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Facharbeit über den Menschen und Mathe!
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sunridy
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Anmeldungsdatum: 14.10.2005
Beiträge: 63

BeitragVerfasst am: 15 Okt 2005 - 20:43:00    Titel:

wahnsinns erklärung *gg* wenns mal so einfach wäre, wo kommst du denn her aus welchen land?
algebrafreak
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Anmeldungsdatum: 28.10.2004
Beiträge: 4143
Wohnort: Passau

BeitragVerfasst am: 15 Okt 2005 - 20:53:28    Titel:

Naja. Ist auch eine gewisse Lebenserfahrung dabei. Ich komme aus Russland.
butterflower
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Anmeldungsdatum: 27.07.2005
Beiträge: 133

BeitragVerfasst am: 15 Okt 2005 - 20:54:23    Titel:

sunridy hat folgendes geschrieben:
ich denke sie meinte das es so schwer ist den richtigen unterricht zu finden weil ja auch hier gesagt wurde das was man in der Theorie lernt setzt man meist in der Praxis anders um.....

Ich bin mir nicht ganz sicher, ob du mich da richtig verstanden hast. Ich meinte damit nicht, dass man an der Uni zwar viele interessante Dinge über die Gestaltung von Mathematikunterricht an der Schule lernt und die Lehrer das "theoretisch Gelernte" halt oftmals nicht in der praxis richtig umsetzen können.
Was ich damit meinte war vielmehr folgendes: Man lernt als Lehramtler an der Uni zu über 90% gerade nicht irgendwelche sinnvollen thoretischen Dinge, den Mathematikunterricht betreffend. Das allermeiste von dem, was man an der Uni lernt, hat mit dem Stoff an der Schule nicht das geringste zu tun. Das heißt konkret: Ein Student, der sagen wir mal seit 2 Semestern Mathe auf Lehramt studiert, kann dir zwar was von Jordan-Normalformen und Lagrangemultiplikatoren erzählen, aber was das Wissen, und sei es auch nur theoretisch, über seine eigentliche spätere Tätigkeit (nämlich die des Mathelehrers) anbelangt, so weiß er nach 2 Semestern genauso viel wie unmittelbar nach dem Abitur...


algebrafreak hat folgendes geschrieben:
Und da ist es nicht so einfach, wie hier.

Ich nehme mal an, das bezog sich auf die Schul- und nicht auf die Unimathematik (?)
Nerak23
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Anmeldungsdatum: 08.10.2005
Beiträge: 408

BeitragVerfasst am: 15 Okt 2005 - 21:44:22    Titel:

Auf der anderen Seite sollte man aber auch berücksichtigen, dass ein Lehrer schließlich auch Schüler haben wird, die viel weiter sind als jedes Lehrbuch, die über den Tellerrand blicken wollen und das Potential dazu haben.

Wie soll ein Lehrer, der dann den Stoff des Grundstudiums nicht beherrscht, einen solchen Schüler gezielt fördern können?

Meist passiert es dann, dass der Lehrer nicht damit klar kommt, dass ein Schüler ihn an Fähigkeiten und Wissen übertrumpfen kann, und nicht wenige Schüler erleben dann eine Zeit, die ihnen jeden Spass an der Materie und GLauben an unser Bildungssystem nimmt.
Ich spreche da leider aus Erfahrung Sad
algebrafreak
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Anmeldungsdatum: 28.10.2004
Beiträge: 4143
Wohnort: Passau

BeitragVerfasst am: 15 Okt 2005 - 21:46:11    Titel:

Uni ist nicht so grausig, wie die Schule. Leider war ich nicht auf der Uni in Russland. Aber was die Arbeit meiner Mutter anbetrifft, so waren die Vorlesungen schon heftig.
sunridy
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Anmeldungsdatum: 14.10.2005
Beiträge: 63

BeitragVerfasst am: 15 Okt 2005 - 21:55:16    Titel:

Meist passiert es dann, dass der Lehrer nicht damit klar kommt, dass ein Schüler ihn an Fähigkeiten und Wissen übertrumpfen kann, und nicht wenige Schüler erleben dann eine Zeit, die ihnen jeden Spass an der Materie und GLauben an unser Bildungssystem nimmt.
Ich spreche da leider aus Erfahrung

Nerak du warst wohl so ein Schüler oder wie hast du die Erfahrungen gemacht?
algebrafreak
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Anmeldungsdatum: 28.10.2004
Beiträge: 4143
Wohnort: Passau

BeitragVerfasst am: 15 Okt 2005 - 22:10:17    Titel:

Normal sollten die Lehrer die fähigsten Leute sein. In Deutschland sind viele Lehrer die letzten Versager, vor allem in so "Projektschulen" und Privatschulen, wie FOS/BOS usw. Ich kenne von einigen Leuten Geschichten, dass die Lehrer besoffen sind, bekennend rechtsradikal oder linksradikal oder in der Schule praktizierend schwul. Alles was in eine Ausbildungseinrichtung nicht gehört, weil all das ein schlechtes Beispiel für Kinder ist.

Ich habe z.B. mal in unserer Jahreszeitschrift die Lehrerinterviews durchgeblättert und war überrascht zu sehen, dass die meisten Referendare auf die Frage "Warum sind sie Lehrer geworden?" eine Antwort von der Form "Ich bin da so reingerutscht, weil ich irgendwo in der Uni versagt habe." gegeben haben. Viele meiner "Lehramt"-Kommilitonen sind es eben geworden, weil sie drei mal hintereinander im Mathe-Vordiplom durchgefallen sind. Die paar mikrigen Vorlesungen, die man nach dem ersten Semester schon ablegen kann...
Nerak23
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Anmeldungsdatum: 08.10.2005
Beiträge: 408

BeitragVerfasst am: 15 Okt 2005 - 22:16:14    Titel:

Hallo,

ja ich war eine Schülerin, die solche Erfahrungen gemacht hat.

Es tut schon ganz schön weh, wenn man Dinge wie "Dich nehm ich nicht dran, Du weisst ja sowieso schon alles" hört, aber zugleich dann eine schlechte Note in mündlicher Beteiligung bekommt, oder aber, wenn es um Zeugnisnoten geht, und man rein rechnerisch (und im Vergleich zu den anderen) die 1 verdient hatte, die Frage kommt, was man denn sonst für Noten hätte - damals hatte ich sonst lauter 1 und 1-, und dann zu hören bekommt. "Dann gebe ich Dir die 1 schon aus Prinzip nicht, Du hast ja schon viel zu viele davon".

Nichtsdestotrotz war die Oberstufenzeit auch eine der glücklichsten Zeiten in meinem Leben, weil ich zugleich in einem anderen Fach einen Lehrer gefunden habe, der sich meiner angenommen hat, und mich in jeder Hinsicht, sowohl menschlich als auch fachlich, gefördert hat.

Er hat einen, in meinen Augen, "perfekten" Unterricht gemacht. Ihm ist es gelungen, eine richtige Mischung zwischen Fördern der guten Schüler, und dem normalen Unterrichtsstoff zu finden. Nicht zuletzt wohl, weil er eine "in sich ruhende Persönlichkeit" war. Er war mit dem was er erreicht hatte einfach zufrieden, und es war ihm ein Anliegen, jeden SChüler dazu zu bringen, aus seinen Fähigkeiten das beste zu machen.
algebrafreak
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Anmeldungsdatum: 28.10.2004
Beiträge: 4143
Wohnort: Passau

BeitragVerfasst am: 15 Okt 2005 - 23:11:51    Titel:

Zitat:
Bei euch kriegen sie 3 Chancen?


Man darf Vordiplom nach dem zweiten Semester machen. Spätestens muss die Prüfung nach dem 6 Semester abgelegt sein. Man hat also insgesamt fünf möglichen Termine. Die Anzahl der Wiederholungen ist auf drei beschränkt, glaube ich.
Nerak23
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Anmeldungsdatum: 08.10.2005
Beiträge: 408

BeitragVerfasst am: 15 Okt 2005 - 23:21:41    Titel:

jepp. war da ,wo ich studiert habe auch so. Aber mit Härtefall kam man dann auch noch in 7te Semester, und konnte dann nochmal versuchen, da Vordiplom zu bekommen.

Ausserdem fallen in den mündlichen Nachprüfungen ohnehin kaum noch welche durch.
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