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Jemand Senior Member

Anmeldungsdatum: 20.11.2004 Beiträge: 272
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Verfasst am: 08 Aug 2005 - 18:33:30 Titel: Geschichtsstudium |
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Studiert hier jemand von euch Geschichte?
Falls ja, wie sieht es denn da mit nem NC allgemein aus? Is der sehr hoch? Ich konnte bisher nicht viel finden, ich nehme mal an Tübingen ist wahrscheinlich sehr gefragt für Geschichte, wie sieht der NC denn da so aus?
Und was sind so eure Erfahrungen mit dem Studium?
Seht ihr schwarz für eure Zukunft oder geht es? Mich würde es dabei glaube ich vor allem interessieren später mal Dozent an ner Uni zu werden...dafür mus man ja wahrscheinlich sehr gut sein..
Aber ich interessiere mich wirklich für Geschichte, hab es aber bisher mehr so als "Liebhaber-Studium" gesehen..Also ich würde es studieren wenn ich reich wäre weil es mir wahnsinnig Spaß macht, aber viel Geld verdienen (überhaupt Geld verdienen) ist damit ja schwer...?!
Sagt einfach mal etwas falls ihr eine Meinung dazu habt oder irgendeine der Fragen beantworten könnt..
Danke |
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borabora Moderator

 Anmeldungsdatum: 05.06.2005 Beiträge: 6273
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Verfasst am: 08 Aug 2005 - 19:06:50 Titel: |
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zum nc hab ich leider keine informationen. von den geschichtsstudenten die ich kenne sind die allermeisten früher oder später zum lehramt gewechselt naja. aber die aussichten sind sicherlich nicht schlechter als bei anderen geisteswissenschaften.
und das mit dem dozent werden ist 50% glück und 50% mode (für dein promotionsthema) wir mir neulich ein dozent sagte... insofern solltest du dir vielleicht auch den notausstieg "lehramt" offen halten. oder journalismus. _________________ Der Vorteil der Klugheit besteht darin, daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. (Kurt Tucholsky)
Mancher hält sich für vollkommen, nur weil er geringere Ansprüche an sich stellt. (H.Hesse) |
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basti21 Newbie

Anmeldungsdatum: 07.08.2005 Beiträge: 1
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Verfasst am: 08 Aug 2005 - 19:15:38 Titel: |
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| In Hannover zum Beispiel ist Geschichte nicht zulassungsbeschränkt. |
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Jemand Senior Member

Anmeldungsdatum: 20.11.2004 Beiträge: 272
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Verfasst am: 08 Aug 2005 - 19:29:52 Titel: |
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| Wow das hört sich ja super an. Also wirklich mehr ein Liebhaber-Studium für Leute die kein Geld brauchen ^^ |
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Jemand Senior Member

Anmeldungsdatum: 20.11.2004 Beiträge: 272
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Verfasst am: 08 Aug 2005 - 19:44:03 Titel: |
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Ich seh übrigens gerade Geschichte is auch in Tübingen zulassungsfrei..ich nehme mal an dass es dann überall nicht beschränkt ist.
Bleibt eben nur noch die Frage, ob es sich allein wegen großem Interesse und Spaß an dem Fach lohnen würde es zu studieren..
Denn wies im Moment aussieht, wo ich zwischen Jura und Geschichte stehe, habe ich wohl nur mit Jura Aussicht auf späteren Erfolg im Beruf bzw. überhaup auf ein Einkommen mit einem Beruf, der auch direkt mit dem Fach zu tun hat. |
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borabora Moderator

 Anmeldungsdatum: 05.06.2005 Beiträge: 6273
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Verfasst am: 08 Aug 2005 - 21:03:39 Titel: |
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es gibt auch viele forschungsinstitute in D die Historiker beschäftigen. als tipp vielleicht: es liegt zwar auf der hand, aber versteife dich nicht so auf alte geschichte oder mittelalter u.ä., sondern auf die neuere zeit.
ob du als jurist bessere chancen hast nen job zu bekommen würde ich stark bezweifeln.
außer für ingenieure und mediziner ist es grad für alle etwas mau. _________________ Der Vorteil der Klugheit besteht darin, daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. (Kurt Tucholsky)
Mancher hält sich für vollkommen, nur weil er geringere Ansprüche an sich stellt. (H.Hesse) |
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Jemand Senior Member

Anmeldungsdatum: 20.11.2004 Beiträge: 272
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Verfasst am: 08 Aug 2005 - 21:17:03 Titel: |
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naja man kann aber nich abstreiten dass es für Juristen weitaus mehr geeignete Berufsfelder gibt, die ausschließlich für Juristen gedacht sind.
PS: So ein Mist, genau diese beiden Felder interessieren mich an der Geschichte am meisten...aber was noch nich is.. |
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borabora Moderator

 Anmeldungsdatum: 05.06.2005 Beiträge: 6273
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Verfasst am: 08 Aug 2005 - 21:24:23 Titel: |
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also wenn du dich auf alte geschichte etc. stürzen willst solltest du frühzeitig mit den wenigen potentiellen arbeitgebern in kontakt stehen
aber vielleicht sieht es ja im ausland besser aus.
wenn du das mit archäologie verbinden würdest...
was hast du dir denn so als weitere fächer überlegt? (zu geschichte... ist ja ein mag. studiengang) _________________ Der Vorteil der Klugheit besteht darin, daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. (Kurt Tucholsky)
Mancher hält sich für vollkommen, nur weil er geringere Ansprüche an sich stellt. (H.Hesse) |
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Jemand Senior Member

Anmeldungsdatum: 20.11.2004 Beiträge: 272
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Verfasst am: 09 Aug 2005 - 09:47:25 Titel: |
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Das weiß ich ehrlich gesagt noch nicht weil ich mich noch nich lange mit dem gedanken trage dieses Fach auch wirklich zu studieren...
Naja ich denke mal in Verbindung mit Archäologie oder Ägyptologie würde da sicher auch wieder einer meiner Traumberufe herauskommen..Aber gerade in diesem Bereich, so sehr es mich auch wirklich interessiert, ist die Gefahr sehr groß dass ich irgendwann mal als Taxifahrer ende.. |
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borabora Moderator

 Anmeldungsdatum: 05.06.2005 Beiträge: 6273
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Verfasst am: 09 Aug 2005 - 09:52:40 Titel: |
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wer nicht wagt der nicht gewinnt.
informiere dich doch mal an einer uni deiner wahl direkt bei einem dozenten was er so zur berufsperspektive sagt.  _________________ Der Vorteil der Klugheit besteht darin, daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. (Kurt Tucholsky)
Mancher hält sich für vollkommen, nur weil er geringere Ansprüche an sich stellt. (H.Hesse) |
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Jemand Senior Member

Anmeldungsdatum: 20.11.2004 Beiträge: 272
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Verfasst am: 09 Aug 2005 - 10:14:59 Titel: |
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Joa könnte man ja mal machen.
Is aber trotzdem wirklich riskant, es geht immerhin um die gesamte Zukunft, da will ich ehrlich gesagt nich einfach leichtfertig riskieren und dann mal gucken was so passiert..
Klar, ne Garantie gibts nie, aber bei Jura wäre eben immernoch die Sicherheit, dass es wirklich viele Möglichkeiten gibt und gute Juristen finden auch heutzutage ne gute Stelle. |
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borabora Moderator

 Anmeldungsdatum: 05.06.2005 Beiträge: 6273
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Verfasst am: 09 Aug 2005 - 10:47:16 Titel: |
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na dann hast du dich doch im grunde genommen schon entschieden es gibt ja noch "rechtsgeschichte" und soweit ich weiß müssen juristen sowieso noch einen schein in einem anderen fach wie politik, phil. oder eben geschichte machen. vielleicht lässt sich deine leidenschaft also doch noch einbauen.  _________________ Der Vorteil der Klugheit besteht darin, daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. (Kurt Tucholsky)
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Jemand Senior Member

Anmeldungsdatum: 20.11.2004 Beiträge: 272
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Verfasst am: 09 Aug 2005 - 10:54:35 Titel: |
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hm das wär natürlich ideal wenn sich sozusagen die arbeit mit dem vergnügen verbinden ließe..^^
mein gott dann gibts aber ziemlich viele nebentätigkeiten in meinem Jura-Studium..Immerhin will ich gleichzeitig wegen meines späteren Berufswunsches wirtschaftliche Kenntnisse erwerben und mich in bestimmten Sprachen aus- und weiterbilden... |
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borabora Moderator

 Anmeldungsdatum: 05.06.2005 Beiträge: 6273
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Verfasst am: 09 Aug 2005 - 11:04:51 Titel: |
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auf jeden fall viel glück mit deiner entscheidung! _________________ Der Vorteil der Klugheit besteht darin, daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. (Kurt Tucholsky)
Mancher hält sich für vollkommen, nur weil er geringere Ansprüche an sich stellt. (H.Hesse) |
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Jemand Senior Member

Anmeldungsdatum: 20.11.2004 Beiträge: 272
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Verfasst am: 09 Aug 2005 - 11:08:01 Titel: |
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Ja danke. Glücklicherweise mache ich ja erst 2006 mein Abi, hab also noch nen kleinen Moment zum überlegen. Trotzdem will ich mich jetzt langsam mal festlegen.
Dann also danke für die bisherigen Antworten, schreibt aber bitte noch weiterhin was zu Geschichtsstudium, falls ihr was zu schreiben habt. |
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Tom84 Full Member

Anmeldungsdatum: 29.07.2005 Beiträge: 216
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Verfasst am: 15 Aug 2005 - 10:48:38 Titel: |
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Mit einem reinen Geschichtsstudium bist du in der freien Wirtschaft so gut wie verloren, es kommt stark auf dein(e)
+ Nebenfächer (auch freiwillige)
+ Zusatzqualifikationen
+ dein Talent und Einfallsreichtunm
an.
Es wird zwar (vor allem von den Geschichtsleuten) immer mehr behauptet, dass Geschichtswissenschaftler "Allrounder" sind und immer mehr i.d. freien Wirtschaft gefragt sind, ist aber imho Blödsinn und tirfft nur auf wenige zu!
Mach dich (bevor du anfängst!) mit den Inhalten des Studienganges vertraut (was behandle ich in Altertumsgeschichte, was in Neuzeit, etc...) und mach dir klar, dass der Unterschied zu Geschichtsunterricht (der mir auch immer Spass gemacht hat) teilweise enorm ist.
tom |
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borabora Moderator

 Anmeldungsdatum: 05.06.2005 Beiträge: 6273
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Verfasst am: 15 Aug 2005 - 12:16:23 Titel: |
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das kann ich nur unterstreichen: mit geschichtsunterricht hat das geschichtsstudium rein gar nichts zu tun!
es kommt ja immer drauf an was man mit seinem studium anfangen will. nicht jeder will in die wirtschaft. wenn allerdings ein hohes einkommen und das häuschen, schnelles auto, etc. im vordergrund stehen ist geschichte auf gar keinen fall das richtige fach. _________________ Der Vorteil der Klugheit besteht darin, daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. (Kurt Tucholsky)
Mancher hält sich für vollkommen, nur weil er geringere Ansprüche an sich stellt. (H.Hesse) |
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Jemand Senior Member

Anmeldungsdatum: 20.11.2004 Beiträge: 272
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Verfasst am: 15 Aug 2005 - 16:30:17 Titel: |
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Also mir ist schon klar, sollte ich mich für Geschichte entscheiden, dass ich keine Reichtümer zu erwarten habe. Aber es wäre schon von sehr großem Vorteil wenn ich überhaupt davon leben könnte...
Sind die Chancen auf eine Professur also so dermaßen schlecht, dass man sich das niemals zum Ziel setzen sollte?
Und überhaupt, macht es dann also gar keinen Sinn Geschichte zu studieren, wenn man später auch mal im Beruf etwas mit dem Fach zu tun haben will?
So wie es sich jetzt anhört, ist es also kompletter Irrsinn dieses Fach zu studieren, weil man nie im Leben Erfolg damit haben wird bzw. überhaupt einen Job damit bekommt... |
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Tom84 Full Member

Anmeldungsdatum: 29.07.2005 Beiträge: 216
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Verfasst am: 16 Aug 2005 - 10:05:39 Titel: |
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Der Weg zum Prof. ist seeeeehr lang und du musst gut sein in dem was du machst - dann brauchst du noch die richtigen Kontakte und - Zeit!
Zuerst wirst du stu. Hilfskraft, dann irgendwann WA, dann irgendwann Prof.
Du verdienst also wirklich lange Zeit sehr wenig Geld, dann aber (wenn alles klappt) sehr viel Geld.
"So wie es sich jetzt anhört, ist es also kompletter Irrsinn dieses Fach zu studieren, weil man nie im Leben Erfolg damit haben wird bzw. überhaupt einen Job damit bekommt..."
nein das nicht, aber deine Jobchancen sind mit einem reinem Geschichtsstudium einfach MIES! |
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borabora Moderator

 Anmeldungsdatum: 05.06.2005 Beiträge: 6273
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Verfasst am: 16 Aug 2005 - 10:33:40 Titel: |
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die anzahl der professuren hängen leider auch davon ab (an deutschlands staatl. unis) ob der landtag grad geld ausgeben will an die uni um eine neue professur zu erstellen oder eine alte wiederzubesetzen. zu promovieren und zu habilitieren ist eher eine sache von in erster linie: zeit und finanziell noch nicht ergibig... außer man hat schon eine stelle als dozent oder in einem forschungsinstitut oder ein großzügiges stipendium. die berufung auf eine professur scheint mir in erster linie eine vitamin b angelegenheit zu sein.
oder man schafft es ins ausland. aber den luxus eine lebenslangen professur, völlig leistungsunabhängig, weil unkündbar - das ist glaub ich einmalig in der welt in deutschland.
ich frage mich ob eine teilprivatisierung der unis dann auch zu mehr profs führen würde... _________________ Der Vorteil der Klugheit besteht darin, daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. (Kurt Tucholsky)
Mancher hält sich für vollkommen, nur weil er geringere Ansprüche an sich stellt. (H.Hesse) |
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Jemand Senior Member

Anmeldungsdatum: 20.11.2004 Beiträge: 272
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Verfasst am: 16 Aug 2005 - 11:23:33 Titel: |
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Naja theoretisch müsste man ja meinen, dass durch die Einführung der Studiengebühren und die große Subventionierung der kommenden "Elite-unis" mehr Geld in die Kassen der Unis fließen müsste..
Aber wie ja auch schon an anderer Stelle erwähnt wurde, geht das Geld ja leider nicht direkt in die Unis..
Ist man als Professor wirklich leistungsunabhängig? Ich dachte man steht schon unter einem gewissen Veröffentlichungsdrang..?
Und, verdienen Professoren wirklich so viel? Bei dem was ich so gehört hab, ist das eher durchschnittlich...aber genaue Zahlen hab ich auch noch nie gesehen.
Aber auch wenn, falls ich diesen Weg gehen sollte, würde ich es eh nicht des Geldes wegen machen. Ich glaube da gibt es andere Wege mit denen man schneller und sicherer zu Geld kommt als auf diesem. |
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Tom84 Full Member

Anmeldungsdatum: 29.07.2005 Beiträge: 216
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Verfasst am: 16 Aug 2005 - 17:28:31 Titel: |
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| Jemand hat folgendes geschrieben: |
Und, verdienen Professoren wirklich so viel? Bei dem was ich so gehört hab, ist das eher durchschnittlich...aber genaue Zahlen hab ich auch noch nie gesehen. |
Also gegen ein durchschnittliches C3/C4 Gehalt hätte ich nichts  |
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borabora Moderator

 Anmeldungsdatum: 05.06.2005 Beiträge: 6273
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Verfasst am: 17 Aug 2005 - 06:52:56 Titel: |
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ich hab mal was von 8000 euro gehört. müsste man mal nachschlagen beim BAT unter c3 und c4.
da die verbeamtet sind ist es nicht notwendig viel zu veröffentlichen. das hat eher was mit dem persönlichen prestige zu tun, oder um drittmittel zu bekommen.
an meiner fakultät gibts einige die schon seit jahren nichts mehr geschrieben haben, sondern sich auf dem buch das zum xten mal verlegt wird ausruhen und mal das gesicht zwischendurch in eine fernsehkamera halten oder sich für ne zeitung interviewen lassen.
 _________________ Der Vorteil der Klugheit besteht darin, daß man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger. (Kurt Tucholsky)
Mancher hält sich für vollkommen, nur weil er geringere Ansprüche an sich stellt. (H.Hesse) |
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sdfgwervwervwervgfhdy Inaktiver Account

Anmeldungsdatum: 20.08.2005 Beiträge: 1
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Verfasst am: 20 Aug 2005 - 21:34:35 Titel: |
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Edit
Zuletzt bearbeitet von sdfgwervwervwervgfhdy am 16 Jun 2011 - 12:31:59, insgesamt einmal bearbeitet |
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Tom84 Full Member

Anmeldungsdatum: 29.07.2005 Beiträge: 216
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Verfasst am: 23 Aug 2005 - 09:35:00 Titel: |
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Na ja, du brauchst das Latinum im Regelfall nur bei LA Gym (nach LPO), wenn du Fachstudent bist kann es durchaus sein, dass die Uni selbst das Latinum verlangt!
Logisch wäre es, man behandelt ja auch Mittelalterliche Texte, ohne Latein tut man sich da schwer (weiß ich aus eigener Erfahrung - habe auch keins)!
"Latein will ich aber auf keinen Fall lernen" - dann würd ich mir den Berufswunsch Professor noch mal gut überlegen (!), ich denke die Geschichtsprofessoren können (ausnahmslos) alle Latein und selbst wenn nicht sollte das für einen angehenden Professor kein Problem sein!
LA Realschule - Gehalt ist zwar weniger, dafür sparst du dir (nach LPO zumindest - was die Uni will is noch mal was anderes) das Latinum.
Geschichtelehrer mit schlechten Noten kannst du vergessen - auch bei LA existiert Konkurrenz und es gibt haufenweise Geschichtslehramtsstudenten.
Und wenn es dir schwer fällt, Namen und Daten/Regeln zu merken würde ich mir das Fach noch mal gut überlegen: den Großteil deines Studiums lernst du auswendig, ganz am Anfang (in den Proseminaren) also Namen, Zahlen, Daten... |
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My Full Member

Anmeldungsdatum: 19.05.2005 Beiträge: 148
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Verfasst am: 23 Aug 2005 - 10:03:16 Titel: |
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ich denke bei geschichte braucht man auch wirklich geduld, wenn man nicht mit dem talent gesegnet ist ' ein-zweimal lesen und eigentlich weiss ich schon alles'.
Ich finde Geschichte ist ein sehr zeitintensives Fach, wenn man gut sein möchte (ok, dass muss man überall), aber auch großes interesse ist wichtig.
in der mittelstufe fand ich geschichte gähnend langweilig, was anscheinend an der lehrkraft lag und das fach war ne qual.
in der oberstufe hingegen wurde es eins meiner lieblingsfächer und das lernen war auch nicht mehr so schlimm.
Latein muss man in den meisten fällen können, soweit ich weiss. ich hols auch grad nach und bis jetzt ist es nciht so schlimm. |
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Tom84 Full Member

Anmeldungsdatum: 29.07.2005 Beiträge: 216
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Verfasst am: 23 Aug 2005 - 14:38:16 Titel: |
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| My hat folgendes geschrieben: |
Latein muss man in den meisten fällen können, soweit ich weiss. ich hols auch grad nach und bis jetzt ist es nciht so schlimm. |
Na ja, das empfindet jeder anders, ich kann nur raten: nicht in Bayern machen, das Latinum bekommt man in anderen Bundesländern leichter (um einiges leichter wie ich gehört habe).
Zeitintensiv ist Geschichte in jedem Fall, man sollte vor allem Spaß am Lernen haben - Zahlen, Daten, Fakten, Zusammenhänge, das A und O! |
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Joe Monpaxe Newbie

Anmeldungsdatum: 28.08.2005 Beiträge: 4 Wohnort: Jena
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Verfasst am: 28 Aug 2005 - 10:08:11 Titel: |
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Hallo!
Ich hatte mir vor einiger Zeit auch vorgenommen Geschichte zu studieren. Das war, als ich noch im Leistungskurs Geschichte gesessen habe. Hab mich dann aber irgendwann gefragt, wie ich mir die Arbeit als studierter Historiker vorstelle. Ich weiß es nicht. Was macht man als Historiker? _________________ Mit freundlichem Gruß
Joe Monpaxe
___________________________
Wer träumt, dem wachsen Flügel |
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Tom84 Full Member

Anmeldungsdatum: 29.07.2005 Beiträge: 216
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Verfasst am: 28 Aug 2005 - 18:21:28 Titel: |
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| anstehen beim arbeitsamt |
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Joe Monpaxe Newbie

Anmeldungsdatum: 28.08.2005 Beiträge: 4 Wohnort: Jena
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Verfasst am: 28 Aug 2005 - 21:39:14 Titel: |
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, ne mal ehrlich. _________________ Mit freundlichem Gruß
Joe Monpaxe
___________________________
Wer träumt, dem wachsen Flügel |
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Tom84 Full Member

Anmeldungsdatum: 29.07.2005 Beiträge: 216
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Verfasst am: 29 Aug 2005 - 00:04:22 Titel: |
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das war ehrlich!
Nein, im Ernst: Es gibt einige Dinge, die man beachten sollte (muss) wenn man *nur* (ich hoffe, die Geschichtswissenschaftler fressen mich jetzt nich) Geschichte (also G. als "Fachstudent") studiert, dazu ist aber hier schon einiges geschrieben worden (auch in dem Thread)
| Zitat: |
Mit einem reinen Geschichtsstudium bist du in der freien Wirtschaft so gut wie verloren, es kommt stark auf dein(e)
+ Nebenfächer (auch freiwillige)
+ Zusatzqualifikationen
+ dein Talent und Einfallsreichtunm
an.
Es wird zwar (vor allem von den Geschichtsleuten) immer mehr behauptet, dass Geschichtswissenschaftler "Allrounder" sind und immer mehr i.d. freien Wirtschaft gefragt sind, ist aber imho Blödsinn und tirfft nur auf wenige zu!
Mach dich (bevor du anfängst!) mit den Inhalten des Studienganges vertraut (was behandle ich in Altertumsgeschichte, was in Neuzeit, etc...) und mach dir klar, dass der Unterschied zu Geschichtsunterricht (der mir auch immer Spass gemacht hat) teilweise enorm ist.
tom
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Wenn dich Geschichte also wirklich interessiert (vorher informieren W A S man im Studium so alles lernt), würde ich mal Lehramt ins Auge fassen!
Grüße
Tom |
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BislipurSicherschlag Junior Member

 Anmeldungsdatum: 09.01.2006 Beiträge: 25 Wohnort: La Calamine in Belgien
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Verfasst am: 02 Nov 2006 - 21:36:40 Titel: |
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Als Historiker arbeitest du in der Forschung(evtl. möglich mit einen Professorentitel).Die historische Forschung beschreibt alle Themen der Analyse,Recherche,Ausgrabungen und Untersuchungen.Sehr interessante Dinge,welche allerdings nicht vom Staat finanziert werden.
Wozu braucht der Staat denn Historiker?
Wenn man wirklich aber seinen Ziel folgen will,gelingt es auch meistens,allerdings musst du dich auch entsprechend vorbereiten.Ein Maß an Talent und Bildung im historischen Sinne ist sehr gefragt.Ich z.B. bin momentan in der 9.Klasse und interessiere mich seit der 6.Klasse brennend für Geschichte.In der 7.Klasse habe ich dann angefangen meine 1 in Geschichte weiterauszubauen,indem ich mich weiter in historischen Bereichen fortbildete.Der Weg zum Professor ist lang,aber nicht unmöglich,deshalb verfolge ich dieses Ziel weiterhin. _________________ "Das Leben eines jeden Menschen ist ein von Gottes Hand
geschriebenes Märchen".
Hans Christian Andersen
"Wer nicht fähig ist, eine Lösung zu finden, ist auch nicht würdig, ein Problem zu haben".
Friedrich Schiller |
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fidsch Newbie

Anmeldungsdatum: 12.03.2007 Beiträge: 1 Wohnort: hanau
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Verfasst am: 12 März 2007 - 11:15:03 Titel: |
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hey leute,hab ma ne frage: also meine interessen sind sprachen und geschichte (oder auch archäologie)...jetzt die frage: könntet ihr mir da ne zusammenstellung empfehlen,sprich 2 sprachen(englisch und spanisch) als hauptfach und geschichte als nebenfach oder geschichte als hauptfach und dann 2 sprachen oder mehr oder weniger sprachen nebenbei lernen?
ich finde,wenn ich das studiere habe ich schonmal ne grundlage für nen späteren beruf..leider fehlt mir auch die information, was man damit dann werden könnte..die chancen für historiker scheinen ja net gut zu sein,oder?
mein traum is es halt,zu ner fachzeitschrift zu gehen und da dann historische bzw. kulturelle themen zu bearbeiten, wie z.B. in den GEO-Heften...
bin für jeden rat dankbar,hab bald abi und danach sollte ich mich ja eigtl entschieden haben...
ihr könnt mir auch was an meine emailadresse direkt schreiben: KruemelmonsterF(at)gmx.de
DANKE! fabian |
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Historier Full Member

Anmeldungsdatum: 03.02.2010 Beiträge: 136 Wohnort: Uni Bamberg
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Verfasst am: 03 Feb 2010 - 13:34:46 Titel: |
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mal den Thread hervorkramen, da wollt ich mich mal zu Wort melden!
also.. ich finde es ziemlich anmaßend wie hier manche über das Geschichtsstudium urteilen- ohne selbst jemals dieses Fach studiert zu haben. Man muss sich hier als "nuuuur Fachstudent Geschichte" bezeichnen lassen.. das ist einfach nur blöde Hetze ganz ehrlich.
Ich studiere dieses Fach und ich habe nicht vor Taxifahrer zu werden, diese Assoziation ist einfach hirnrissig:
Sag mir einen Studiengang der bessere Jobaussichten hat (außer Medizin)!
Juristen gibt es wie sand am Meer.. Ingenieure werden dank Wirtschaftskrise ausgestellt, der Boom ist vorbei, über VWL/BWL brauchen wir gar nicht reden, das ist sowieso nur Massenabfertigung oder auch Physik und Mathe..
Ich sag nur: "Der Physiker ohne Arbeit zum Physiker mit Arbeit: Eine Currywurst mit Pommes bitte"
Also wieso nicht Geschichte? (Natürlich an einer guten Uni wie München, Heidelberg oder Tübingen)
Ich studiere dieses Fach im BA Studiengang, Master folgt. Wir "Fachstudenten" sind sehr wenige, die Masse sind Lehramtsanwärter -> die haben kaum Chancen auf einen Beruf, da es einfach zu viele von ihnen gibt.
Aber wie gesagt die BA-Studenten halten sich sehr in Grenzen und die Jobaussichten sind alles andere als mau: Zwar weiß ich noch nicht WO ich mal arbeite aber DASS ich mal in einem guten Job sein werde, das kann ich ziemlich sicher behaupten: sei es in einer Unternehmensberatung, an der Uni, in einem Insitut, im Auswärtigen Amt, in einem Verlag als Lektor oder in einem der zigtausend Museen in Deutschland. Überhaupt wird hier im Thread die Möglichkeit vergessen Fachbücher zu schreiben oder in die Forschung zu gehen. Alles super Möglichkeiten.
So viel dazu..
..und danke an alle Dummschwätzer, die meinen Geschichte sei ja sowas von Brotlos- ihr haltet die Leute davon ab es zu studieren -> dann bleiben uns die es studieren mehr Jobs! Danke!  _________________ per aspera ad astra! |
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maîtresse_de_Louis XV Senior Member

Anmeldungsdatum: 01.07.2007 Beiträge: 794 Wohnort: Versailles
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Verfasst am: 03 Feb 2010 - 19:40:32 Titel: |
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Hey Historier. Endlich mal jemand, der so denkt wie ich...ich studier zwar nicht Geschichte (sondern Romanistik)...aber ich muss mir immer die gleichen Sachen anhören, dabei bin ich selber wirklich überzeugt von meinem Studium.
Es ist bei uns nämlich auch so, dass das Gros der Studenten Lehramt macht...dann gibts viele mit B.A.-Nebenfach Französisch/Italienisch/Spanisch...aber "astreine" Romanisten sind auch spärlich gesäht... Dann noch einen Master und das ist der erste Schritt in die richtige Richtung, denk ich...und Gleiches gilt für Geschichte...
Und eins haben "wir" den anderen voraus: Die Passion für das, was mir machen... und das wird sich irgendwann auch auszahlen...  _________________ Vive la France! |
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Historier Full Member

Anmeldungsdatum: 03.02.2010 Beiträge: 136 Wohnort: Uni Bamberg
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Verfasst am: 04 Feb 2010 - 23:47:47 Titel: |
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genau so schauts aus
wenn man genau weiß, was man will und sich da reinhängt dann schafft man mehr als jemand, der aus "Brotstudiums"-Absichten irgendeinen supertollen Massenstudiengang belegt und dann irgendwann abbricht weil er einfach nicht mit Leib und Seele diesem Fach innewohnt.
schön, wenn mehr so denken  _________________ per aspera ad astra! |
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Jo84 Senior Member

Anmeldungsdatum: 28.11.2007 Beiträge: 255
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Verfasst am: 05 Feb 2010 - 06:46:46 Titel: |
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Ein bisschen differenzierter und kritischer sehe ich die Thematik doch:
| Zitat: | | Unternehmensberatung, an der Uni, in einem Insitut, im Auswärtigen Amt, in einem Verlag als Lektor |
Das sind Traumjobs, die für die meisten nicht erreichbar sein werden.
Man "konkuriert" ja nicht nur mit seinen Master Kommilitonen aus dem gleichen Jahrgang, sondern mit anderen Jahrgängen, anderen Unis, anderen geisteswissenschaftlichen Studiengängen, Quereinsteigern, usw. D.h. am Ende gibt es doch einen sehr großen Überschuss an Bewerbern auf diese gut bezahlten und interessanten Jobs.
Panisch muss man aber auch nicht in die Zukunft schauen. Man muss aber damit rechnen, einige Jahre sehr kleine Brötchen zu backen, in Jobs mit wenig Prestige und wenig Gehalt.
Bin übrigens selber halber Geisteswissenschaftler. |
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maîtresse_de_Louis XV Senior Member

Anmeldungsdatum: 01.07.2007 Beiträge: 794 Wohnort: Versailles
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Verfasst am: 05 Feb 2010 - 07:44:41 Titel: |
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Was heißt bitte "halb"?
Kleine Brötchen musst du auch als BWLer in den ersten Berufsjahren backen...  _________________ Vive la France! |
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Jo84 Senior Member

Anmeldungsdatum: 28.11.2007 Beiträge: 255
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Verfasst am: 05 Feb 2010 - 10:10:42 Titel: |
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Halb heißt, dass sich mein Studiengang zwischen den Fakultäten bewegt, d.h. zwischen Geisteswissenschaft und Naturwissenschaft.
Du hast Recht, jeder backt am Anfang kleine Brötchen. Der Geisteswissenschaftler aber besonders kleine. Das belegen alle Untersuchungen. Man studiert ja eine Geisteswissenschaft auch nicht, um ans große Geld zu kommen, sondern aus Passion. Und das kann eben auch "leiden" bedeuten. |
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Historier Full Member

Anmeldungsdatum: 03.02.2010 Beiträge: 136 Wohnort: Uni Bamberg
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Verfasst am: 06 Feb 2010 - 12:45:40 Titel: |
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| Jo84 hat folgendes geschrieben: | Ein bisschen differenzierter und kritischer sehe ich die Thematik doch:
| Zitat: | | Unternehmensberatung, an der Uni, in einem Insitut, im Auswärtigen Amt, in einem Verlag als Lektor |
Das sind Traumjobs, die für die meisten nicht erreichbar sein werden.
Man "konkuriert" ja nicht nur mit seinen Master Kommilitonen aus dem gleichen Jahrgang, sondern mit anderen Jahrgängen, anderen Unis, anderen geisteswissenschaftlichen Studiengängen, Quereinsteigern, usw. D.h. am Ende gibt es doch einen sehr großen Überschuss an Bewerbern auf diese gut bezahlten und interessanten Jobs.
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naja.. andere Unis.. was interessiert mich als Student einer Eliteuni die Universitätenlandschaft in der Peripherie? Das ist schon ein gewisser Bonus den man beachten sollte.
Aber ganz ehrlich: es gibt doch so viele Institute, Forschungseinrichtungen, etc etc etc.. Da sind dann Geschichtsstudenten doch um einiges mehr gefragt als Quereinsteiger, andere Geisteswissenschaftler.
Und wenns da nicht klappt mit einem Beruf, dann muss man halt in die anderen Bereiche schauen, gibt ja genügend. Bei uns werden sogar Praktika in Banken angeboten..^^
"auf diese gut bezahlten und interessanten Jobs."
Wer sagt denn dass nur diese Berufe interessant sind?
Außerdem sollte man die freiberufliche Option nicht außer Acht lassen! Mal hier, mal da einen Auftragsjob über 1-2 Jahre. Dann mal wieder ein Buch schreiben oder bei dem Projekt mitarbeiten. Gut- Altersvorsorge muss man sich dann selbst kümmern aber das muss man ja heute sowieso bei jeder Rente..
Lieber backe ich anfangs kleine Brötchen als gar keine! Hauptsache man kann gut davon leben das ist doch der Sinn der Sache! Und nur weil einer BWL oder Jura studiert heißt das noch lange nicht dass der überhaupt mal Brote backt oder doch eher kleine Semmeln. _________________ per aspera ad astra! |
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Christlove Newbie

Anmeldungsdatum: 08.02.2010 Beiträge: 1
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Verfasst am: 08 Feb 2010 - 11:45:57 Titel: |
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Interesante Beiträge. _________________ www.christlove.de |
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Historier Full Member

Anmeldungsdatum: 03.02.2010 Beiträge: 136 Wohnort: Uni Bamberg
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Verfasst am: 08 Feb 2010 - 16:21:35 Titel: |
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| Christlove hat folgendes geschrieben: | | Interesante Beiträge. |
vor allem dein Beitrag  _________________ per aspera ad astra! |
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Lamasshu Moderator

Anmeldungsdatum: 23.12.2005 Beiträge: 3215
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Verfasst am: 08 Feb 2010 - 17:20:32 Titel: |
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| Historier hat folgendes geschrieben: |
Ich studiere dieses Fach und ich habe nicht vor Taxifahrer zu werden, diese Assoziation ist einfach hirnrissig:
Sag mir einen Studiengang der bessere Jobaussichten hat (außer Medizin)!
Juristen gibt es wie sand am Meer.. Ingenieure werden dank Wirtschaftskrise ausgestellt, der Boom ist vorbei, über VWL/BWL brauchen wir gar nicht reden, das ist sowieso nur Massenabfertigung oder auch Physik und Mathe..
Ich sag nur: "Der Physiker ohne Arbeit zum Physiker mit Arbeit: Eine Currywurst mit Pommes bitte"
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Ein gesunder Optimismus und eine entsprechende Überzeugung für den eigenen Lebensweg sind natürlich sehr lobenswerte Einstellungen, derartige Realitätsverleugnungen und Selbstbetrüge wie oben zitiert sehe ich aber eher kritisch.
Nun gerade Geschichte als Studienfach mit den besten Berufsaussichten anzuführen, erscheint mir - vorsichtig ausgedrückt - empirisch wenig sattelfest, der Vergleich mit dem Physiker, der offenbar beruflich schlechter gestellt sein soll (oder ich verstehe die Ironie nicht), ist hingegen völlig fernab der Realität.
Geschichtsstudenten teilen das Los des großen Feldes der Geisteswissenschaftler, sofern sie nicht auf Lehramt studieren, und sehen sich eher einem sehr heterogenen, prekären und entstandardisierten Arbeitsmarkt gegenüber. Verbeamtete Lehrer übertreffen den Einkommensdurchschnitt aller Historiker zum Teil deutlich.
Als Absolvent der Geschichtswissenschaft ist man gegenüber den Wirtschafts- und Ingenieurwissenschaftlern hinsichtlich der statistischen Merkmale Arbeitslosenquote, Dauer des Ersteinstieges in den Beruf, Befristungsverhältnis sowie Einkommen benachteiligt, wobei das keine berauschend neue Erkenntnis ist.
Ein realistischer Blick auf den Arbeitsmarkt kann aber schon früh helfen, seine eigenen Interessen, Fähigkeiten und Neigungen durch gezielte Qualifizierung in marktfähige Leistungen (vorteils)übersetzen zu können. Traumjobs sind für Geschichtswissenschaftler ebenso möglich wie für alle anderen Studienfächer auch, aber sie fallen einem aufgrund der Studienfachwahl absolut nicht in den Schoß.
Die Konzentration auf Institute, Hochschulen, Museen etc. allein ist wenig hilfreich. Dies verdeutlicht etwa die Zahl der an Universitäten bestehenden Stellen für Geschichtswissenschaftler. Diese liegen ungefähr so hoch, wie die Anzahl der jährlichen (!) Absolventen. D.h. wenn jedes Jahr jeder geschichtswissenschaftliche Hochschularbeiter in Rente gehen würde, kämen rechnerisch alle Geschichtsabsolventen im Traumberuf Hochschule unter. Die Anzahl der Geschichtswissenschaftler, die in andere Traumjobs wie das Auswärtige Amt oder große Unternehmensberatungen einmünden, ist statistisch betrachtet eher vernachlässigbar. |
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maîtresse_de_Louis XV Senior Member

Anmeldungsdatum: 01.07.2007 Beiträge: 794 Wohnort: Versailles
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Verfasst am: 08 Feb 2010 - 18:03:54 Titel: |
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Ich finde es ja immer witzig, wenn Fachfremde die Berufsaussichten besser beurteilen können als die Leute selber. Die Dozenten an der Uni werden schon Ahnung haben...und von denen redet niemand so daher wie ihr...die ihr bewusste Hetzer gegen Geisteswissenschaftler seid. mit Verlaub... Es ist müßig...abwarten, mehr kann man eh nicht tun... _________________ Vive la France! |
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Lamasshu Moderator

Anmeldungsdatum: 23.12.2005 Beiträge: 3215
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Verfasst am: 08 Feb 2010 - 19:30:25 Titel: |
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| maîtresse_de_Louis XV hat folgendes geschrieben: | Ich finde es ja immer witzig, wenn Fachfremde die Berufsaussichten besser beurteilen können als die Leute selber. |
Es gibt auch unter den "Leuten selber" reichlich Personen die es wissen, wie es auch Leute gibt, die es eben nicht wissen. Und dann gibt es unter den "Leuten selber" auch noch solche Einzelfälle, die sich für den Nabel der Welt und aus völlig unersichtlichen Gründen als über die Maßen gebildet erachten.
Aber du hast recht, warte einfach ab, bis du irgendwann mit deinem Studium fertig bist und beschäftige dich dann mit dem Arbeitsmarkt. Mir kann das egal sein. |
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maîtresse_de_Louis XV Senior Member

Anmeldungsdatum: 01.07.2007 Beiträge: 794 Wohnort: Versailles
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Verfasst am: 08 Feb 2010 - 19:38:14 Titel: |
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| Lamasshu hat folgendes geschrieben: | | maîtresse_de_Louis XV hat folgendes geschrieben: | Ich finde es ja immer witzig, wenn Fachfremde die Berufsaussichten besser beurteilen können als die Leute selber. |
Es gibt auch unter den "Leuten selber" reichlich Personen die es wissen, wie es auch Leute gibt, die es eben nicht wissen. Und dann gibt es unter den "Leuten selber" auch noch solche Einzelfälle, die sich für den Nabel der Welt und aus völlig unersichtlichen Gründen als über die Maßen gebildet erachten.
Aber du hast recht, warte einfach ab, bis du irgendwann mit deinem Studium fertig bist und beschäftige dich dann mit dem Arbeitsmarkt. Mir kann das egal sein. |
Und du gehörst ja eindeutig zu denen, dies wissen. Freu dich!  _________________ Vive la France! |
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Historier Full Member

Anmeldungsdatum: 03.02.2010 Beiträge: 136 Wohnort: Uni Bamberg
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Verfasst am: 09 Feb 2010 - 19:21:31 Titel: |
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jo so sieht es anscheinend aus.. schön, dass du es wenigstens weißt!
naja ich weiß was ich mache und meine Dozenten sind auch der Meinung, dass die Aussichten immer schlecht geredet werden aber egal.
An alle, die diesen Thread hier lesen und mit dem Gedanken spielen Geschichte zu studieren rate ich jetzt noch mal ein für alle mal:
Lasst es sein, fangt es nicht an! Studiert VWL oder Kommunikationswissenschaften!!! Da kriegt ihr sicher einen Job (*ironie*)
Und dann bleiben uns, die Geschichte wirklich ernsthaft durchziehen wollen mehr Jobs. Danke  _________________ per aspera ad astra! |
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Gaisler Senior Member

Anmeldungsdatum: 12.08.2009 Beiträge: 770
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Verfasst am: 10 Feb 2010 - 18:15:23 Titel: |
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@ Historier: Deine Posts strotzen ja so vor Arroganz...
Erstens magst du vielleicht Recht haben, dass die Arbeitsmarktsituation für Geisteswissenschaftler öfter schlechter dargestellt wird als sie ist, das kann ich nicht beurteilen. Aber es ist definitiv nicht so, dass sie für Geisteswissenschaftler besser ist als für Ingenieure/Wirtschaftswissenschaften...überhaupt tust du irgendwie so, als könne man nur als Gewi einen Job bekommen, der Rest wird deiner Schilderung nach arbeitslos.
Zweitens tust du so, als könne man nur Geisteswissenschaften auf Grund von Interesse studieren... |
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Historier Full Member

Anmeldungsdatum: 03.02.2010 Beiträge: 136 Wohnort: Uni Bamberg
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Verfasst am: 10 Feb 2010 - 20:43:51 Titel: |
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ja genau jetzt ist man arrogant, nur weil man die Flagge hochhält für einen Studiengang, der von vielen schlechtgeredet wird..
Arrogant ist eher das Verhalten mancher User hier, die auf den letzten Seiten immer anmaßende Werturteile gefällt haben. obwohl sie wohl kaum Ahnung von der Materie haben.
Das ist auch der Grund, warum ich mich hier angemeldet habe- ich konnte das nicht einfach so stehen lassen, wie hier die Geschichtswissenschaft von ach so tollen Allwissenden Ingenieren in den Dreck gezogen wird! Hier dagegen zu argumentieren und für Klarheit zu sorgen ist mein gutes Recht!
Alles bitter ernst nehmen sollte man im Leben auch nicht so wie du das tust, habe doch extra *ironie* geschrieben, scheinbar ohne rezepiert zu werden..  _________________ per aspera ad astra! |
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Lamasshu Moderator

Anmeldungsdatum: 23.12.2005 Beiträge: 3215
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Verfasst am: 10 Feb 2010 - 21:05:22 Titel: |
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Natürlich könnten wir auch versuchen die ganze Sache deskriptiv statt normativ anzugehen, ich bemühe mich (mehrheitlich) um ein solches Vorgehen.
Der deutsche Arbeitsmarkt ist in einem hohen Maße wissenschaftlich-empirisch durchdrungen, wir können hoch standardisierte Kennzahlen für Historiker anlegen.
Das wären etwa Zahlen wie jährliche Absolventen und Rentenabgänge, Arbeitslosenquoten, Angebot in Zielarbeitsmärkten wie etwa im wissenschaftlichen Dienst, Durchschnittseinkommen usw. Mehr als solche Zahlen zu vergleichen, tue ich nicht.
Wer solche Zahlen nicht beachtet, kultiviert mitunter Urteile über seinen eigenen (!) Studiengang, die nicht realistisch sind. Das ist auch legitim, schließlich studiert ein angehender Historiker auch Geschichte und nicht "den Arbeitsmarkt". Beliebt ist etwa die Ansicht, dass es gar nicht viele Historiker in Deutschland gibt - dabei sind die jährlichen Absolventenzahlen beachtlich, wenngleich es nicht so viele sind wie Ingenieure oder Wirtschaftswissenschaftler.
Meine Frage wäre also, inwiefern du "für Klarheit" sorgen kannst, was die Situation von Geschichtswissenschaftlern am Arbeitsmarkt angeht? |
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