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Mit 30 noch Physik studieren?
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Eight
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Anmeldungsdatum: 16.09.2004
Beiträge: 15
Wohnort: NRW

BeitragVerfasst am: 23 Sep 2004 - 08:15:25    Titel:

Ich würde es sofort machen. Fang an zu studieren, denn nur in einem Beruf der Dir Spass macht, kannst Du 100% geben und Du bist zufrieden mit Deinem Leben. Ich bin mit 28 mit Produktentwicklung angefangen, ein guter Freund ist letztes Jahr mit Psychologie angefangen und das mit 33. Du mußt überlegen, wie lange Du dann noch arbeiten mußt und kannst. 30 Jahre Anfang + ca. 5 Jahre Studium macht 35. Und wie lange sollen wir noch arbeiten..... bis dahin bestimmt bis 70 oder 75.
Ich würde anfangen und besser heute als morgen.
plc_tippser
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Anmeldungsdatum: 17.09.2004
Beiträge: 2
Wohnort: Nice

BeitragVerfasst am: 23 Sep 2004 - 13:01:54    Titel:

Nur zu bedenken
- spielt die Frau, Freundin mit, was sind die Zukunftspläne (heiraten, Kinder!)
- Wer mit 35 fertig wird, macht sicherlich nicht mehr die Karriere wie ein 25 jähriger
- finanzielle Probleme sollten nicht auftreten

Wenn das alles paßt, könnte mich nichts mehr von der UNI fernhalten.

Ich habe Techniker und techn. BWL in Abendschule gemacht (3x pro Woche Schule). Ist sehr stressig, aber mit dem Ziel und Motivation und Ehrgeiz schaffbar. Auf der FU-Hagen studiere ich Informatik. Für mich läuft das aber nur unter Fortbildung. Solange ich Spaß daran habe.... und wenn ich dann vieleicht auch noch in zig Jahren ein Diplom habe, perfekt, wenn nicht auch nicht schlimm. Ich habe schon einen Topjob.

Viel Erfolg, auf welchem Weg auch immer

pt
FernstudiumInfos
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Anmeldungsdatum: 25.09.2004
Beiträge: 238
Wohnort: Köln

BeitragVerfasst am: 25 Sep 2004 - 12:18:21    Titel:

Hallo Zusammen,

ich habe mein Fernstudium an der PFFH Darmstadt gemacht (Informatik) und dort ist das Durchschnittsalter beim Beginn des Studiums über 30. Daher würde ich mir über das Alter nicht so sehr den Kopf zerbrechen.

Der große Vorteil des Studiums ist, dass man nach dem Abschluss nicht nur eine fachliche Qualifikation hat, sondern auch Berufspraxis vorweisen kann und gezeigt hat, dass man einer Doppelbelastung gewachsen ist.

Viele Grüße
Markus
Doro74
Gast






BeitragVerfasst am: 05 Okt 2004 - 12:58:56    Titel: Interviewpartner gesucht

Hallo, habe die Diskussion in diesem Thread verfolgt!
Als Redakteurin des Magazins Junge Karriere (Online zu finden unter www.jungekarriere.com) recherchiere ich für einen Artikel zu genau diesem Thema. Kurzum, ich suche Leute, die sich erst nach Ausbildung + Berufstätigkeit zu einem Vollzeitstudium entschlossen haben und darüber erzählen möchten, um so hoffentlich auch anderen Mut zu machen.

Wäre toll, wenn sich jemand bei mir melden würde.
Vielen Dank schon mal und ganz und herzliche Grüße
Dorothee Fricke
d.fricke@vhb.de
O.D.B.
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Anmeldungsdatum: 06.11.2006
Beiträge: 1
Wohnort: Berlin

BeitragVerfasst am: 06 Nov 2006 - 14:19:53    Titel:

Hallo,

bin 28 und habe leider erst jetzt erkannt, dass mir das VWL- bzw. BWL-Studium nicht liegt. Ich habe noch keine abgeschlossene Ausbildung, allerdings schon sehr, sehr viele Jobs gemacht und jetzt sogar einen, der mir richtig Spass macht.

Ich bin zur Zeit am überlegen, was ich nun mit meinem Leben anfangen soll. Ich habe mein (gutes) Abitur mit den LKs Physik und Chemie gemacht, und Mathematik war auch immer eines meiner Lieblingsfächer. Eigentlich hatte ich vor, nach dem Abi und Zivildienst Physik zu studieren. Und, da ich als Nachhilfelehrer (Mathe, Rechnungswesen) auch sehr erfolgreich bin, kam mir die Idee, Physik auf Lehramt zu studieren.

Ich bin gerade dabei mich über die Studienangebote der Berliner Unis zu informieren, und musste mit entsetzen feststellen, dass diese Ausbildung insgesamt 7 Jahre dauert!

Ich denke ja auch, dass man beruflich das machen sollte, in dem man richtig gut ist bzw. das einem am meisten Freude bereitet. Doch 7 Jahre...Dann bin ich 35!

Dazu kommt noch, dass die Bewerbung für den Kombi-Bachelor mit Lehramtsoption ausschließlich zum WS möglich ist, d.h. ich müsste nochmal ein halbes Jahr die Zeit totschlagen. Oder mich erstaml für den Mono-Bachelor einschreiben und dann wechseln.

Ein Fernstudium wäre natürlich auch praktisch, zumal ich nebenbei arbeite.

Was meint Ihr?

Gruß

O.D.B.
barachiel
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Anmeldungsdatum: 02.12.2005
Beiträge: 699
Wohnort: München

BeitragVerfasst am: 06 Nov 2006 - 16:58:25    Titel:

Also wir haben hier auf der Uni einen 54-Jährigen, der mit mir dieses Semester Physik angefangen hat...
as_string
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Anmeldungsdatum: 04.08.2006
Beiträge: 2787
Wohnort: Heidelberg

BeitragVerfasst am: 06 Nov 2006 - 17:00:30    Titel:

Hallo!

Mein Senf dazu: Ich habe bis zum Vordiplom direkt nach dem Zivildienst studiert, dann so ~5Jahre gearbeitet und mit über 30 nochmal angefangen/weiter gemacht. Jetzt stehe ich kurz vorm Diplom.

Ich kann nur sagen: Für mich hat es sich persönlich gelohnt. Ich habe auch einen sicheren Job aufgegeben. Aber was soll's?

Klar wird man nicht mehr die große Kariere als Physiker machen. Aber das ist nicht das wichtigste im Leben. Hauptsache ist, dass man Spaß an dem hat, was man macht. Kann gut sein, dass ich danach beruflich nicht mehr viel mit Physik zu tun haben werde, aber mit etwas Glück vielleicht doch.

Sicher muss man entsprechend abgesichert sein und sich bewusst sein, dass man je nach Lebenssituation auch andere (Freundin/Frau/Familie?) dem Risiko aussetzt. Bei mir als Single war das egal. Das Risiko trage ich alleine und bin mir ziemlich sicher, dass ich jeder Zeit irgendeine Arbeit bekommen werde, wenn es auch nicht ein Traumjob sein wird.

Ich kann nur sagen: Das Risiko war es mir wert und ich hätte einiges verpasst, wenn ich es nicht gemacht hätte. Auf der anderen Seite muss einem klar sein, dass man sich schon noch etwas mehr zwingen muss zum lernen, als wenn man 20 Jahre alt ist und noch nicht jahrelang im normalen Berufsleben stand. Ich hatte den Vorteil, dass ich vieles ja schon mit ~20 gelernt hatte und darauf aufbauen konnte, wenn auch vieles schon wieder weg war. Ganz neu anfangen, das weiß ich nicht.

Wenn Du es Dir leisten kannst und wirklich Interesse daran hast und im jetzigen Beruf nicht glücklich bist: Dann mache es!

Fernstudium bin ich mir nicht sicher. Meine Erfahrung ist, dass man sich schon darauf konzentrieren muss und nicht noch großartig nebenher arbeiten sollte. Ich jobbe zwar auch ab und zu, aber fest arbeiten wäre mir zu viel, denke ich.

Gruß
Marco
samba1
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Anmeldungsdatum: 25.05.2006
Beiträge: 613

BeitragVerfasst am: 06 Nov 2006 - 17:24:27    Titel:

Ein Fernstudium hat sicher Vorteile aber bis zum Studienabschluß an der FU Hagen kann man sein Rentenantrag fertigstellen. Darum ist die OU oder eine FH schon sinnvoller.
Whoooo
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Valued Contributor


Anmeldungsdatum: 08.06.2005
Beiträge: 8988

BeitragVerfasst am: 06 Nov 2006 - 17:37:07    Titel:

Zitat:
Ein Fernstudium hat sicher Vorteile aber bis zum Studienabschluß an der FU Hagen kann man sein Rentenantrag fertigstellen.

Oder auch nicht:
http://www.fernuni-hagen.de/presse/medieninformationen/2006/05/2006_05_22_gerret_gottschalk.shtml
p-norm
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Anmeldungsdatum: 26.09.2006
Beiträge: 1375
Wohnort: Regensburg

BeitragVerfasst am: 06 Nov 2006 - 23:47:22    Titel:

sers...
es ist wichtig, dass du physik sowie mathe SEHR liebst...denn physikstudium ist überwiegend studium der theoretischen physik, die aber fundierte mathekentnisse voraussetzt...leut, die mathe nicht mögen haben erfahrungsgemäß schwierigkeiten, manchmal gravierende...also überlegs dir genau...vor allem wenn du keine technische hochschulausbildung hast...

aber wenn du es dir leisten kannst ein studium wegen studieren anzufangen, dann wäre das sicher super lösung...
wie gesagt, anfangen kann man...schwieriger ist es zu ende zu führen...
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