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BWL Master 2018 in Bayreuth oder 2019 in Köln/Frankfurt
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BWL Master 2018 in Bayreuth oder 2019 in Köln/Frankfurt
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MöchteeinenMaster
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Anmeldungsdatum: 17.08.2018
Beiträge: 1

BeitragVerfasst am: 17 Aug 2018 - 15:05:45    Titel: BWL Master 2018 in Bayreuth oder 2019 in Köln/Frankfurt

Hallo liebe Community,

bevor ich genauer auf meine Frage eingehe noch ein paar Fakten zu meiner Person:

Alter: 28
Studium: BWL Bachelor
Studienort: Bayreuth
Vertiefung: Controlling und Unternehmensbesteuerung
Ziel: Unternehmensberatung, Wirtschaftsprüfung

Ich habe meinen Bachelor Ende April 2018 mit der Note 1.8 abgeschlossen und wollte mich im Anschluss darauf für den BWL Master an der Uni Köln (accounting and taxation) bzw. Frankfurt (accounting) bewerben. Nach einem 2-wöchigen Urlaub zur Feier meines Bachelorswollte ich meine Bewerbungen für die Unis fertig machen und wurde schnell darauf aufmerksam, dass beide Unis Tests (Gmat für Köln, Töfl für Frankfurt) voraussetzen, um erfolgreich einen Studienplatz zu erhalten. Aus der Not heraus habe ich mich noch schnell für die Uni Bayreuth beworben und dort eine Zusage bekommen.

So nun zu meiner Frage:

Würdet ihr den Master an der Uni Bayreuth dieses Jahr beginnen oder den Gmat/Töfl nachholen und euch im Jahr 2019 für den Master in Köln/Frankfurt bewerben. Für eine zuversichtliche Zusage müsste ich im Gmat ca. 500 Punkte (von 800) erlangen und im Töfl 74 (von 120), was ich denke durchaus machbar ist. Ich plane ca. 3 Monate für die beiden Tests ein und würde danach bis zum Beginn des Studiums
ein Praktikum absolvieren.


Die Universitäten Köln/Frankfurt werden im Bereich der BWL sowohl von den Studenten selber als auch von den Personalchefs als spitzen Unis angesehen (Top 5 Deutschlands). Die Uni Bayreuth genießt aufgrund ihres relativen jungen Alters natürlich einen noch nicht ganz so renommierten Ruf wie die anderen beiden Unis, wird aber von den meisten als „solide“ eingeschätzt. Ergeben sich vll. schon hier bei der Wahl der Uni Defizite für meine weitere Karriere?


Auch beim Vergleich der Module bzw. des Programms der Universitäten ergeben sich für mich enorme Unterschiede:
Die Uni Bayreuth legt mit 12 ECTS Punkten(Forschungsmethoden) im Bereich der Basismodule einen hohen Wert auf die Vorbereitung der Masterarbeit. In den Ergänzungsmodulen (24 ECTS) hat man weitgehende Wahlfreiheit und kann z.B. Sprachen, ausgewählte Module anderer wirtschaftsbezogener Studiengänge belegen. Damit sind nur 36 ECTS wirklich auf die Ausbildung in der Vertiefung ausgelegt.

Die Unis Köln und Frankfurt bieten keine Module zur Vorbereitung des Schreibens der Masterarbeit an und legen den Fokus aber deutlicher auf die Vertiefung, in der eine große Auswahl an Modulen besteht. 18 ECTS können hier im Bereich der Methodischen Grundlagen erlangt werden, angeboten werden hier Module die sich deutlich näher an der Vertiefung orientieren. Im Gegensatz zur Uni Bayreuth wird der Ergänzungsbereich der Uni Köln/Frankfurt genutzt um euch nochmals tieferen Einblick in ausgewählte Bereiche eurer Vertiefung zu geben z.B. könnt ihr als „accounting and taxation Student“ den Breich Controlling, Unternehmensbesteuerung, Wirtschaftsprüfung näher betrachten (24 ECTS). Somit sind tatsächlich 90 ECTS (Schwerpunkt 48 + Ergänzun 24 + Basis 1Cool auf eure Vertiefung ausgelegt.

Damit lässt sich sagen, dass die Unis hier einen deutlichen Unterschied in der Qualität/Quantität innerhalb der Vertiefung haben. Da das Masterstudium einen für das tatsächlich bevorstehende Berufsleben vorbereiten soll, sehe ich hier den Vorteil bei den Unis Köln und Frankfurt.

Zu letzt möchte ich noch eine Frage an Personen die an derUni Köln/Frankfurt studieren /studiert haben richten.
1. Wie hoch ist der Arbeitsaufwand verglichen miteurer vorherigen Uni/FH?

p.s. gehört man mit 29 Jahren zu den älteren imMasterstudium?

Vielen Dank an die Community für eure Ratschläge
Gozo
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Anmeldungsdatum: 11.09.2007
Beiträge: 5740
Wohnort: Mainz

BeitragVerfasst am: 17 Sep 2018 - 10:37:07    Titel: Re: BWL Master 2018 in Bayreuth oder 2019 in Köln/Frankfurt

MöchteeinenMaster hat folgendes geschrieben:

Ziel: Unternehmensberatung, Wirtschaftsprüfung

Wenn Du in WP oder in die Advisory-Sparten der Big4 möchtest, dann könnte es sogar Sinn machen, erst einmal sich dort zu bewerben und in zwei, drei Jahren einen Master dranzuhängen.

Dieses Vorgehen wird in den Big4 derzeit durchaus gerne gesehen und - mit etwas Glück - der Master danach auch gefördert oder zumindest hilfreiche Brücken gebaut.

Zudem würde ich mir mit Blick auf WP nicht überlegen, ob nicht einer der wirklich gut anrechenbaren Master (auf den WP) nicht zielführender sind.

Zitat:
Die Universitäten Köln/Frankfurt werden im Bereich der BWL sowohl von den Studenten selber als auch von den Personalchefs als spitzen Unis angesehen (Top 5 Deutschlands). Die Uni Bayreuth genießt aufgrund ihres relativen jungen Alters natürlich einen noch nicht ganz so renommierten Ruf wie die anderen beiden Unis, wird aber von den meisten als „solide“ eingeschätzt. Ergeben sich vll. schon hier bei der Wahl der Uni Defizite für meine weitere Karriere?

Meiner Meinung nach - völlig überbewertet. Nicht der Ruf von Köln und Frankfurt, sondern die Menge, die diese Namen auf eine Entscheidung Einfluss haben. Wenn Noten, Ausrichtung und Hintergrund (ggf. Praktika) stimmen, ist es egal ob der Master aus Mannem oder Hamburg kommt. Bei den Big4 ist es dann sogar egal ob FH oder Uni. Die Bereiche, wo es tendentiell aufgrund der Konkurrenzsituation dazu kommt, dass sich vor allem "Spitzenunis" um die Stellen kloppen, wird immer seltener. Da können dann wirklich manchmal solche Nuancen schon einen Ausschlag geben.

Im späteren Leben: Je länger der Abschluss vorbei und je höher der Anteil an Berufserfahrung ist, desto weniger interessiert es wo der Abschluß (oder mit welcher Note) dieser erreicht wurde -ggf. ist nur wichtig, dass Du überhaupt einen hast.
Anders sieht es natürlich aus, wenn Du über Netzwerke der Hochschulen (Alumni etc.) "vermittelt" wirst. Allerdings sind diese Alumni-Netzwerke im Vergleich zu den USA oder England in Deutschland immer noch sehr mau. Was auch daran liegt, dass die Qualitätsunterschiede zwischen führenden und unterdurchschnittlichen HS immer noch viel geringer ist, als bspw. in den USA. (Weil durchschnittlich hier ein viel höheres Niveau erreicht wird als dort.)

Zitat:
Damit lässt sich sagen, dass die Unis hier einen deutlichen Unterschied in der Qualität/Quantität innerhalb der Vertiefung haben.

Jain. Einzelne Schwerpunkte werden hier oder dort evtl. tiefer und/oder breiter besprochen. Ob es für Dich, Deinen Werdegang usw. Auswirkungen hat, ganz andere Frage. Ob deswegen ein Studiengang schlechter oder besser ist, auch - oder viel mir, dass ist eine subjektive Frage mit welchen Zielen Du es angehst.

Zitat:

Da das Masterstudium einen für das tatsächlich bevorstehende Berufsleben vorbereiten soll, sehe ich hier den Vorteil bei den Unis Köln und Frankfurt.

Auch ein klares JAIN mit Tendenz zu NEIN.
Der Bachelor sollte eigentlich, so das Ziel, auf das Berufsleben auf akademischen Niveau hinarbeiten. Ein Master ist eine WISSENSCHAFTLICHE Vertiefung bzw. der akademische Zusatz um Dich promotionsfähig zu bekommen. Bei klassischen universtären Mastern wie hier, steht das mehr im Vordergrund.
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