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Akademikerarbeitslosigkeit/Fachkräftemangel
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Horst
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Anmeldungsdatum: 09.09.2004
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BeitragVerfasst am: 12 Okt 2016 - 20:19:44    Titel:

jo icke eben hat folgendes geschrieben:
Es wird immer Menschen geben, die im Grunde nur in den Tag hineinleben werden und nichts prduktives Zustande bringen. Eine echte Lösung dafür sehe ich momentan noch nicht.

Jedenfalls hätten alle die Möglichkeit sich ehrenamtlich zu betätigen, wenn sie nicht abseits stehen und sich einbringen möchten.

Ob das finnische Experiment mit einem Grundeinkommen im nächsten Jahr bereits einen Durchbruch bedeuten könnte, wage ich zu bezweifeln, insofern es sich nur auf Arbeitslose beziehen soll, die ob so oder so Leistungen beziehen. Ein Schritt in die richtige Richtung könnte es jedoch sein.
Was einst völlig in die Hose ging, gleiches Geld für viel oder wenig Arbeit, insofern Lohn- oder Gehaltsgruppe und Tarif einheitlich waren. Man war ja nicht da um zu arbeiten, sondern um Geld zu verdienen. Doch wenn ein Grundeinkommen aufgestockt werden kann, dann wird diese Möglichkeit mehrheitlich genutzt werden, insofern der Arbeitsmarkt es zulässt und wenn nicht, würde der Einzelne zumindest nicht so tief fallen.
jo icke eben
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Anmeldungsdatum: 08.09.2010
Beiträge: 4136

BeitragVerfasst am: 12 Okt 2016 - 22:46:14    Titel:

Horst hat folgendes geschrieben:
jo icke eben hat folgendes geschrieben:
Es wird immer Menschen geben, die im Grunde nur in den Tag hineinleben werden und nichts prduktives Zustande bringen. Eine echte Lösung dafür sehe ich momentan noch nicht.

Jedenfalls hätten alle die Möglichkeit sich ehrenamtlich zu betätigen, wenn sie nicht abseits stehen und sich einbringen möchten.

Ob das finnische Experiment mit einem Grundeinkommen im nächsten Jahr bereits einen Durchbruch bedeuten könnte, wage ich zu bezweifeln, insofern es sich nur auf Arbeitslose beziehen soll, die ob so oder so Leistungen beziehen. Ein Schritt in die richtige Richtung könnte es jedoch sein.


Da bin ich auch mal gespannt, wir werden sehen wie sich die Situation in Finnland entwickeln wird.
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11495
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BeitragVerfasst am: 13 Okt 2016 - 11:43:34    Titel:

mal zwei Fragen an Euch beide.

Ihr schreibt nur vom Grundeinkommen, nicht aber das es bedingungslos sein muß. Wäre das der Fall haben wir es bereits. Nach früheren Aussagen Joicke, hattest Du aber selbst Hartz IV schon in der jetzigen Höhe nicht unbedingt als Leistungsanreize setzend bezeichnet. Und nachfolgend ja immer wieder festgestellt, dass Hartz IV ja nur die falschen Ausländer anlocken würde, die die eh nichts arbeiten wollen und so.

Der zweite Punkt, zurück zum Thema, Ihr spekuliert über ein Grundeinkommen, dass Ihr schon mal schön fleißig ausfüllt und am liebsten gleich verteilen wollt, vergesst aber, dass Ihr mit Abwanderungsbewegungen von Arbeitskraft durch Wirtschaft 4.0 eingestiegen seid. Also weitreichende Verluste an Steuern und Sozialabgaben. Wie wird Euer Grundeinkommen finanziert, wenn die Diskussionsgrundlage ein Verlust von 2/3 der vorhandenen Arbeitsplätze bildet? Das eigentliche Problem bei 4.0 wäre ja nicht nur der Verlust der Arbeitsplätze an sich, sondern der starke Anstieg der Bedürftigen bei gleichzeitigem Wegfall jeglicher Staats- und Sozialkassenfinanzierung und zu diesem Szenario fallen euch nur Ausweitung der Sozialabgaben ein?? Nach Eurem Szenario blieben quasi ja nur noch die 11 mio Beamten und Angestellten des Öffentlichen Dienstes übrig.
jo icke eben
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Anmeldungsdatum: 08.09.2010
Beiträge: 4136

BeitragVerfasst am: 13 Okt 2016 - 12:28:31    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Ihr schreibt nur vom Grundeinkommen, nicht aber das es bedingungslos sein muß. Wäre das der Fall haben wir es bereits.


Echt? Wir haben schon ein bedingungsloses Grundeinkommen...wäre neu für mich.

Zitat:
Der zweite Punkt, zurück zum Thema, Ihr spekuliert über ein Grundeinkommen, dass Ihr schon mal schön fleißig ausfüllt und am liebsten gleich verteilen wollt, vergesst aber, dass Ihr mit Abwanderungsbewegungen von Arbeitskraft durch Wirtschaft 4.0 eingestiegen seid. Also weitreichende Verluste an Steuern und Sozialabgaben.


Also das verstehe ich jetzt nicht. Wir profitieren doch aktuell von der Migration junger arabischer Männer, die zwar kaum lesen und schreiben können, aber Deiner Ansicht nach alle Probleme in Deutschland lösen werden. Sollten Arbeitnehmer abwandern und Deutschland verlassen, haben wir doch genug hochqualifizierte junge arabische Männer, die einfach nachrücken. Oder wie siehst Du das, Ludwig?

Zitat:
Wie wird Euer Grundeinkommen finanziert, wenn die Diskussionsgrundlage ein Verlust von 2/3 der vorhandenen Arbeitsplätze bildet?


Wie sollen denn in Zukunft, Deiner Ansicht nach, die Menschen für ihr Einkommen sorgen, wenn 2/3 aller Arbeitsplätze wegfallen?
Horst
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Anmeldungsdatum: 09.09.2004
Beiträge: 112
Wohnort: Sachsen-Anhalt

BeitragVerfasst am: 13 Okt 2016 - 13:14:37    Titel:

Zitat:
Der finnische Versuch ist für das kommende Jahr ausgabenneutral geplant und soll 20 Millionen Euro kosten,
...
...
Das finnische Grundeinkommen soll es nicht für Spitzenverdiener geben, ab einer bestimmten Einkommenshöhe müsste die Besteuerung stärker greifen als heute.

http://www.zeit.de/wirtschaft/2016-09/grundeinkommen-finnland-versuch-kuenstliche-intelligenz/komplettansicht

Die Frage wäre, inwieweit es dadurch zur Abwanderung von Spitzenverdienern kommen könnte. Da aber die Unternehmen als solche zukünftig nicht von einer Wertschöpfungssteuer auf Roboter und Automaten betroffen sein sollen, besteht für Unternehmen weniger ein Grund zur Verlagerung ihres Standortes.
Und es ist halt nur ein Experiment, was dabei herauskommt, steht bislang noch nicht fest. Es ist insofern ähnlich einem bedingungslosen Grundeinkommen, da die Empfänger hinzuverdienen können, ohne mit Abzug rechnen zu müssen.
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11495
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 13 Okt 2016 - 13:42:20    Titel:

jo icke eben hat folgendes geschrieben:
koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Ihr schreibt nur vom Grundeinkommen, nicht aber das es bedingungslos sein muß. Wäre das der Fall haben wir es bereits.


Echt? Wir haben schon ein bedingungsloses Grundeinkommen...wäre neu für mich.

Zitat:
Der zweite Punkt, zurück zum Thema, Ihr spekuliert über ein Grundeinkommen, dass Ihr schon mal schön fleißig ausfüllt und am liebsten gleich verteilen wollt, vergesst aber, dass Ihr mit Abwanderungsbewegungen von Arbeitskraft durch Wirtschaft 4.0 eingestiegen seid. Also weitreichende Verluste an Steuern und Sozialabgaben.


Also das verstehe ich jetzt nicht. Wir profitieren doch aktuell von der Migration junger arabischer Männer, die zwar kaum lesen und schreiben können, aber Deiner Ansicht nach alle Probleme in Deutschland lösen werden. Sollten Arbeitnehmer abwandern und Deutschland verlassen, haben wir doch genug hochqualifizierte junge arabische Männer, die einfach nachrücken. Oder wie siehst Du das, Ludwig?

Zitat:
Wie wird Euer Grundeinkommen finanziert, wenn die Diskussionsgrundlage ein Verlust von 2/3 der vorhandenen Arbeitsplätze bildet?


Wie sollen denn in Zukunft, Deiner Ansicht nach, die Menschen für ihr Einkommen sorgen, wenn 2/3 aller Arbeitsplätze wegfallen?


ok noch mal ein versuch einer sachlichen Diskussion, zu der es auch gehört zu Lesen oder Nachzufragen, wenn man etwas nicht versteht.

Das es bedingungslos sein muß, sagst Du erst jetzt. Ein Grundeinkommen existiert bereits jetzt, es ist aber nicht bedingungslos. Das ist der Punkt wo Ihr zwei beide noch vor dem Problem standet, wie man gut versorgte Grundeinkommensempfänger zur ehrenamtlicher Arbeit motivieren könnte. Hier bin ich eingestiegen mit dem Hinweis, dass Du früher schon die reine Hartz IV Höhe als Motivationskiller bezeichnet hattest. Nachzulesen in "Fakten zur aktuellen Flüchtlingssituation" ganz am Anfang. Inklusive Deiner Haltung zur "Zuwanderung in unsere Sozialsysteme" würde ein bedingungsloses GE diesen Zuwanderungsdruck ja noch erhöhen, sollte Deine Meinung richtig sein, dass Flüchtlinge in erster Linie keine Sicherheit sondern einen großzügigen Sozialstaat suchen.

Ja natürlich verstehst Du das nicht, denn im Gegensatz zu Dir sehe ich keinen 2/3 Arbeitsplatzverlust durch 4.0, dass war aber Euer Thema, dachte ich. Womit sich auch Deine Frage erledigt, wie Einkommen zu erzielen sei. Im Gegensatz zu Euch zwei beiden habe ich aber einen Lösungsvorschlag unterbreitet. Erstens Verlagerung der Belastung durch Steuern und Abgaben von der menschlichen zur maschinellen Arbeitskraft. Was auch jetzt schon helfen würde zu Verhindern das Menschen durch Maschinen ersetzt werden. Diesen Kostenvorteil, der durchschnittliche Arbeitnehmer arbeitet bis in den Juli hinein nur für Steuern und Abgaben, die Maschine hingegen muss nur Gewinn erwirtschaften, der dann zwar auch besteuert wird aber auch ganz anderem Niveau, die hat auch keinen Urlaubsanspruch, wird nie Mutterschutz oder Teilzeit in Anspruch nehmen und braucht auch kein Arbeitszeitenschutzgesetz und gesetzlichen Urlaub. Klar, dass in der Kalkulation die Maschine immer gewinnt.

Und zweitens durch weitere internationale Abkommen die Arbeits- und Lebensverhältnisse auch andernorts verbessern.

Folgende Frage bitte ich Dich noch zu beantworten, hast Du bestimmt übersehen beim vielen sachlichen Diskutieren:

Wie wird Euer Grundeinkommen finanziert, wenn die Diskussionsgrundlage ein Verlust von 2/3 der vorhandenen Arbeitsplätze bildet? Das eigentliche Problem bei 4.0 wäre ja nicht nur der Verlust der Arbeitsplätze an sich, sondern der starke Anstieg der Bedürftigen bei gleichzeitigem Wegfall jeglicher Staats- und Sozialkassenfinanzierung und zu diesem Szenario fallen euch nur Ausweitung der Sozialabgaben ein?? Nach Eurem Szenario blieben quasi ja nur noch die 11 mio Beamten und Angestellten des Öffentlichen Dienstes übrig.

Und wie verhindert Ihr bei einem bedingungslosen Grundeinkommen den weltweiten Zuzug unmotivierter Sozialstaatsausnutzer? Nach 4.0 wäre Deutschland in einigen Jahren ja voll von Menschen ohne Arbeit, auch ohne Zuzug schon.


Zuletzt bearbeitet von koenig_ludwig73 am 13 Okt 2016 - 15:14:05, insgesamt einmal bearbeitet
jo icke eben
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Anmeldungsdatum: 08.09.2010
Beiträge: 4136

BeitragVerfasst am: 13 Okt 2016 - 14:09:31    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Das es bedingungslos sein muß, sagst Du erst jetzt.


Neeee, Du blödes Naziarschloch. Daher noch einmal:

DU sagtest:

Wir haben doch bereits heute ein bedingungsloses Grundeinkommen.

Daraufhin sagte ICH:

Echt? Wir haben schon ein bedingungsloses Grundeinkommen...wäre neu für mich.

Daraus schließt DU:

Jo icke eben hat also gesagt, dass er ein bedinungsloses Grundeinkommen einführen möchte.
Also Ludwig, Du kleine Ratte, zur Frage, möchte ich ein "bedinungsloses Grundeinkommen" oder " Grundeinkommen" hatte ich mich also überhaupt nicht geäußert. Und nein, nicht Mausgerutscht...ich habe mich darauf einfach nicht festgelegt.

Zitat:

Ein Grundeinkommen existiert bereits jetzt, es ist aber nicht bedingungslos.


Nein, Du krankes Schwein. Ein Grundeinkommen gibt es nicht. Was Du meinst ist Arbeitslosengeld, Sozialhilfe und Rente.

Zitat:
Inklusive Deiner Haltung zur "Zuwanderung in unsere Sozialsysteme" würde ein bedingungsloses GE diesen Zuwanderungsdruck ja noch erhöhen


Der Druck, ja. Für die Einreise in die EU gelten Regeln. Das heisst, wenn Wirtschaftsmigranten in die EU wollen, also keine Flüchtlinge, müssen wir die Einreise entsprechend verweigern.

Zitat:
sollte Deine Meinung richtig sein, dass Flüchtlinge in erster Linie keine Sicherheit sondern einen großzügigen Sozialstaat suchen.


Ersetze "Flüchtlinge" durch "Wirtschaftsmigranten", dann haben wirs.

Zitat:
Was auch jetzt schon helfen würde zu Verhindern das Menschen durch Maschinen ersetzt werden.


Also wieder die Menschen zurück ins Mittelalter schießen, wo jeder wieder am Band steht und Waren in der Manufaktur produziert werden. Soll das Deine Lösung sein?

Zitat:
Wie wird Euer Grundeinkommen finanziert, wenn die Diskussionsgrundlage ein Verlust von 2/3 der vorhandenen Arbeitsplätze bildet?


Na wenn 2/3 Deiner gelben FDP Hirnmasse nur aus Dünnschiss bestehen, wird Dich Christian Lindner nie mehr im Intimbereich streicheln und Du wirst Deine Vermittlertätigkeiten im individuellen Koitalmanagement wohl vergessen können blubb, Pupsekacke.
koenig_ludwig73
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BeitragVerfasst am: 13 Okt 2016 - 14:34:34    Titel:

jo icke eben hat folgendes geschrieben:
koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Das es bedingungslos sein muß, sagst Du erst jetzt.


Neeee, Du blödes Naziarschloch. Daher noch einmal:

DU sagtest:

Wir haben doch bereits heute ein bedingungsloses Grundeinkommen.

Daraufhin sagte ICH:

Echt? Wir haben schon ein bedingungsloses Grundeinkommen...wäre neu für mich.

Daraus schließt DU:

Jo icke eben hat also gesagt, dass er ein bedinungsloses Grundeinkommen einführen möchte.
Also Ludwig, Du kleine Ratte, zur Frage, möchte ich ein "bedinungsloses Grundeinkommen" oder " Grundeinkommen" hatte ich mich also überhaupt nicht geäußert. Und nein, nicht Mausgerutscht...ich habe mich darauf einfach nicht festgelegt.

Zitat:

Ein Grundeinkommen existiert bereits jetzt, es ist aber nicht bedingungslos.


Nein, Du krankes Schwein. Ein Grundeinkommen gibt es nicht. Was Du meinst ist Arbeitslosengeld, Sozialhilfe und Rente.


Wie Tom bereits sagte, ein Konjunktiv ist ein Konjunktiv, ist ein Konjunktiv, ist ein Konjuntiv und mein Satz:

"Ihr schreibt nur vom Grundeinkommen, nicht aber das es bedingungslos sein muß. Wäre das der Fall haben wir es bereits."

scheint Dich tatsächlich total zu überfordern. Ich weiß jetzt auch nicht wie ich den noch einfacher formulieren soll, damit Du als künftiger Akademiker ihn auch verstehst. Das Wort "bedingungslos" kam in Eurer ganzen Konversation nicht ein einziges Mal vor. Darum schränkte ich meine Aussage auch ein mit einem Konjunktiv, "wäre" das der Fall, dass Ihr einfach nur ein Grundeinkommen meintet, wäre es so, dass wir dieses bereits jetzt haben. In Form von Hartz IV, das ist ein Grundeinkommen aber es ist nicht bedingungslos. Diese Bedingungslosigkeit aber ist es, die Euch erst vor das Problem stellt, die Menschen irgendwie motivieren zu müssen, denn wenigstens ganz leicht kommen Euch beiden auch Zweifel, ob die Menschen tatsächlich mehrheitlich nach Selbstverwirklichung außerhalb der Couchkissen suchen würden und von sich aus werteschaffend aktiv wären.
koenig_ludwig73
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BeitragVerfasst am: 13 Okt 2016 - 14:51:03    Titel:

[quote="jo icke eben"]
koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:

Zitat:
Inklusive Deiner Haltung zur "Zuwanderung in unsere Sozialsysteme" würde ein bedingungsloses GE diesen Zuwanderungsdruck ja noch erhöhen


Der Druck, ja. Für die Einreise in die EU gelten Regeln. Das heisst, wenn Wirtschaftsmigranten in die EU wollen, also keine Flüchtlinge, müssen wir die Einreise entsprechend verweigern.


na ok wir nähern uns langsam an, Eure Idee eines bedingungslosen Grundeinkommens sollte also vorerst auf den europäischen Wirtschaftsraum beschränkt werden. Der Einfachheit halber, weil Horst ja schon Zeiträume nannte, hier seine Einschränkung dazu.

Was meinst Du, schaffen wir es, das europäische Wirtschaftsgefälle, von West nach Ost und von Nord nach Süd in den nächsten 10 - 15 Jahren so anzugleichen, dass xxx Euro Grundeinkommen in München genauso zum Überleben befähigen wie in Ostrumänien oder Südsizilien?

Horst hat folgendes geschrieben:

Was ich z.B. nicht verstehe, wie Du diese Punkte wirklich global in einem übersehbaren Zeitraum realisieren möchtest. Und unter global verstehe ich nun einmal nicht irgendein Abkommen, was an Afrika und Asien vorbeigeht. Durch 0.4 wird es in den nächsten 10 bis 15 Jahren größere Veränderungen geben, so zumindest die Prognosen, was ließe sich Deiner Meinung global in 10 bis 15 Jahren realisieren?


Was ließe sich Deiner/ Eurer Meinung nach innereuropäisch in den nächsten 10 bis 15 Jahren an wirtschaftlicher Angleichung realisieren?

Alternativ und selbst das reicht schon, falls es erst mal nur ein teutonisches bedingungsloses Grundeinkommen sein soll, mit welcher Höhe könnte man denn verhindern, dass man in Torgelow reich wird und gleichzeitig in München nicht mal ein Tiefgaragenplatz mieten könnte und in welchem Zeitraum wäre es umsetzbar?


Zuletzt bearbeitet von koenig_ludwig73 am 13 Okt 2016 - 15:45:38, insgesamt einmal bearbeitet
koenig_ludwig73
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BeitragVerfasst am: 13 Okt 2016 - 15:10:21    Titel:

jo icke eben hat folgendes geschrieben:
koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:

Was auch jetzt schon helfen würde zu Verhindern das Menschen durch Maschinen ersetzt werden.


Also wieder die Menschen zurück ins Mittelalter schießen, wo jeder wieder am Band steht und Waren in der Manufaktur produziert werden. Soll das Deine Lösung sein?


?? ist nun 4.0 und der damit von Euch prognostizierte Arbeitsplatzverlust ein Problem, oder ist er keins? Mein Vorschlag sollte aufzeigen, dass es Möglichkeiten gäbe, die menschliche Arbeit davor zu schützen durch Maschinen ersetzt zu werden. Das hat mit Rückschritt gar nichts zu tun, im Gegenteil, viele frühere und zeitgenössische Philosophen sehen eine enge Verbindung zwischen der Arbeit, die der Mensch verrichtet und seinem Streben nach Selbstverwirklichung. Das ist ja auch der Grund warum Ihr darüber nachdenkt wie man trotz Rundumsorglosbedinungslosemgrundeinkommen Wege finden kann, die Menschen zu motivieren sich zu betätigen. Ein zum Nichtstun verdammter Mensch würde nach den Philosophen nicht nur körperlich sondern auch geistig verrotten. Darum schlage ich vor die menschliche Arbeitskraft wettbewerbsfähiger zu machen um zu verhindern das sie durch Maschinen ersetzt wird. Ab jetzt, nicht rückwirkend. Gleichzeitig wäre das ein Weg aus Euren Finanzierungsdilemma. Denn wenn in 10 bis 15 Jahren 2/3 aller Arbeitsplätze durch Maschinen ersetzt werden könnten, wäre gar nichts mehr finanzierbar, schon gar nicht ein bedingungsloses GE.
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