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Ex Partner des neuen Partners
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Foren-Übersicht -> Psychologie-Forum -> Ex Partner des neuen Partners
 
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Brooklyn
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Anmeldungsdatum: 17.09.2005
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 17 Sep 2005 - 04:12:54    Titel: Ex Partner des neuen Partners

Hallo,

ich hab' ein Problem, vielleicht kann mir ja irgend jemand einen Rat geben.

Ich habe einen Mann kennengelernt der seit ca 1 1/2 Jahren solo ist. Seine Freundin hatte nach 7 Jahren Schluss gemacht. Die letzten Jahre haben die beiden zusammen gelebt. Er meinte, sie hätten sich einfach auseinander gelebt, und es wäre keine dramatische Überraschung gewesen.
So weit, so "gut".
Die beiden verbindet seitdem ein enger freundschaftlicher Kontakt, sie haben in vielen Gesprächen ihre Beziehung und ihre Fehler aufgearbeitet und sie hat nach einer schweren persönlichen Krise dann auch regelmäßig noch die Wochenenden bei ihm verbracht, allerdings ohne romantische "Anwandlungen". So eine Art Bruder-Schwester Nummer.
Auch ok.
Ihre Familie läd ihn immer mal ein - eben, wenn seine Ex auch da ist.
Er hat mit ihr also immer noch regelmäßig Kontakt. Sie telefonieren häufig, und sehen sich auch so alle 2 Wochen. Sie ist auch bei ihm zu Hause, wenn er arbeiten muss, weil sie weiter weg wohnt.
Er sagt, dass es einfach eine andere Art von Liebe geworden ist, eben total vertraut, jemand der immer zu seinem Leben gehören wird, und er würde immer zu Ihrem Leben gehören, aber eben nicht mehr unter diesem romantischem Aspekt.
Ihm ist schon klar, dass ein neuer Partner damit wahrscheinlich Probleme haben wird.
Irgendwie hab ich das Gefühl, das Thema ist noch nicht durch-irgendwas hält mich davon ab, mich darauf einzulassen. Ich weiß nicht, das Wort "Liebe" im Zusammenhang mit der Ex-Partnerin ist für eine neue Beziehung vielleicht doch etwas zu viel.
Ist es einfach "nur" die Tatsache, dass dann der alte Partner immer noch näher, vermeintlich oder tatsächlich "wichtiger" ist, als der neue Partner?
Irgendwas ist doch daran merkwürdig, oder?
Sollte man das hinnehmen, oder die Finger davon lassen?

Vielen Dank für Eure Antworten!
Charlett
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Anmeldungsdatum: 04.09.2005
Beiträge: 280

BeitragVerfasst am: 17 Sep 2005 - 10:26:20    Titel:

Hi Brooklyn!

Aus deinem Text heraus kann man sich schon denken, dass du ein Problem damit hast, dass das so ist... Ich finde auch, dass es sich so anhört, als würde dieser besagte Typ sie wirklich noch vor seine eigene Freundin stellen. Wenn du dich allerdings wirklich - und ich meine auch wirklich - damit abfinden kannst, dann steht einer Beziehung doch nichts im Wege, oder? Allerdings würde ich mir genau überlegen, ob ich mir das antun möchte... Denn die zweite Geige für deinen eigenen Freund zu sein, bei dem man eigentlich mehr als die erste sein möchte, scheint mir unmöglich. Aber wie gesagt, wenn du dich wirklich damit abfinden kannst, dann würde es womöglich gut gehen. Nur ich würde dir in die andere Richtung raten...

Viel Glück!
LG! Charlett
Haiiro no okami
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Anmeldungsdatum: 02.09.2005
Beiträge: 14

BeitragVerfasst am: 17 Sep 2005 - 10:36:06    Titel:

Wenn du erwartest das hier jemand definitiv sagt "Ist in Ordnung weil..." oder "Lass es lieber, da..." werden deine Hoffnungen enttäuscht werden, so eine Antwort ist nicht möglich.

Wenn es so ist wie du es siehst haben sich dort zwei wirkliche Freunde gefunden die sehr vertraut miteinander sind, dann liegt es an dir ob auch du dem Mann und auch der Frau, mit der du dann ja zwangsläufig zu tun haben wirst, genug Vertrauen entgegen bringen kannst das du nicht beginnst in ihren Umgang miteinander, bei dem viele Intimitätsregeln unter simplen Kumpels wohl kaum Bestand haben, etwas hinein zu interpretieren das nicht stattfindet, das liegt dann an deinem Vertrauen, in ihn und in dich selbst.

Die Regel das zwischen Männern und Frauen keine Freundschaften bestehen könnten, es sei denn der Mann ist schwul, ist Quatsch.

Der einzige Weg heraus zu finden ob es für dich okay ist, ist es zu probieren.
uniprotokollegast
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Anmeldungsdatum: 08.09.2005
Beiträge: 39

BeitragVerfasst am: 17 Sep 2005 - 14:09:25    Titel:

ich würde auch nicht sagen, dass es keine freundschaft zwischen männern und frauen gibt. aber mit jemanden, den man mal geliebt hat und mit dem man -noch dazu sehr lange zeit- intim war plus familienintegration.
das hört sich -für mich- schon bißchen nach baldiger zweiter runde an.
also ich glaube nicht, dass ich da so selbstbewusst und sicher wäre, ein solches verhältnis bei meinem freund zu akzeptieren. hat seine ex denn wenigstens schon eine neue beziehung, dann ginge das eher..
ansonsten wird das wahrscheinlich alles ziemlich kompliziert. und mit meinen brüdern wäre ich ja auch nie im bett gewesen, also kann man da echt so runterschalten ohne versuchung?? so standhaft?
Brooklyn
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Anmeldungsdatum: 17.09.2005
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 17 Sep 2005 - 15:44:23    Titel: Sie hat keinen neuen Partner

Hallo alle zusammen,

und vielen Dank für Eure Antworten. Very Happy
Dass man da keinen ultimativen Rat geben kann, ist schon klar. Ich denke im Moment auch, dass sich da noch mal irgendwann, wenn die beiden genügend Abstand zueinander gefunden haben, um sich neu zu sehen und wenn sie sich so weit und viel mit Ihren Fehlern auseinander gesetzt haben, dass sie sich evt. in diesen Punkten verändert haben, dass sich dann eine "2. Runde" anbahnen könnte. Sie erzählt ihm immer nur von "irgendwelchen Typen die hinter ihr her rennen", aber die irgendwie alle nicht das Wahre sind - und er gibt wortwörtlich zu, sie danach auch auszufragen. Womöglich sind die alle nicht das Wahre, weil er, ihr Ex, "der Wahre" ist? Sie hätte ihn wahrscheinlich geheiratet - wenn er sie denn gefragt hätte; sie hat ihm mal vorgeworfen, dass er sie nie gefragt hat.
Hm. Rolling Eyes
Wenn ich mich mit der Trennung abgefunden habe, telefoniere ich dann noch regelmäßig und treffe mich regelmäßig, bzw. "wohne" immer mal wieder für ein paar Tage zusammen, ich meine, ohne, dass es mal eine "kontaktfreie" längere Pause gegeben hätte?
Ok, ihr ging es wirklich schlecht in dieser Krise, aber trotzdem, man hat ja noch andere Menschen, besonders wenn man sich getrennt hat, oder?!

Und, genau, von Bruder-Schwester Nummer kann man kaum sprechen bei jemandem mit dem man über so viele Jahre so oft intim war. Also kann das auch wieder aufflammen. Wahrscheinlich nicht sofort, aber nach einiger Zeit... ?! Rolling Eyes

Sehe ich das also richtig, dass da schon die eine oder andere Warnlampe bei mir angehen "darf" ohne dass ich gleich eine "eifersüchtige, intolerante Klammerziege" bin? Wink Denn logischerweise versucht er das alles als wirklich harmlos darzustellen.

Wenn man da so drin steckt kann einem der gesunde Menschenverstand schon mal etwas abhanden kommen, deshalb bin ich für Eure Antworten sehr dankbar. Smile
Innova
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Anmeldungsdatum: 08.04.2005
Beiträge: 1827
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BeitragVerfasst am: 17 Sep 2005 - 16:57:00    Titel:

Also ich könnte an deiner Stelle definitiv nicht damit leben doch jetzt kommt das ABER:

Wenn eine Beziehung auseinander geht hat das seinen Grund. Wenn die Gefühle nicht mehr für eine Liebesbeziehung reichen und das bei beiden so ist, ist eine Freundschaft danach absolut kein Unding. Wichtig ist, dass er dir in der Beziehung immer das Gefühl gibt, dass DU für ihn die Nummer 1 bist und er DICH liebt und sonst keinen. Andere Menschen dürfen natürlich weiterhin eine große Rolle spielen aber grade um Eifersuchte, Missverständnissen und geknicktem Selbstbewusstsein vorzubeugen wäre es in diesem Fall besonders wichtig, dass er dir immer wieder seine Gefühle zeigt und du dich nicht hinten anstellen musst wenn seine Ex da ist. Im Idealfall verstehst du dich sogar mit ihr und ihr könnt (vielleicht nach einem klärenden Gespräch) normal miteinander umgehn. Da kommts aber drauf an wie die Ex auf eine neue Lebensgefährtin reagiert. Wenn sie damit nicht klarkommt und intrigiert dann wird das ganze natürlich zu einer unheimlich schwierigen Geschichte - wenn sie´s akzeptiert und tolleriert ist der Grundstein eigentlich gut gelegt, dass ihr miteinander gut leben könnt.

Meine Meinung.
Whoooo
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Anmeldungsdatum: 08.06.2005
Beiträge: 8988

BeitragVerfasst am: 17 Sep 2005 - 17:14:48    Titel:

in meinem bekanntenkreis hatten die leute ihre ersten erfahrungen mit 11-25 jahren (und n paar sind immer noch jungfrauen). ich hab von vielen dieser 'frühreifen' gehört, dass sie sich lieber noch was zeit gelassen hätten (11 is ja auch tierisch früh, aber andere hatten zum ersten mal mit 13 oder 14 sex, und waren davon auch nicht sonderlich angetan). dafür hat sich keine von den personen die erst später - so ab 20 - losgelegt haben, im nachhinein darüber beschwert.
Caillean
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Anmeldungsdatum: 09.06.2005
Beiträge: 1227
Wohnort: Wien

BeitragVerfasst am: 17 Sep 2005 - 17:24:59    Titel:

Whoooo hat folgendes geschrieben:
in meinem bekanntenkreis hatten die leute ihre ersten erfahrungen mit 11-25 jahren (und n paar sind immer noch jungfrauen). ich hab von vielen dieser 'frühreifen' gehört, dass sie sich lieber noch was zeit gelassen hätten (11 is ja auch tierisch früh, aber andere hatten zum ersten mal mit 13 oder 14 sex, und waren davon auch nicht sonderlich angetan). dafür hat sich keine von den personen die erst später - so ab 20 - losgelegt haben, im nachhinein darüber beschwert.


ich glaub du hast dich im Thema geirrt Wink
Innova
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Anmeldungsdatum: 08.04.2005
Beiträge: 1827
Wohnort: Nürnberg

BeitragVerfasst am: 18 Sep 2005 - 10:26:43    Titel:

Das hab ich mir auch gedacht Laughing Der Thread "Mit 19 noch Jungfrau" ist eins weiter Wink
Brooklyn
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Newbie


Anmeldungsdatum: 17.09.2005
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 18 Sep 2005 - 14:27:03    Titel:

Danke für Deine Meinung, Innova! Smile

Ich stimme Dir zu, nur bin ich mir nicht sicher, ob Sie nicht doch noch mal was von ihm möchte - anders herum vielleicht auch, das kann ich noch nicht gut genug einschätzen.
Es wäre ihr zuzutrauen, dass sie sich mit mir anfreundet (vorgeblich), tatsächlich aber unsere "Freundschaft" dazu nutzt, "unbehelligt" in seiner Nähe zu bleiben, evt. Infos zu sammeln, weiter präsent zu sein, um zu verhindern, dass seine Gefühle sich verändern / abbauen, bzw. seine neue Freundin einen zu hohen Stellenwert bekommen könnte.
Ich bin relativ sicher, dass Sie - so unauffällig wie möglich, versteht sich - durch manipulative Fragen versuchen würde seine Gefühle zu beeinflussen, Zweifel zu sähen, damit er am Ende das Gefühl hätte, "stimmt, hm, irgendwie komisch / nicht so toll" und dabei noch denken würde, dass er ja ganz von selbst auf diese angeblichen, geschickt verkauften "Fehler" und "Makel" gekommen wäre, die tatsächlich so gar nicht existieren.

Tendenziell denke ich, dass Sie sehr eifersüchtig werden, das aber nicht zugeben würde. Er würde das merken, "offiziell" allerdings nicht und darauf angesprochen nur sowas wie "Nee, wieso, ist doch alles in Ordnung, das meinst Du nur." sagen - weil er es eben auch genießen würde, und sie nicht verlieren will.
Warum ich das so genau formulieren kann? Wir haben uns zufällig mal getroffen, als ich mit ihm unterwegs war. Da hatte ich exakt oben beschriebenes Gefühl, diesen Eindruck.
Seine Erzählungen (von ihr, ihm, der Beziehung) unterstützen dieses Gefühl außerdem.
Wahrscheinlich hängt sehr viel davon ab, wie offen er über dieses Problem zu sprechen bereit ist. Daran läßt sich dann auch wohl messen, wer den "höheren Stellenwert" hat, ihm wichtiger ist.
Versucht er alles schönzureden und zu vertuschen, ist es seine Ex, geht er wirklich auf mich ein, und versucht nicht alles zu verdrehen sondern realistisch zu sehen, bemüht sich dabei auch ernsthaft darum seine eigenen (Verlust-)Ängste / Schwierigkeiten mit der Situation sie womöglich zu verlieren, sich und mir offen einzugestehen, hat die neue Beziehung womöglich eine echte Chance.

Was meint ihr? Zu blauäugig?

Es hilft tatsächlich, seine Gedanken zu formulieren. Ich hab' fast den Eindruck, dass man viele Antworten schon intuitiv kennt, aber erst dadurch, dass man sie formulieren muss, bzw. im Gespräch mit anderen wird einem das klar.
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