht geleistet hat, ist aber zweifelhaft. Erfolg schuldet er natürlich keinen. Wenn er aufgrund der Aussagen vom Mandanten aber davon ausgehen durfte, Z sei ein taugliches Beweismittel, ist das wohl eher das Problem des Mandanten, wenn der das behauptet.
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