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Urlaubsanspruch bei Krankheit
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corvusalbas
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Anmeldungsdatum: 03.10.2005
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 19 Okt 2005 - 13:19:16    Titel: Urlaubsanspruch bei Krankheit

Hallo, hab eine Frage:
angenommen der Fall, dass ein Büro alle seine Mitarbeiter, (ausser der Sekretärin) gleichzeitig Ende Januar wegen mangelnder Auftragslage entlassen hat.
Der dienstälteste Angestellte, Alter 43, reicht eine Kündigungsschutzklage mit der Forderung von 6 Monaten Gehaltabfindung ein. Einigungswert beim Gütetermin liegt bei 3 Monatsgehältern und der Vereinbarung, den Resturlaub "in Natura" einzubringen. Durch die hohe Auftragslage des Büros in den vergangen Jahren hat der gekündigte Arngestellte noch 4 Wochen Resturlaub aus den vergangen Jahren abzugelten und 3 Wochen aus diesem Jahr. Insgesamt stehen ihm 7 Wochen Resturlaub zu und es ist vereinbart, dass er 7 Wochen vor Beendigung des Arbeitsverhältnisses (1. Juli) nicht mehr arbeitet. Zwei Wochen Urlaubsende hat der Angestellte einen Unfall, der einen Krankenhausaufenthalt mit Operation zur Folge hat. Der Angestellte bittet seinen ehemaligen Arbeitgeber, ihm die restlichen 14 Urlaubstage auszuzahlen, da er sie "in Natura" ja nun nicht mehr abgelten kann. Der ehemalige Arbeitgeber schaltet seine Rechtsanwältin ein und verweigert diese Forderung. Der Gekündigte weist auf eine Klage beim Arbeits- und Sozialgericht hin, woraufhin der Arbeitgeber ihm 7 Tage ausgezahltes Urklaubgsgeld (ohne dass er eine Rechtspflicht anerkennt) anbietet. Der Gekündigte überlegt sich nun, die vollen 14 Tage Urlaubsgeldanspruch vor Gericht einzuklagen. Wie ist die Rechtslage?
Wie stehen die Chancen, dass sein Anspruch vor Gericht akzeptiert wird?
Was ist für ihn finanziell günstiger: zu Klagen mit den entsehenden Kosten
oder das Angebot des Arbeitgebers zu akzeptieren?.
Der Angestellte hat noch keine neue Arbeit gefunden. Anwalt soll möglichst aus Kostengründen nicht eingeschaltet werden, da die vierköpfige Familie jetzt nur von Arbeitslosengeld lebt.

Vielen Dank, wenn jemand eine Antwort hat


Zuletzt bearbeitet von corvusalbas am 24 Okt 2005 - 00:58:19, insgesamt einmal bearbeitet
angel1977
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Anmeldungsdatum: 18.08.2005
Beiträge: 114

BeitragVerfasst am: 19 Okt 2005 - 17:38:39    Titel:

Es ist besser, wenn er einen Anwalt einschalten. Wenn die Familien von Arbeitslosengeld lebt, dann kann er sich einen Beratungsschein vom Amtsgericht holen, so dass er nicht aus einiger Tasche den Anwalt zahlen muss. Im Falle eines Rechtsstreits gibt es auch Prozesskostenhilfe.
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