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Strafrechts Hausarbeit f. Fortgeschrittene/ Mainz
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Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> Strafrechts Hausarbeit f. Fortgeschrittene/ Mainz
 
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boris12
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Anmeldungsdatum: 16.09.2005
Beiträge: 32

BeitragVerfasst am: 12 Okt 2005 - 14:59:55    Titel:

wollt nur mal wissen, ob ihr auch so wie klaus kinski den betrug angeprüft habt? hab das nämlich nicht gemacht, würd aber vielleicht noch ein bisschen platz schaffen! wie habt ihr das gemacht?

und noch ne frage: wenn ich beim versuchten diebstahl im rahmen des tatentschlusses sage, dass das sicherungsetikett keine schutzvorrichtung gegen wegnahme ist, dann komm ich nach der rücktrittsprüfung doch gar nicht mehr zum regelbeispiel oder?

vielleicht kann mir das ja jemand beantworten! danke
channi83
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Anmeldungsdatum: 11.09.2005
Beiträge: 108

BeitragVerfasst am: 12 Okt 2005 - 15:14:44    Titel:

versuchsfortsetzungsbeihilfe ist einfach nur ein begriff, darunter ist kein veränderter prüfungsaufbau zu vertsehen. Es bedeuted einfach nur, dass auch eine beihilfe zu einem versuchten delikt möglich ist, wenn die beihilfe nach dem u.A. anknüpft! sukzessive beihilfe spielt auch keine rolle bei §257 wenn man vorher den §§242,22,23,27,13 bejaht hat!
mi-colt
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Anmeldungsdatum: 02.08.2005
Beiträge: 55

BeitragVerfasst am: 12 Okt 2005 - 16:18:35    Titel:

Hallo!
Ich konnte leider schon ewig nicht mehr mitdiskutieren da unser Internet nicht funktioniert! Bin jetzt mal ins Internetcafe gefahren!
Ich habe einenn Aufsatz aus JURA 1987, S. 265! Dabei handelt es sich um eine Examensklausur. Auch um eine Diebesfalle!
Hier ist auch eine Falllösung zu Beihilfe zum versuchtem Diebstahl durch Unterlassen drin! Aufgrund fehlender Garantenstellung wird abgelehnt und dann § 257 und dann 258 geprüft!
Weiterhin habe ich eine private Hausarbeit. Dort geht es um BEihilfe zum Diebstahl durch Unterlassen. Hier geht es um einen Wachmann einer privaten Sicherheitsfirma die von der Stadt S beauftragt wurde die U-Bahn zu übverwachen! Ein Kioskbesitzer wird von einer Gruppe bedroht und der Wachmann schreitet nicht ein. Garantenstellung aus Vertrag scheidet hier aus!
Auch im vorherigen Fall scheidet die Garantenstellung eines Polizisten auch aus!
ALso denke ich hat in unserem Fall der V auch keine Garantenstellung!

Könnten wir mal zusammenfassen wie und was für wen geprüft wird! Wenn nicht erstelle ich es ( allerdings erst am Freitag ) und ihr sagt was richtig oder falsch ist!
Ich hoffe ich konnte auch mal was wichtiges zu beitragen! Ohne Internet zu Hause ist es echt blöd!!!
Kim_
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Anmeldungsdatum: 12.10.2005
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 12 Okt 2005 - 17:17:28    Titel: zu §164

Hi ihr Lieben....

habe die Entwicklung im Forum auch schon etwas länger verfolgt und wollte Euch jetzt auch nochmal vielleciht den ein oder Anderen Hinweis geben....

zu §164: keine Prüfung der mittelbaren Täterschaft sagt Sch/Sch-Lenckner §164 Rn.24.....es wird darin auch auf Rechtssprechung verwiesen, wo es um einen solchen Fall wie bei uns geht....

daher: es IST wohl auch als unmittelbare Täterschaft auf jeden FAll durchzukriegen....

zu §164 weiterhin....eine öffentliche Verdächtigung ist bzgl. des SV höchst spekulativ...aber eine Verdächtigung ggü. einer Behörde kann ohne Zweifel durch einen gutgläubigen Dritten an die Polizei weitergeleitet werden, sofern der Täter genau dies im Blick hat....

Das sind zwei Kleinigkeiten die mir noch aufgefallen sind.

Ansonsten danke für die Denkanstöße Eurer Diskussion...

LG Kim
channi83
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Anmeldungsdatum: 11.09.2005
Beiträge: 108

BeitragVerfasst am: 12 Okt 2005 - 17:51:49    Titel:

Im Sch/SCH steht das der Täter ggü. dem einem dritten eine beschuldigung äußert, fraglich ist aber ob, das zustecken eine äußerung ggü. einem dritten ist! das scheint mir also mehr als fraglich!
channi83
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Anmeldungsdatum: 11.09.2005
Beiträge: 108

BeitragVerfasst am: 12 Okt 2005 - 18:05:51    Titel:

na ja ein wachmann der die u-bahn bewachen soll, muss ja nicht einen kioskbesitzer schützen, sondern wohl eher die fahrgäste. der wachmann hat nicht für den Kioskbesitzer einzustehen( nicht gegenstand eines vertrages!).
klar das diesrer dann keine garantestellung hat!
Das mit dem Polizist ist auch so ne sache, da gibt es einen streit darüber. aber aufgrund der beiden überlegungen ein garantenstellung aus vertrag abzulehnen ist wohl falsch.

bleiben wohl immer noch zwei möglichkeiten,..eine argumentationsfrage und die frage wie sich die delikte danach besser behandeln lassen ohne igrndendwelche delikt basteln zu müssen(T/T beim u-delikt streit als vorprüfung!???)

im vorliegenden fall geht es um schutzplichten für die waren aus vertrag u.s.w.! die eiden fälle unterscheiden sich schon erheblich!
housekeeper
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Anmeldungsdatum: 01.10.2005
Beiträge: 77
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 12 Okt 2005 - 18:49:20    Titel:

Boah Leute,ich dreh hier noch durch!!! Mad

Wie oft denn noch?Es kann hier keine unmittelbare Täterschaft bei der falschen Verdächtigung sein.Der M begeht die Tathandlung DURCH den K!!!UND ER HAT TATHERRSCHAFT!!!Was denn noch alles???

@mi-colt

Wohl nix geschafft in der Zwischenzeit,wie??? Wink
Also,beim M sind zu prüfen

-Diebstahl am MP3-Player
-Versuch an diesem,Rücktritt,Regelbeispiel
-(Sicherungs-)Betrug am MP3-Player
-Diebstahl in mittelbarer Täterschaft an der CD
-Diebstahl an der CD
-falsche Verdächtigung in mittelbarer Täterschaft
-Vortäuschen einer Straftat
-Hausfriedensbruch
-Hausfriedensbruch durch Unterlassen

Beim V haben wir

-Beihilfe zum versuchten Diebstahl durch Unterlassen
-Begünstigung durch Unterlassen
-Strafvereitelung durch Unterlassen
-Unterlassene Hilfeleistung

Die Sache mit der Garantenstellung ist hier wie gesagt Argumentationssache.Ich würde sie bejahen.Er muss die Garantenpflicht gegenüber dem Arbeitgeber haben.Bei 258 ist es anders.Da muss er verpflichtet sein an der Strafverfolgung mitzuwirken.Und zwar gesetzlich.Ist er hier aber nicht,der gute V Smile


Zuletzt bearbeitet von housekeeper am 12 Okt 2005 - 19:05:55, insgesamt 3-mal bearbeitet
housekeeper
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Anmeldungsdatum: 01.10.2005
Beiträge: 77
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 12 Okt 2005 - 18:53:12    Titel:

Und jetzt zu der Sache mit der (sukzessiven) Beihilfe.Das ist völlig egal wie die jetzt heißt.Das is nur ein Begriff,aber das Problem in unserer HA ist genau das gleiche.Nämlich die Frage,ob wir eine Beihilfe- oder eine Begünstigungshandlung haben.Man muss den Begriff "sukzessive Beihilfe" ja nicht bringen.Aber wie gesagt,das Problem taucht auch in unserer Konstellation auf,da der Versuch noch nicht beendet ist.Also wer mir nicht glaubt,okay.Aber ich hab die Stelle aus dem Tröndle/Fischer zitiert.Wer selbst das anzweifelt,dem ist nicht mehr zu helfen.
cihag
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Anmeldungsdatum: 18.05.2005
Beiträge: 88

BeitragVerfasst am: 12 Okt 2005 - 19:53:39    Titel:

@ Housekeeper

Ich hab 2 fragen zu deiner Auflistung der Delikte:

1. Hausfriedensbruch durch Unterlassen. Meinst du damit, dass er es unterlassen hat, den Laden wieder zu verlassen? Ab welchem Zeitpunkt?
Der Hausfriedensbruch durch Unterlassen kommt doch normalerweise nur dann in Frage, wenn ein Garant einen anderen pflichtwidrig nicht am Eindringen gehindert hat, wenn man nachträglich erkennt, dass man eingedrungen ist oder, wenn man ein bekanntes Zeitlimit überschritten hat.....

2. Wie siehts aus mit der Untreue? (durch Unterlassen) Prüft das niemand?
(hab ich mich noch nicht mit beschäftigt, weiß also nicht mal, obs durchgehen würde, oder nicht...)
katjaa
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Anmeldungsdatum: 04.03.2005
Beiträge: 97

BeitragVerfasst am: 12 Okt 2005 - 22:39:35    Titel:

hallo,
ich schlage mich gerade mit der garantenstellung des v rum.
habt ihr die bejaht oder verneint?
ist v garant aus seinem arbeitsvertrag?( gibts da vielleicht eine textangabe)
nach welcher theorie bestimmt ihr denn od es eine beihilfe durch unterlassen gibt, habe mir jetzt alle mal angesehen, finde aber keine wirckich einschlägig.
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