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Mietrecht - Wohnungsrückgabe
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guido.m
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Anmeldungsdatum: 01.08.2005
Beiträge: 1
Wohnort: Mönchengladbach

BeitragVerfasst am: 01 Aug 2005 - 20:39:22    Titel: Mietrecht - Wohnungsrückgabe

Ein Mieter hat nach Lohn- und Pfändunsbeschluss form und fristgerecht zum 31. Juli 2005 gekündigt.

Die verschiedenen schriftlich vorgegebenen Rückgabetermine wurden nicht wahrgenommen.

Dem Anschein nach war der Mieter bereits Anfang Juli 2005 ausgezogen.

Der Mieter war nirgendwo erreichbar, sein Arbeitgeber hat Betriebsurlaub und und entsprechend auch nicht erreichbar.

Die Wohnung wurde vom Mieter nicht Rückübergeben, es wurde kein Haus- und Wohnungsschlüssel zurückgegeben.

Heute Morgen ab 1. August 2005 habe ich die Wohnung betreten, sie ist verwahrlost, verdreckt. Überall liegen Plastiktüten mit Hausmüll, dreckige (Unter)Wäsche, Essensresten, Dreck, Unrat. In der Küche ist seit Wochen nicht mehr gespült worden, Lebensmittel und Essensreste verderben.

Es sind noch z.T. kaputte und verdreckte (Teil)Möbel in der Wohnung.

Wie ich heute recherchierte, ist der Mieter ausgezogen, nachdem der Stromversorger Anfang Juli 2005 den Strom gesperrt und blockiert hat.

Der Stromversorger hat per 6. Juli 2005 eine neue (mir seit heute bekannte) Adresse, die der Vater des Mieters angemeldet hat.

Kann mir jemand sagen, welche durchgreifenden Schritte ich jetzt einleiten kann, damit ich die Wohnung schnellstmöglich weiter vermieten kann.

Hat der Vermieter sein Eigentum aufgegeben, sodass ich alles (Möbel, Schmutzwäsche, Müll und Unrat als Sperrmüll vor die Tür stellen kann ?

Wer weiss Bescheid ?
Gruß und Danke vorab.
philcollins
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Anmeldungsdatum: 07.02.2009
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 07 Feb 2009 - 22:25:59    Titel:

Ordentlich was auf die Fresse hauen diesen scheiß Mietnomaden.
Bin selber Vermieter, und zweimal reingelegt worden.
Habe Außenstände von fast 10.000 €.
Beim dritten mal gibt es keine Anwälte mehr, da wird das selber in die Hand genommen. Tür eintreten und raus mit dem Pack.
Immer noch billger vor dem Kadi zu stehen,als 2 Jahre zu klagen und eventuell 20.000€ ans Gericht zu tragen wegen Räumungsklage.
Außstehende Miete und Renovierungskosten bekommt man eh nicht wieder,da hilft auch kein vollstreckbarer Titel.
Die machen doch eh ne Privatinsolvenz.
Aber so hatte man dann immerhin noch selber seinen Spaß Smile.
philcollins
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Anmeldungsdatum: 07.02.2009
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 08 Feb 2009 - 00:08:07    Titel:

Das ist wohl war. Aber Miete nicht zahlen, dass kann man noch verkraften,aber dazu die komplette Wohnung zu verwüsten,dass geht gar nicht.
Per Anwalt kommt man nicht weiter.
Die gute Frau wird eine Privatinsolvenz machen, und für Sie ist die Sache erledigt.
Ich hingegen werde keinen Cent sehen.
Das einzige ist eine Anzeige bei der Arge wegen Sozialbetrug.
Wird aber auch nichts bringen.
Beim nächsten mal also,Tür eintreten und dieses Schweinevolk höchstpersönlich auf die Strasse befördern.Oder direkt ins Krankenhaus.
Ronnan
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Anmeldungsdatum: 09.09.2008
Beiträge: 2295
Wohnort: Karlsruhe, Residenz des Rechts

BeitragVerfasst am: 08 Feb 2009 - 01:00:01    Titel:

hm, da der vermieter wosweit ich weiß grundsätzlich kein recht hat die wohnung zu betreten könnte das dann evtl. zu einer bestrafung wegen hausfriedensbruch und nötigung+körperverletzung führen.
philcollins
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Anmeldungsdatum: 07.02.2009
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 08 Feb 2009 - 01:15:45    Titel:

Das ist ja richtig,aber mit Sicherheit die günstigere Lösung.
Man stelle sich vor,der Mieter will trotz fristloser Kündigung durch Mietschulden nicht ausziehen.Was passiert?
Man muss klagen.
Kosten ca. 15000-20000 Euronen.(Mietausfall,Gerichtskosten,Anwaltskosten,Gerichtsvollzieher,Renovierungskosten
usw.)
Also ist doch wohl die billigere Lösung,das selber in die Hand zu nehmen.
Zumal der Mieter,bei dem ja nichts zu holen ist,den Anwalt ja auch noch von unserem lieben Rechtsstaat bezahlt bekommt.
Es leben die Mietrechte!!!!
philcollins
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Anmeldungsdatum: 07.02.2009
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 08 Feb 2009 - 01:27:26    Titel:

Außerdem ist doch der große Vorteil der:
Wenn man vor dem Kadi steht,und verknackt wird auf Schmerzensgeld,
bekommt man es ja eh vom Mieter wieder, und man ist dann Quitt.
Also 5000€ Mietschulden.
Jedoch auch 5000€ Strafe zu zahlen an den Mieter.Der begleicht dann mit dem eigenen Geld seine Mietschulden.
Ist doch Praktisch.
Also Quasi für lau verdroschen.
Ronnan
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Anmeldungsdatum: 09.09.2008
Beiträge: 2295
Wohnort: Karlsruhe, Residenz des Rechts

BeitragVerfasst am: 08 Feb 2009 - 01:32:17    Titel:

öhm
es bestehen nicht nur zivilrechtliche ansprüche
ferner kannst du jedenfalls nicht gegen deliktsrechtliche forderungen aufrechnen
außerdem gibt es noch das strafrecht, also schlimmstenfalls eine haftstrafe
philcollins
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Anmeldungsdatum: 07.02.2009
Beiträge: 5

BeitragVerfasst am: 08 Feb 2009 - 01:34:28    Titel:

Eigentlich eine Interessante Frage.
Mieter 2000€ Schulden.
Vermieter muss 2000 € Schmerzensgeld an Mieter zahlen,da er Ihn verprügelt hat.
Muss der Mieter dieses Geld dann wieder zurücküberweisen,um seine Mietschulden zu begleichen?
Ronnan
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Anmeldungsdatum: 09.09.2008
Beiträge: 2295
Wohnort: Karlsruhe, Residenz des Rechts

BeitragVerfasst am: 08 Feb 2009 - 01:38:48    Titel:

beide müssen zahlen
du kannst nicht sagen du zahlst nicht weil ihr ja quitt seid, um eben sowas zu verhindern
also verklagt er dich auf zahlung
du musst zahlen
dann verklagst du ihn
aber er hat es inzwischen schon ausgegeben und du stehst blöd dar

§273 BGB ist hier wohl nicht einschlägig
hausfriedensbruch bis zu 1 jahr (wobei das etwas wackelig ist, aber ja sowieso das leichteste delikt)
nötigung bis 3
und körperverletzung bis zu 5
qwertz
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Anmeldungsdatum: 21.02.2006
Beiträge: 238

BeitragVerfasst am: 08 Feb 2009 - 02:14:15    Titel:

Hätte der säumige Mieter nicht in erster Linie Anspruch auf Wiedereinräumung des Besitzes gem. § 861 BGB?

Das würde dein Vorhaben nur zusätzlich verkomplizieren.
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