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BWL - Mathe?!
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Labus
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Anmeldungsdatum: 28.09.2004
Beiträge: 2598
Wohnort: Rhein-Main-Gebiet

BeitragVerfasst am: 31 Okt 2005 - 18:24:55    Titel:

Natürlich nicht, aber danach hat Jelzin in seinem letzten Eintrag auch nicht gefragt.

BWL-Mathe kann, wenn man den halbwegs passabel wählen kann, nicht über das Niveau eines guten Grundkurses hinausgehen. Es kann aber auch, je nach Fach, selbst bei BWL schon etwas härter werden. Mit einem Mathestudium ist es jedoch bei weitem nicht zu vergleichen.
Fred Forscher
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Anmeldungsdatum: 16.11.2005
Beiträge: 3

BeitragVerfasst am: 16 Nov 2005 - 14:53:47    Titel:

Ich bin mit meinen Gymnasium-Mathe-(3P.Fach-Kurs)-Vorkenntnissen auf meiner FH relativ gut über die Runden gekommen. Einiges Neues kam dennoch auf mich zu, wenn ich nur an die Matrizenrechnungen denke.
Mit Statistik hatte ich aber mehr Probleme, ebenso mit Investition und Finanzierung, da es eine völlig neue Welt für mich war. Aber man eignet sich irgendwie alles an,- also keine Sorge Wink
Biomech
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Anmeldungsdatum: 17.11.2005
Beiträge: 858

BeitragVerfasst am: 17 Nov 2005 - 22:17:44    Titel: Was ist mit Wirtschaftsmathematik?

Also wenn man sich wirklich für Mathematik interessiert, dann ist ein Wirtschaftsstudium glaube ich ziemlich langweilig, denn die Mathematik die dort gelehrt wird ist nun wirklich nicht sonderlich anspruchsvoll, auch wenn die Betroffenen z.T. anderes behaupten. (Vermutlich haben sie noch nie eine richtige Mathevorlesung gehört.)

Eine Alternative könnte ein Mathematikstudium mit Schwerpunkt Wirtschafts-/Finanz- oder Versicherungsmathematik sein. Das ist allerdings am Anfang ein bischen theoretisch, da man natürlich erst einmal die Grundlagen der Mathematik erlernen muss.

Eine andere Möglichkeit wäre ein Studium der Physik (sehr interessant, allerdings natürlich ganz was Anderes als Wirtschaft) mit z.B. BWL oder VWL als Nebenfach und eine Spezialisierung auf dem Gebiet der Theoretischen Physik im Bereich Physik Ökonomischer Systeme.

Man kann dann z.B. ein Praktikum in der Wertpapier- oder Investmentabteilung einer Bank machen und sich mit Risikoabschätzungen oder dem (mathematischen) Verhalten der internationalen Finanzmärkte beschäftigen.

Allen Alternativen gemein ist allerdings, das sie sehr Arbeitsintensiv sind. Von der 40 Stundenwoche mit ständigem Partymachen hat man in diesen Fächern noch nichts gehört. (davon träumt man, es kann schon eher mal eine 60+ Woche sein, aber das machen Manager ja auch) Wöchentlich sind Mengen von Hausaufgaben zu erledigen und werden zu meist auch benotet. Abwesenheit wärend einer Übung fällt sofort auf, da die Studentenzahlen sich recht schnell auf ein Übersichtliches Maß reduzieren. (Die übliche Selektion)

Fazit: Lohnenswerte Alternativen für Mathematik und Wirtschaftsinteressierte mit Durchhaltevermögen, Disziplin, Arbeitsbereitschaft, Teamgeist (als Einzelkämpfer haben nur Genies eine Chance, das wirtschaftstypische Konkurenzdenken führt schnell zum eigenen Untergang) und Kreativität (Mathematik ist eine Kunstform)

Gruß, Biomech
mathematicus
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Anmeldungsdatum: 24.10.2005
Beiträge: 25
Wohnort: Berlin/München

BeitragVerfasst am: 18 Nov 2005 - 09:01:18    Titel:

Also bei mir war Mathe in der Schule auch mein Lieblingsfach (auch als LK gewählt).Allerdings habe ich das Beweisen nie besonders gemocht und daher das Mathestudium ausgeschlossen. Überlege stark daran nächstes WS mit Wirtschaftsingenieurwesen anzufangen, da dort die Mathematk doch etwas anspruchsvoller sein soll als, als bei reiner BWL. Da sind auch mathematischere Wirtschaftsfächer wie Operations Research im Grundstudium Pflicht.
Labus
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Anmeldungsdatum: 28.09.2004
Beiträge: 2598
Wohnort: Rhein-Main-Gebiet

BeitragVerfasst am: 18 Nov 2005 - 10:01:59    Titel:

Es kommt in den Wirtschaftswissenschaften auf Deine Fächerwahl (und ein wenig auf die Fakultät) an, wie anspruchsvoll Mathe werden kann. Ich denke in VWL oder im Finanzbereich, ordentlich mathelastiger Prof steht keinem Ingenieurstudium hinterher.

Allerdings ist Mathematik weder in WiWi noch Ing noch WI - Studium der Hauptschwerpunkt. Ich würde mir auch überlegen, woran ich noch Spaß habe und welches Fach am besten zu mir passt - auch über Mathematik hinaus.

Wenn Du hingegen Mathe wirklich in den Vordergrund stellst, aber die Wirtschaft nicht aus dem Blick verlieren möchtest, würde ich auch wirklich mal an Wirtschaftsmathematik denken.
DerDommi
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Anmeldungsdatum: 25.07.2005
Beiträge: 1195

BeitragVerfasst am: 18 Nov 2005 - 12:22:18    Titel:

Mathe war auch bei mir in der Schule mein Lieblingsfach und ich hatte da immer sehr gute Noten. Ich hatte auch überlegt, ob ich Mathe studieren sollte, habs dann aber gelassen, weils zu einseitig ist und man sicher ein paar Jahr länger braucht als bei anderen Studiengängen.

Ich studiere jetzt BWL und bin völlig zufrieden. Die Matheanforderungen sind relativ gering (meine Meinung), sehr viele klagen aber auch. Machen wir uns aber nix vor: Die Ansprüche liegen weit unter denen eines Mathe oder Physikstudiums. Ein WIngstudium ist aber auch nicht viel anspruchsvoller.
Whoooo
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Anmeldungsdatum: 08.06.2005
Beiträge: 8988

BeitragVerfasst am: 18 Nov 2005 - 12:34:40    Titel:

Zitat:
Ein WIngstudium ist aber auch nicht viel anspruchsvoller.

kommt denke ich ganz auf den studienort an. in aachen kriegt man bis auf das letzte semester die komplette mathe des vordiploms der ingenieurswissenschaften ab, dazu noch massig technische fächer, in denen mathe grundvoraussetzung ist.
blacksheeple
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Anmeldungsdatum: 23.11.2005
Beiträge: 4
Wohnort: Leipzig

BeitragVerfasst am: 23 Nov 2005 - 17:57:31    Titel:

Studier doch einfach Wirtschaftsmathematik.

Da kannst du dich gleich im Grundstudium auf BWL spezialisieren.

Mathematisch betrachtet, hast du das ganz normale Studium zum Diplom-Mathematiker, also schön Algebra, Analysis usw.
Und dazu hast du deine Vorlesungen zur BWL. Spricht Rechnungswesen und alles, was so dazu gehört.
Tomahawk
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Anmeldungsdatum: 20.05.2006
Beiträge: 875

BeitragVerfasst am: 17 Okt 2006 - 08:19:31    Titel:

Um das mal kurz zu sagen:
In VWL/BWL kann man anspruchsvolle mathematische Veranstaltungen wählen (zB Differentialgleichungen, dynamische Optimierung (Hamilton)), kann dies aber idR vermeiden.
Bei Physik kommst du da nicht umher.

Wenn man will, kommt also VWL-Mathe nahe an Physik-Mathe heran, was aber selten ist.

BWL vs. VWL: Tja, mit BWL kannst du den Simplex bis zum Exzess bringen. Ob das schwer ist, ist ansichtssache (und eher Dozenten-abhängig). Wenn du dir ein passendes Seminar wählst, kann es vorkommen, dass du auch in BWL zu Fourier-Reihen gelangst. BWL kann, wenn man den will, auch nicht ganz ohne sein. Ergebnis: Du hast die Quall der Wahl, aber langweilen muss man sich da sicherlich nicht.
coffeinjunky
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Anmeldungsdatum: 27.07.2005
Beiträge: 3783
Wohnort: Europa

BeitragVerfasst am: 17 Okt 2006 - 08:25:17    Titel:

Tomahawk hat folgendes geschrieben:
Wenn du dir ein passendes Seminar wählst, kann es vorkommen, dass du auch in BWL zu Fourier-Reihen gelangst.


Wie würde dieses Seminar denn dann lauten?

Ich würde übrigens nicht so weit gehen und sagen, dass man in BWL an die Physik-Mathematik rankommen kann. Bekannte von mir sitzen im kompletten 4-Semestrigen Grundstudium jedes Semester in 2 bis 3 Mathe-Kursen. Allein von der Grundausbildung sind diese sehr viel besser ausgebildet als wir. Da kann ich es mir nicht vorstellen, dass wir da ran kommen können. Oder welche Fakultät hat eine solch solide mathematische Grundausbildung?

Fragende Grüße
coffeinjunky
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