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Akademikerarbeitslosigkeit/Fachkräftemangel
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tokyob
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Anmeldungsdatum: 19.06.2006
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BeitragVerfasst am: 25 Feb 2016 - 15:25:46    Titel:

jo icke eben hat folgendes geschrieben:
Die Akademikerinnen Wurfquote...

Bitte sachlich bleiben. In der Vorlesung ueber Bevoelkerungsstatistik sprachen wir immer ueber "Nettoreproduktionsrate" (NRR)

https://de.wikipedia.org/wiki/Nettoreproduktionsrate
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11565
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BeitragVerfasst am: 25 Feb 2016 - 15:27:10    Titel:

jo icke eben hat folgendes geschrieben:

Zitat:
einen unqualifizierten bildungsfernen Polen aufzunehmen und ihm ein kostenloses Studium zu gönnen?


Meine Eltern sind beide Akademiker, wo ist dein Problem?


Unter den syrischen Flüchtlingen sind 21 Prozent auch Akademiker, weitere 22 Prozent haben die Fachhochschulreife. 47 Prozent einen mittleren Bildungsabschluss. Wo ist Dein Problem, wenn die auch ihre Kinder nachholen damit diese den Platz neben Dir einnehmen?

Zur Erhöhung der Geburtenrate wollte ich keine Allgemeinplätze, ich wollte von Dir ganz konkret wissen welche Leistung in der Vergangenheit die Geburtenrate erhöht hat. Du wirst keine nennen können. Rechtsanspruch auf Kinderbetreuung hat es ebenfalls nicht geschafft. Gestiegen ist lediglich die Beschäftigungsquote der Frauen. Was ebenfalls wünschenswert ist aber das Problem der demographischen Entwicklung nicht löst, eher im Gegenteil, da berufstätige Frauen später und in Summe weniger Kinder zur Welt bringen. Bitte werde dazu doch endlich mal konkret. Die AfD bietet Dir bestimmt ein prall gefülltes Programm zu diesem Thema.
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11565
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BeitragVerfasst am: 25 Feb 2016 - 15:30:21    Titel:

jo icke eben hat folgendes geschrieben:
koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
jo icke eben hat folgendes geschrieben:
Flüchtlinge suchen Schutz und Hilfe und keine Arbeit.


Grundsätzlich suchten sie Schutz, da die Dauer dafür nicht absehbar ist, suchen sie nun verständlicherweise eine Perspektive, die sie in der Türkei so wenig sehen, wie Deine Eltern eine Perspektive in Polen sahen und herkamen.


Meine Eltern sind Zuwanderer und KEINE Flüchtlinge. Wann wirst du diesen Unterschied nur endlich begreifen? Wie oft muss man es dir noch erklären?


Deine Eltern kamen aus dem gleichen Grund her, aus welchem die Flüchtlinge über sichere Drittstaaten hier einreisen. Sie erhoffen sich bessere Perspektiven für die Zukunft als in der Türkei oder in Polen. Dein Festhalten an ungenauen Begriffen ändert diese Fakten nicht.
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
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BeitragVerfasst am: 25 Feb 2016 - 15:34:27    Titel:

jo icke eben hat folgendes geschrieben:

Zitat:
Für diese ist sicherlich am meisten auszugeben um sie auszubilden aber es ist nicht generell sinnlos bzw. unwirtschaftlich wie Du behauptest.


Bullshit. Die Lösung ist: Attraktiver werden für Fachkräfte aus Afghanistan, damit diese nicht mehr in die USA gehen, sondern nach Deutschland. So wird der Fachkräftemangel bei bspw. Ärzten auf dem Land bekämpft, nicht durch die massenhafte Ausbildung von Analphabeten. Das verschlingt Milliarden an Steuergeldern bei ungewissem Ausgang, ob derjenige jemals qualifiziert sein wird.


Bilder von gewalttätigen Rechtspopulisten locken bestimmt tausende Fachkräfte an, vor allem Nichtchristen.

Der ungewisse Ausgang gilt natürlich auch für jedes deutsche Schulkind, wer weiß schon ob sie später mal fleißige Steuerzahler oder frustrierte Brandstifter und prügelnde Heimatschützer werden?? Niemand. In Summe gibt es aber erfreulicherweise mehr von den ersteren. Warum soll ich dann annehmen alle herkommenden Polen werden eines Tages wie Du?
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
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BeitragVerfasst am: 25 Feb 2016 - 15:37:20    Titel:

jo icke eben hat folgendes geschrieben:

Zitat:
Die BA bietet immer noch über 180 verschiedene Maßnahmen an, um selbst über 50jährige noch auszubilden oder wieder auszubilden oder umzuschulen.


Der Unterschied ist hier, du honk, das der 50 jährige bereits ein Leben lang in die Kassen eingezahlt hat, die Sprache spricht, eine Qualifikation hat und bereits integriert ist. Eine Umschulung von Hans-Peter vom CNC Fräser zum Zerspanungsmechaniker ist sinnvoll. Die Ausbildung des 30 jährigen Analphabeten Hamid zur Fachkraft nach 20 Jahren ist Schwachsinn.


Seit wann spielt das eine Rolle? Wenn Hans-Peter vorher 30 Jahre lang DDR Bürger war und seit 1990 arbeitslos ist hat er auch nichts eingezahlt....umgeschult werden würde er trotzdem. Außerdem ist eine Ausbildung nie Schwachsinn, nicht mal bei Dir!
tokyob
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Anmeldungsdatum: 19.06.2006
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BeitragVerfasst am: 25 Feb 2016 - 15:42:04    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Unter den syrischen Flüchtlingen sind 21 Prozent auch Akademiker, weitere 22 Prozent haben die Fachhochschulreife. 47 Prozent einen mittleren Bildungsabschluss. Wo ist Dein Problem, wenn die auch ihre Kinder nachholen damit diese den Platz neben Dir einnehmen?

Wenn ich mich auch mal einmischen darf : Ist das Niveau wirklich vergleichbar ?

In Afrika ist beispielsweise das Niveau der meisten Hochschulen eher duerfig :

"...Qualität des nigerianischen Hochschulsystems geprüft. Das Ergebnis: 49 Prozent aller Lehrkräfte waren unqualifiziert, Infrastruktur und Ausstattung auf allen Ebenen akut unzureichend. "Es gibt ein großes Missverhältnis zwischen dem Wissen, das Studenten sich an Afrikas Universitäten aneignen, und dem Wissen, das Arbeitgeber brauchen." Viele Graduierte bekämen in Afrika deshalb keine Arbeit."

http://www.spiegel.de/unispiegel/studium/afrikas-hochschulen-klar-im-abseits-a-698628.html

Oder wie sagt die Weltbank :

"In most sub-Saharan African countries, enrolment in higher education has grown faster than financing capabilities, reaching a critical stage where the lack of resources has led to a severe decline in the quality of instruction and in the capacity to reorient focus and to innovate... Universities are finding it increasingly difficult to maintain a teaching staff, lecture halls are overcrowded, and buildings are falling into disrepair, teaching equipment is not replenished, investment in research and in training for new teachers is insufficient, and many teachers must supplement their incomes by providing services to the private sector"

http://www.theguardian.com/global-development/poverty-matters/2011/sep/09/africa-university-funding-crisis

Edit : In dem Spiegel-Artikel war noch ein Kommentar ueber die afrikanischen Akademiker :

"71 Prozent aller nigerianischen Absolventen sind wie schlechte Kirschen", stellte Soludo fest. "Niemand würde sie einstellen, selbst wenn sie die einzigen Bewerber wären." Den Uni-Absolventen fehle nicht nur wichtiges Wissen in ihren jeweiligen Bereichen: "Sie sind in der neuen Ökonomie dieses Jahrhunderts schlicht nicht unterzubringen."


Zuletzt bearbeitet von tokyob am 25 Feb 2016 - 15:56:15, insgesamt einmal bearbeitet
koenig_ludwig73
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BeitragVerfasst am: 25 Feb 2016 - 15:47:46    Titel:

jo icke eben hat folgendes geschrieben:

Welche denn? Fakten: Unter syrischen Flüchtlingen wurden bislang ganze 21 Ärzte registriert, bei 1,1 Mio. Flüchtlingen.


http://www.focus.de/regional/thueringen/aerzte-immer-mehr-aerzte-aus-syrien-arbeiten-in-thueringen_id_4881382.html

das ist nur Thüringen:

>>Die Zahl der in Thüringen arbeitenden syrischen Mediziner ist seit Jahresbeginn auf 62 gestiegen, wie die Landesärztekammer am Freitag auf Anfrage mitteilte. Ende 2014 waren 50 Syrer in KlinikenGehe zu Amazon für weitere Produkt-Informationen! und Praxen beschäftigt gewesen. Ein Zusammenhang mit der anhaltenden Flucht aus dem Bürgerkriegsland sei unverkennbar, sagte Kammergeschäftsführerin Christiane Becker.<<

Wo kommen Deine 21 her?
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11565
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BeitragVerfasst am: 25 Feb 2016 - 16:49:24    Titel:

tokyob hat folgendes geschrieben:
koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Unter den syrischen Flüchtlingen sind 21 Prozent auch Akademiker, weitere 22 Prozent haben die Fachhochschulreife. 47 Prozent einen mittleren Bildungsabschluss. Wo ist Dein Problem, wenn die auch ihre Kinder nachholen damit diese den Platz neben Dir einnehmen?

Wenn ich mich auch mal einmischen darf : Ist das Niveau wirklich vergleichbar ?



auch das polnische Niveau ist ein anderes, selbst das der DDR Übersiedler war nicht vergleichbar. Auch ein amerikanischer Arzt wird sich noch zusätzlich qualifizieren müssen um hier zu praktizieren. Das ist kein Alleinstellungsmerkmal syrischer Flüchtlinge, trotzdem wird es hier zum "Mega-Problem" aufgebauscht.

Fakt ist aber eins, wer bereits in einem anderen Land ein Studium absolvierte bringt Voraussetzungen mit, die eine Zusatzqualifikation erleichtern. Erledigen muß diese sowieso jeder Einwanderer.
Alexs
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Anmeldungsdatum: 24.02.2016
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 25 Feb 2016 - 17:07:57    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
ist auch in meinem Link zu finden aber ich fürchte zu viele Fakten möchte Alexs dazu gar nicht berücksichtigen. Aus den Hochschulen kommen jährlich etwas mehr als 200.000 und in Rente gehen mit steigender Tendenz jetzt schon über 450.000.


Ach wie schön dass andere sich einbilden zu wissen was ich berücksichtigen will und was nicht. Laughing

Also erstens mal die Anzahl der Akademikerabschlüsse steigt seit Jahren. Schlossen im Jahre 2010 gerade mal 140 000 den Bachelor und Master ab waren es 2013 bereits 285 000 und 2014 bereits 325 000. Wo deine "etwas mehr als 200 000" herkommen ist mir daher schleierhaft. Weiters, von wo hast du die Zahl "450 000" Hochschulabsolventen gehen jedes Jahr in Rente?

1993 wurden gerade mal 200 000 Prüfungen an Hoschulen positiv absolviert, die 300 000 Marke wurde erst 2008 überschritten. Ergo heißt das, dass die Quote in den 60ern bei etwa 100 000 pro Jahr lag ,wie sollen da 450 000 jedes Jahr in Rente gehen.? Und mein letzter Punkt: In Deutschland leben über 4 Millionen ausgezeichnet ausgebildete Akademiker welche jedoch nicht in der Arbeitslosenstatistik aufscheinen da sie sich aus dem Arbeitsmarkt zurückgezogen haben.

http://www.welt.de/wirtschaft/article140903940/Deutschland-die-Republik-der-bequemen-Akademiker.html
http://de.statista.com/statistik/daten/studie/39312/umfrage/studienabschluesse-in-deutschland-seit-1993/
http://de.statista.com/statistik/daten/studie/165267/umfrage/hochschulabschluss-bachelor-und-master-seit-2000/

So nun rekapitulieren wir: Die Akademiker/Hochschulabschlüsse werden immer mehr, bereits jetzt herrscht in gut 90% aller Bereiche ein Überfluss, gleichzeitig haben wir noch 4 Millionen Akademiker im Land deren Potenziale nicht genutzt werden. So nun frage ich noch mal wo ist der Akademikermangel? Wo ist der Fachkräftemangel? Und ich bitte dich diesmal alle der vielen Fakten zu berücksichtigen und dich nicht zu wiederholen.
tokyob
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Anmeldungsdatum: 19.06.2006
Beiträge: 3096
Wohnort: Tokyo, Japan

BeitragVerfasst am: 25 Feb 2016 - 17:57:39    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
auch das polnische Niveau ist ein anderes, selbst das der DDR Übersiedler war nicht vergleichbar. Auch ein amerikanischer Arzt wird sich noch zusätzlich qualifizieren müssen um hier zu praktizieren. Das ist kein Alleinstellungsmerkmal syrischer Flüchtlinge, trotzdem wird es hier zum "Mega-Problem" aufgebauscht.

Fakt ist aber eins, wer bereits in einem anderen Land ein Studium absolvierte bringt Voraussetzungen mit, die eine Zusatzqualifikation erleichtern.


Ich glaube, wir sprechen immer noch von 2 Dingen. Das eine sind die eher praktischen Arbeitshemmnisse wie Sprache oder Zulassungstest.

Das andere -was ich gerne rausfinden wuerde-, ist ob das Niveau von afrikanischen oder arabischen Hochschulabsolventen ueberhaupt vergleichbar ist. Aus den Quellen ist ja zu sehen, dass die Abschluesse zum Teil das Papier nicht wert sind.
Oder es gibt da auch fachliche Unterschiede, also ein Mediziner ist vielleicht aehnlich qualifiziert...

Alexs hat folgendes geschrieben:
http://www.welt.de/wirtschaft/article140903940/Deutschland-die-Republik-der-bequemen-Akademiker.html

Solche internationalen Vergleiche sind oft nutzlos. So werden z.B. Krankenschwestern in den USA als Akademikerinnen gefuehrt und in Dtl nicht.
Hier in Japan ist das Niveaus der Unis teilweise so schlecht, dass ca 95 % aller Studenten auch den Abschluss schaffen. Dieser Wert ist OECD-Spitze und kommt natuerlich nicht dadurch, dass die Japaner super-schlau sind, sondern das Niveau teilweise so gering ist,
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