Studium, Ausbildung und Beruf
 StudiumHome   FAQFAQ   RegelnRegeln   SuchenSuchen    RegistrierenRegistrieren   LoginLogin

HELP! BGB anfänger HA ffo
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen
Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> HELP! BGB anfänger HA ffo
 
Autor Nachricht
k_k
Junior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Junior Member


Anmeldungsdatum: 12.09.2005
Beiträge: 57

BeitragVerfasst am: 12 Sep 2005 - 21:42:59    Titel: HELP! BGB anfänger HA ffo

hallo. wie ich sehe ist diese seite hier sehr aktiv und hilfsbereit.
ich sitze nun schon seit 2 wochen über meine bgb anfänger hausarbeit und habe keinen blassen schimmer was ich zu prüfen habe.
BITTE BITTE HELFT MIR!
hier der sv:

Der im Januar 2004 verstorbene E hat in einem formgültig errichteten Testament seine vier Kinder A, B, C und D zu seinen Erben bestimmt, die aus der Ehe des E mit der bereits 2001 verstorbenen F stammen. Zur Erbschaft gehören im wesentlichen nur das Hausgrundstück Hermann Hesse-Straße 1, das E 1995 zusammen mit der F mit dem Ziel erworben hatte, den gemeinsamen Kindern etwas Wertbeständiges zu hinterlassen. Zudem hofften E und F damals, die Kinder etwas stärker aneinander zu binden, da diese jeweils völlig unterschiedliche Interessen verfolgten und deshalb auch in ihrer weiteren Lebensplanung keinerlei Gemeinsamkeiten aufwiesen. Eine stärkere Bindung zwischen den Geschwistern konnte aber – davon waren E und F beim Hauserwerb überzeugt – nur dadurch erreicht werden, dass A, B, C und D das Hausgrundstück in einer ungeteilten Erbengemeinschaft vermögensmäßig nutzten.
Nach dem Tode des E verschafften sich A, B, C und D einen Überblick über die Erbschaft und stellten fest, dass das Hausgrundstück Hermann Hesse-Straße 1 aus zwölf privat vermieteten Wohnungen und im Parterre aus zwei Ladengeschäften mit dazu gehörenden Geschäftsräumen bestand. Während das links vom Hauseingang sich befindende Ladengeschäft an den I als Betreiber eines Feinkostgeschäfts vermietet war, bei dem sich die Kunden sowie Straßenpassanten aufgrund recht günstiger Preise sowie einer angenehmen Atmosphäre auch gerne einmal mit Kaffee, Tee und Saft bzw. mit Brötchen oder Kuchen stärkten, stand das rechts vom Hauseingang liegende Ladengeschäft zum Zeitpunkt des Todes des E leer. Um diesen aus der Sicht von A, B, C und D unhaltbaren Zustand zu beseitigen, vermieteten sie das leer stehende Ladengeschäft an einen Computerhändler und traten im übrigen als Erbengemeinschaft in den Mietvertrag mit I ein. Nachdem der Computerhändler kurz vor Weihnachten 2004 bei einem Verkehrsunfall tödlich verunglückt war, zeigten dessen Erben keinerlei Interesse an der Weiterführung des Geschäfts und teilten dies der Erbengemeinschaft von A, B, C und D noch vor Jahresende 2004 mit, worauf das Mietverhältnis mit Wirkung vom 31.1. 2005 aufgelöst wurde.
Um möglichst hohe Mieteinnahmen aus dem freigewordenen Ladengeschäft zu erzielen, entschlossen sich A, B, C und D das Angebot der Kaffee – Filialkette K auf Abschluss eines für die Erbengemeinschaft sehr lukrativen Mietvertrages anzunehmen. K ist regelmäßig auf der Suche nach günstigen gelegenen Ladengeschäften für seine Filialbetriebe und hatte von der Vakanz im Hause Hermann Hesse-Straße 1 bereits gehört. Auch erfreuen sich die Filialbetriebe der K seit langem in allen Bevölkerungsschichten einer großen Beliebtheit, da nicht nur die dort verlangten Preise für Kaffee, Tee, Säfte und Wasser wegen der hohen Umsätze in allen Filialbetrieben kaum zu unterbieten sind, sondern auch die Angebotsvielfalt im Hinblick auf die diversen Kuchen- und Brötchensorten allgemein bekannt ist. Nicht zuletzt übt das wöchentlich wechselnde Angebot preisgünstiger Bedarfsgegenstände des täglichen Lebens, die auch noch in ansprechend aufgemachten Verkaufsprospekten rechtzeitig vor dem tatsächlichen Verkauf angepriesen werden, einen großen Anreiz auf potentielle Kunden aus.
Nachdem I mit Argwohn den bevorstehenden Einzug eines Filialbetriebs der K in das benachbarte Ladengeschäft verfolgt hatte, muss er wenige Tage nach Eröffnung des Filialbetriebs der K im Hause Hermann Hesse-Straße 1 einen drastischen Umsatzrückgang in seinem Geschäft konstatieren, der nach einigen Wochen noch größer wird und sich unstreitig auch erheblich auf den Gesamtumsatz im Bereich der im Feinkostgeschäft angebotenen Waren mangels ausbleibender Kundschaft auswirkt. I ist entsetzt und verlangt deshalb von A, B, C und D als Erbengemeinschaft Schadensersatz dafür, dass seine Kundschaft um Ausschank- und Backwarenbereich seit der Eröffnung des Filialbetriebs der K weitgehend zu dieser übergewechselt ist. Zudem fordert I A, B, C und D ultimativ dazu auf, K zur sofortigen Räumung und Schließung des Ladengeschäfts zu veranlassen.
A ist von allen Miterben am ängstlichsten und möchte Konflikten aller Art möglichst aus dem Wege gehen. Deshalb bietet er I ein Ladengeschäft in dem ihm allein gehörenden Haus in der Gottfried Benn-Straße 10 an, das sich nur 200 m entfernt vom Hausgrundstück Hermann Hesse-Straße 1 befindet. Dabei ist A bereit, trotz vergleichbarer Mitbedingungen in beiden Ladengeschäften, von I € 400, -- Im Monat weniger als im Hause Hermann Hesse-Straße 1 zu verlangen, wenn I nur davon absehe, irgendwelche Ersatzansprüche gegenüber der Erbengemeinschaft zu stellen.
I ist – durch das bisherige Geschehen ohnehin schon nervlich äußerst angespannt – nicht bereit, hieran überhaupt nur zu denken. Im Gegenteil lässt er den A seinen Unmut über dessen Ansinnen spüren und weist ihm gegenüber darauf hin, dass dieser als Miterbe überhaupt nicht berechtigt sei, einen solchen Vorschlag zum Auszug aus dem Hause Hermann Hesse-Straße 1 zu unterbreiten.
Um sicher zu gehen, dass er juristisch keinen Fehler begangen hat, geht I danach zu Rechtsanwalt Dr. R, der die Rechtslage umfassend prüfen soll.
I möchte von Dr. R wissen, ob er – I – in der Lage ist, A, B, C und D als Erbengemeinschaft mit Aussicht auf Erfolg zum Ersatz des ihm durch den unstreitigen Umsatzrückgang im Ausschank- und Backwarenbereich entstandenen Schadens in Anspruch zu nehmen. Ferner will I von Dr. R die Frage beantwortet haben, ob A, B, C und D als Erbengemeinschaft rechtlich gezwungen werden können, K zur Räumung des Ladengeschäfts nebst Geschäftsräumen in der Hermann Hesse-Straße 1 zu veranlassen. Schließlich interessiert I, zu wissen, welche rechtlich aussichtsreiche Chance bestehen, A, B, C und D als Erbengemeinschaft aufzugeben, in Zukunft die Vermietung von Geschäften mit Ausschank- und Backwarenbereich in der Hermann Hesse-Straße 1 sowie in einem Umkreis von 250 m zu untersagen.
Im Übrigen bittet I Dr. R darum, ihm mitzuteilen, auf welchem Wege er gegebenenfalls seine Anliegen durchsetzen kann. Diese Prüfung soll Dr. R selbst dann vornehmen, wenn er zu dem Ergebnis gelangen sollte, dass I mit seiner von ihm vertretenen Auffassung über eventuell bestehende Ansprüche im Unrecht sei.

Aufgabe:

Bereiten Sie die Stellungnahme von Dr. R vor und äußern Sie sich eingehend zu allen von I aufgeworfenen Fragen!
Fallvariante:
A ist durch die Äußerung des I ihm gegenüber so verängstigt, dass er seinerseits zu Rechtsanwalt Dr. S geht und von diesem wissen möchte, ob I nicht nur Ansprüche gegenüber der Erbengemeinschaft A, B, C und D, sondern auch ihm gegenüber persönlich geltend machen könne, da er – A – immerhin I das – allerdings fehlgeschlagene – Angebot des Umzugs des I in das Ladengeschäft seines Hauses Gottfried Benn-Straße 10 gemacht hat. Zudem interessiert A, ob er gegebenenfalls seine Miterben B, C und D in Regress nehmen kann, falls sich I mit Ansprüchen ihm gegenüber durchsetzen kann.
Aufgabe:
Bereiten Sie auch insoweit die Stellungnahme von Dr. S vor.


Zuletzt bearbeitet von k_k am 14 Sep 2005 - 09:38:25, insgesamt 2-mal bearbeitet
k_k
Junior Member
Benutzer-Profile anzeigen
Junior Member


Anmeldungsdatum: 12.09.2005
Beiträge: 57

BeitragVerfasst am: 13 Sep 2005 - 13:21:30    Titel:

kann mir keiner helfen? bin schon ganz verzweifelt!
Slade
Gesperrter User
Benutzer-Profile anzeigen


Anmeldungsdatum: 08.09.2005
Beiträge: 99

BeitragVerfasst am: 14 Sep 2005 - 19:35:20    Titel:

oh mein gott erbrecht!!!
also I ist partner mit a b und c, die 3 vermieten aber gegenüber einen laden an K, das ist doch schon verstoß gegen das wettbewerbsrecht ( das hatte mal unser prof erzählt) so dass der I einen anspruch auf schadenersatz hätte. weiter darfst du mcih nicht fragen sorry.

falls es eine HA ist dann kannst du wettbewerbre. erwähnen.
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:   
Foren-Übersicht -> Jura-Forum -> HELP! BGB anfänger HA ffo
Neues Thema eröffnen   Neue Antwort erstellen Alle Zeiten sind GMT + 1 Stunde
Seite 1 von 1

 
Gehe zu:  
Du kannst keine Beiträge in dieses Forum schreiben.
Du kannst auf Beiträge in diesem Forum nicht antworten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht bearbeiten.
Du kannst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du kannst an Umfragen in diesem Forum nicht mitmachen.

Chat :: Nachrichten:: Lexikon :: Bücher :: Impressum