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Tatort Köln: Massenangriffe auf Frauen
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Jockelx
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Anmeldungsdatum: 24.06.2005
Beiträge: 3596

BeitragVerfasst am: 09 Jan 2016 - 16:22:57    Titel:

Schon allein dieser Unsinn wieder
derTom hat folgendes geschrieben:

Das Problem das man die Menschen Vorverurteilt und so in Parallelgesellschaften nötigt?

Auf der einen Seite behauptest du, dass sich hier der überwiegende Teil gut integriert, andererseits geht das aber gar nicht, weil die bösen Deutschen die Leute in Parallelgesellschaften nötigen.

Was denn nun!? Kann es gaaaanz vielleicht auch sein, dass Ausländer nicht pauschal immer Opfer sind und so ein gaaanz kleines bisschen selber verantwortlich sind!?

derTom hat folgendes geschrieben:

Aber Abschottung löst rein gar nichts, es macht es nur für den Augenblick einfacher.

Abschottung im Sinne von, dass wir keine 'Merkel hat mich eingeladen, ich darf mit benehmen wie die letzte Sau'-Leute rein lassen?
Doch, das hilft.
Gut, das weiss man vorher nicht. Dann halt abschieben, sobald das klar wird.
derTom
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Anmeldungsdatum: 02.11.2014
Beiträge: 1033

BeitragVerfasst am: 09 Jan 2016 - 16:35:07    Titel:

Die Vietnamesen sind auch gezielt hierher geholt und gezielt integriert worden in der DDR, dümmliche Vorurteile bleiben, aber auf einem anderen Niveau.
Zudem waren Vietnamesen weder mittellose Flüchtlinge, noch bildungsferne Gastarbeiter.
Das hatte ich dir schonmal erleutert und belegt.
"Rucksackdeutsche" hatten den "Vorteil der Sprache und "geringeren optischen Abweichung".
Dennoch leben beide Gruppen auch heute meist noch relativ separiert, viele Städte haben eigene Stadteile wo diese Gruppen klar dominieren (ohne Wertung). Münster (Westf.) hat noch heute einen Stadtteil der fast vollständig in russisch polnischer Hand ist. Mittlerweile völlig ok, vor ca 15-20 Jahren ist die Polizei dort aber auch nicht aus dem Wagen gestiegen wenn es nicht absolut dringend war.

Auch sind beide Gruppen nicht so zahlenstark hier eingetroffen wie die muslimischen (türkischen) Gastarbeiter seinerzeit.

Das sind andere Situationen.

Wir hatten auch irgendwo die Studie hier das Bewerber mit arabisch klingendem Namen im Vergleich zu polnisch/russischen und typisch deutschen Namen noch immer drastisch schlechter abschneiden, bei identischer Qualifikation.
Sprich das Ausmaß der Diskriminierung ist offensichtlich ein Anderes.

Das ist wieder der Punkt, du versuchst wieder es auf die Kultur als alleinigen Grund zu schieben, das ist Quark, es gibt genauso angepasste Araber wie es unangepasste Polen gibt oder Vietnamesen oder oder oder...


@Jockel, natürlich sind die Täter schuld, aber eben nicht weil sie Ausländer sind, sondern.. was weis ich was jemanden auf so eine Scheiße kommen lässt.
Aber wie du sagst, das weis man vorher nicht, sonst hätte man Stalin, Adolf oder Mao auch schon als Kleinkind ersäufen können, schön wärs gewesen.
jo icke eben
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Anmeldungsdatum: 08.09.2010
Beiträge: 4136

BeitragVerfasst am: 09 Jan 2016 - 16:59:35    Titel:

derTom hat folgendes geschrieben:

Zudem waren Vietnamesen weder mittellose Flüchtlinge, noch bildungsferne Gastarbeiter.
Das hatte ich dir schonmal erleutert und belegt.


...Ja und die Flüchtlinge sind mehrheitlich bildungsferne Menschen. Das hatte ich dir schonmal erläutert und belegt.

Zitat:
Dennoch leben beide Gruppen auch heute meist noch relativ separiert, viele Städte haben eigene Stadteile wo diese Gruppen klar dominieren (ohne Wertung).


Ja, komischerweise hört man nichts von sexuellen Übergriffen großer vietnamesischer Männergruppen oder vietnamesischen Familienclans oder vietnamesischen Parallelgesellschaften. IN Düsseldorf gibt es große Gruppen von Chinesen und Japanern - katastrophale Zustände herrschen dort: Eltern schicken ihre Kinder nach der Schule zum Musikunterricht.

Zitat:
Münster (Westf.) hat noch heute einen Stadtteil der fast vollständig in russisch polnischer Hand ist.


Ja schon komisch das es dort nicht wie in der Pariser Vorstadt zu Aufständen kommt...

Zitat:
Das sind andere Situationen.


Nein sind es nicht. Die Gesellschaft bietet jedem der will die Möglichkeit, sich zu integrieren. Der Fakt, dass alle Gruppen weitesgehend gut integriert sind belegt dies. Einzig arabische Migranten weisen Defizite auf.

Zitat:
Das ist wieder der Punkt, du versuchst wieder es auf die Kultur als alleinigen Grund zu schieben, das ist Quark, es gibt genauso angepasste Araber wie es unangepasste Polen gibt oder Vietnamesen oder oder oder...


Bildungsgrad und Kultur.
Julius_Dolby
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Anmeldungsdatum: 22.06.2008
Beiträge: 3860

BeitragVerfasst am: 09 Jan 2016 - 19:06:49    Titel:

derTom hat folgendes geschrieben:
Aber Abschottung löst rein gar nichts

Doch, tut es. Hätte man sich gegenüber Zuwanderung aus muslimischen Ländern konsequent abgeschottet, dann wären die Zustände in der Silvesternacht so nicht passiert.

Und dann hätten wir auch sonst weniger Ausländergruppen in Deutschland, die überproportional kriminell werden bzw. sind. Und auch kein Problem islamistischen Terrors.

derTom hat folgendes geschrieben:
die Gründe liegen nun mal tiefer als einfach zusagen Nordafrikaner, Flüchtlinge und Migranten sind einfach so, hätten wir die alle nicht wäre nie was passiert.

So ist es aber.
Hatten wir sonst in Deutschland solche Jagdszenen auf Frauen?
Nicht dass ich wüsste.
Und die Kriminalstatistiken sprechen auch sonst ein deutliches Bild, das allen zaghaften aber irreführenden Relativierungsversuchen trotzt.


Arrow In meinen Augen sollten Öffentlichkeit und Politik endlich eine Wahrheit anerkennen und auszusprechen wagen:

1. Ja, es gibt mit unterschiedlichen Zuwanderergruppen in Deutschland unterschiedliche Integrationsprobleme!

Das ist auch weder eine umplausible noch überraschende Erkenntnis, dass Österreicher in Deutschland andere Integrationsprobleme als Syrer haben - und schon gar nicht ist diese Feststellung rassistisch.
Zwei andere Wahrheiten gehören in meinen Augen noch dazu:

2. Ja, eine Zuwanderung von hunderttausenden hat zumindest das Potential, die deutsche Kultur nachhaltig zu verändern (in welcher Hinsicht auch immer).
3. Nein, wenn man von Integrationsproblemen von "Zuwanderergruppen" spricht, dann heisst das natürlich nicht, dass das auch gleichermassen für jedes einzelne Mitglied gilt. Aber genauso, wie man nicht "alle" über einen Kamm scheren sollte, genausowenig sollte man dann jegliche Trends und Unterschiede negieren (das findet in der Gesellschaft auch sonst nicht statt).


Arrow Und dann sollte man eine Debatte, einen politischen Diskurs führen und Fragen beantworten:

- Wollen wir überhaupt Einwanderung? Müssen wir Einwanderung akzeptieren? (z.B. aufgrund internationaler Abkommen über Asyl und Flüchtlinge)
- Welche Einwanderung wollen wir? (Asyl, Flüchtlinge, Arbeitsmigranten?)
- Wieviel Einwanderung wollen wir, wollen wir wirklich "Obergrenzen" definieren?
- Wollen wir es moralisch verantworten, dass wir bei Obergrenzen im Fall der Fälle Hilfesuchende ablehnen und abweisen müssen?
- Wollen wir es dagegen verantworten, dass wir ohne Obergrenzen im Fall der Fälle eine ungebremste und unkontrollierte Einwanderung ermöglichen, die unseren Sozialstaat überfordert und unsere Kultur massiv verändert?
- Wollen wir wirklich zwischen bestimmten Nationalitäten oder Kulturräumen unterscheiden, also diskriminieren? Massen wir uns damit ein Urteil über die (unterschiedliche) "Wertigkeit" einzelner Kulturen oder Nationen an?
- Wollen wir uns bei der Einwanderung an Recht und Gesetz halten - oder setzen wir Gesetze und europäische Vereinbarungen einfach situativ handstreichartig ausser Kraft?
- Welche Rolle spielt Deutschland in diesem Kontext in Europa? Soll jedes Land und jedes Volk seine eigene Einwanderungspolitik bestimmen dürfen? Oder soll Deutschland ein Vorreiter (oder Zuchtmeister?) sein, der eine gemeinsame EU-Politik aktiv mitbestimmt und gestaltet (respektive andere Länder mit sanftem oder weniger sanftem Druck "auf Linie" bringt)?


Arrow Diese Debatte wurde in Deutschland m.E. noch nicht ernsthaft geführt. Sie wäre jetzt aber vor dem Hintergrund der Ereignisse in jüngerer Vergangenheit umso drängender.

Ich habe eher den Eindruck, dass man früher das Motto "Personenfreizügigkeit und EU-Integration ist gut und dient dem Wohlstand und Frieden in Europa" bemüht hat - ansonsten aber Asyl- und Flüchtlingsmigration geflissentlich nach dem Motto "Es sind ja sowenige, dass es keiner wirklich merkt, es kostet ja nicht viel, und uns geht's ja allen gut" hat "nebenbei laufen lassen". Und in den letzten Monaten haben vor allem Kanzlerin aber auch Bundesregierung handstreichartig politische und gesellschaftliche Fakten geschaffen.

Ohne dass es diese Debatte auf politischer Ebene ernsthaft gegeben hätte.
Nein, die wurde - sekundiert von den Medien - oft genug aktiv zu unterdrücken versucht.

Hier hat sich deshalb meines Erachtens ein politischer "Druck" aufgebaut.
Und das spielt Pegida, der AfD und auch rechten Bauernfängern in die Hände, die sich als Ventil dafür andienen.


Arrow Ich persönlich denke - wie wohl die meisten - nicht, dass die Antworten auf diese Fragen nicht schwarz-weiss sein können oder sollten. Sondern vielmehr differenziert und abgewogen.


Zuletzt bearbeitet von Julius_Dolby am 09 Jan 2016 - 19:29:14, insgesamt einmal bearbeitet
derTom
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Anmeldungsdatum: 02.11.2014
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BeitragVerfasst am: 09 Jan 2016 - 21:05:50    Titel:

Wieder Massenangriffe in Köln, diesmal gegen die Polizei.
Ich würd ja jetzt Täterzahlen aus der Tagesschau zitieren, aber ich denke wir warten lieber auf geheime Polizeiberichte, nicht das die staatliche Lügenpresse wieder die Darstellung manipuliert.
Sarkasmus ende!


Und nun mal im ernst, ist das also die Vorstellung der zivilisierten schützenswerten Werte Deutschlands? Warum kann man nicht wie schon am Vormittag friedlich gegen Sexismus und Gewalt gegen Frauen demonstrieren?

Das einzig Positive ist wohl das die Polizei diesmal die Lage im Griff hat, der Zustand hält ja noch an.
Das sind die Zustände ohne Teilnehmende Ausländer, immer noch überzeugt es wäre besser? Für die Opfer von Silvester, vielleicht, für Deutschland allgemein? Sieht nicht so aus.

Obwohl die wären ja alle ganz lieb wenn man die Ausländer rausschmeist, also sind die Ausländer auch daran schuld, pfui, böse...
Cheater!
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Anmeldungsdatum: 28.10.2007
Beiträge: 5225
Wohnort: Stuttgart

BeitragVerfasst am: 09 Jan 2016 - 21:13:21    Titel:

Dass Hooligans absolute Arschl.cher sind, bestreitet doch auch (kaum) jemand. Aber ich bekämpfe sie doch nicht, indem ich wahllos Fremde ins Land lasse mit dem Zusatz "wir schaffen das".

http://www.pi-news.net/2016/01/koeln-jaegers-neuer-bock/
derTom
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Anmeldungsdatum: 02.11.2014
Beiträge: 1033

BeitragVerfasst am: 09 Jan 2016 - 21:27:55    Titel:

Sagt auch keiner, aber wenn sich die selbsternannten Vorzeigedeutschen schon so benehmen, wie können gerade diese dann von Migranten etwas anderes erwarten?

Ich denke hier in Deutschland ist alles anders, zivilisierter, gesitteter? Warum schaffen es dann die "besorgten Bürger" nicht sich auch so zu präsentieren?
Mephistoles2
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Anmeldungsdatum: 23.08.2015
Beiträge: 67

BeitragVerfasst am: 09 Jan 2016 - 21:38:04    Titel:

Also ehrlich gesagt ist es mir inzwischen zu mühselig all diese vielen Absätze, Sätze, und Buchstaben irgendjemandem oder irgend einer Gesinnung DEFINITIV zuzuordnen. Bin ich evtl. zu faul dafür. Oder aber, es macht auch einfach keinen Sinn. Weils nix ändert. Macht keinen Unterschied.


Wenn ihr Euch also weiterhin in dieser Art und Weise gegenseitig beschuldigt, oder beschimpft, wird es kaum jemanden interessieren. Nicht mal die Moderatoren hier, scheint es. Was soll das ganze also?

Sollen wir weiterhin alle Schreien "ich wars nicht, aber ER da, DER da, neben mir, der muss es gewesen sein! Der hat mir noch nie Recht gegeben! ?
Mephistoles2
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Anmeldungsdatum: 23.08.2015
Beiträge: 67

BeitragVerfasst am: 09 Jan 2016 - 21:51:37    Titel:

Es ist dennoch beachtenswert, was Frau Bundeskanzlerin heute verlauten hat lassen: Nämlich die Forderung nach schärferen Gesetzen. Ich darf Ihr da nur zustimmen. Unser Justizminister (Sozial-Depressive-Partei) hatte ja kürzlichst erst beteuert, die Gesetze wären ausreichend. Nein, ausreichend ist ja kurz vor ungenügend Shocked
Naja, hat der Maasmensch aber so gesagt. Dass man die Depressionspartei alleine deshalb schon nicht mehr ernst nehmen kann, möchte ich aber nicht weiter zur Diskussion stellen.

Vielmehr erscheint es mir als diskussionswürdig, dass unsere Kanzlerin mit ihrer Forderung eine (natürlich inoffizielle) Kehrtwende zu vollziehen scheint. Letztendlich wird ihr die aktuelle Lage sogar in die Hand spielen. Sie hat nun einen externen Faktor, welcher eine Richtungsänderung Ihrer Politik als gerechtfertigt dastehen lässt, ohne sich über den Verlauf der bisherigen Innenpolitik rechtfertigen zum müssen. Köln konnte ja schließlich niemand ahnen, und wenn doch, ist ja immernoch das Land, die Landespolizei usw schuld...


Zuletzt bearbeitet von Mephistoles2 am 09 Jan 2016 - 22:34:27, insgesamt einmal bearbeitet
jo icke eben
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Anmeldungsdatum: 08.09.2010
Beiträge: 4136

BeitragVerfasst am: 09 Jan 2016 - 22:33:03    Titel:

derTom hat folgendes geschrieben:

Das sind die Zustände ohne Teilnehmende Ausländer, immer noch überzeugt es wäre besser? Für die Opfer von Silvester, vielleicht, für Deutschland allgemein? Sieht nicht so aus.

Obwohl die wären ja alle ganz lieb wenn man die Ausländer rausschmeist, also sind die Ausländer auch daran schuld, pfui, böse...


Ja aber wir müssen doch erstmal klären was genau passiert. Die Aussagen widersprechen sich bisher...und warum laufen Menschen vorbei und machen Fotos, rufen aber nicht die Polizei???
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