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MRS berechnen
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gochips
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Anmeldungsdatum: 10.04.2016
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 10 Apr 2016 - 15:30:50    Titel: MRS berechnen

Hey,

mich verwirrt hier gerade eine eigentlich leichte Aufgabe:



Hoffe mir kann bei dem Problem jemand weiterhelfen
JetLeechan
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Anmeldungsdatum: 10.10.2007
Beiträge: 290

BeitragVerfasst am: 11 Apr 2016 - 10:14:45    Titel:

Manchmal werden nutzlose Informationen gegeben um zu prüfen, ob ein Student wichtige von unwichtigen Informationen zu trennen weiss. Allerdings ein Hinweis, die MRS ist nicht definiert als der Quotient zweier Ableitungen der Nutzenfunktionen zweier Güter, sondern als das Verhältnis des Deltas der beiden Nutzen. D.h., dass falls Du die MRS für ein Gut an einer bestimmten Stelle untersuchst, brauchst Du nicht abzuleiten, da Du ja eine konrekte Veränderung vorgegeben hast. Die Ableitung ist dazu da, eine Anleitung für die Berechnung der Veränderung des Nutzen an jeder beliebigen Stelle - insofern definiert - anzugeben. Du siehst ja schon, wenn Du den Term U(C;F) = (C-40)*(50-40) vereinfachst, dass 10*(C-40) da steht. Wenn Du nun den F-Term 10 zum C-Term (C-40) ins Verhältnis setzt, hast Du wieder die MRS wie oben. Meine Überlegung wäre folglich, falls nichts anderes in der Aufgabe stünde, dass das, das Ergebnis sein müsste.
gochips
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Anmeldungsdatum: 10.04.2016
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 11 Apr 2016 - 14:17:00    Titel:

In der Aufgabe steht noch, dass das Subjekt auf ihrer Budgetkurve liegt (konkret: What is Andrea’s marginal rate of substitution when F = 50 and she is on her budget line?)

Aber die Budgetkurve ist ja für die MRS egal, richtig?
JetLeechan
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Anmeldungsdatum: 10.10.2007
Beiträge: 290

BeitragVerfasst am: 11 Apr 2016 - 19:05:16    Titel:

In der Aufgabe sollst Du eine konkrete MRS berechnen, folglich benötigst Du die Budgetgerade. Zur Erinnerung, die Budgetgerade ist definiert als x2 = (m - p1x1)/p2. Die nötigen p- und m-Angaben solltest Du in der Aufgabe bekommen haben. Du sollst nun schauen, wo der Tangentialpunkt der Budgetgeraden mit einer Indifferenzkurve liegt; also wo das Haushaltsoptimum ist. Die MRS in ihrer allgemeinen Form ist die Steigung der Indifferenzkurve in deren allgemeiner Form. Jedoch hängt die konkrete MRS an einer bestimmten Stelle, hier am Haushaltspotimum, von der Steigung der Budgetgeraden ab.
gochips
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Anmeldungsdatum: 10.04.2016
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 11 Apr 2016 - 19:59:08    Titel:

Oh, das bedeutet also ich muss das Optimum in den Punkt F=50 berechnen auch wenn das eventuell nicht das Optimum ist? In der nächsten Aufgabe ist dann nämlich nach dem Optimum direkt gefragt

Hab jezt hier mal einen Lösungsansatz:



Die Steigung der Budgetgerade ist bei uns w (wage) und wird in der Aufgaben stellung gegeben. Hier nochmal vorsichtshalber die komplette Aufgabenstellung:




Für Aufgabe d) muss ich dann wohl mit Lagrange ran?
JetLeechan
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Anmeldungsdatum: 10.10.2007
Beiträge: 290

BeitragVerfasst am: 12 Apr 2016 - 14:18:38    Titel:

gochips hat folgendes geschrieben:
Oh, das bedeutet also ich muss das Optimum in den Punkt F=50 berechnen auch wenn das eventuell nicht das Optimum ist? In der nächsten Aufgabe ist dann nämlich nach dem Optimum direkt gefragt

Genau. Ob es sich um das Optimum handelt oder nicht, hängt natürlich von der konkreten Situation ab. Wenn, aus welchen Gründen auch immer, F = 50 vorgebenen ist, dann wäre der Tangentialpunkt von Budgetgeraden und Indifferenzkurve das Optimum unter gegenen Voraussetzungen. Aber ja, falls man hier von beschränkt rationalem Verhalten ausgeht, könnte man durchaus sagen, dass die Entscheidung irrational ist.

Zitat:

Hab jezt hier mal einen Lösungsansatz:



Die Steigung der Budgetgerade ist bei uns w (wage) und wird in der Aufgaben stellung gegeben. Hier nochmal vorsichtshalber die komplette Aufgabenstellung:




Für Aufgabe d) muss ich dann wohl mit Lagrange ran?


Ich kann Dir mit d) nicht helfen, weil Du nach Forenregeln zunächst einen Ansatz liefern musst. Lagrange ist auf jeden Fall eine Möglichkeit. Was hast Du denn bei a= bis c) raus?

Allerdings wieder ein kleiner Tipp: Die Steigung der Budgetgeraden ist hier der Preis für einen Stunde Freizeit, d.h. die Opportunitätskosten für eine Stunde Verzicht auf Arbeit, weshalb sie negativ ist. Negative Löhne gibt es ja zum Glück noch nicht. Hier in der Aufgabe ist es nicht so schlimm, falls Du aber später komplexere Aufgaben und vielleicht auch komplexere Fragestellungen bekommst, wo es auf die Interpretation der Zahlen ankommt, können solche Spitzfindigkeiten den Unterschied zwischen voller Punktzahl und gerade so bestanden ausmachen. Ich habe VWL nicht als Studienfach studiert, aber dennoch als Frachfremder quasi einen ganzen VWL-Bachelor an Modulen abgeschlossen. Weil ich mich deshalb mehr auf meine eigentlichen Fächer konzentriert habe, die in meine Endnote einflossen, habe ich mich in einigen VWL-Veranstaltungen mehr auf die Mathematik als auf die Konzepte und Interpretation konzentriert - und das war ein Fehler, denn so kleine Unstimmigkeiten können große Folgen haben.
gochips
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Anmeldungsdatum: 10.04.2016
Beiträge: 8

BeitragVerfasst am: 14 Apr 2016 - 00:22:23    Titel:

Hey,

danke für deine Hilfe schonmal und danke für deine Tipps Smile

bei a) hab ich das hier raus:




bei b) siehe oben und c) haben wir noch nicht behandelt in der vorlesung.
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