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Wirtschaftsinformatik FH oder UNI? Bitte um Rat!
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winfo96
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Anmeldungsdatum: 24.05.2017
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 25 Mai 2017 - 00:08:17    Titel: Wirtschaftsinformatik FH oder UNI? Bitte um Rat!

Hallo Leute,
ich möchte zum Wintersemester 2017 Wirtschaftsinformatik studieren. Ich habe jetzt 3 Hochschulen zur Auswahl:

FH Hannover (8 Semester)
Uni Hildesheim (6 Semester)
Uni Paderborn (6 Semester)

Das Studium an der FH Hannover ist zwar 2 Semester länger als sonst, dafür beinhaltet es 2 Praxisphasen.

Ich weiß nicht ganz für welche ich mich entscheiden soll. Ich habe ein 2,4 Abitur.
Wie ist es mit der FH Hannover? Sollt
e man da nicht studieren wenn man richtiges Abitur hat und kein Fachabi? Verbaut man sich da etwas, wenn man an die FH geht?

Macht es Gehaltsmäßig einen Unterschied?
Ich möchte den Master aufjedenfall auch anstreben.

Vielleicht gibt es hier ja jemand, der mir weiterhelfen kann mich zu entscheiden.

Danke im Voraus!
konstantin87
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Anmeldungsdatum: 08.08.2008
Beiträge: 5978

BeitragVerfasst am: 28 Mai 2017 - 12:47:36    Titel:

Gehaltstechnisch gibt es in Unternehmen mit Tarifvertrag keinen Unterschied. In kleineren Unternehmen hängt das ohnehin mehr vom Mitarbeiter und dem Verhandlungsgeschick ab.

An der FH Hannover dauert der Master aber auch nur 2 Semester. So dass es am Ende auch 10 sind. 2 Praxisphasen sind heutzutage meiner Meinung ein Riesenvorteil den Einstieg in ein gutes Unternehmen zu schaffen, besonders da man einen Vergleich ziehen kann und mehr Kontakte knüpft. WInf ist ja ohnehin kein Fach das man mit Forschung und Uni in Verbindung bringt.

Die Uni Paderborn ist eine Campus-Uni mit einem sehr guten Studentenleben. Das ist an den meisten FHs flacher. Anschauen bieten sowohl Hannover als auch Paderborn viele gute Unternehmen für Infomatiker. Die Uni Paderborn auch noch sehr gute Ergebnisse in Rankings für Infomatik.

ABER Informatik an der Uni entspricht fast einem Mathe-Studium. Da geht es weniger um Computer, sondern mehr um die theoretischen mathematischen Zusammenhänge, so dass weniger bis gar nicht programmiert wird. Die FHs ziehen eher auf praktische Projekte und Programmierung ab. Letzteres erwarten die Unternehmen aber, so dass Du dir das an der Uni parallel beibringen solltest.
t.raulfs
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Anmeldungsdatum: 08.07.2017
Beiträge: 2

BeitragVerfasst am: 10 Jul 2017 - 14:27:10    Titel:

Ich muss zugeben, mir geht es genauso wie dir winfo96!
Ich will ab diesem Wintersemester auch Wirtschaftsinformatik studieren, kann mich aber nicht zwischen der HS Hannover und der Uni Magdeburg entscheiden...
Weißt du mittlerweile schon, wo du studieren willst?
Ich suche selber gerade nach genaueren Infos zum Wirtschaftsinformatik Studiengang an der HS Hannover, weil ich finde, dass deren Internetpräsenz (vor allem im Vergleich zur Uni Magdeburg) sehr zu Wünschen übrig lässt.
Hast du da für mich evtl. Links mit Erfahrungsberichten oder ähnliches?

Wäre ja echt cool, wenn wir uns vielleicht in Hannover ab Oktober öfters über den Weg laufen Very Happy
London Screaming
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Anmeldungsdatum: 04.04.2013
Beiträge: 198

BeitragVerfasst am: 10 Jul 2017 - 15:13:18    Titel:

konstantin87 hat folgendes geschrieben:


ABER Informatik an der Uni entspricht fast einem Mathe-Studium. Da geht es weniger um Computer, sondern mehr um die theoretischen mathematischen Zusammenhänge, so dass weniger bis gar nicht programmiert wird. Die FHs ziehen eher auf praktische Projekte und Programmierung ab. Letzteres erwarten die Unternehmen aber, so dass Du dir das an der Uni parallel beibringen solltest.


Das stimmt nicht. Dort wo ich studiert habe, hatten die Informatiker eine Vorlesung "Analysis für Informatiker" und eine Vorlesung "Lineare Algebra für Informatiker", wenn ich mich richtig erinnere, sind beide mit je 8ECTS bemessen. Dazu eine Vorlesung "Diskrete Wahrscheinlichkeitstheorie" mit 6ECTS. Das sind schon alle tatsächlichen Mathevorlesungen. Wenn man "großzügig" ist, kann man "Numerisches Programmieren" (5ECTS) noch dazuzählen. Das ist in meinen Augen ziemlich weit von einem Mathe-Studium entfernt, zumal in der Analysisvorlesung nur eindimensionale Analysis drankommt und sämtliche Grundlagen der mehrdimensionalen somit fehlen.

Und die mathematischen Fähigkeiten, die man für andere Fächer, wie z.B. Verteilte Systeme oder Betriebssysteme braucht, gehen nicht über Schulmathematik hinaus. Und in allen Informatikfächern, die ich (als Mathematiker) belegt hatte, wurde mal mehr, mal weniger, programmiert - mit Ausnahme von Theoretischer Informatik.
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