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Transformator Leerlauf und Kurzschluss
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Elektrinho
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Anmeldungsdatum: 16.07.2018
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 16 Jul 2018 - 19:34:41    Titel: Transformator Leerlauf und Kurzschluss

Hallo zusammen,

hab mich vorhin hier angemeldet, weil ich bei einer Trafo Aufgabe nicht voran komme.

Das sind alle Daten, die ich gegeben habe:

S2N= 2500VA
U1N = 235V ; U2N = 48V
Dreiphasentrafo

Leerlaufmessung: I0 = 0,12A , P0 = 30W , Q0 = 17var

Kurzschlussmessung: Pk = 35W , Qk = 26var

Ich soll nun die Werte aus dem ESB bestimmen.

Die Eisenverluste RFE = 1840,83 Ohm , die Impedanz Xh = 3248,53 Ohm und die daraus folgende Induktivität Lh = 10,34H habe ich schon (hoffentlich richtig) ausgerechnet.

Nun soll ich Rk berechnen. Ich denke, er meint damit den Kurzschlusswiderstand

Als Ansatz hatte ich ganz simple: Rk = Uk / Ik = (Pk/Ik)) / Ik

Nun fehlt mir aber Ik , was soweit ich weis der Nennstrom sein müsste wenn man eine Kurzschlussstrom Berechnung macht. Ich hab keine Ahnung wie ich mit den gegebenen Werten auf Ik bzw IN kommen soll.

Ich vermute ehrlich gesagt, dass der Prof. vergessen hat den Nennstrom uns zu geben. Wäre nicht das erste mal, dass er uns Werte vorenthalten hat Neutral
isi1
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 7394
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 17 Jul 2018 - 10:26:57    Titel: Re: Transformator Leerlauf und Kurzschluss

Elektrinho hat folgendes geschrieben:
Das sind alle Daten, die ich gegeben habe:
Scheinnennleistung sekundär: S2N= 2500VA
Primär(dreiecks)nennspannung: U1N = 235V ;
(Dreiecks-)Nennspannung sekundär: U2N = 48V
Dreiphasentrafo
Leerlaufmessung: I0 = 0,12A , P0 = 30W , Q0 = 17var
Kurzschlussmessung: Pk = 35W , Qk = 26var
Ich soll nun die Werte aus dem ESB bestimmen.
Die Definition der Nennspannung ist bei Drehstrom die Dreiecksspannung. Hoffentlich sieht der Prof. das genau so?
Elektrinho hat folgendes geschrieben:
Ich vermute ehrlich gesagt, dass der Prof. vergessen hat den Nennstrom uns zu geben. Wäre nicht das erste mal, dass er uns Werte vorenthalten hat Neutral
Hat er doch gegeben, denn Scheinleistung und Nennspannung genügen.
I2N = S2N / ( U2N * √3 ) = 30 A
Mit Hilfe der ESB-Werte sollte man daraus den Primärnennstrom berechnen können.

Eisenverluste und Impedanz ergeben nach Deiner Rechnung aber keine 0,12 A - was könnte da falsch sein?
Elektrinho
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Anmeldungsdatum: 16.07.2018
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 17 Jul 2018 - 15:27:55    Titel:

Muss ich Rfe = 3 * U1^2/P0 oder den Faktor 3 weg lassen, so wie ich es gemacht habe?
Weil manchmal sehe ich es mit dem Faktor 3 und manchmal ohne
isi1
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Anmeldungsdatum: 10.08.2006
Beiträge: 7394
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 17 Jul 2018 - 19:39:20    Titel:

Elektrinho hat folgendes geschrieben:
Muss ich Rfe = 3 * U1^2/P0 oder den Faktor 3 weg lassen, so wie ich es gemacht habe?
Weil manchmal sehe ich es mit dem Faktor 3 und manchmal ohne
Wenn man mit der verketteten Spannung und dem Leitungsstrom arbeitet, muss man mit √3 arbeiten; arbeitet man hingegen mit der Sternspannung, gilt die 3. Aber das ist Dir ohnehin klar.

Wodurch die √2 - fache Diskrepanz beim Leerlaufstom entsteht, ist mir nicht klar, denn hier hat der Scheitelstrom nichts zu suchen. Und die genauere Rechnung mit dem ESB reicht auch nicht. Die Leerlaufversuche sollen immer dreiphasig ausgeführt werden, da die drei Eisenschenkel unterschiedliche Werte bringen können.
Vielleicht bekommst Du von Kommilitonen Hinweise?

Hast Du schon das ü ermittelt?
Elektrinho
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Anmeldungsdatum: 16.07.2018
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 18 Jul 2018 - 14:52:59    Titel:

Ok hab dem Prof mal geschrieben und er hat sich tatsächlich bei den 0,12A vertan. Der Wert I0 soll nicht gegeben sein.
Ich rechne das nochma neu aus und stelle meine Ergebnisse vor. Dann kannse mal gucken ob ich es richtig hab
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