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Welche Berufs-, Studienfelder passen vielleicht zu mir?
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veardy
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Anmeldungsdatum: 14.01.2015
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 06 Apr 2017 - 18:51:10    Titel: Welche Berufs-, Studienfelder passen vielleicht zu mir?

Hallo,

ich bin 18 Jahre alt und männlich. In einem Jahr werde ich voraussichtlich mein Abiturzeugnis in der Hand halten, ich muss mich also langsam entscheiden, welchen beruflichen Weg ich zukünftig einschlagen werde. Dies fällt mir aber sehr schwer. Daher erhoffe ich mir durch diesen Beitrag, Tipps und Erfahrungen zu erhalten, welche mir möglicherweise bei dieser Entscheidung helfen könnten. Dabei ist mir bewusst, dass es euch nicht möglich sein wird, "das Richtige" für mich zu finden, dennoch würde ich mich über Weganstöße freuen.

Schwer fällt mir die Entscheidung aufgrund meiner starken Unentschlossenheit, denn meine Interessensfelder sind breitgefächert.

1. Ich interessiere mich sehr für aktuelle politische, wirtschaftliche und ökologische Problematiken, sowie gesellschaftliche Fragestellungen. Im Rahmen der Politik z.B. für den Konflikt zwischen Palästinensern / Israelis, der Entstehung des Irak-Kriegs / Terrorismus / Organisierte Kriminaliät / Geheimdienstarbeit, uvm. Bezüglich der Wirtschaft z.B. für die Folgen der Globalisierung, Massenkonsum, Konsumverhalten, Internationale Großkonzerne im Visier, die Schattenseite des Kapitalismus, bezüglich der Ökologie für Fragen, wie Folgen der Massentierhaltung, Schadstoffbelastung, Klimawandel. Im Rahmen gesellschaftlicher Fragestellungen spricht mich besonders die Beschäftigung mit dem menschlichen Handeln an. Psychologische Sichtweisen, Gründe, Konsequenzen, Erscheinungsbilder und Verhaltensmuster. sowie generell die Frage nach der Ethik und Moral des Handelns. Ich habe es auch in der Schule schon immer gemocht die Philosophie als Gegenstand zu benutzen, all die genannten Fragestellungen zu werten. Ich beschäftige mich also gerne mit allgemeinen Fragestellungen aus philosophischer Sicht.

Welches Berufs-, Studienfeld könnte zu diesem Interessensfeld passen? Gibt es eine Möglichkeit damit einen interessanten, spannenden, abwechslungsreichen und auch praxisorientierten Beruf zu finden?

2. Außerdem besitze ich auch großes naturwissenschaftliches Interesse. Mit Physik / Chemie und Biologie beschäftige ich mich sehr gerne. Auch komplexere Mathematik macht mir Spaß, was aber nicht heißt, dass ich sie sehr gut beherrsche. Mir gefällt nur die Idee, Probleme analytisch zu betrachten und sie versuchen auf abstrakte Art und Weise zu lösen. Allerdings kann ich mir keine isolierte Tätigkeit im Labor vorstellen, noch eine als Professor an einer Uni. Mir wäre es schon wichtig, die bereits oben genannten Aspekte in meinen späteren Beruf zu integrieren.

Ist eine Mischung aus diesen beiden Interessensfeldern möglich, bzw. gibt es dahingehende Beschäftigungsmöglichkeiten, oder sollte ich mich für eines der beiden entscheiden?

Nun würde ich gerne auf einige meiner persönlichen Stärken und Schwächen eingehen:

- Ich bin ein sehr hilfsbereiter und zuverlässiger Mensch und werde von meinem persönlichen Umfeld auch als solcher angesehen. D.h., dass mir der hilfsbereit-soziale Umgang mit Menschen leicht fällt. Ich habe bereits vielen Menschen mit Depressionen mit meinem Umgang geholfen, eine neue Sichtweise zu erlangen, was mir auch Spaß macht.
- Meine Denkweise ist oft abstrahierend und vertiefend, was sich aus meinem o.g. Interessensfeldern ableiten lässt.
- Ich scheue nicht davor, vor mehreren Leuten Präsentationen zu halten. Ich konnte schon fast immer freie und relativ authentische Vorträge vor Klassen oder auch größeren Gruppen halten, habe diesbezüglich also eine größere Überwindungskraft.
- Mein Englisch ist gut, ich kann frei englisch sprechen und interessiere mich auch sehr für den Umgang mit dieser Sprache.

Nun zu meinen Schwächen:

- Ich achte nicht gerne auf Details. Verwaltungstechnische Arbeiten gefallen mir daher nicht / fallen mir schwer.
- Motorisch und handwerklich bin ich wenig begabt. Ich kann mir keine handwerkliche Tätigkeit vorstellen.
- Meine räumliche Vorstellungskraft ist gering, genauso wie mein Orientierungssinn und meine Koordination.
- Mir fällt es schwer auf sachlicher Ebene und detailliert zu bleiben, wenn ich schreibe oder über bestimmte Themen rede
- Ich kann keinen Routinetätigkeiten oder lang-sitzenden Tätigkeiten mit Freude begegnen.
- Technikaffin bin ich nicht. Themen, wie Elektrotechnik oder Informatik sprechen mich vielelicht theoretisch an (Cyberborgs, Gefahr von Hacking, etc.) aber Programmieren etc. hat mir nie wirklich Freude bereitet.
- Ich bin zwar hilfsbereit-sozial, bin aber in Sachen "Small-Talk" oder flexible Kommunikation nicht sehr begabt.

Das war es. Ich habe versucht euch, möglichst übersichtlich, einen Einblick in meine Interessen, Stärken und Schwächen zu schaffen. Ich bedanke mich bei jedem, der bis hierhin gelesen hat. Eine konkrete Analyse meiner Situation ist wohl zu viel verlangt. Allerdings erhoffe ich mir durch Erfahrungsberichte, Tipps, Vorschläge oder auch Einschätzungen einen Anstoß in mögliche Richtungen, die meinen genannten Punkten entsprechen (könnten).

Das Thema liegt mir im Moment sehr am Herzen. Am Ende muss ich alleine die Entscheidung treffen, doch ich denke es ist immer besser, auch mal andere zu fragen.

Vielen Dank für eure Aufmerksamkeit!

LG
London Screaming
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Anmeldungsdatum: 04.04.2013
Beiträge: 204

BeitragVerfasst am: 07 Apr 2017 - 13:32:17    Titel:

Hallo veardy, ich bin zwar kein Berufsberater, aber was du schilderst, ähnelt meinen "Problemen" nach dem Abitur Very Happy

Für deinen ersten Interessenpunkt wären natürlich Fächer wie Politikwissenschaften oder VWL naheliegend (VWL vielleicht erniger). Ich denke, dass Politikwissenschaft den Rahmen bietet, in dem man am meisten auf die von dir genannten Konflikte, Kriege und Problematiken direkt zu sprechen kommt. Allerdings würde ich Behaupten, dass man in diesem Fach die historischen und vor allem kulturellen Hintergründe dieser Probleme eher weniger betrachtet. Wenn du eher daran interessiert bist, solltest du dich eventuell über Studiengänge wie Islamwissenschaften oder Nahoststudien informieren. Allerdings würde ich nicht unbedingt zu diesen Fächern raten - aus folgendem Grund: zwar sind das extrem interessante Fächer und man lernt Sprachen auf einem guten Niveau, die man sonst wohl eher nicht gelernt hätte (Arabisch, Persisch, Hebräisch etc.), für den Arbeitsmarkt sind diese Fächer aber leider eher weniger relevant, da man (außer dem Sprachen) wenig lernt, was wirtschaftlich verwertbar ist. Deshalb solltest du dir unbedingt ein Nebenfach aussuchen, welches diesen Nachteil ausgleicht (falls du dich für einen der oben genannten Studiengänge entscheidest). Solche Nebenfächer können Wirtschaft oder auch Informatik sein (wobei Letzteres ja eher wegfällt, da du dich dafür nicht interessierst). Deshalb solltest du dich sehr gut informieren und sehr genau abwägen, bevor du einen solchen Studiengang wählst.


Zum zweiten Punkt kann ich vielleicht etwas kompetenter beraten, da ich selbst Mathematik studiere: Dass du nicht sehr gut in der Schule in Mathematik bist, ist absolut kein Ausschlusskriterium für dieses Fach. Das Studium fängt bei ganz grundlegenden Sachen an, wie z.B. der Einführung der reellen Zahlen. Allerdings gibt es einen ziemlich großen Unterschied zwischen der Mathematik an der Uni und dem, was man an der Schule als "Mathematik" bezeichnet. In der Schule wird hauptsächlich gerechnet (Ableitungen oder Integrale z.B.). Man kennt aber nicht die Hintergründe, warum man das so macht, wie man es macht. Das sind die Dinge, die man im Studium lernt - es geht beinahe ausschließlich um Beweise. Mein Schwerpunkt ist z.B. Wahrscheinlichkeitstheorie, ich berechne aber ziemlich selten explizite Wahrscheinlichkeiten, viel mehr beweist man verschiedene Konvergenzsätze/Grenzwertsätze.
Darüber solltest du dir im Klaren sein - wenn dir Mathe in der Schule gefallen hat, heißt das nicht, dass das auch an der Uni der Fall ist!
Außerdem kann ich dir sagen, dass das Studium sehr (zeit)aufwändig ist! Man hat jede Woche mehrere verschiedene Blätte zu bearbeiten, von denen jedes einige Stunden (können auch leicht 10 Stunden pro Woche und Blatt sein) vereinnahmt. Man hat also (leider) sehr wenig Zeit, sich intensiv mit anderen (fachfremden) Sachen zu befassen (vor allem in den ersten Semestern).
Außerdem kommt es was die Berufsaussichten nach dem Mathestudium angeht oft auf das Nebenfach an, da es keine "eigene" Industrie für Mathematiker gibt (im Gegensatz zu Ingenieuren z.B.). Mathematiker mit Nebenfach Informatik landen oft im IT-Bereich, welche mit Nebenfach Wirtschaft oder bei Banken oder Ähnlichem.
Ich denke, dass du anhand dessen was du schreibst auch selbst merkst, dass das Mathestudium vielleicht eher nicht das Richtige für dir ist. Man muss hier immer sehr detailliert begründen/beweisen/argumentieren und in einigen Teilgebieten ist ein Vorstellungsvermögen sicher sehr hilfreich. Und da du diese Bereiche beide als deine Schwächen nennst ....

Da du schreibst, dass du handwerklich eher ungeschickt bist, weiß ich nicht, ob Physik das Richtige wäre. Zwar gibt es auch theoretische Fächer, aber man muss eben auch sogenannte Anfänger-/Grundpraktika ableisten, wo man selbst Versuche durchführt, dokumentiert und auswertet. Ich habe zwar noch kein solches Praktikum gemacht, würde aber behaupten, dass man zumindest grundlegendes handwerkliches Geschick braucht, um das ordentlich durchführen zu können.

Hast du mal über Fächer wie Medizin oder Pharmazie nachgedacht? Zwar könntest du hier dein politisches Interesse nicht ausleben, aber gerade Pharmazie ist meines Wissens nach sehr chemielastig und es gibt auch Physik- und Biologiemodule, vielleicht auch einzelne Mathemodule (Statistik und so). Und Versuche wie die in Physik müsstest du auch nicht durchführen, aber du solltest schon mehrere Stunden am Stück im Labor aushalten und dort sorgfältig arbeiten können, ohne sämtliche Chemikalien zu versauen Very Happy
Außerdem sind das Fächer, in denen man Anderen helfen kann (was du ja auch als Stärke/Interesser kennzeichnest) und das Gefühl hat, was Sinnvolles zu tun (dieses Gefühl hatte ich in Mathe (leider) noch zu keinem Zeitpunkt...).

Insgesamt würde ich dir also dazu raten, dich einerseits über Politik- und Kulturwissenschaften zu informieren, andererseits aber auch über Fächer wie Pharmazie, Medizin, Biochemie etc.
Aber das ist natürlich nur das, was man anhand des von dir Geschriebenen sagen kann.

Dass das Thema dir sehr am Herzen liegt kann ich gut nachvollziehen, das das bei mir auch so war (und immernoch ist...). Daher wünsche ich dir alles Gute und viel Erfolg bei deiner Entscheidung!!
konstantin87
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 5968

BeitragVerfasst am: 08 Apr 2017 - 02:49:52    Titel:

Etwas das für den Arbeitsmarkt relevant ist und gut auf viele von dir angesprochene Punkte passt: Umweltingenieurwesen.

Davon habe ich ein paar im Freundeskreis, sowohl männlich und auch weiblich, bei weitem nicht alle handwerklich geschickt. Bedenke das Ingenieure selten selbst zum Werkzeug greifen bzw deren Werkzeuge sind meist im Computer. Elektroingenieure z.B. löten eher selten selbst, sondern erschaffen einen Schaltplan und der Elektriker lötet die Bauteile auf die Platine.
Zurück zu Umweltingenieurwesen: Manche haben z.B. Wasserwirtschaft als Vertiefung gewählt. Nach dem Studium wurde Auslandserfahrung gesammelt und z.B. in Afrika ehrenamtlich geholfen Brunnen auszuheben. Später dann in Deutschland in Wasserwerken gearbeitet. Wegen der steigenden Bevölkerung ist das gesellschaftspolitisch sehr wichtig. Die Wasserversorgung der Zukunft stellt eine grosse Herausforderung dar (siehe bereits aktuelle Nachrichten aus Kalifornien oder Peking). Wenn man an Meerwasserentsalzungsanlagen denkt oder das Grundwasser untersucht, merkt man warum Bio und Chemie ihren entsprechenden Anteil in dem Studium haben.

Politik oder VWL passt meiner Meinung nach eher nicht zu dir.
London Screaming
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Anmeldungsdatum: 04.04.2013
Beiträge: 204

BeitragVerfasst am: 08 Apr 2017 - 09:59:33    Titel:

Ich habe mir eben mal kurz den Studienplan in Politikwissenschaften angeschaut, konstantin87 hat wohl recht damit, dass das für dich eher weniger geeignet ist. Zwar gibt es bestimmte Vertiefungen mit bestimmten Kursen, die deine Interessen (Nahost-Konflikte) abdecken, aber der größte Teil des Politikstudiums beschäftigt sich damit nicht direkt.

Was die Gesellschaftswissenschaften angeht würde ich dir also raten, dir Fächer wie Islamwissenschaft oder Nahoststudien anzuschauen.

Umweltingenieurwesen deckt tatsächlich viele deiner Interessen ab. Bei entsprechendem Freiraum neben dem Studium könntest du dazu ja auch Arabisch (aus eigener Erfahrung kann ich dir aber sagen, dass diese Sprache ziemlich schwer ist und es vor allem sehr lange dauert, um ein Niveau zu erreichen, das für eine einfache Kommunikation ausreicht) oder eine andere Sprache, die dich interessiert, lernen. Das würde wohl die allermeisten deiner Interessen kombinieren.
veardy
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Anmeldungsdatum: 14.01.2015
Beiträge: 7

BeitragVerfasst am: 09 Apr 2017 - 17:48:39    Titel:

Hallo!

Zuersteinmal möchte ich mich herzlich für eure Antworten bedanken. Besonders für deine ausführlichen Beschreibungen LondonScreaming.

Ich habe darüber nachgedacht und ich glaube reine Geistes-, oder Gesellschaftswissenschaften zu studieren, wäre wohl aus arbeitsmarkttechnischen Gründen nicht vorteilhaft. Vor allem, wie ihr gesagt hattet, werden wohl eher (z.B. in den Politikwissenschaften) viel allgemeinere politische Theorien gelehrt, anstatt realitätsnahe und aktuelle politische Themen aufzugreifen und diese zu werten. Das würde mich wohl enttäuschen.

Ein Studium der Nahoststudien oder Islamwissenschaften wäre für mich glaube ich zu viel des Guten. Ich interessiere mich zwar für die neuzeitige politische Geschichte dieser Region und die aktuellen politischen Konflikte und dessen Entwicklungsstand weit weniger aber für die Sprache, der kompletten Geschichte und Kultur dieser Region.

Daher entfällt denke ich dieser Bereich.

Ich hatte aber dennoch darüber nachgedacht, ob es nicht doch möglicherweise einen Weg geben könnte, der es mir erlauben würde, meine Leidenschaft für politische und gesellschaftliche Themen auszuüben und bin auf den Verfassungsschutz und den Bundesnachrichtendienst gestoßen.

Der Verfassungsschutz klingt zwar in seinem Angebot im nicht-technischen Dienst für mich extrem interessant, allerdings fürchte ich mich vor den vielen sicherheitsorientierten und restriktiven Arbeitsbedingungen, die dabei auf mich zu kommen könnten. Ich habe außerdem Angst, dass es vielleicht nur ein Bürojob sein könnte und ich somit auch damit enttäuscht werde. Zwar kann man sowohl beim Bundesnachrichtendienst, als auch beim Verfassungsschutz ein Dualstudium anfechten, allerdings stellt sich die Frage, wie viele Möglichkeiten einem dann dieser Abschluss bereitstellt, wenn einem dann nach 3 Jahren die Arbeit bei diesen Ämtern nicht mehr gefällt, da das Dualstudium doch sehr speziell ist.

Entfällt für mich die Auswahl aus Gesellschafts-, Politikwissenschaftlichen Berufen, würde ich mich auf jeden Fall für einen naturwissenschaftlichen Studienweg entscheiden.

Auch wenn ich nicht alles in der Oberstufenmathematik sofort verstehe, macht es mir sehr viel Spaß mathematische Probleme so analytisch zu betrachten. Die Realitätsnähe in der Physik zur Mathematik verstärkt diesen Spaß noch mehr, weshalb mir Physik (auch in der Schule) sehr viel Spaß macht, besonders Themen wie Kernphysik und Astrophysik. Nur beim räumlichen Denken / Handwerklichen / Motorik stoße ich auf Hürden.

Aber wenn ich davon ausgehe, dass wie ihr sagt, diese Faktoren bspw. in den Ingenieurswissenschaften nicht von derartiger Selbstverständlichkeit sind und dass ich sie im Fall der Fälle mir auch aneignen werde, dann könnte ich schon darüber nachdenken, wo ich aber schon auf das zweite Problem stoße.

Ich habe besonders bei Ingenieurswissenschaften die Sorge, dass ich im Beruf sehr oft in isolierten technischen Anlagen arbeiten werde, ohne viel sozialen Kontakt und Abwechslung. Ich meine, so eine völlig neue technische Innovation erfindet man nicht alle paar Tage. Ingenieure müssen denke ich also viele Routinetätigkeiten ausüben.

Allerdings könnte ich mir diesen Bereich vor allem aus folgenden Gründen sehr gut vorstellen: 1) Sehr gute Berufsaussichten, da ein Großteil unserer Wirtschaft von dem Industriesektor abhängt und der Industriesektor wiederum ingenieurswissenschaftlich geplant werden muss 2) werde ich jeden Tag mit naturwissenschaftlichen Phänomenen konfrontiert und muss versuchen diese anzuwenden bzw. zu analysieren, um technische Probleme zu lösen.

Aber wenn ich so über Ingenieurswissenschaften nachdenke, dann brennt es in mir drin nicht. Es wird keine Leidenschaft erweckt, vielleicht im indirekten Sinne.

Eine Leidenschaft wird bei mir in diesem Bereich allerdings erweckt, wenn ich an Astrophysik, Luft-, und Raumfahrttechnik denke. Es wäre für mich schon ein Traum, in einer internationalen Raumfahrorganisation daran mitwirken zu können, das weite Universum näher zu erforschen und z.B. auch die ersten Menschen auf den Mars zu schicken.

Ich habe darüber auch schon nachgedacht. Was mich aber abschreckt ist, ob es nicht vielleicht zu schwierig ist solche Berufsstellen zu erhalten, so ähnlich wie der Beruf als Astronaut (nur 6 Leute alle 4 Jahre oder so ähnlich) Razz

Ich bedanke mich nochmals sehr dafür, dass ihr euch für mich Zeit nimmt. Das hilft mir wirklich sehr!

LG
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