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Akademikerarbeitslosigkeit/Fachkräftemangel
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tokyob
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Anmeldungsdatum: 19.06.2006
Beiträge: 3103
Wohnort: Tokyo, Japan

BeitragVerfasst am: 26 Feb 2016 - 15:20:10    Titel:

Alexs hat folgendes geschrieben:
tokyob hat folgendes geschrieben:


aber man kann die Leute nicht zum arbeiten zwingen.[...]
weil sie vor Ort keine bezahlbaren finden, schon gar nicht Fachkraefte.


Und hier liegt das Problem. Potenziale gilt es zu mobilisieren mit anreizen.
...
würden sich sicherlich 1 bis 2 Millionen in den Arbeitsmarkt locken lassen wenn man es richtig macht.


Genau hier scheiden sich die Geister. Nur wenige, meist "Spitzenfirmen" koennen sich solche Massnahmen leisten, wie z.B. Firmenwohnungen fuer Umsiedler oder Firmenkindergaerten, um auch Muetter mit Uni-Ausbildung wieder anzulocken. Mein frueherer Arbeiter hat uebrigens einen Engpass in ITlern dadurch kompensiert, indem er Absolventen aehnlicher Studiengaenge (Mathe, Physik) einstellte.
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11495
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 26 Feb 2016 - 15:44:21    Titel:

Alexs hat folgendes geschrieben:

Wie kommst du darauf das diese 4 Millionen keine Lust haben zu arbeiten? Vielleicht wollen sie, können aber nicht da es bereits einen derartigen Überschuss an Fachkräften gibt dass sie keine Chance haben da "etwas" an ihnen dem Arbeitsmarkt nicht passt ( zb über 50, Kinder ect) Im Endeffekt hast du in deinem Post um den heißen Brei herumgeredet und kein einziges Argument für den angeblichen Fachkräftemangel geliefert: Angeblich gehen 450 000 Akademiker/Hochschulabsolventen jedes Jahr in Pension, diese Behauptung bleibt unbewiesen. Angeblich sind die Absolventenzahlen nicht genug da einige der Absolventen nicht gleich in den Arbeitsmarkt strömen dabei sind viele Bereiche bereits jetzt übersättigt

Ende 2014 waren dann in Deutschland arbeitslos

76 048 Maschinen und Fahrzeugtechniker, freie Stellen 33 541
46 461 Mediziner, freie Stellen 29 748
26 241 Informatiker, freie Stellen 10 673
48 282 IT und Naturwissenschaftler, freie Stellen 14 949
264 162 Unternehmungsführung, freie Stellen 20 876

und in deinem Link steht auf Seite 17 das die Zahl der arbeitslosen Akademiker das dritte Jahr in folge gestiegen ist.
Abschließend kann ich sagen, wenn du ein Reservoir von 4 Millionen einfach nicht berücksichtigst, weil es dir argumentativ nicht in den Kram passt, dann haben wir natürlich einen Fachkräftemangel. Würde ich 4 Millionen Straftäter aus der Kriminalitätsstatistik nicht berücksichtigen, dann hat Deutschland die niedrigste Kriminalitätsrate seit den 60ern......


was hilft es, wenn ich Dir die zahlen raus schreibe, das habe ich getan und nachlesen möchtest Du nicht. Rolling Eyes

Aber egal, solange ich die Zusammensetzung der 4 mio nicht kenne, kann ich nicht davon ausgehen, dass sie dem Arbeitsmarkt tatsächlich zur Verfügung stehen:

Aus Deinem Link:

>>Die Mehrzahl der Akademiker, die dem Erwerbsleben fernbleiben, sind demnach Frauen, die für die Familie zu Hause bleiben. Ein großer Teil der Akademiker, die dem Arbeitsmarkt nicht zur Verfügung stehen, sind demnach aber auch ältere Menschen, die wegen großzügiger Vorruhestandsregelungen bereits in Rente sind, obwohl sie sich noch bester Gesundheit erfreuen. Dazu zählen die Autoren allerdings auch viele Menschen, die älter als 65 Jahre sind.<<

Mehrzahl heißt, die größte Gruppe. Also Frauen die Kinder kriegen. das wird Joicke aber gar nicht gefallen, wenn Du seine arischen Nachzuchtprogramme durch Arbeitsaufrufe torpedierst. Und hinzu kommt noch, dass wir gerade nach Jahrzehnten aufwendiger Familienpolitik auch Akademikerweibchen zur Fortpflanzung überreden konnten und Du pfeifst die jetzt zurück ins Büro.

Ein weiterer großer Teil sind dann Pensionäre und Rentner. Auch hier, wurde ab den 70gern besonders früh verrentet. Man dachte wenn wir die Alten möglichst bald in den Rosengarten und das Erdbeerbeet schicken, würde Platz sein für den jungen tatkräftigen Nachwuchs. Ok das war blöd und hatte tatsächlich nichts gebracht, so wie auch die irrige Annahme, wenn die die Arbeit haben nur noch 35 oder 30 Stunden in der Woche arbeiten, würde mehr für Arbeitslose bleiben. Das nennt sich heute in anderer Ausprägung Teilzeit und wird als atypische Beschäftigung verurteilt obwohl auch das unabdingbar war um vielen Frauen das Gebähren zu ermöglichen. Diese Frühverrenteten sind aber nun auch schon bis zu 40 Jahren aus dem Erwerbsleben raus. Bleiben wir bei meinem Beispiel Helmut Kohl, statt ihn abzuwählen hätte er ja durchaus noch weitere 8 Jahre als Kanzler arbeiten können. Oder wer läßt sich nicht gerne von einem zittrigen 90jährigen Arzt einen Bypass legen oder den Schneidezahn aufbohren?? Und klar gibt es da auch andere Beispiele, wo man z.B. als Beamter mit 55 pensioniert wird. Da wir aber erst vor kurzem die Rente mit 67 teilbeerdigt hatten, weil eine Lebensarbeitszeit von 40 Jahren als ausreichend erachtet wurde wird da auch nicht mehr viel zu stemmen sein und wo sollten denn heute 70 jährige ehemalige Postbeamte tätig sein? wo kaum noch jemand Briefe schreibt oder den Telegrammservice über BTX aufruft?

Fakt ist, Du hast einfach völlig unreflektiert diese 4 mio in den Raum geworfen, ohne Dich mal näher mit der Zusammensetzung zu befassen und erwartest dieses nun von mir. Parallel hältst Du es für unnötig in den von mir zur Verfügung gestellten Quellen die Informationen nachzulesen, die ich Dir schon mal rausgeschrieben hatte, was ich aber raus schreibe glaubst Du dann nicht. Der damalige Artikel, den Du anführst, erzeugte auch kaum ein Echo in der Medien- wie in der Politiklandschaft, was meinst Du wohl warum? Weil keiner sich hinstellen würde und fordern würde, was Du andenkst, man könne statt junger Leute auszubilden, ein Heer an Rentnern und Pensionären reaktivieren und dem Arbeitsmarkt zuführen. Für jeden Politiker wäre angesichts der Altersstruktur der deutschen Wählerschaft, eine Forderung nach späterem Renteneintritt für Akademiker gleichzusetzen mit politischem Selbstmord. Dabei schrieb ja schon die Zusammenfassung des Artikels davon, dass diese Gruppe freiwillig aus dem Arbeitsmarkt ausgestiegen ist, Du müsstest also mit Zwang oder mit Kürzungen arbeiten.

Der Nachbesetzungsbedarf, den Du anzweifelst, ergibt sich schon aus einer einfachen Information, bereits 2013 waren über 20 % der arbeitenden Akademiker älter als 55,von über 8 mio arbeitenden Akademikern stehen 2 mio schon vor der Frage ob sie weiter arbeiten möchten, nicht müssen. Ab diesem Alter beginnt in Deutschland die Frühverrentung und wer genug Kohle auf der Seite hat, kann mit Abzügen schon aufs Altenteil gehen, was ja gerade für Akademiker möglich ist, der Bauarbeiter kann gar nicht so viel selbst vorsorgen. Das sind die sog. letzten geburtenstarken Jahrgänge vor dem Pillenknick. Seit dem sinkt die Bevölkerung kontinuierlich und obwohl noch nie mehr Studenten an deutschen Hochschulen eingeschrieben waren, wird es nicht gelingen damit die Lücke zu füllen, weil gleichzeitig die Zahl der Arbeitsplätze für Akademiker auch noch ansteigt. So wie in meinem Link beschrieben:

>>Ein Grund sind die Absolventenzahlen,
die seit einigen Jahren kontinuierlich
ansteigen. Bedenkt man dabei, dass
jährlich 280.000 bis 290.00015 Absolventen in den Arbeitsmarkt starten,
erscheint der Anstieg der Akademiker-Arbeitslosigkeit mit 12.000 fast
schon überraschend gering und zeigt,
wie aufnahmefähig der Arbeitsmarkt ist.<<

können automatisch die unten genannten neuen Stellen für Akademiker, die jährlich entstehen besetzen.

>>Gegenüber
dem Vorjahr waren das 210.000 mehr
(+5 Prozent). Die Zahl ist seit Jahren
gewachsen; von 2002 bis 20107 um ein
gutes Viertel (Abbildung 5). <<

der Rest also die übrigen 80.000 bis 90.000 arbeiten nach dem Studium nicht in Deutschland

http://www.welt.de/politik/deutschland/article138249483/Deutschlands-Talente-verlassen-in-Scharen-das-Land.html

>>Rund 1,5 Millionen Deutsche haben zwischen 2004 und 2013 ihrer Heimat den Rücken gekehrt. In der Regel handelt es sich um Akademiker oder Studenten, die den Sprung ins Ausland wagen – Talente, die auch in der hiesigen Wirtschaft immer knapper werden. Auch wenn das Gros von ihnen früher oder später nach Deutschland zurückkehrt, ist der Wanderungssaldo schon seit den 60er-Jahren stets negativ.<<

oder arbeiten gar nicht, weil sie zum Beispiel eine Familie gründen. Darum, auch das findest Du wieder in meinem Link, bleiben nur ca. 10.000 der Absolventen, die nun eine bestehende und freigewordene Stelle besetzen mußten, also rein rechnerisch, erfolgte bis dahin noch keine nennenswerte Nachbesetzung eines ausscheidenden Alten. Natürlich ist es auch hier wieder viel differenzierter zu betrachten. Das falsche Studium gemacht, "Irgendwas mit Design oder so" oder die Schweinezyklen bei der Studienauswahl nicht beachtet. Gäbe es nicht den Zuzug ausländischer Akademiker, (auch wenn die uns Joicke mitgebracht haben) sähe es schon seit Jahren düster aus mit der Besetzung freier Stellen!

Auch das wurde in meinem Link, von öffentlicher Stelle lückenlos analysiert und dargestellt. Dem setzt Du zum wiederholten Male Deine einfache Subtraktion entgegen, auf 10 freie Stellen kommen 20 Arbeitslose Akademiker...hierzu sagte ich Dir bereits ganz am Anfang, diese reine Gegenüberstellung ist sinnlos, weil sie, die Arbeitslosquote unter Akademikern 2,5% = Vollbeschäftigung und die durchschnittliche Dauer der Arbeitslosigkeit unter Akademikern (über 70 Prozent finden nach nur 6 Monaten eine Anstellung) nicht berücksichtigt. Infos dazu in meinem Link. Hinzu kommt, auch das wurde Dir schon gesagt, gerade Stellen für Akademiker werden in der Regel nicht über das Arbeitsamt sondern über Personalvermittlungen und ähnliche Dienstleister nachbesetzt. Jeder arbeitslos gewordenen Akademiker der vom Arbeitsamt mehr als sein Arbeitslosengeld wollte, kann das bestätigen.

Und wir beide wissen doch auch ganz genau, warum Du anfangs behauptet hattest für Deutschland, ausgerechnet Deutschland, kein Land erzeugt so viele Statistiken wie Deutschland, also ausgerechnet für Deutschland hättest Du ja gar keine Zahlen gefunden aber das würde ja schon irgendwie ähnlich sein, wie ein Nachbarland dessen Wirtschaft gerade schlechter läuft. Tse tse tse und mit dem bisschen wachsweichen Sammelsurium an Minimalinformation möchtest Du mich überzeugen das Rentenalter hochzusetzen??
Alexs
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Anmeldungsdatum: 24.02.2016
Beiträge: 10

BeitragVerfasst am: 26 Feb 2016 - 23:24:17    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:


was hilft es, wenn ich Dir die zahlen raus schreibe, das habe ich getan und nachlesen möchtest Du nicht. Rolling Eyes


Ja dann sag doch einfach auf welcher Seite diese Zahl steht!

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:


Mehrzahl heißt, die größte Gruppe. Also Frauen die Kinder kriegen. das wird Joicke aber gar nicht gefallen, wenn Du seine arischen Nachzuchtprogramme durch Arbeitsaufrufe torpedierst.


Shocked was soll der Mist? Formulierst du immer so geschmacklos?
Mit solcher Polemik vergeht mir glatt die Lust an einer weiteren Diskussion. Exclamation
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
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BeitragVerfasst am: 28 Feb 2016 - 13:18:08    Titel:

http://www.sueddeutsche.de/muenchen/ihk-bericht-in-muenchen-fehlen-zehntausende-fachkraefte-1.2883173

>>Ganz besonders stark fehlen dem neuen IHK-Fachkräftereport zufolge Spitzenkräfte in Veranstaltungsmanagement, Tourismus und Sport, dicht gefolgt von der Hotellerie und technischen, naturwissenschaftlichen Berufen. Darunter gut Ausgebildete und Studierte, auch Ingenieure. Noch mangelt es in München genauso an Akademikern wie an Menschen, die eine Lehre absolviert haben. Sie werden im Jahr 2030 besonders stark fehlen. Zurück ins München von heute. Wie sieht er also jeden Tag aus, dieser Fachkräftemangel? Eine Reise durch die Stadt, zu Brandherden und zu den Menschen, die sie löschen müssen.<<
jo icke eben
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Anmeldungsdatum: 08.09.2010
Beiträge: 4136

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2016 - 21:00:10    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
http://www.sueddeutsche.de/muenchen/ihk-bericht-in-muenchen-fehlen-zehntausende-fachkraefte-1.2883173

>>Ganz besonders stark fehlen dem neuen IHK-Fachkräftereport zufolge Spitzenkräfte in Veranstaltungsmanagement, Tourismus und Sport, dicht gefolgt von der Hotellerie und technischen, naturwissenschaftlichen Berufen.


Puh, zum Glück sind endlich die arabischen jungen Männer in Deutschland um die vielen freien Stellen zu besetzen. Denn wie jeder weiss, kommen die Spitzenkräfte und hochquailifizierten Fachkräfte im Veranstaltungsmanagement und Tourismus alle aus Afghanistan und Eritrea. Jeder Depp weiss das.
jo icke eben
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Anmeldungsdatum: 08.09.2010
Beiträge: 4136

BeitragVerfasst am: 28 Feb 2016 - 21:14:22    Titel:

http://www.faz.net/aktuell/politik/fluechtlingskrise/ausbildung-von-fluechtlingen-in-rosenheim-14092678-p4.html?printPagedArticle=true#pageIndex_4

“ Nur einem „ganz kleinen Bruchteil“ gelinge eine Ausbildung. Wenn man Fischer fragt, ob denn die jungen Flüchtlinge nicht die Probleme des demographischen Wandels in Deutschland lindern könnten, dann sagt er einen ziemlich ernüchternden Satz: „Nein, nicht diese Generation.“

Bin mal gespannt was KL dazu sagt, vielleicht dies:
Die Lehrer sind alles Rassisten und diskriminieren die Flüchtlinge. So kann Integration ja nicht gelingen.

Weiter im Text:

Sie hatten es mit engagierten, höflichen, dankbaren jungen Menschen zu tun, die da kamen. Am Abend habe man sie aus dem Deutschunterricht regelrecht herausholen müssen. „Aber in den vergangenen Monaten sind uns jeden Tag die Augen aufgegangen“, sagt Astrid Langenegger, Ko-Geschäftsführerin der Initiative. „Bei rund 80 Prozent der Jugendlichen fehlen fast komplett neun Jahre Schulbildung. Eine Ausbildung ist eigentlich nicht realistisch“, sagt sie. „Motivation ist toll, ersetzt aber keine Schulbildung“, sagt Ko-Geschäftsführer Hans Mitterer.

Auch dieser Abschnitt dürfte für meinen besten Freund Tom interessant sein, widerspricht er doch gänzlich seinem Weltbild:

Aber sie verstehen nicht, warum ihre Ausbildung erst einmal darin besteht, nur Haare zu waschen – und warum sie so wenig verdienen. Sie haben ihr Leben aufs Spiel gesetzt und viel Geld gezahlt, um nach Deutschland zu gelangen. Nun sind sie am Ziel und müssen rasch Erfolgsberichte nach Hause schicken – und Geld. Gelingt das nicht, ist das eine große Enttäuschung. Ein Vakuum tut sich auf. „Die schmeißen den Bettel hin, sobald sie sehen, dass sie keine Perspektive haben, schnell Geld zu verdienen“, sagt Fischer.

Zu Zeiten der Kriegsflüchtlinge aus dem früheren Jugoslawien in den neunziger Jahren habe es noch Jobs für ungelernte Arbeiter gegeben. Produktionshelfer in der Holzfabrik etwa, sagt Fischer. Heute nicht mehr.
Flüchtlinge, die in die Grundschule gingen, hätten noch Chancen, sagt der Jugendamtsleiter. Die meisten der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge aber seien einfach nicht qualifiziert genug und könnten sich das, was deutsche Kinder und Jugendliche in vielen Jahren lernten, nicht in drei Monaten aneignen.
koenig_ludwig73
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BeitragVerfasst am: 01 März 2016 - 00:08:40    Titel:

jo icke eben hat folgendes geschrieben:

Die Menschen können ja etwas für den Staat leisten, dann aber bitte keine 20 Jährige Ausbildung auf Steuerzahlerkosten. Wenn nur eine Weiterbildung/Umschulung nötig ist, dann in Ordnung.


Mir wurde hier mal gesagt das Bildung ein Menschenrecht sei.
tokyob
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Anmeldungsdatum: 19.06.2006
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Wohnort: Tokyo, Japan

BeitragVerfasst am: 03 März 2016 - 15:16:22    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Mir wurde hier mal gesagt das Bildung ein Menschenrecht sei.


Die Menschenrechtscharta sagt zwar, dass Bildung 'verfuegbar' sein muss, aber dass nur der Grundschulunterricht (= grundlegende Bildung, Lesen Schreiben, Rechnen) 'kostenlos' sein braucht.


"Artikel 26
1. Jeder hat das Recht auf Bildung. Die Bildung ist unentgeltlich, zum mindesten der Grundschulunterricht und die grundlegende Bildung. Der Grundschulunterricht ist obligatorisch. Fach- und Berufsschulunter
richt müssen allgemein verfügbar gemacht werden, und der Hochschulunterricht muß allen gleichermaßen entsprechend ihren
Fähigkeiten offenstehen."

http://www.un.org/depts/german/menschenrechte/aemr.pdf
filzstift zwo
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BeitragVerfasst am: 03 März 2016 - 16:57:37    Titel:

koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:


Mir wurde hier mal gesagt das Bildung ein Menschenrecht sei.


Hat dir das "Mutti" gesagt?

Die verbreitete bis zu ihrem plötzlichen Stimmungsumschwung(die Hormone?) Montag oder Dienstag dieser Woche ja auch noch die Auffassung, dass es ein (Menschen)Recht gäbe, sich "sein Zufluchtsland" unter mehreren in Europa auszusuchen und aufzusuchen.

Plötzlich ist es oberste Doktrin, dass sich die "Schutzsuchenden" in Griechenland eine Bleibe suchen sollen.

So schnell kann das gehen.

Du hinkst da (mal wieder) etwas hinterher. Wink
koenig_ludwig73
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Anmeldungsdatum: 30.07.2009
Beiträge: 11495
Wohnort: Neuschwanstein

BeitragVerfasst am: 03 März 2016 - 17:38:54    Titel:

tokyob hat folgendes geschrieben:
koenig_ludwig73 hat folgendes geschrieben:
Mir wurde hier mal gesagt das Bildung ein Menschenrecht sei.


Die Menschenrechtscharta sagt zwar, dass Bildung 'verfuegbar' sein muss, aber dass nur der Grundschulunterricht (= grundlegende Bildung, Lesen Schreiben, Rechnen) 'kostenlos' sein braucht.


"Artikel 26
1. Jeder hat das Recht auf Bildung. Die Bildung ist unentgeltlich, zum mindesten der Grundschulunterricht und die grundlegende Bildung. Der Grundschulunterricht ist obligatorisch. Fach- und Berufsschulunter
richt müssen allgemein verfügbar gemacht werden, und der Hochschulunterricht muß allen gleichermaßen entsprechend ihren
Fähigkeiten offenstehen."

http://www.un.org/depts/german/menschenrechte/aemr.pdf


Gnau, dort steht nirgend, dass man sich die Ausbildung sparen könne, wenn sie bis zu 20 Jahre dauern würde oder aufgrund rassistisch unterstellter Lernschwäche bei bestimmten Ethnien gleich ganz bleiben lassen kann.
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