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Dilemma von Cantor
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Arno Gorgels
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Anmeldungsdatum: 01.08.2005
Beiträge: 49
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BeitragVerfasst am: 29 Aug 2005 - 16:01:18    Titel: Kein Angebot

Zitat:
--- ich glaube an keine "Bijektionen zwischen Physik und Mathematik" ---

Ja, das ist der springende Punkt. Daran muss man erst "glauben". Dieses zu akzeptieren, hat uns auch viel Zeit und Kopfschmerzen gekostet. Man kann nur etwas korrigieren, wenn man es "im Grunde akzeptiert".

Die "Parallelität" von Mathematik und Physik ist längst wissenschaftlich akzeptiert. Die Erweiterung zur Bijektion zwischen Mathematik und Physik (man kann sicherlich über die genaue Definition dieser bijektiven Abbildung diskuttieren) und die Anwendung der Theorie der Mengenlehre auf die Physik ist eine längst fällige Ergänzung. Dass diese Erweiterung so wunderbar funktionierte, hätten wir wahrlich nie geträumt.

Die Arbeit ist übrigens unentgeltlich erforscht und publiziert worden. Sie (die englische Version) wird bereits universitär geprüft. Sie ist hier als brisantes mathematisches Thema in das Forum eingebracht worden.

Mit freundlichen Grüßen
Hiob
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Anmeldungsdatum: 05.05.2005
Beiträge: 1379

BeitragVerfasst am: 29 Aug 2005 - 16:15:32    Titel: Re: Kein Angebot

Arno Gorgels hat folgendes geschrieben:
Man kann nur etwas korrigieren, wenn man es "im Grunde akzeptiert".

In den meisten Fällen reicht vorläufige Akzeptanz und es gibt Widerspruchsbeweise.

Arno Gorgels hat folgendes geschrieben:
Die "Parallelität" von Mathematik und Physik ist längst wissenschaftlich akzeptiert. Die Erweiterung zur Bijektion zwischen Mathematik und Physik (man kann sicherlich über die genaue Definition dieser bijektiven Abbildung diskuttieren) und die Anwendung der Theorie der Mengenlehre auf die Physik ist eine längst fällige Ergänzung. Dass diese Erweiterung so wunderbar funktionierte, hätten wir wahrlich nie geträumt.

ich denke, daß sich alle physikalischen Prozesse mathematisch darstellen lassen. Aber ich kann mir nicht vorstellen, daß es für alle Terme, Funktionen oder Folgen der Mathematik eine Entsprechung im Physikalischen gibt.
Kannst Du zu jeder mathematischen Folge ein physikalische Folge angeben?

Arno Gorgels hat folgendes geschrieben:
Die Arbeit ist übrigens unentgeltlich erforscht und publiziert worden. Sie (die englische Version) wird bereits universitär geprüft. Sie ist hier als brisantes mathematisches Thema in das Forum eingebracht worden.

Wer prüft denn Eure Arbeit?
Arno Gorgels
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Anmeldungsdatum: 01.08.2005
Beiträge: 49
Wohnort: Potsdam

BeitragVerfasst am: 29 Aug 2005 - 17:07:57    Titel:

Hallo Hiob,
danke für die Fragen

Zitat: "Kannst Du zu jeder mathematischen Folge ein physikalische Folge angeben?"
Antwort: Ich meine, ja. Die gesamte Zahlengerade mit aller ihrer Eigenschaften sind physikalisch nachweisbar. Wir gaben z.B. als frapante Beispiele die physikalische Bedeutung der imaginären Einheit und auch die cantorschen Kardinalzahlen. Wir haben keinen Anlass zu vermuten, dass die Bijektion irgendwo nicht funktioniert. Eine (mögliche) Beweisführung für diese Behauptung vermuten wir in der der Theorie zu Grunde liegenden parallelen Entfaltung von Mathematik und Physik aus dem elementarsten physikalischen Teilchen, das sich rein mathematisch verhält.

Zitat: "Wer prüft denn Eure Arbeit?"

Antwort: Darf ich das noch geheim halten, bitte? Es sind aber Mathematiker; soviel kann ich verraten.
Wir sind genau so gespannt auf die Beurteilung wie Anderen auch. Nicht, dass wir nicht von der Arbeit überzeugt sind, aber dadurch, dass wir in Absonderung arbeiten mussten, kann das Mass an "Ungenauigkeiten" die Essenz und die Vielzahl brisante Schlussfolgerungen verloren gehen lassen. Das wäre schade. Ein Physiker (Prof.) aus Berlin, schrieb uns, dass er das Superquantum einen genialen Kunstgriff fand. Wir konnten nur um das Wort "Kunstgriff" (nach jahrelangem Suchen) nicht echt lachen. Ansonsten wollte auch er... korrigierend mitwirken. Tja... was meinst Du? Ich weiß aus Erfahrung, dass, während man korrigiert..., auf Tausenden weiteren Ideen kommt, was die Theorie sonst noch alles so kann. So ging es uns auch. Das wäre ein wahrer Forschungschaos, der wir vermeiden wollen.

Herzlichen Gruß,
Hiob
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Anmeldungsdatum: 05.05.2005
Beiträge: 1379

BeitragVerfasst am: 29 Aug 2005 - 17:26:43    Titel:

Arno Gorgels hat folgendes geschrieben:
Zitat: "Wer prüft denn Eure Arbeit?"

Antwort: Darf ich das noch geheim halten, bitte? Es sind aber Mathematiker; soviel kann ich verraten.

Wäre nur schön, wenn Du Eurer Arbeit mal eine gewisse authoritäre Berechtigung verschaffst, indem Du irgendeinen Professor oder eine Professorin benennst, der/die sich mit Eurer Arbeit auseinandersetzt.
Arno Gorgels
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Anmeldungsdatum: 01.08.2005
Beiträge: 49
Wohnort: Potsdam

BeitragVerfasst am: 29 Aug 2005 - 17:45:02    Titel: Prüfen lassen...

Zitat: Wäre nur schön, wenn Du Eurer Arbeit mal eine gewisse authoritäre Berechtigung verschaffst, indem Du irgendeinen Professor oder eine Professorin benennst, der/die sich mit Eurer Arbeit auseinandersetzt.

Antwort: Professoren bzw. Professorinnen mit so viel Mut und Zeit gibt es fast nicht in der Welt. Es gibt übrigens auch zu viele Unsinn-Theorien, geschrieben von Leuten, die Begriffe wie Bewegung, Energie und Impuls nicht auseinanderhalten können. Dennoch haben wir das Glück gehabt und einen Prüfer gefunden.

...ich weiß... nach authoritärer Anerkennung sehnen wir genau so... ich kann nur sagen, dass die Arbeit von einem international anerkannten Professor der Mathematik geprüft wird. Er hat sie (nach Postweg) am 12.8.2005 erhalten und den Empfang bestätigt. Am 26.7. war die englische Übersetzung erst fertig. Wir wissen nicht, wie lange er braucht... so einfach ist das Alles ja nicht; nicht zuletzt auch durch unsere vielfältige Texte, die manchem Experte schnell als überflüssig oder ungenau vorkommen. Der Grund ist, das wir uns 1) "zwischen den Wissenschaften" befinden 2) kein Bild darüber hatten, an wen wir uns mit der Theorie wenden sollten.
Wir mussten übrigens schon wegen der Urheberrechte früh publizieren. Es werden zu gern Publikationen zeitlich zurückgehalten, die später in geänderter Form irgendwo auftauchen. Das war auch "Unser Dilemma" Wink .

Herzliche Grüße,
Arno Gorgels
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Anmeldungsdatum: 01.08.2005
Beiträge: 49
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BeitragVerfasst am: 01 Sep 2005 - 17:30:39    Titel: Die Quitessenz...

Im Philosophieforum schrieb einer: (die Frage habe ich nicht wiederholt)

Uli
so eine frage kann man nur beantworten wenn man weiss was gott ist.
ansonsten würde ich einfach sagen: nein, die weltformel stellt "nur" die physik auf eine konzeptionell einheitliche grundlage.
gruss

Ich denke, diese Person hat die Quintessenz begriffen.
Hiob
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Anmeldungsdatum: 05.05.2005
Beiträge: 1379

BeitragVerfasst am: 01 Sep 2005 - 18:39:55    Titel:

In welchem Forum war das doch gleich?
Arno Gorgels
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Anmeldungsdatum: 01.08.2005
Beiträge: 49
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BeitragVerfasst am: 01 Sep 2005 - 19:56:39    Titel: wo ist das denn?

Laughing philtalk Surprised
Arno Gorgels
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Anmeldungsdatum: 01.08.2005
Beiträge: 49
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BeitragVerfasst am: 01 Sep 2005 - 21:20:48    Titel: Ein Physiker schrieb in einem Forum...

So, ich hab mir die Artikel mal angeschaut. Es finden sich einige interessante Ansätze und Überlegungen darin, aber das Ganze ist weit entfernt von einer vollständigen Theorie, und Weltformel ist es schon gar keine. Aber ein Punkt, der mich schon seit langem umtreibt, ist folgender:

In den bisherigen Theorien ist die Raumzeit kontinuierlich, insbesondere in der Quantentheorie gibt es keine Zeitobservable, Zeit ist ein reiner Parameter. Das gefiel mir noch nie. Auch Operatoren mit kontinuierlichen Spektren wie Orts- und Impulsoperatoren gefielen mir auch noch nie sonderlich, nicht nur, dass sie extrem stark singuläre Eigendistributionen statt vernünftigen Eigenfunktionen besitzen, auch zeigt sich die Natur bei näherer Beobachtung eigentlich immer von ihrer diskreten Seite, Kontinuität in mikroskopischen Bereichen gibt es nicht. Insofern gibt es eine Diskrepanz zwischen physikalischer Erfahrung und mathematischer Beschreibung der Natur, die evident ist. Es spricht an und für sich nichts gegen die Hypothese, anzunehmen, dass es eine Art Längen- und in letzter Konsequenz auch Zeitquant gibt. Abschätzungen liefern aber Größenordnungen, die mit momentanen experimentellen Ausstattungen noch nicht beobachtbar sind. Diese Idee der Quantelung der Raumzeit (sie nennen es das Superquantum) ist durchaus interessant. Ähnliche Ideen wurden und werden auch von anderen Physikern verfolgt. Ich persönlich (das ist aber nur eine nichtbeweisbare Vermutung von mir) glaube, dass man einen diskreten physikalischen Raum betrachten muß, wenn man eine "Weltformel" (wenn es eine gibt) finden will. Man sollte versuchen, eine Theorie auf einer Art Raumzeitgitter aufzubauen. In diese Richtung geht der Artikel schon, aber besonders ausgearbeitet erscheint mir das alles nicht, vielmehr ist es eine Art Schnellschuß, um Aufmerksamkeit zu erhaschen. Aber, wie schon gesagt,
gute Ideen sind vorhanden.

Gruß Olaf


WIR, die Forscher Cool wissen Cool , dass die Weltformel-Theorie stimmt... aber was ist los mit dem Mathematikern???? Der Physiker hat das Physikalische verstanden... aber hat keine Ahnung von Mathematik und Mengenlehre... das kann man gut merken...

Wann reden Mathematiker, Physiker und Philosophen mal wieder mit einander?????
Arno Gorgels
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Anmeldungsdatum: 01.08.2005
Beiträge: 49
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BeitragVerfasst am: 07 Sep 2005 - 23:46:09    Titel: Elektronen und Quarks elementar. Wieso?

Elektronen und Quarks werden von Physikern Elementarteilchen genannt.
Beide haben jedoch elektrische Ladung und Volumen und Masse usw. und zwar immer von unterschiedlicher Größe.

Da sagt der gewiefte Mathematiker: dann gibt es unter den Elektronen und Quarks noch "etwas", das elementarer ist als Elektronen und Quarks und das diese Eigenschaften (Ladung, Volumen Masse Farbe usw. "hervorruft", "verursacht". Das ist logisch und konkret.
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