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Strafanzeige wegen Betrugs
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biggi_010
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Newbie


Anmeldungsdatum: 22.10.2005
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 22 Okt 2005 - 11:50:06    Titel: Strafanzeige wegen Betrugs

Hi,

habe ein "kleineres" Problem:

Habe einen kleinen Online-Versand. Dort biete ich auch Kauf auf Rechnung an. Gott sei Dank gibt es doch mehr ehrliche Leutchen auf der Welt, als mir alle weissmachen wollten.

Leider gibt es auch "schwarze Schafe":

Habe eine "Kundin" - die hat bestellt - und nie bezahlt.

Jetzt stellt sich heraus, dass sie schon 2003 die drei Finger gehoben hat.

Das ist für mich Betrug!

Sie hat bei mir bestellt, ohne jemals vorgehabt zu haben, zu zahlen.

Oder seht ihr das anders?

Vorallem: ich möchte diese Dame anzeigen - nur wie geht das? Kann ich da einfach zur Polizei gehen?

Sorry - für meine laienhafte Frage - aber ich bin durch Zufall über dieses tolle Forum "gestolpert" - und hoffe, dass mir hier jemand erste Hilfe leisten kann.

Eure

Birgit Crying or Very sad
vermittelnde Auffassung
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Junior Member


Anmeldungsdatum: 15.05.2005
Beiträge: 83
Wohnort: ziemlich weit rechts

BeitragVerfasst am: 22 Okt 2005 - 12:50:17    Titel:

Du kannst Anzeige bei der Polizei, der Staatsanwaltschaft oder beim Gericht selbst erstatten, wobei die Polizei sicher am sinnvollssten wäre. Die neigen ziemlich oft dazu, den Anzeigeerstattern aufzugeben, die Anzeige niederzuschreiben und abzugeben. Das mußt Du aber nicht machen, Du kannst auch darauf bestehen, daß sie das ganze selbst protokollieren.

Ob sie wirklich nie vor hatte, zu bezahlen, ist natürlich im Einzelfall zu ermitteln. Viele verlieren einfach völlig den Überblick. Aber einen Versuch ist es sicher wert.

Sollte sie aber wirklich 2003 "die Finger gehoben" haben, kannst Du Dein Geld natürlich trotzdem vergessen, da wird nicht mal was zu pfänden sein. Aber wenn es Dein Gewissen beruhigt, zeig sie ruhig an. Ich könnt's verstehen.
Angie
Senior Member
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Senior Member


Anmeldungsdatum: 25.05.2004
Beiträge: 525

BeitragVerfasst am: 22 Okt 2005 - 15:01:03    Titel:

Anzeige entweder bei der Polizeidienststelle oder direkt schriftlich an die Staatsanwaltschaft. Dabei den ganzen Sachverhalt schildern und die entsprechenden Unterlagen vorlegen.

Ob man das Geld "vergessen" kann, sei dahin gestellt... Solltest Du einen vollstreckbaren Titel haben/erwirken können, verjährt der ja erst nach 30 Jahren. Und solange Du auf das Geld "wartest", laufen bei einem Titel ja auch schön die Zinsen...
biggi_010
Newbie
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Newbie


Anmeldungsdatum: 22.10.2005
Beiträge: 4

BeitragVerfasst am: 23 Okt 2005 - 14:12:35    Titel:

Danke euch beiden.

Denke, wenn jemand 2003 Pleite war - und dann 2005 wider besseren Wissens wieder Sachen auf Rechnung bestellt - das ist schon Betrug.

Nachdem sie jetzt (nach 5 Mahnungen - auch übers Inkasso-Büro) nicht bezahlt hat... ist es wohl wirklich so.

Mein Gewissen beruhigt es nicht, da es scheinbar von diesen Leuten sehr, sehr viele gibt. Mittlerweile häufen sich diese "Nichtzahler".

Eigentlich schade.

Die Anzeige werde ich dann aufgeben - es geht hier ums Prinzip! Auch wenn ich mein Geld erst in 20 Jahren wiedersehen werde (oder gar nicht) - irgendjemand muss diesen Gesellen doch mal "erklären", dass sie etwas strafbares machen.

Nochmals DANKE für Eure Hilfe.

Birgit
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