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Frage zu Kaufvertrag/Rücknahme
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Schacko
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Anmeldungsdatum: 25.08.2005
Beiträge: 21

BeitragVerfasst am: 19 Okt 2005 - 16:27:08    Titel: Frage zu Kaufvertrag/Rücknahme

Folgender Fall:
Meine Freundin geht in ein Schuhgeschäft und braucht ein ganz bestimmtes Birkenstock-Modell.
Sie probiert ein anderes Modell von Birkenstock an um zu schauen, welche Größe sie benötigt. Dadurch stellen sie und die Verkäuferin fest, dass sie Gr. 41(breit) benötigt, da ihr 41(schmal) an den Seiten zu eng war. Die Verkäuferin weist meine Freundin darauf hin, dass ds Geschäft die Schuhe bei Birkenstock kaufen muss und sie sobald sie die Entscheidung trifft sie zu bestellen, sie auch verpflichtet sei sie zu kaufen.
Meine Freundin fragte: und was is wenn die nicht passen?
Verkäuferin: die waren doch nur zu schmal...die passen mit Sicherheit!
Darauf bestellt meine Freundin die Schuhe...
und wie man es sich fast schon denken kann:
Heute kommen die Schuhe und sind ca. 1,5 cm zu lang.
Es handelt sich nun nicht um Latschen sondern um eine Art Sandalen, bei denen man dadurch raus rutscht. Nach längerer Diskussion will die Verkäuferin nun morgen zurückrufen, wie ihr Chef entscheidet.
Für den Fall dass er es sieht wie die Verkäuferin, wie kommt man dann da wieder raus? mündliche Bestellung + Bestellungsannahme = Kaufvertrag und somit kein rauskommen? 75€ sind nunmal kein Pappenstiel..
Auf wessen Seite ist das Recht? Wie argumentiert man am besten?
Danke für jede Antwort im Voraus!
vermittelnde Auffassung
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Junior Member


Anmeldungsdatum: 15.05.2005
Beiträge: 83
Wohnort: ziemlich weit rechts

BeitragVerfasst am: 19 Okt 2005 - 22:04:24    Titel:

Also, zunächst einmal kann ich mir nicht vorstellen, daß der Chef wirklich so unkulant sein sollte und auf dem Kauf besteht. Das dürfte dem Image auch ziemlich schaden.

Sollte er das tun, solltest Du Dich als erstes fragen, ob die Verkäufern irgendwelche Zeugen hat. Wenn nicht --> lächel sie an, geh aus dem Laden und kauf Deiner Freundin für die gesparten 75,-€ was schönes. Wenn doch:

Du kannst in Deutschland grundsätzlich jede Art von Vertrag schließen, also auch einen, in dem Du Dich verpflichtest, bestellte Schuhe in dem entsprechenden Laden zu kaufen. Jedenfalls aber hat die Verkäuferin Euch ja dahingehend falsch beraten, daß sie meinte, die Schuhe passten in jedem Falle. Das bedeutet, daß Du die nicht passenden Schuhe keinesfalls kaufen musst. Man könnte jedoc darüber nachdenken, ob Du dem Laden nicht zumindest die Möglichkeit geben müsstest, Dir noch einmal ein passendes Paar zu liefern. Das ist aber schon so absurd, daß ich mir dazu gar keine Gedanken machen mag.

Und zur Taktik: Du bist im Recht, und meist hilft es auch, einfach zu signalisieren, daß einem das bewußt ist. Denn verklagen werden die Dich sicher nicht.
Slade
Gesperrter User
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Anmeldungsdatum: 08.09.2005
Beiträge: 99

BeitragVerfasst am: 20 Okt 2005 - 14:37:11    Titel:

du hast 14 tägiges rückgabe recht.
falls du sie überschreiten solltest kannst du dein vertrag anfechten, die verkäuferin hatte falsche angaben hinsichtlich der schuhe gemacht und nicht auf die wünsche ihrer kundin eingegangen, somit ist die willenerklärung deiner freundin nicht wirksam. kaufvertrag ist nichtig, deine freundin muss nichts zahlen.

verwende aufjedenfall das 14 tage recht.
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